DE44595C - Schutzkorb für Petroleum-Sturmlaternen - Google Patents

Schutzkorb für Petroleum-Sturmlaternen

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DE44595C
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Germany
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petroleum
protective cage
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44595D
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English (en)
Original Assignee
E. SOMMERFELD in Berlin SO., Skalitzerstrafse 33
Publication of DE44595C publication Critical patent/DE44595C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Petroleum-Sturmlaternen sind meist zur Sicherung ihres Lampenglases mit einem aus Drahtringen gebildeten Schutzkorb versehen, dessen Ringe an zwei im Durchmesser sich gegenüberliegenden Stellen mit ihrem inneren Scheitel gegen im Querschnittsprofil halbkreisförmig aus Blech gebogene Schienen gelöthet sind. Diese Schienen convergiren gegen einander und werden von oben über die beiden Gestellrohre r der Sturmlaterne (Fig. 1) geschoben, so dafs die mit ihren hohlen Seiten sich gegenüberstehenden Schienen die Gestellrohre umschliefsen.
Bei der Verpackung der Sturmlaternen, namentlich für die Massenversendung in überseeische Länder, nehmen die Schutzkörbe viel Raum in den Verpackungskisten in Anspruch und machen so die nach dem Rauminhalt in Rechnung gebracht werdenden Versendungskosten unnöthig hoch. Es lag deshalb das Bedürfnifs vor, den Schutzkorb in solcher Gestaltung zu haben, dafs sein grofser Raumbedarf in der Verpackung fortfällt, was mit der vorliegenden Construction erreicht ist.
Die Schienen α α1 sind in der Mitte derartig nach aufsen gebogen, dafs der Draht d der Schutzringe diese Ausbiegung durchdringen kann (Fig. 3). Der Draht bildet also an jeder Stelle, in der er eine der Schienen berührt, mit dieser ein Gelenk. Damit in keinem dieser Gelenke eine Verschiebung des Drahtes seitlich in Richtung der Gelenkachse stattfinden kann, ist der Draht zwischen den beiden Schenkeln der Schiene nach aufsen zusammengebogen. In den Schienenscheiteln ist bei jedem Gelenk für die Drahtbiegung eine Durchlochung vorhanden, in welche dieser Ringvorsprung ν eintritt, wenn die einzelnen Theile des Schutzkorbes ihre normale Stellung zu einander haben (Fig. 2). Die Ringvorsprünge ν legen sich gegen die hohen Kanten der Blechränder der Schienenscheitellöcher an und sperren dadurch bis zu einem gewissen Grade jede Drehbewegung in den Gelenken. Der Schutzkorb mit seinen in der normalen Lage befindlichen Theilstücken (Fig. 2) hat deshalb eine gewisse Steifigkeit.
Zur Verpackung aber kann er flach zusammengelegt werden, denn übt man gegen die Korbtheile einen ' etwas kräftigen Druck derartig aus, dafs damit auf eine Drehung in den aus den Drahtringen und den Schienen gebildeten Verbindungsgelenken hingewirkt wird, so geben die Blechränder an den Scheitellöchern der Schienen federnd etwas nach, lassen die Ringvorsprünge ν frei, und ist nun in den Gelenken Drehung möglich, so dafs die Schienen und die Ringe aus ihrer Lage zu einander verschoben werden können.
An Stelle der erwähnten Durchlochungen in den Schienenscheiteln genügt es, wenn das Blechmaterial hier nur Herausdrückungen besitzt, in welche die Ringvorsprünge ν einspringen.
Die Vorsprünge werden vor dem Zusammenstellen des Korbes den Drahtstücken angebogen, die Drähte werden dann in ihre Schienenlöcher und mit den Knicken zwischen die Schienenschenkel eingeführt, was bei dem dünnen Bech der Schienen und bei geschicktem Wenden und geeignetem Hin- und Herbiegen der Drahtenden ohne Schwierigkeiten ausge-
führt werden kann. Dann erst werden die Drähte mittelst einer besonderen Maschine durch Anbiegen in einander fassender Oesen an ihren Enden zu Ringen geschlossen.
In Fig. 4 ist punktirt gezeichnet, wie die Schiene al aus der Lage in Fig. 2 hinabgeklappt ist. Weil die drei Drahtringe dl d2 und ds verschiedene Durchmesser haben, kann in der Gelenkverbindung keine Parallelogrammbewegung eintreten. Mit gelindem Druck läfst sich aus der punktirt gezeichneten Lage die Schiene α1 in die ausgezogen gezeichnete Lage (Fig. 4) überfuhren, und müssen diesem Druck die Ringe dl und d3 federnd etwas nachgeben. Wie Fig. 5 erkennen läfst, streckt der Druck den kleineren Ring dl etwas in eine stehende Ellipse und prefst den Ring ds in eine liegende Ellipse. Die beiden Ringe, welche in ihre kreisrunde Form federnd zurückzugehen bestrebt sind, geben in der flachen Zusammenlegung des Korbes, Fig. 4 und 5, den Theilen desselben gegen einander eben-' falls eine gewisse Steifigkeit. Der flach zusammengelegte Korb bildet nun in der Verpackung kein Sperrgut mehr.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein zusammenlegbarer Schutzkorb für Petroleum-Sturmlaternen, bestehend aus den Ringen dl d" da und den auf den Gestellrohren r sitzenden Schienen α α1, welche derartig profilirt sind, dafs sie Lager für die Ausbiegungen ν der sie durchdringenden Drähte d?1 d"1 d3 bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44595D Schutzkorb für Petroleum-Sturmlaternen Expired - Lifetime DE44595C (de)

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