DE446079C - Saevorrichtung an Drillmaschinen mit unterhalb des Streukastenbodens ortsfest mit veraenderlicher Drehzahl umlaufenden Saeraedern - Google Patents

Saevorrichtung an Drillmaschinen mit unterhalb des Streukastenbodens ortsfest mit veraenderlicher Drehzahl umlaufenden Saeraedern

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DE446079C
DE446079C DEE34634D DEE0034634D DE446079C DE 446079 C DE446079 C DE 446079C DE E34634 D DEE34634 D DE E34634D DE E0034634 D DEE0034634 D DE E0034634D DE 446079 C DE446079 C DE 446079C
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Germany
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LUDWIG ERHARDT DIPL ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/123Housings for feed rollers or wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Zum Zwecke der Regelung der Aussaatmenge läßt man bei Drillmaschinen die Säräder entweder ortsfest mit veränderlicher Drehzahl umlaufen oder ordnet sie zur Veränderung der Saataustrittsöffnung seitenverschiebbar an. Im ersteren Falle kann man die Säräder dadurch leicht auswechselbar machen, daß man sie an der Außenseite der schrägen Hinterwand des Streukastens lagert. Diese Bauart hat indessen den ίο Nachteil, daß, da dann auch die Saataustrittsöffnung an der schrägliegenden Hinterwand des Streukastens vorgesehen sein muß, je nach der Neigung der Hinterwand zum Boden der Querschnitt der Saatgutsäule oberhalb der Saataustrittsöffnung in weiten Grenzen wechselt, so daß, wenn das Gerät auf hängendem Gelände verwendet wird, die Auslauf menge je nach der Berg- oder Talfahrt stark schwankt. Dieser Nachteil wird erheblich verringert, wenn man, wie dies bei den an zweiter Stelle genannten Drillmaschinen häufig der Fall ist, die -Säräder unterhalb des wagerecht liegenden Säkastenbodens und demnach auch die Saataustrittsöffnungen in diesem anordnet. Indessen geht dadurch aber der Vorteil, die Säräder leicht auswechseln zu können, verloren.
Den Gegenstand der Erfindung bildet demgegenüber eine Drillmaschine, bei welcher die Vorteile der einen genannten Bauart von Drillmaschinen mit denen der anderen vereinigt, die Nachteile aber vermieden sind, die Säräder also unterhalb des wagerecht liegenden Säkastenbodens ortsfest mit veränderlicher Drehzahl umlaufen, trotzdem aber leicht auswechselbar sind. Es wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die oberhalb der Säräder im Streukastenboden befindliche Saataustrittsöffnung und die Anordnung der Rührwelle ein Durchstecken des Särades von der Innenseite des Streukastens aus gestatten und das Sägehäuse unterhalb der Saataustrittsöffnung mit Führungen versehen ist, welche das durchgesteckte Särad im freien Fall in die Achsrichtung der Säwelle bringen.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen der neuen Drillmaschine, und zwar stellen dar:
Abb. ι und2 den Längs- und Querschnitt durch
den Streukasten der einen Ausführungsform und die
Abb. 3 und 4 die entsprechenden Schnitte durch die andere Ausführungsform.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 besteht das unterhalb des -Bodens k des Streukastens e befindliche Sägehäuse aus der im Unterteil sich an den Umfang des Särades f anschmiegenden Vorderwand a, der Hinterwand b und der nach unten um die Achse i abklappbaren Bodenwand c und den Seitenwänden d. Die Säwelle ist mit g und die Rührwelle im Streukasten mit I bezeichnet. Die Säräder f werden vor dem Einbringen der Säwelle g entsprechend Abb. 2 zwischen den Wänden η des Streukastens und der Rührwelle I von der Innenseite des Streukastens aus durch die entsprechend groß gehaltene Saataustrittsöffnung hindurchgesteckt und fallen dann durch ihr eigenes Gewicht in den Bereich geeigneter Führungen, welche das Särad für das nachträgliche Einstecken der Säwelle in deren Achsrichtung bringen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 bestehen die Führungen aus untereinander an einer oder beiden Seitenwänden im Innern des Sägehäuses angeordneten, wenig hervorragenden Knöpfen h oder einer entsprechenden Leiste o. dgl., welche ein so weites Herabsinken des Särades zulassen, bis das untere umgebogene Ende der Sägehäusevorderwand α im Verein mit den vorgesehenen Führungen die Abwärtsbewegung des Särades begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 sind die Hinterwand des Sägehäuses und dessen Boden zu einem Ganzen m vereinigt, welches nicht abklappbar ist und zum Ersatz der Führungsknöpfe oder der Führungsleiste gemäß der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2 mit hochstehenden Seitenlappen W versehen ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Sävorrichtung an Drillmaschinen mit unterhalb des Streukastenbodens ortsfest mit veränderlicher Drehzahl umlaufenden Särädern, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb der Säräder (f) im Streukastenboden (k) befindliche Saataustrittsöffnung und die Anordnung der Rührwelle (I) ein Durchstecken des Särades von der Innenseite des Streukastens (e) aus gestatten und das Sägehäuse mit Führungen (h) versehen ist, welche das durchgesteckte Särad im freien "Fall in die Achsrichtung der Säwelle (g) bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEE34634D Saevorrichtung an Drillmaschinen mit unterhalb des Streukastenbodens ortsfest mit veraenderlicher Drehzahl umlaufenden Saeraedern Expired DE446079C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0598992A1 (de) * 1992-11-25 1994-06-01 RABEWERK BERNBURG GmbH & Co. Drillmaschine
DE4324742A1 (de) * 1993-07-23 1995-01-26 Rauch Landmaschfab Gmbh Sämaschine
EP2786649A3 (de) * 2013-04-05 2015-06-17 Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh Dosiereinheit für eine Verteilmaschine und mit einer solchen Dosiereinheit ausgestattete Verteilmaschine

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EP0598992A1 (de) * 1992-11-25 1994-06-01 RABEWERK BERNBURG GmbH & Co. Drillmaschine
DE4324742A1 (de) * 1993-07-23 1995-01-26 Rauch Landmaschfab Gmbh Sämaschine
EP2786649A3 (de) * 2013-04-05 2015-06-17 Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh Dosiereinheit für eine Verteilmaschine und mit einer solchen Dosiereinheit ausgestattete Verteilmaschine

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