DE447359C - Wechselstromrelais, insbesondere fuer Eisenbahnzugsicherung - Google Patents

Wechselstromrelais, insbesondere fuer Eisenbahnzugsicherung

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DE447359C
DE447359C DEW70788D DEW0070788D DE447359C DE 447359 C DE447359 C DE 447359C DE W70788 D DEW70788 D DE W70788D DE W0070788 D DEW0070788 D DE W0070788D DE 447359 C DE447359 C DE 447359C
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poles
relay
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core
windings
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DEW70788D
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Siemens Mobility Ltd
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Westinghouse Brake and Signal Co Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H53/00Relays using the dynamo-electric effect, i.e. relays in which contacts are opened or closed due to relative movement of current-carrying conductor and magnetic field caused by force of interaction between them
    • H01H53/10Induction relays, i.e. relays in which the interaction is between a magnetic field and current induced thereby in a conductor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Wechselstromrelais, insbesondere für. Eisenbahnzugsicherung. Die Erfindung betrifft Wechselstromrelais nach dem Induktionssystem mit zwei Polsätzen, welche entgegengesetzte Zugkräfte auf einen Flügel oder ein anderes bewegliches Element ausüben, wobei die eine Zugkraft nur dann die andere überwiegt, wenn Wechselstrom von einer eine bestimmte Frequenz übersteigenden Frequenz dem Relais zugeführt wird.
  • Die Erfindung bzweckt eine Verbesserung des Relais dieser Art, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Wirkung des Relais umgekehrt wird, wenn die Phase des ihm zugeführten Stromes umgekehrt wird, so daß das Relais als ein Relais mit drei Stellungen in bekannter Weise arbeiten kann.
  • Gemäß der Erfindung ist das Relais mit zwei gesondert erregten Wicklungen für jeden Polsatz versehen, so daß das Relais nur anspricht, wenn Wechselstrom von der richtigen Frequenz beiden Wicklungen zugeführt wird, die zur Erzeugung der überwiegenden Zugkraft zusammenwirken. Die Erfindung ist besonders für Wechselstromrelais anwendbar, die in Schienensignalsystemen bei Eisenbahnen u. dgl. benutzt werden, in welchem Falle eine der Wicklungen unmittelbar aus dem Schienenstromkreis mit Strom versorgt wird, während die andere Wicklung dauernd mit einer geeigneten Wechselstromquelle verbunden ist, wodurch der aus dem Schienenstromkreis zur Betätigung des Relais zuzuführende Energiebetrag verringert wird.
  • Die Erfindung ist beispielsweise in den Zeichnungen an einem Signalrelais .der erwähnten Art dargestellt. Die Abb. i und 2 zeigen eine etwas schematische Seiten- bzw. Vorderansicht einer Ausriihrungsform des Relais; Abb. 3 ist eine perspektivische Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform, und die Abb. q. und 5- sind Vorderansichten verschiedener Teile einer weiteren Ausführungsform.
  • Wie aus Abb. i und 2 ersichtlich, besitzt das bewegliche Element des Relais 2 einander diametral gegenüberstehende Flügelsegmente 1,:2, die auf einer gemeinsamen Spindel 3 gelagert und mit radialen Schlitzen d. versehen sind zu dem Zweck, die Bahn der in die Flügel i und 2 induzierten Ströme zu bestimmen. Jedes Flügelsegment wird an oder neben seinem äußeren Rande von magnetischen Kraftflüssen durchströmt, die von zwei Paaren einander gegenüberliegender Pole 5, 6 bzw. 7, 8 verursacht worden. Das Polpaar ist auf einem gemeinsamen magnetischen Kern gebildet, der von einer Erregerwicklung 9 umgeben ist, und jedes der anderen Polpaare 6, 7 und 8 ist in geicher Weise aus einem magnetischen Kern geformt mit einer Erregerwicklung, die bei io, i r bzw. 12 angedeutet ist. Die Wieldungen9, 1o, ii und 12 dieser Kerne, die nachstehend als»Lokalkerne« bezeichnet werden, sind in Serie oder parallel miteinander an eine Quelle von Signalisie rungsstrom angeschlossen, der z. B. aus t%ertragungsleitern bestehen kann, denen Wechselstrom für Signalzwecke zugeführt wird. Zentral mit Bezug auf .die Rotationsachse der Flügelsegmente i, 2' ist ein anderer magnetischer Kern 13 angeordnet, der nachstehend als »Geleisehern« bezeichnet ist und ein gemeinsames Joch 1.4 besitzt, das mit den Erregerwicklungen 15 und zwei Polpaaren 16 und 17 versehen ist, die einander gegenüber auf den beiden Seiten der Flügelsegmente i und 2, und zwar näher am Rotationszentrum als die Pole 5, 6, 7 und 8 der Lokalkerne liegen. Die Flügelsegmente 1,:2 werden somit von drei magnetischen Kraftflüssen durchströmt, von welchen die zwei radial äußeren Flüsse die Pole 6 und 8 der Lokalkerne durchlaufen und die radial inneren Flüsse clie Pole i6, 17 des Geleisekernes durchlaufen.
