DE446641C - Senderohrgabelung fuer Rohrpost - Google Patents

Senderohrgabelung fuer Rohrpost

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DE446641C
DE446641C DED48158D DED0048158D DE446641C DE 446641 C DE446641 C DE 446641C DE D48158 D DED48158 D DE D48158D DE D0048158 D DED0048158 D DE D0048158D DE 446641 C DE446641 C DE 446641C
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Germany
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DED48158D
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/28Stations for despatch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Senderohrgabelung für Rohrpost. Beim Anschluß zweier Rohrpostsender- an dasselbe Fahrrohr entsteht die Schwierigkeit, daß beim zufällig gleichzeitigen Beschicken beider Sender die beiden Büchsen sich in der Fahrrohrgabelung treffen und steckenbleiben.
  • Durch die Erfindung wird dies vermittels einer besonderen Form der Gabelung in solcher Weise verhindert, daß die beiden Sender ganz ohne Rücksicht aufeinander arbeiten können. Zu diesem Zweck ist das Gabelrohr, (las aus einem wesentlich horizontalen Senderohrstück, einem von oben einmündenden zweiten Senderohrstück - und einem abwärts gehenden Fahrrohranschlußstück besteht, gegenüber der Einmündung des erwähnten zweiten Senderohrstückes mit einer schrägen Abgleitfläche und oberhalb der letzteren mit einem Knie, das den Übergang in die horizontale Senderohrstrecke bildet, versehen. DieBewegung der Büchse in der horizontalen Senderol:rstrecke wird nun so geregelt, daß die bei der Gabelung ankommende Büchse nur gerade soviel lebendige Kraft besitzt, um das Knie zu erreichen und darüber hinwegzukippen, worauf sie auf der schrägen Fläche hinabgleitet und in das Fahrrohr eintritt. Wenn jedoch bei oder vor Ankunft der Büchse am Knie der ordnungsmäßige Unterdruck vor der Büchse verschwindet, weil in diesem Zeitpunkt das obere Senderohr beschickt und hierbei vorübergehend in dasselbe Luft eingelassen wird, so bleibt die Büchse vor dem Knie liegen und läßt die aus dem oberen enderohr kommende Büchse, die keine hori-S S zontaleBremsstrecke durchläuft, frei durch die Gabelung hindurch nach unten in das Fahrrohr austreten. Ist diese Büchse genügend . vorangekommen, so stellt sich der Unterdruck vor der liegengebliebenen #vieder her, so daß diese selbsttätig wieder in Lauf kommt. Obwohl als erste abges;nd:t, erreicht sie in diesem Falle die Empfangsstation zuletzt. Wird dagegen das obere Senderohr erst beschickt, wenn die laufende Büchse sich schon auf der schrägen Abgleitfläche befindet, so bleibt diese-Büchse nicht liegen, sondern erreicht unaifgehalten das Fahrrohr, bevor, bei genügender Länge des oberen Senderohres, die -von oben kommende Büchse sie trefsen kann.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Rohrgabelung ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Das horizontale Senderohr H geht über das Knie K, das bei TV überwölbt ist, in die schräge Gabelrohrstrecke G und dahinter in da:: abwärts führende Fahrrohr F über. Ge-<'er?ü her der schrägen Strecke G mündet, von oben kctnmend, (las zweite Senderohr S. Der Querschnitt des Gabelrohres ist bei D, größer <tls der Querschnitt O des Fahrrohres, und am Ort der Wölbung b', die das Hinüberkippen der Büchse B., über (las Knie k ermöglicht, ist der Querschnitt der Gabelung ebenfalls größer als der Querschnitt des Sonderrohres H. Durch diese Ouerschnittser\veiterungen wird bei der vor dem Knie ankommenden Büchse ein vorübergehender Druckausgleich (auch im regelmäßigen Einzelverkehr) hergestellt, der die Energie der ankommenden Büchse B" hinter welcher bei Saugluftbetrieb der Außenluftdruck, bei Druckluftbetrieb der (@'berdruck herrscht, bis fast zum Stillstand am Knie vermindert. Wenn in diesem Zeitpunkt (oder schon etwas früher) das obere Senderohr beschickt wird und dabei Außenluft bzw. Druckluft in die Gabelung eintreten läßt, wird der Energieverlust der Büchse B, so groß, daß sie vor (lern Knie zum Stillstand kommt. Die von oben kommende Büchse B.; hat dann freien Durchgang durch die Üabelung in das Falirrolir F. Die liegengebliebene Büchse B, setzt nach einiger Zeit, wie Schon erläutert, selbsttätig ihren Lauf fort. -Durch die dargestellte erweiterte Gabelrohrform werden besondere Mittel zum Energieverzehr der laufenden Büchse D, im horizontalen Senderohr und auch eine bestimmte Längenbemessung desselben entbehrlich gemacht. Die erwähnten besonderen Mittel können in Zeitdrosselungen des Lufteinlasses hinter der Büchse oder in mechanischen Brernsrnitteln (Reibungsrippen) bestehen, und solche Mittel können auch beim Senderohr S angewendet werden, wenn dessen Länge aus örtlichen Gründen nicht ausreichen, bemessen werden kann. Bei letzterem Senderohr muß, besonders bei Druckluftbetrieb, dafür gesorgt sein, daß . die Büchse vom Sender aus durch ihr Eigengewicht die Gabelung erreicht, da der Lufteinlaß hinter -ihr, sei es- Außenluft oder Druckluft, alsbald geschlossen werden muß, andererseits aber das horizontale Senderohr dauernd mit Außenluft bzw: Druckluft gespeist wird, die einen Gegendruck gegen die von oben kommc-nde Büchse bildet. Im allgemeinen ist es gleichgültig, an welches Senderohr der häufig; benötigte Hauptsender und an welches der seltener benutzte Nebensender angeschlossen wird.

Claims (3)

  1. P:\TGNTANSPItücfir: i. Seuderohrgabelung für Rohrpost, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem wesentlich horizontalen Senderolirstück, einem von oben einmündenden zweiten Senderchrstück und einem abwärts gehenden Fahrrohranschlußstück bestehende Gabelrohr gegenüber der Einmündung des oberen Senderohres eine schräge Abgleitfläche und oberhalb ders211)en eine Ausbauchung als Übergang in das horizontale Senderohr besitzt.
  2. 2. Senderohrgabelung für Rohrpost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der schrägen Abgleitfläche und dem Knie eine Erweiterung des Gabelrohrquerschnittes vorgesehen ist, durch welche ein vorübergehender Druckausgleich um die im horizontalen Senderohr ankommende Büchse hergestellt wird, derart, daß die Büchse vor dem Knie zum Stillstand hemmt, wenn in oder vor diesem Zeitpunkt das obere Senderohr beschickt wird, während bei späterer Beschickung die Büchse über das Knie nach unten fällt und in das Fahrrohr eintritt, bevor zufolge genügender Länge des oberen Senderohres die in dieses eingeladene Büchse das Fahrrohr erreicht.
  3. 3. Senderohrgabelüng für Rohrpost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß besondere Bremsmittel, z. B. Reibungsrippen im Rohr oder Zeitdrosselung des Lufteinlasses hinter der Büchse, vorgesehen sind, durch welche die im horizontalen Senderohr laufende Büchse bis zum fast völligen Energieverlust am Knie des Gabelrohres gebremst wird.
DED48158D 1925-06-11 1925-06-11 Senderohrgabelung fuer Rohrpost Expired DE446641C (de)

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DE446641C true DE446641C (de) 1927-07-05

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