DE446929C - Regelsatz mit zwei Kommutatorhintermaschinen - Google Patents
Regelsatz mit zwei KommutatorhintermaschinenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/34—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
- H02K17/38—Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine
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Description
- Regelsatz mit zwei Kommutatorhintermaschinen. Die mannigfaltigen Anforderungen gewisser Betriebe an die dort verwendeten Antriebsmaschinen lassen es vorteilhaft erscheinen, den elektromotorischen Antrieben eine möglichst anpassungsfähige, allen Betriebserfordernissen genügende Charakteristik zu geben. Dies hat besonderen Wert für Betriebe mit wechselndem Arbeitsprogramm, z. B. für Walzwerke. Hier kommen bald kleine, bald große Profile des `Falzgutes in wechselnder Reihenfolge zur Verarbeitung. Je nach der Größe dieser Profile ändert sich das von der Antriebsmaschine geforderte Drehmoment. Man pflegt als Antrieb von Walzwerken neuerdings Regelsätze zu verwenden und hat hierbei die Auswahl zwischen zwei verschiedenen Arten von Regelsätzen, und zwar erstens zwischen Regelsätzen mit mechanisch und elektrisch gekuppelter Hintermaschine und zweitens zwischen solchen mit nur elektrisch gekuppelter Hintermaschine..
- Die Charakteristik dieser beiden Arten für den Fall, daß beide Regelsätze für dieselbe Leistung bei synchroner Drehzahl bemessen sind und unter der Voraussetzung normaler Belastung zeigt Abb. i. In dieser Abbildung ist die Leistung in Abhängigkeit von der Drehzahl aufgetragen. Die Gerade a stellt die Charakteristik eines Regelsatzes, der ersten Art und die Gerade b diejenige eines Satzes der zweiten Art dar. Der Schnittpunkt beider Geraden liegt über der synchronen Drehzahl n., für die die Leistungen beider Sätze gleich groß sind. Das der Leistung a entsprechende Drehmoment ist in Kurve a', das der Leistung b entsprechende Drehmoment in Gerade b' aufgetragen, die mit der Geraden a zusammenfällt. Wird nun von dem Antrieb ein Drehmoment Mdl gefordert, das größer ist als das durch b' gegebene, so kann überhaupt nur der erste Regelsatz Verwendung finden, der die Charakteristiken a bzw. a' besitzt, und der Betrieb wird bei einer Drehzahl n, vor sich gehen. Ist dagegen das Drehmoment kleiner als das von beiden Sätzen bei synchroner Drehzahl vorhandene, beispielsweise M,d 2, so könnten an und für sich beide Regelsätze verwendet werden. Bei Verwendung des ersten Satzes würde der Arbeitsprozeß ohne Überlastung bei der verhältnismäßig kleinen Drehzahl ia, durchgeführt werden. Bei Verwendung des zweiten Satzes dagegen könnte man bei einer höheren Drehzahl walzen, wodurch eine höhere Produktion erreicht wird. Die Anwendung des zweiten Satzes ist daher vorteilhafter. Bei bisherigen Anlagen hat man entweder nur den einen oder anderen Satz verwendet und mußte sich daher damit begnügen, den zur Verwendung bestimmten Satz so hoch zu entwerfen, daß er allen Anforderungen des wechselnden Arbeitsprogramms gewachsen war. Ein solcher Betrieb gestaltet sich höchst unwirtschaftlich, da der Regelsatz nur in einem Grenzfalle völlig ausgenutzt ist und die Anlagekosten unverhältnismäßig hoch werden.
- Erfindungsgemäß werden die beschriebenen Nachteile dadurch vermieden, daß man für den Regelsatz zwei Kommutatorhintermaschinen vorsieht, von denen die eine elektrisch und mechanisch, die andere nur elektrisch mit der Vordermaschine verbunden ist. Man hat es nunmehr in der Hand, einem solchen Regelsatz durch entsprechende Erregung entweder der einen oder anderen Hintermaschine wahlweise die Charakteristik a' bzw. b' zu geben bzw. durch Kombination der Erregungen eine Charakteristik zu erzielen, die Zwischenwerten von a' bzw. b' entspricht.
- Eine Schaltung nach der Erfindung zeigt die Abb. 2. Hier bedeutet i das Netz, 2 die asynchrone Vordermaschine, 3 die erste Kommutatorhintermaschine, die mit 2 auf derselben Welle sitzt, q. die zweite Kommutatorhintermaschine, die mit einer mit dem Netz verbundenen Maschine 5 gekuppelt ist und so auf das Netz zurückarbeiten kann. Der Schlupfstromkreis der Vordermaschine ist erfindungsgemäß in zwei Teile verzweigt, von denen jeder Teil zu einer Kommutatormaschine geführt ist. Die Kommutatormaschinen 3 und q. können mit Schleifringen versehen sein, die von besonderen, in der Abbildung nicht gezeichneten Erregerumformerngespeist werden. Durch Regelung mit diesen Umformern läßt sich nun irgendeine Vereinigung der Charakteristiken eines rein elektrisch gekuppelten und eines elektrisch und mechanisch gekuppelten Regelsatzes erzielen.
- Die Erfindung kann auch in Pufferanlagen mit Erfolg verwendet werden, indem z. B. die Steuerdynamos eines Ilgner-Antriebes und das Schwungrad vom Vordermotor 2 angetrieben werden. Beim Ausbleiben der Netzspannung kann hierbei der Betrieb ohne weiteres aufrechterhalten werden, sofern die Kommutatormaschinen kompensiert ausgeführt und die Erreger und Hilfsumformer mit der Welle des Hintermaschinensatzes mechanisch gekuppelt sind. Bleibt die Spannung fort, so kommen die Schwungmassen zurWirkung, und die Maschine2 arbeitet als Generator, wobei die Kommutatormaschine q. ihre Spannung aus dem Schlupfstromkreis erhält und als Motor den Erreger- 1 umformer antreibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Regelsatz mit zwei Kommutatorhintermaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Charakteristik die eine elektrisch und mechanisch, die andere nur elektrisch mit der Vordermaschine verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES71973D DE446929C (de) | 1925-10-23 | 1925-10-23 | Regelsatz mit zwei Kommutatorhintermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES71973D DE446929C (de) | 1925-10-23 | 1925-10-23 | Regelsatz mit zwei Kommutatorhintermaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE446929C true DE446929C (de) | 1927-07-18 |
Family
ID=7502872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES71973D Expired DE446929C (de) | 1925-10-23 | 1925-10-23 | Regelsatz mit zwei Kommutatorhintermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE446929C (de) |
-
1925
- 1925-10-23 DE DES71973D patent/DE446929C/de not_active Expired
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