  • Der Luftspalt 18 zwischen dem Pol 16 des Geleisekerns in dem Fall des Flügelsegments I ist wesentlich größer ausgeführt als der Luftspalt ig zwischen dem Pol 17 des Geleisekerns am andern Segment 2 und die letzteren Pole mit Schirmbändern oder -leitern 2o umgeben.
  • Abgesehen voll -der Wirkung der Schirmbänder oder -leiter 2o ist es klar, daß die Polgarnitur 17, die den kleineren Luftspalt ig einschließt, ein größeres Drehmoment auf das entsprechende Flügelsegment 2 ausüben wird, und da die Flügelsegmente 1, 2 entgegengesetzt zueinander angeordnet sind, wird das auf das Flügelsegment 2 ausgeübte Drehmoment über das auf das andere Flügelset ment i ausgeübte Drehmoment überwiegen. Dieses Übergewicht wird indes ausgeglichen durch die Anordnung der Schirmbänder oder -]eitel* 20, deren Wirkung bei einer Frequenz, unterhalb welcher das Relais nicht ansprechen soll, verursacht, .daß die entgegengerichteten Drehmomente, die auf die Flügelsegmente 1,:2 einwirken, im wesentlichen gleich werden, wobei die Abmessungen der Luftspalte 18, i9 und die Leitfähigkeit der den Schirm bildenden Bänder oder Leiter geeignet für diesen Zweck berechnet ist, in einer Weise, die dem Fachmann ohne weiteres klar sein wird.
  • Es ist somit ersichtlich, daß, wenn Erregerströme von der vorbestimmten Frequenz den Windungen 15, 9, io, i i und 12 des Geleisekerns und des Lokalkerns zugeführt werden, die entgegengerichteten Drehmomente auf die Flügelsegmente 1, 2 im wesentlichen ausgeglichen werden, so daß das Relais also nicht anspricht, wenn z. B. die vorher bestimmte Frequenz die des Antriebsstromes einer durch Wechselstrom betriebenen elektrischen Eisenbahn ist. Wird indes ein Wechselstrom von einer höheren Frequenz - so wie sie in diesen Fällen für Signalzwecke benutzt wird - den Erregerwicklungen des Geleise- und Lokalkernes zugeführt, so wird die Wirkung der Schirmbänder oder -leiter 2o entsprechend vergrößert, und das auf das Flügelsegment i, welches in dem weiteren Luftspalt 18 liegt, ausgeübte Drehmoment wird das auf das andere Flügelsegment 2 ausgeübte Drehinoment überwiegen, so daß das Relais auf Strom von der Signalisierungsfrequenz ansprechen, und die Relaiskontakte in der üblichen Weise betätigt wird.
  • Es sei bemerkt, daß durch Umkehrung der Phase des den Wicklungen 15 -des Geleisekerns zugeführten Stromes eine Umkehrung der Richtung des vorherrschenden Drehmomentes bewirkt wird, so daß das Relais als ein Relais mit drei Stellungen arbeitet.
