DE445577C - Antenne - Google Patents

Antenne

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DE445577C
DE445577C DEC37297D DEC0037297D DE445577C DE 445577 C DE445577 C DE 445577C DE C37297 D DEC37297 D DE C37297D DE C0037297 D DEC0037297 D DE C0037297D DE 445577 C DE445577 C DE 445577C
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DEC37297D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/22Supports; Mounting means by structural association with other equipment or articles
    • H01Q1/24Supports; Mounting means by structural association with other equipment or articles with receiving set

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  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Antenne. Die Erfindung betrifft eine Antenne, die für Radiosignale benutzt wird. Bei Verwendung langer Wellenlängen wird ein Draht von ungefähr 30 m Länge zwischen zwei Punkten aufgehängt. Bei kurzen Wellenlängen leidet jedoch die Wirksamkeit einer solchen Antenne infolge Beschädigung des Drahtes durch Witterungseinflüsse. Drahtschlingen, die in einer Doppelhülle liegen, sind erfolgreich verwendet worden. Unter der Hülle wird jedoch der Draht durch Temperatureinflüsse angegriffen, was lange Wellenlängen nicht wesentlich beeinflußt, für kurze Wellenlängen sind jedoch Beschädigungen des Drahtes recht nachteilig.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Übelstände dadurch überwunden, daß ein Metallkörper zentral in einem Rohr angeordnet ist, dessen Enden mit den äußeren Enden des Rohres verbunden sind. Das Rohr ist luftleer und mit einem neutralen Gas angefüllt, das den Metallkörper nicht angreift. Der Metallkörper kann aus einem Rohr bestehen, oder aus einem wellenförmigen Draht oder aus einem Draht, der in Längsrichtung um eine Spule gewunden ist, und dessen Enden mit Klemmschrauben an den äußeren Enden des einschließenden Rohres, das vorzugsweise aus Glas besteht, verbunden sind.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i ein Schnitt durch die Antenne, Abb. 2 eine schaubildliche Ansicht der Drahtspule, Abb.3 eine vergrößerte Endansicht der Drahtspule im Rohr, Abb. q. eine etwas andere Ausführungsform der Abb. i, Abb. 5 ein Querschnitt durch Abb. q., Abb.6 eine Ansicht einer anderen Ausführungsfirm, in welcher metallisches Rohr benutzt wird.
  • Abb.7 eine weitere Ausführungsform der Antenne unter Benutzung eines wellenförmigen Drahtes, Abb. 8 eine abgebrochene Ansicht von Unterstützungsmitteln für ein Metallrohr, Abb. g ein Querschnitt durch Abb. B.
  • Abb. io zeigt eine Anzahl Vorrichtungen so angeordnet, daß sie zum Anfangspunkt zurückkehren.
  • Abb. ii zeigt eine Vereinigung der in Abb. i und 6 gezeigten Konstruktionen.
  • In der in Abb. i gezeigten Antenne ist eine Stange io von passendem Material vorgesehen. Auf der Stange sitzen geschlitzte Köpfe 1i, 12 und Unterstützungsringe 13, 1q., welche alle durch Stifte 15 auf der Stange io befestigt sind. Die Ringe ii bis 1q. weisen eine Anzahl gegenüberliegender Schlitze 16, 17 auf (Abb. 3). Die Anzahl wird durch die Länge der Stange und des aufzuwindenden Drahtes bestimmt. Eine Entfernung der Köpfe 1i, 12 voneinander von ungefähr 75 cm und eine Drahtlänge von 30 m hat sich als praktisch erwiesen. Demgemäß sind zwanzig Schlitze 16 und zwanzig gegenüberliegende Schlitze 17 in den Köpfen angeordnet, und die Schlitze sind tief genug, um den Draht im Abstand von dem einschließenden Rohr zu halten. Die Drahtteile liegen in bestimmtem Abstand voneinander und parallel zueinander, sowohl an den Köpfen als auch an den Endflächen derselben, wie bei 18 und i9 angedeutet. Der Draht kann blanker Kupferdraht von bestimmtem Durchmesser sein. Die Enden des Drahtes sind in bekannter Weise an den Köpfen n und 12 befestigt, und die freien Enden sind an Klemmschrauben 2o, 21 befestigt, welche auf Kappen 22, 23 angeordnet sind, die ihrerseits auf den Enden des Rohres 24 sitzen, das vorzugsweise aus Glas besteht. Das Rohr 24 wird vorzugsweise luftleer gemacht und dann mit Neongas oder einem anderen Gas hoher Leitungsfähigkeit gefüllt, das den Draht nicht angreift. Letzterer wird poliert, ehe er auf die Spule io aufgewunden wird, und soll so sauber wie- möglich sein, um die geringste Oxydation zu vermeiden.
