DE44695C - Sicherheitsvorrichtung gegen Explosionsgefahr bei Zimmer-Gasöfen - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen Explosionsgefahr bei Zimmer-Gasöfen

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DE44695C
DE44695C DENDAT44695D DE44695DA DE44695C DE 44695 C DE44695 C DE 44695C DE NDAT44695 D DENDAT44695 D DE NDAT44695D DE 44695D A DE44695D A DE 44695DA DE 44695 C DE44695 C DE 44695C
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DE
Germany
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explosion
risk
device against
safety device
gas stoves
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Expired - Lifetime
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DENDAT44695D
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W. KNABE in Warstein in Westfalen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/12Arrangement or mounting of control or safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1888 ab.
A ist der Brenner, welcher aus runden oder quadratischen Kanälen von ca. 10 mm Durchmesser und 5 bis 10 cm Höhe besteht. Das Gas tritt aus dem Rohr B1 welches unter dem Brenner in entsprechende Form gebogen ist, aus ca. 0,4 mm weiten Oeffnungen in jene Kanäle und wird oben angezündet. Die einzelnen Kanäle können anstatt in quadratischer, wie in der Zeichnung, Schnitt e-f, auch in runder Form an einander gereiht werden. Wenn die Flammen bei gleichem Gasverbrauch einen gröfseren Umkreis bilden sollen, kann man die Kanäle aus einander rücken und die oberen Oeffnungen verengen und breiter ziehen; letzteres deshalb, damit es nicht nöthig ist, jede | Flamme besonders anzuzünden. Ueber dem | Brenner ist die aus feuerfestem Material hergestellte Haube C mit dem eisernen Aufsatz D angebracht. Sie ruht auf den diagonal gestellten Ständern E. Die obere Wand dieser Haube ist mit möglichst vielen Löchern von ca. 2 mm Durchmesser versehen. Statt der Löcher kann man auch Spalte von ca. 1 mm Flächenabstand anwenden. Die Verbrennungsluft wird in der Richtung der Pfeile g angesaugt und gelangt vorgewärmt zur Flamme. Diese Luftkanäle können schmal angeordnet \ werden, so dafs die Zwischenflächen frei bleiben : und mit Glimmer versehen werden können. Bei Beginn der Feuerung kann in der Richtung der Pfeile h Luft durch Schieber eingelassen werden, wenn zuweilen der Zug in der ersten Richtung nicht gleich genügend erfolgen sollte. Die Flamme entweicht, wie durch die Pfeile i angegeben ist, und die Heizgase gelangen in den Heizkörper, wie die Pfeile k andeuten. Der Gasaustritt wird durch den Hahn F regulirt. Die Sicherheit gegen Explosionsgefahr bietet die Haube C. Unverbrannt ausströmendes Gas gelangt durch die erwähnten kleinen Oeffnungen in den Theil D und von da in die Heizkanäle. Beim Anzünden der Brenner durch die Thür G gelangt nur das wenige unter der Haube befindliche Gas zur Verbrennung, denn die Explosion setzt sich durch die kleinen Oeffnungen nicht fort. Die Flamme schlägt in der Richtung der Pfeile z, und die Heizgase sind, wenn sie mit den aus dem Theil D tretenden Gasen zusammentreffen, genügend abgekühlt, so dafs sie letztere nicht mehr entzünden können. Wird während des Betriebes der Gasaustritt unterbrochen und schnell wieder eingeleitet, so entzündet sich das Gas an der glühend gewordenen Haube von selbst; hat sich diese bereits so weit abgekühlt, dafs dies nicht erfolgt, so tritt der ersterwähnte Fall wieder ein. Um zu verhüten, dafs das sich an der Decke der Haube ausbreitende Gas an den äufseren Wänden abwärts getrieben wird, sind die Hohlkehlen η angeordnet, welche den nach den Seiten getriebenen Gasstrom zwingen, wieder aufwärts zu steigen. Will man das Gas aus D nicht in die Heizkanäle gelangen lassen, so kann man an D auch eine Rohrleitung nach dem Schornstein anschliefsen. Bei gröfseren Apparaten wird dies vorzuziehen sein.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung gegen Explosionsgefahr für Zimmer-Gasöfen, bestehend aus der mit kleinen Oeffnungen versehenen Haube C, welche unverbranntes Gas auffängt und dasselbe durch die kleinen Oeffnungen in den Raum -D leitet, von wo es in die Heizkanäle gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDnTJCKT IN DER IiEICHSDRUCKEREI
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