  • Bei der abgeänderten Ausführungsform nach ebb. 3 sind die zwei Flügelsegmente 1, 2 parallel und einander gegenüberliegend an verschiedenen Punkten der Länge einer gemeinsamen drehbaren Spindel 3 angeordnet. Der magnetische Lokalkern wird aus einem mittleren Paar von Kernelementen gebildet, die zwischen den zwei Flügelsegmenten 1, 2 liegen und mit Polpaaren 5, 7 neben den Innenflächen der Flügelsegmente 1, 2 versehen sind.
  • Der magnetische Stromkreis des- Lokalkerns wird durch äußere Kernelemente 22, 23 geschlossen, die an der Außenseite der Flügelsegmente 1, 2 angeordnet sind und Polpaare 6 bzw.8 gegenüber den Polen 5 bzw.7 der mittleren Kernelemente 21 besitzen. Die Erregerwicklungen io, 12 sind auf Jochen der Kernelemente 22 bzw. 23 angeordnet, während der Geleisekern aus einem gemeinsamen Joch 14 und zwei Paaren gegenüberliegender Pole 16, 17 besteht, welche den radial äußeren Teil der Flügelsegmente 1, 2 umfassen und von diesen durch Luftspalte 18, 1g verschiedener Weite getrennt sind.
  • Die durch den kleineren Luftspalt ig getrennten Pole 17 sind mit Schirmbändern oder -leitern 2o wie bei der vorher beschriebenen Konstruktion versehen.
  • Die Wirkung dieser Form des Relais ist im wesentlichen die gleiche wie die der in den Abb. i und 2 dargestellten Konstruktion und braucht daher nicht im einzelnen erläutert werden.
  • Beil der weiteren Abänderung nach Abb. 4 und 5 ist das Relais aus einem leichten, geschlitzten- Zvlinder 24 gebildet, bei welchem verschiedene Teile seiner achsialen Länge, wie die Abb. 4 und 5 zeigen, von zwei Ringen von Polen umgeben sind, die an entsprechenden magnetischen Kernen 25 bzw. 26 gebildet sind. Der Geleisekern ä5 ist mit sechs Polen von gleichem Abstand versehen, voll denen zwei diametral gegenüberliegende Pole 27, 28 mit Erregerwicklungen 15 versehen sind. Von den anderen Paaren 29, 30 und 34 32 diametral gegenüberliegender Pole ist ein Pol 29 bzw. 31 jedes Paares von dem Zvlinderelenient 24 durch einen weiteren Luftspalt als der andere getrennt, und die anderen Pole 30 und 31 sind jeder mit einem Schirmband oder -leiter 2o versehen. Der Lokalkern 26 ist ebenfalls mit sechs Polen 33 von gleichem Abstande versehen, von denen jeder von dem Zylinderelement 2,4 durch einen gleich weiten Luftspalt getrennt ist, wobei indes die Pole 33 an .dem Lokalkern in dem Winkel zwischen den Polen an dem Geleisekern 25 liegen, wie durch Vergleich der Abb. q. und 5 drsichtlich ist. Jeder der Pole 33 oder jeder zweite Pol ist mit einer (nicht dargestellten) Erregerwicklung versehen, und die relativen momentanen Richtungen des magnetischen Kraftflusses in den Polen des Geleise- und des Lokalkerns sind durch die Pfeile angedeutet. Bei dieser Konstruktion induziert der die Pole 33 des Lokalkerns durchlaufende Kraftfluß Ströme in dem zylindrischen Leiter 2q., welche unter der Wirkung des die Pole des Geleisekerns durchströmenden Kraftflusses eine Rotation des zylindrischen Elementes zu erzeugen streben, wie leicht verständlich ist, wobei die magnetischen Kraftflüsse, die von den Erregerwindungen 15 an dem Geleisekern verursacht werden, die Pole 29, 31 an diesem Kern, die mit größeren Luftspalten versehen sind, oder das Polpaar 30, 31, das kleinere Luftspalten hat, in einem Maße durchlaufen, das von der Frequenz des Erregerstromes abhängt, so daß wie bei den früher beschriebenen Konstruktionen die entgegengesetzten Drehmomente an dem zylindrischen Element 24 bei einer besonderen Frequenz des Erregerstromes ausgeglichen werden, während eines dieser Drehmomente über das andere überwiegend wird, wenn die Erregerströme eine höhere Frequenz als die vorher bestimmte besitzen.
