DE851940C - Reduzierwalzwerk, dessen Gerueste mit Freilauf- oder UEberholkupplungen ausgeruestet sind - Google Patents

Reduzierwalzwerk, dessen Gerueste mit Freilauf- oder UEberholkupplungen ausgeruestet sind

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Publication number
DE851940C
DE851940C DES23336A DES0023336A DE851940C DE 851940 C DE851940 C DE 851940C DE S23336 A DES23336 A DE S23336A DE S0023336 A DES0023336 A DE S0023336A DE 851940 C DE851940 C DE 851940C
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DE
Germany
Prior art keywords
overrunning
reducing mill
clutches
reducing
scaffolding
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Expired
Application number
DES23336A
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert Sassmann
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RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
Original Assignee
RHEINISCHE ROEHRENWERKE AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/02Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives for continuously-operating mills
    • B21B35/025Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives for continuously-operating mills for stretch-reducing of tubes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/14Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Reduzierwalzwerk, dessen Gerüste mit Freilauf- oder Überholkupplungen ausgerüstet sind Bei den Reduzierwalzwerken älterer Bauart stehen die Gerüste verhältnismäßig weit auseinander und arbeiten mit geringem Zug. Durch diese Bauweise tritt der größte Zug in der Mitte des Rohres auf. Von der Mitte bis zu den Enden treten allmählich zunehmend Stauchungen der Wand auf. Um beim Reduzieren eine möglichst gleichmäßige Wandstärke zu erhalten, hat man durch Freilauf-oder Überholkupplungen den auftretenden Zug bzw. Druck weitgehendst ausgeschaltet. Diese Freilaufkupplungen gestatten,daß nur ziehendeGerüste durch die Kupplung mitgenommen werden, während bei gezogenen bzw. geschobenen Gerüsten die Kupplungen aus dem festen Eingriff kommen und gleiten. Hierdurch wird zwar die Wandstärke über die ganze 1Zohrlänge gleichmäßiger, nimmt aber infolge der auftretenden Stauchung an Stärke zu. Neuerdings verlangt man Reduzierwalzwerke, welche .bei weitgehender Reduzierung der Durchmesser die Wandstärke nicht nur nicht stauchen, sondern noch verringern, wobei möglichst kurze gestauchte Enden erwünscht sind.
  • 1lan erreicht dieses r. durch größeren Zug zwischen den Gerüsten, 2. durch engstmögliche Bauart, 3. durch Einsatz möglichst langer Luppen.
  • Hierbei unterliegen nur die Enden der Rohre in einer der jeweiligen Bauart des Reduzierwalzwerkes entsprechenden Länge der Stauchung, während das längere 1Uittelstück gleichmäßig gewalzt wird. Da bei diesen Walzwerken bei festliegendem Zug zwischen den Gerüsten auch immer die gleichen 'Walzverhältnisse vorliegen, ist man dazu übergegangen, den Zug zwischen den Gerüsten veränderlich zu gestalten. Man ist also beispielsweise in der Lage, bei gleicher Einsatzwandstärke und gleichen Durchmesserabnahmen verschiedene Wandstärken herauszubekommen usw. Diese Anordnung bedingt aber umfangreiche konstruktive Maßnahmen, welche die Ausführung eines solchen Walzwerkes sehr teuer werden lassen. Erfindungsgemäß wird nachfolgend ein Gedankengang geschildert, welcher erlaubt, auf außergewöhnlich einfache und billige Weise alle Vorteile zu erreichen, die das komplizierteste und teuerste Reduzierwalzwerk bieten kann.
  • Die Kaliber der Reduzierwalzwerke bestehen aus zwei, drei oder vier Walzen. Jede Kaliberart besitzt ihr eigenes Haft- bzw. Greifvermögen. Das besagt, daß der einem Kaliber zuzumutende Zug nicht höher sein darf, als dem Greifvermögen entspricht, da sonst die Walzen auf dem Rohr rutschen würden. Daher erscheint es zweckmäßig, von Kaliber zu Kaliber den wirtschaftlich höchstmöglichen Zug als festes Maß einzusetzen und so viel Kaliber für die Streckung einzusetzen,wie der gewünschten Endwandstärke entspricht. Sofern diese Geringstzahl an eingesetzten Gerüsten wohl für die erforderliche Wandabnahme ausreichen wird, jedoch nicht für das Maß der verlangten Durchmesserabnahme, so müßte ein weiterer Teil der Reduziergerüste vom Zug ausgeschaltet werden können und nur auf Reduzierung arbeiten. Der Vorteil der Streckung in der geringstmöglichen Anzahl von Gerüsten ist ausreichend bekannt, da hierdurch auch die kürzestmögliche Exfdenverdickung erreicht wird.
