DE44661C - Messerputzmaschine - Google Patents
MesserputzmaschineInfo
- Publication number
- DE44661C DE44661C DENDAT44661D DE44661DA DE44661C DE 44661 C DE44661 C DE 44661C DE NDAT44661 D DENDAT44661 D DE NDAT44661D DE 44661D A DE44661D A DE 44661DA DE 44661 C DE44661 C DE 44661C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cleaning
- knife
- leather
- jaws
- frogs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L21/00—Polishing of table-ware, e.g. knives, forks, spoons
- A47L21/02—Machines
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Messerputzmaschine.
Vorliegende Vorrichtung hat den Zweck, eine gröfsere Anzahl Messer zugleich auf eine einfache
rationelle Weise dadurch zu reinigen, dafs dieselben gemeinschaftlich durch einen
zweckentsprechenden Mechanismus geradlinig bezw. parallel zwischen Putzbacken, die sich
je nach der Form des Messers einstellen, hin- und herbewegt werden.
Um dies zu erreichen, ist folgende Einrichtung getroffen. Auf der Grundplatte D
erhebt sich der Holzkasten C, der als Sockel für den Putzapparat dient. Letzterer besteht
aus zwei Theilen: dem am Sockel festgeschraubten Sohlstücke E und dem Deckel F,
welcher gleichzeitig zur Aufbewahrung und Zuführung des Putzmaterials dient; zwischen
beiden sind die Putzbacken η η beweglich und verschiebbar gelagert, Fig. 1 und 3; diese Putzbacken
sind wie folgt eingerichtet. Nach der einen Herstellungsweise, Fig. 51, wird ein
Lederstreifen wellenförmig gewunden, die dazwischenliegenden Hohlräume mit einem anderen
Material, als Kork oder Gummi (mit Sandzusatz vulcanisirt), wenn man eine mehr reibende,
oder mit Filz etc., wenn man eine mehr polirende Wirkung beabsichtigt, ausgefüllt und
das Ganze durch Vorlegeplatten Z und Niete, wie dargestellt, verbunden. In Fig. 51H ist eine
andere, in der Wirkung fast gleiche Herstellungsweise gewählt. Hier ist der geschlängelte
Lederriemen η durch Lederplättchen η mit zwischenliegenden Kork-, Gummioder
Filzplatten h ersetzt. Die Putzbacken können aber auch, wie Fig. 5 n zeigt, durch
an beiden Enden umgebogene Lederstücke n, die auf sogenannte Harris'sche Riemenverbinder
aufgeschlagen und von denselben gehalten werden, hergestellt werden. In den Fällen 5n und 5111 gelangt das Putzmaterial
durch die absichtlich gelassenen Kanäle /, im anderen Falle durch die kleinen Zwischenräume,
die sich zwischen den Zwischenstücken h und den abgerundeten Biegungsstellen des Schlangenriemens
η bilden, auf die an den Messern M anliegenden Putzflächen. Fig. 6 und 7 zeigen,
wie die Putzbacken 5 n zwischen Sohlplatte E und Deckel F (siehe auch Fig. 1 und 2) gehalten
werden; Nasen i an den Verbindern k treten zu beiden Seiten des Deckels F in
Nuthen ein, so dafs sie sich wohl seitwärts, nicht aber in der Richtung der Messerbewegung,
Fig. ι und 2, bewegen können. Bei den Putzbacken, Fig. 5 u und 5 m, legen sich die verlängerten
Vorlegebleche {, Fig. 8, an Sohlplatte und Deckel einfach an.
Die auf diese Weise hergestellten und zwischen Sohlplatte und Deckel, wie beschrieben,
gehaltenen Putzbacken können nun in beliebiger Anzahl Verwendung finden, je nach der Zahl der zu putzenden Messer, Fig. 3.
Beiderseits legen sich nun, Fig. 3, Zwischenbleche q, die eine Takray-Feder (doppelte
Federringe) halten, gegen dieselben und übertragen den durch Schraubey ausgeübten Druck
auf alle Putzbacken und zwischen befindliche Messer gleichzeitig und gleichmäfsig. Diese
Schraube wird beim Einbringen der Messer gelockert und, nachdem dies bewirkt, durch An-
ziehen die
Schraube χ
Schraube χ
gewünschte
Spannung gegeben; dient nur zum richtigen Stellen
der Putzbacken bezw. zum Reguliren.
Das verwendete Putzmaterial gelangt nun aus dem Rumpfe g des Deckels F zwischen
die Putzbacken und Messer und sinkt beim Bewegen der Maschine infolge seiner Schwere
allmälig abwärts durch Schlitz m und Trichter N nach dem Kasten b, wo es sich wieder sammelt
und von neuem Verwendung findet.
Die zu säubernden Messer werden in der Stellung der Maschine, wie sie Fig. ι zeigt,
nach Lösen der Schraube y, Fig. ^ , zwischen die Backen gebracht und ruhen auf den
Gummipolstern f, Fig. ι und 4. Nachdem die Schraube^ angezogen worden ist. werden
die Messer durch Excenter d durch Umlegen des Handgriffes e festgeklemmt. Die Gummipolster
ruhen nämlich in Rinnen a'. welche die gezahnten Herzstücke J traversenarüg fest verbinden,
in welch letzteren sich aber auch das Excenter d um Achse 0 dreht. Fig. 1 und 4.