  • Es ist somit ersichtlich, daß die Erfindung ein Wechselstromrelais schafft, welches auf Erregerstrom von einer vorher bestimmten Frequenz nicht anspricht, ohne irgendwelche ununterbrochen bewegte Teile zu bedingen, und da (die induzierten Ströme in dem Flügel-oder Zylinderelement des Relais die Wirkung der Schirmbänder oder -leiter ben der Verringerung des das bewegliche Element durchströmenden Kraftflusses unterstützen, ist der Energieverlust in den Schirmbändern oder -leitern entsprechend verringert.
  • Die Erfindung kann offenbar auf verschiedenen anderen Wegen als die oben beschriebenen praktisch ausgeführt werden und ist somit nicht auf eine besondere Konstruktionsform oder Anordnung der verschiedenen Elemente beschränkt. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselstromrelais, insbesondere für Eisenbahnzugsicherung, mit zwei Polsätzen, welche durch Induktion entgegengesetzte Zugkräfte auf einen Flügel oder ein anderes bewegliches Element ausüben in solcher Anordnung, daß eine dieser Zugkräfte die andere nur dann überwiegt, wenn Wechselstrom von einer höheren als einer bestimmten Frequenz dem Relais zugeführt wird, gekennzeichnet durch zwei gesondert erregte Wicklungen (9, io bzw. 11, 12 und 15) für jeden Polsatz, so daß das Relais nur dann anspricht, wenn Wechselstrom von der richtigen Frequenz beiden Wicklungen, die zur Erzeugung der überwiegenden Zugkraft zusammenwirken, zugeführt wird, um eine Umkehrung der Wirkung des Relais durch Umkehrung der Phase des einer der Wicklunbglen zugeführten Stromes zu ermöglichen.
  2. 2. Ausführungsform des Relais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte oder verschiedene Paare oder Gruppen von Polen (16, 17, Abb. i) in jeder Polgarnitur vorgesehen sind, wobei der Luftspalt (18) zwischen den Polen (16) größer ist als der Luftspalt (i9) zwischen den Polen (17) und die Pole (17) mit Schirmbändern oder -leitern (2o) versehen sind.
  3. 3. Ausführungsform des Relais nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Geleisekern (13) mit zwei Polpaaren (16 b.zw.17) und einem gemeinsamen Joch (1q.), das von einer Erregerwicklung (15) umgeben ist, wobei sich ein Paar geschlitzter Flügelsegmente (i bzw.2) in den Luftspalten (18 bzw. i9) zwischen den Polen (16 bzw. 17) bewegt und diese Segmente (1, 2) auch von Lokalkernen mit Polen (5, 6 bzw. 7, 8), die mit Erregerwicklungen (9, 1o bzw. i i, 12) versehen sind, beeinflußt werden. q.. Ausführungsform des Relais nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Geleisekern (25) und .einen Lokalkern (26), von denen letzterer mit einem Ring von Polen (33), der ein geschlitztes Zylinderelement (2q.) umgibt, versehen ist und der erstere mit Polen versehen ist, die gleichfalls das Zylinderelement (2q.) umgeben, wobei der Luftspalt zwischen den Polen (29, 3=) im.d dem Zylinderelement größer ist als der Luftspalt zwischen den Polen (30, 32) und dem Zylinderelement.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE765588C (de) * 1932-06-10 1952-10-06 Westinghouse Brake & Signal Elektromagnetische Stellvorrichtung fuer mehrbegriffige Signale

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE765588C (de) * 1932-06-10 1952-10-06 Westinghouse Brake & Signal Elektromagnetische Stellvorrichtung fuer mehrbegriffige Signale

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