  • Da das Rohr immer hohl ist und somit keinen besonders hohen Widerstand bietet, kommen die Walzen auf dem Rohr praktisch eher ins Rutschen, als daß es abreißt. Ein Abreißen tritt nur dann ein, wenn die Wandstärke zu ungleichmäßig ist, wobei eine mehr oder weniger ungleichmäßige Wand durch das Herstellungsverfahren der Luppe bedingt sein kann.
  • Die technische Durchführung des Erfindungsgedankens ist denkbar einfach. Sämtliche Gerüste des Reduzierwalzwerkes., mit Ausnahme der Ausgangspoliergerüste, stehen gegeneinander auf verhältnismäßig hohem Zug. Sämtliche Gerüste sind in an sich bekannter Weise mit Freilauf- oder Überholkupplungen versehen. Neu dagegen ist, daß sämtliche Freilaufkupplungen wahlweise gesperrt werden können, so daß sie nicht als Freilauf-, sondern als Festkupplungen laufen.
  • Durch diese einfache Maßnahme wird erreicht, da man sich jede Summe von Gerüsten sowohl für Zug wie auch für Reduzierung zusammenstellen kann, wobei alle Vorteile des Streckreduzierens gewahrt bleiben, nämlich: i. beliebiges Maß an Reduzierung, 2. beliebiges Maß an Zug, 3. Streckung in geringstmöglicher Gerüstzahl, verbunden mit kürzester Endenverdickung.
  • Da es zur Erreichung kürzesterEndenverdickung wichtig ist, die Gerüste so eng wie möglich aneinanderzurücken,werden erfindungsgemäß die Wellen unter Verzicht auf jegliche Nachstellbarkeit in einem Eisenblock fest gelagert. Dieser Block kann so schmal sein, daß die Lager eben noch unterzubringen sind. Eine engere Bauweise ist praktisch nicht möglich. Die Grenze der Reduzierung von Rohren liegt praktisch bei etwa 6o % vom Außendurchmesser. Eine weitergehende Reduzierung geht auf Kosten der Rundheit des Innendurchmessers, besonders- bei einseitigen Wandstärken der Einsatzluppen. Das Maß der anzuwendenden Reduzierung wird demnach durch die gegenseitige Konkurrenz begrenzt.
  • Fig. i zeigt beispielsweise ein Reduziergerät mit einem 2-Walzen-Kaliber und Freilauf- oder Überholkupplung.
  • In beiden Hälften der Kupplung befindet sich eine Aussparung a, welche bei geschlossener Kupplung eine quadratische oder rechteckige öffnung bildet. Steckt man in diese durchgehende öffnung einen gleich geformten Stab b (Fig. 2), so ist die Kupplung am Gleiten verhindert und gesperrt. (Fig. 3 zeigt eine auf diese Weise gesperrte Freilaufkupplung.) Die Ausführungsform wie auch die Sperrung des Freilaufs kann auch auf andere Art gelöst werden, doch wird hierdurch das Wesen der Erfindung nicht berührt. Fig.4 zeigt eine Vorderansicht des Gerüstes und kennzeichnet die engstmöglicbe Bauweise.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reduzierwalzwerk, dessen Gerüste mit Freilauf- oder Überholkupplungen ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kupplungen wahlweise gesperrt werden können und dadurch als Festkupplung arbeiten.
  2. 2. Reduzierwalzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zug zwischen den Gerüsten entsprechend dem Greifvermögen der jeweiligen Kaliberart auf ein weitgehendes Höchstmaß festgelegt wird.
  3. 3. Reduzierwalzwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen unter Verzicht auf jegliche Nachstellbarkeit in einem Eisenblock fest gelagert sind, wobei der Block unter Berücksichtigung der Lagerdurchmesser so schmal wie möglich gehalten wird.
DES23336A 1951-06-01 1951-06-01 Reduzierwalzwerk, dessen Gerueste mit Freilauf- oder UEberholkupplungen ausgeruestet sind Expired DE851940C (de)

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DE851940C true DE851940C (de) 1952-10-09

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DES23336A Expired DE851940C (de) 1951-06-01 1951-06-01 Reduzierwalzwerk, dessen Gerueste mit Freilauf- oder UEberholkupplungen ausgeruestet sind

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DE (1) DE851940C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001660B (de) * 1954-07-02 1957-01-31 Phoenix Rheinrohr Ag Einrichtung an Streckreduzierwalzwerken zur Herstellung von Rohren
DE2347891A1 (de) * 1973-09-24 1975-04-03 Kocks Gmbh Friedrich Verfahren und walzwerk zum walzen von rohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001660B (de) * 1954-07-02 1957-01-31 Phoenix Rheinrohr Ag Einrichtung an Streckreduzierwalzwerken zur Herstellung von Rohren
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