Die aus den Herzstücken JJ, Traversen a'
und Excenter d gebildete Klemmvorrichtung ruht nun ihrerseits mit Zapfen s in Schlitzen
des Rahmens G, der um Spitzschrauben ρ oscillirt und durch Handgriff H in der Pfeilrichtung,
Fig. 2, bewegt wird. Damit aber die Klemmvorrichtung nebst Messern nicht an der durch Pfeil dargestellten Bogenbewegung theilnehmen,
sondern in der Richtung des geraden Pfeiles geführt werden, ist eine der Eisenbahnbewegung
an Schnellpressen ähnliche, aus den gezahnten Winkeln L. Zwischenrädern K und
den correspondirenden Zähnen der Herzstücke JJ bestehende Vorrichtung vorhanden, deren
Wirkungsweise bekannt ist. Das Zwischenrad K sichert bei der Bewegung aus Lage Fig. 1 in
Lage Fig. 2 oder umgekehrt nicht allein die parallele Lage der Messerklemmvorrichtung,
sondern es hebt auch die Herzstücke/, Fig. 2, die Achsen s der Klemmvorrichtung und die
Achsen 11 der Räder K dienen durch Anschlagen in den Schlitzenden gleichzeitig zur
Begrenzung des Hubes; Federn t, auf in Kloben w geführte Schalen r wirkend, welche die
Zapfen ί der Herzstücke umfassen, sichern den 'Eingriff der Zähne dieser Geradeführung.
Fig. 6 zeigt, wie sich die Putzbacken der Messerform anpassen.
Claims (2)
1. Eine Messerputzmaschine zum gleichzeitigen und gleichmäfsigcn Putzen mehrerer Messer,
bei welcher vermittelst gezahnter Winkel L, belasteter Zwischenräder K und Herzstücke
J aus der oscillirenden Bewegung des Hebels G eine geradlinige Bewegung
der zu behandelnden Messer entsteht, bei welcher ferner die Herzstücke J durch
Traversen mit Gummieinlagen f in Verbindung mit Excenter d eine Vorrichtung
zum Hallen der Messer in der durch die Putzbacken η bestimmten Entfernung, Fig. 1,
2 und 4, bilden.
2. An der dargestellten Maschine die Construction der Putzbacken n, welche entweder
aus einem schlangenförmigen Putzriemen ?z, Fig. 5 T, oder Lederplatten n,
Fig. 5'", mit dazwischenliegenden, durch Platten und Niete verbundenen Reibkörpern,
als Kork, Sandgummi etc., oder Polirkörpern, wie Filz etc., bestehen, oder
auch aus an beiden Enden umgebogenen, auf Harris'schen Riemenverbindern aufgenieteten
Lederstücken ;z, Fig. 511, durch
welche Constructionen infolge der Streckung der Lederfasern an den Putzstellen das
Putzmaterial gut festgehalten, sowie dessen leichte Zuleitung und Vertheilung mittelst
der gebildeten Kanäle / erreicht wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44661C true DE44661C (de) |
Family
ID=319880
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44661D Expired - Lifetime DE44661C (de) | Messerputzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44661C (de) |
-
0
- DE DENDAT44661D patent/DE44661C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE878270C (de) | An nur einem Ende einspannbares Saegeblatt | |
| DE2526102B2 (de) | Blattfederanordnung fuer schwingfoerderer | |
| DE2613149A1 (de) | Vorrichtung zum reinigen von transportbaendern | |
| DE44661C (de) | Messerputzmaschine | |
| DE3133792A1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen pressen einer pressgutmatte im zuge der herstellung von spannplatten, faserplatten und aehnlichem pressgut | |
| DE1491591A1 (de) | Apparat zur Behandlung der Bronchiectasie und aehnlicher Beschwerden | |
| DE1032140B (de) | Sprungbrett mit Absprung- und UEbertrittsflaeche | |
| DE958016C (de) | Vorrichtung zum Abstumpfen und Abrunden der Borstenspitzen von Buersten | |
| DE1307C (de) | Maschine zum gleichzeitigen Pressen und Lochen von Papier und anderen Stoffen | |
| DE102015003257A1 (de) | Schleifvorrichtung | |
| DE223897C (de) | ||
| DE2316653C3 (de) | Vorrichtung zum Quereinspannen einer Sortierfläche in eine Schüttelsortiermaschine | |
| DE568369C (de) | Russische Rechenmaschine | |
| DE1909557C3 (de) | Vibrationswerkzeug für eine Maschine zum Verdichten des Schotterbettes eines Gleises | |
| AT128403B (de) | Handgerät für Dibbelsaat. | |
| DE936369C (de) | Matratzen-Einziehmaschine | |
| DE476592C (de) | Maschine zur Herstellung von Gitterwerk mit sich kreuzenden, an den Kreuzungsstellenelektrisch verschweissten Draehten | |
| DE36185C (de) | Schienenbiegemaschine | |
| DE308715C (de) | ||
| DE129263C (de) | ||
| DE725562C (de) | ||
| DE77409C (de) | Maschine zum Schleifen und Poliren von Steinen mit rotirendem Schleifwerkzeug | |
| DE423838C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formstreifen | |
| DE206423C (de) | ||
| DE441030C (de) | Maschine zum Biegen von Metallstaeben und aehnlichen Gegenstaenden |