DE44577A - Zündvorrichtung für Gaskraftmaschinen - Google Patents
Zündvorrichtung für GaskraftmaschinenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. 1 bis 4 veranschaulichte Zündvorrichtung
besteht aus einem mit Oeffnungen abc versehenen festen Körper A, einem Hohlcylinder
B mit einer rund herum führenden Vertiefung d (Zündkammer) von beliebiger Form
und beliebigem Querschnitt, zwei inneren Dichtungsflächen
I, II, drei äufseren Dichtungsflächen III, IV und V und einer OefFnung e, dem
hohlen Ventilkegel C, der Spiralfeder D und der in der Achse des Ganzen sitzenden Zündflamme
F. Die Wirkungsweise ist folgende:
Die unter Druck stehenden Gase treten durch die feine Oeffnung α in die Zündkammer d
über, während der Hohlcylinder B mit seiner Dichtungsfiäche III durch die Spiralfeder D
dichtend gegen die entsprechende Dichtungsfläche am Körper A geprefst wird und der
Ventilkegel C die Oeffnung c zu der Zündflamme F freigiebt, Fig. 1.
Die bei c mit geringer Geschwindigkeit, welche durch die Zündkammer d naturgemäfs
sich einstellen mufs, austretenden Gase werden sich an der Zündflamme F entzünden und
so lange brennen , bis der Ventilkegel C, getrieben durch irgend eine mechanische Vorrichtung,
die Verbindung mit der Zündflamme F und den nun brennenden Gasen im Innern der Zündkammer d aufhebt. Momentan,
d. h. sobald die Dichtungsfläche des Ventilkegels C sich fest und dichtend auf die bezw.
Flächen I und II im Innern des Hohlcylinders B gelegt haben, wird der Ventilkegel C in seinem
Weiterbewegen den Hohlcylinder B nach unten drücken, durch die gröfseren Oeffnungen b c
die Communication mit den aufgespeicherten, unter Druck stehenden Gasen herstellen und,
indem die Flamme der im Innern der Kammer^ unter jetzt gleichem Druck brennenden Gase
durch die Oeffnungen b c schlägt, ein Zünden bewirken, Fig. 2.
Die Dichtung verhindert, dafs der nun herrschende hohe Druck ein Erlöschen der
Zündflamme F ermöglicht, während die Dichtungen II, IV und V ein Austreten der Gase
verbieten.
Nach vollbrachter Zündung bewegt sich der Ventilkegel C wieder nach oben und mit ihm
der Hohlcylinder B, welcher infolge der Spannung der Feder D bis dahin folgt, wo die
Dichtungsfläche III sich gegen die entsprechende Fläche am Körper A legt.
Fig. 5 zeigt die Zündvorrichtung ohne Dichtungsflächen II, IV, V; dieselben sind durch
eingelegte Dichtungsringe R R1 und eingedrehte Nuthen S ersetzt; natürlich kann diese Art der
Abdichtung auch in Verbindung mit den unter Fig. ι und 2 erwähnten Dichtungsflächen geschehen.
Fig. 6 zeigt insofern eine Abweichung, als die Zündkammer d nicht rund herum führt,
sondern bei g unterbrochen ist, und in der Anordnung von zwei feinen Löchern α und a1
rechts und links von g. Im übrigen gilt hierfür, was in Bezug auf Fig. 1 bis 4 gesagt wurde.
Fig. 7 und 8 ist die Umkehrung von dem Vorhergehenden. Der feste Körper A liegt in
der Mitte; am Hohlcylinder B befindet sich die Zündkammer d innerhalb, der Ventilkegel C
umschliefst den Hohlcylinder B und die Zündflamme F liegt aufserhalb. Der Vorgang beim
Zünden ist der gleiche wie bei Fig. 1 bis 6. Das-
Claims (1)
- selbe gilt auch in Bezug auf die Abdichtung und auf die Zündkammer d.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :Eine Zündvorrichtung für Gaskraftmaschinen, welche sich durch das Zusammenwirken folgender Einrichtungen kennzeichnet:Ein Hohlcylinder B mit einer aufserhalb, Fig. ι bis 6, oder innerhalb, Fig. 7 und 8, angebrachten rund herum führenden oder unterbrochenen (Fig. 6) Vertiefung (Zündkammer) d von beliebiger Form und beliebigem Querschnitt und mit einer zu der innerhalb oder aufserhalb fortdauernd brennenden Zündflamme F führenden Oeffnung e. welcher sich in einem Körper A führt, der versehen ist mit einer feinen Oeffnung α oder mit zwei feinen Oeffnungen α und a\ Fig. 6, und den gröfseren Oeffnungen b c, und welcher bei gehobenem Ventilkegel C durch eine Spiralfeder D mit seinen Sitzflächen III und V gegen entsprechende Flächen am Körper A gepreist wird, so dafs nur eine Verbindung der unter Druck stehenden Gase mit der Zündkammer d und der Zündflamme F durch die feine Oeffnung a bezw. α und a] besteht, während beim Heruntergehen des Ventilkegels C zunächst die Verbindungen der Zündkammer d mit der Flamme F und der äufscren Luft durch die Flächen I und II aufgehoben werden, und die Verbindung der Zündkammer d mit den unter Druck stehenden Gasen durch die Oeffnungen b und c hergestellt wird. An Stelle der Dichtunssflächen II, IV und V können auch eingelegte Dichtungsringe R und i?1 und eingedrehte Vertiefungen 5 treten.Hierzu ι Blatt Zeichnunaen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE44577A true DE44577A (de) |
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