DE445768C - Stehende Bleikabelpresse - Google Patents

Stehende Bleikabelpresse

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DE445768C
DE445768C DEK97818D DEK0097818D DE445768C DE 445768 C DE445768 C DE 445768C DE K97818 D DEK97818 D DE K97818D DE K0097818 D DEK0097818 D DE K0097818D DE 445768 C DE445768 C DE 445768C
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press
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cable press
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DEK97818D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C25/00Profiling tools for metal extruding
    • B21C25/06Press heads, dies, or mandrels for coating work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

  • Stehende Bleikabelpresse. Die Erfindung bezieht sich auf stehende Bleikabelpressen_ Bekanntlich muß man die Pressenköpfe stehender Bleikabelpressen parallel zur Achse der Werkzeughalter geteilt ausführen, um die KanÄle einarbeiten zu können, die das senkrecht von oben in den Pressenkopf eintretende Blei so führen, daß es wagerecht zwischen Dorn und Matrize in Form eines Bleimantels austritt. Diese geteilte Ausführung des Pressenkopfes hat den Nachteil, daß die mit Gewinde in den Pressenkopf eingeschraubten Werkzeughalter infolge der Teilung des Muttergewindes in dem zweiteiligen Pressenkopf entweder in den Gewindegängen beschädigt werden oder ihrerseits das Muttergewinde des Pressenkopfes beschädigen, wenn die Gewinde nicht genau übereinstimmen. Dieser Fall der nicht genauen übereinstimmung der Gewinde liegt erfahrungsgemäß nach einer gewissen Betriebszeit vor, da der Betrieb einer Kabelpresse es mit sich bringt, daß der Pressenkopf starken Temperaturschwankungen unterworfen ist, die im Laufe der Zeit gewisse Verwerfungen herbeiführen. Die Formveränderung des Pressenkopfes wird auch dadurch mit herbeigeführt, daß im Innern des Pressenkopfes ein außerordentlich hoher Druck herrscht. Die Verwerfungen und Formveränderungen führen, auch wenn sie gering sind, infolge der starken Beanspruchung der Gewindegänge zu einem Fressen im Gewinde oder zu einer vollständigen Zerstörung einzelner oder sämtlicher Gewindegänge durch Ausbrechen. Diese Übelstände treten besonders bei dem Gewinde des Dornhalters und dem entsprechenden Innengewinde des Pressenkopfes auf, weil der Betrieb der Presse es erforderlich macht, mittels des Dornhalters zwecks Einstellung der richtigen Wandstärke des Bleimantels den Dorn in das im Pressenkopf befindliche Blei hineinzudrücken.
  • Die Nachteile der bisherigen Ausführung werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die Werkzeughalter von zwischen den beiden Hälften des Pressenkopfes undrehbar gelagerten einteiligen Büchsen aufgenommen werden.
  • Bei einer bekannten Presse ist einer der Werkzeughalter in einer innen und außen mit Gewinde gleicher Richtung, aber verschiedener Steigung versehenen Büchse gelagert, die aber lediglich als Gegenmutter dient. Die Verschiebung des Werkzeughalters erfolgt hiVrbei durch Drehen dieser Büchse und entspricht dem Unterschied der Gewindesteigungen. Der Pressenkopf ist hierbei einteilig; würde er zweiteilig ausgeführt, so würden, da die Büchse gedreht werden muß, trotz Vorhandenseins dieser Gewindebüchse die erfindungsgemäß vermiedenen Nachteile ebenfalls auftreten.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes der Pressenkopf einer stehenden Bleikabelpressedargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen durch die Mittelachse der Werkzeughalter geführten senkrechten Schnitt des Pressenkopfes und Abb. 2 die Draufsicht auf die untere Hälfte des Pressenkopfes mit achsial geschnittenen Werkzeughaltern.
  • Zwischen den beiden Hälften i und 2 des Pressenkopfes ist zur Aufnahme des Werkzeughalters 7 eine Gewindebüchse 3 angeordnet, die z. B. in der Mitte ihrer Umfläche mit einem Bund q. versehen ist. Dieser Bund ist in einer im Pressenkopf vorgesehenen Ringnut 5 gelagert. Im übrigen ist die Büchse 3 so bemessen, daß zwischen ihrer übrigen Umfläche und den Ausnehmungen im Pressenkopf ein geringes Spiel verbleibt. Durch einen Keil 6 wird eine Drehung der Gewindebüchse 3 gegenüber dem Pressenkopf vermieden. Auch der Matrizenhalter 8 kann von einer solchen einteiligen Büchse aufgenommen werden. Die in obigem Beispiel dargestellte Ausführung der Büchse, die in jeder andern beliebigen Weise in den @Pressenkopf eingesetzt und ebenfalls in beliebiger Weise gegen Verschieben und Verdrehen gesichert werden kann, bietet den weiteren Vorteil, daß sich die Büchse unabhängig vom Pressenkopf ausdehnen oder zusammenziehen kann. Eine Zusammenziehung der Büchse findet z. B. statt, wenn die Werkzeughalter (beim Auswechseln der Werkzeuge) ausgeschraubt werden und die Luftdes Arbeitsraumes die Gewindebüchse abkühlt: Diese Zusammenziehung der Gewindebüchse ist deshalb sehr erwünscht und daher vorteilhaft, weil auch die ausgebauten Werkzeughalter sich abkühlen und hierbei ' eine Zusammenziehung erfahren. Beim Wiedereinbau der Werkzeughalter besteht somit eine gewisse Gewähr dafür, daß die Werkzeuge und Gewindebüchsen annähernd gleiche Temperatur haben. Auf jeden Fall wird aber nach verhältnismäßig kurzer Zeit die Gewindebüchse die Temperatur des Werkzeughalters annehmen, da sie mit diesem durch die Gewindegänge in inniger Berührung steht, während sie den Pressenkopf nur mit dem verhältnismäßig schmalen Bund 5 berührt. Dieser Temperaturausgleich zwischen Werkzeughalter und Büchse hat aber die Wirkung, daß alle Gewindegänge des Werkzeughalters und der Büchse gleichmäßig tragen. Dies ist von großer Bedeutung, da hierbei die an sich schon durch die einteilige Ausführung der Büchse gegebene größere Gewähr gegen Beschädigung des Gewindes noch vergrößert wird.

Claims (3)

  1. PA'l.'ENT'A NS PR TJCHR: i. Stehende Bleikabelpresse mit zweiteiligem Pressenkopf, dessen Trennfuge parallel zur Mittelachse der Werkzeughalter verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeughalter (7, 8) von zwischen den beiden Hälften (i, 2) ,des Pressenkopfes undrehbar gelagerten . einteiligen Büchsen (3) aufgenommen werden. z. Bleikabelpresse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (3) einen in einer Ringnut (5) des Pressenkopfes (i, 2) gelagerten Bund (q) besitzt und daß zwischen der übrigen Umfläche der Büchse (3) und dem Pressenkopf (i,
  2. 2) Spiel vorgesehen ist.
  3. 3. Bleikabelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Büchse und Pressenkopf Wärmeschutzmasse vorgesehen ist:
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