  • In Abb. 4 ist ein blanker Kupferdraht 25 von passender Länge und passendem Durchmesser auf einer im Querschnitt wellenförmigen Stange aufgewunden, wobei die Drähte durch die Wellen im Abstand voneinander gehalten werden. Sonst ist die Vorrichtung wie in Abb. i ausgebildet.
  • In Abb. 6 ist ein Metallrohr 28 durch Eindrücke 29, 3o und Metallpackungen 31, 32 in einem Glasrohr 27 in Stellung gehalten. Das Rohr 28 ist durch Enddrähte 3a1, 33 mit Haken 34, 35 am äußeren Ende des Glasrohres verbunden.
  • In der in Abb.7 gezeigten Konstruktion wird das Rohr 28 durch einen wellenförmigen Draht 36 unterstützt, der mit Endklemmen 37 an den äußeren Enden des einschließenden Glasrohres 38 verbunden ist und durch Stützen 39 gegen Durchhängen gesichert ist.
  • In der in Abb. 8 und 9 gezeigten Konstruktion wird ein Metallrohr 40 in Mittellage in dem Glasrohr 41 durch eine Anzahl Spiralfedern 42, 43, 44, 45 gehalten. Das Metallrohr 40 ist mit Endspiraldrähten 46 versehen,- welche Verbindung mit den Endklemmen des Rohres herstellen und- ebenfalls zur Unterstützung beitragen.
  • In Abb. io ist eine Anzahl solcher Vorrichtungen in Form einer Schlinge angeordnet. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft für die in Abb. 5, 7 oder 8 gezeigten Konstruktionen. Bei Verwendung der Antenne mit gewundenen Drähten, wie in Abb.i bis 3 gezeigt, könnte die Kapazität zu groß sein.
  • In Abb. ii ist ein metallisches Rohr 46 gezeigt, das in Verbindung mit einer Drahtspule 47 benutzt wird. Die Spule wird von Isolierköpfen 48 unterstützt und ist mit dem Rohr 46 bei 49 parallel mit der Endklemme 5o verbunden.
  • Bei Empfangen von Signalen über kurze Entfernungen kann ein Metallrohr, wie in Abb. 6 und 8, oder ein kurzer Draht, wie in Abb. 7 gezeigt, verwendet werden. Das Metallrohr dient nicht nur als Antenne, sondern zugleich als Resonator, wodurch die Qualität der Töne und besonders gewisser Töne, wie der durch eine Geige oder durch eine hohe Sopranstimme erzeugte Ton, verbessert wird.
  • Die in Abb. i gezeigte Antenne ist für große Entfernungen erfolgreich benutzt worden, besonders bei kurzen Wellenlängen. Die in Abb. ii gezeigte Verbindung der Vorrichtungen der Abb. i bis 5 und 6 bis io vereinigt deren Vorteile.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antenne (Luftleiter), dadurch gekennzeichnet, daß der Metallkörper der Antenne zentral in einem länglichen, mit einem gut leitenden, neutralen Gas gefüllten Isolierrohr angeordnet ist und mit Metallklemmen o. dgl. an den äußeren Enden des umgebenden Rohres verbunden ist.
  2. 2. Antenne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Körper aus einer Spule blanken Drahtes besteht, der auf einer Unterstützung (26, io bis i4) montiert ist, und dessen Enden mit den Metallklemmen an den äußeren Enden des Rohres verbunden sind.
  3. 3. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützung eine im Querschnitt wellenförmige Stange ist.
  4. 4. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützung aus einer Stange (io) besteht, auf welcher fest Scheiben (ii bis 14) sitzen, die in Gegenüberstellung mit parallelen Schlitzen (i6, 17) zur Aufnahme des Drahtes versehen sind.
  5. 5. Antenne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gasgefüllte Röhre aus Glas besteht und der Metallkörper ein Rohr ist, das kürzer ist als die Glasröhre und von dieser in Mittellage unterstützt wird.
  6. 6. Antenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallrohr (28) durch Eindrücke (3o, 29) -im Glasrohr und durch Packungen (3i, 32) in Stellung gehalten wird.
  7. 7. Antenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallrohr durch radial verlaufende Spiralfedern (42 bis 45) in Stellung gehalten wird. B. Antenne nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule und das Metallrohr in Verbindung miteinander und in Parallelschaltung zueinander angeordnet sind.
DEC37297D 1925-10-09 1925-10-11 Antenne Expired DE445577C (de)

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DEC37297D DE445577C (de) 1925-10-09 1925-10-11 Antenne

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2524125A GB251521A (en) 1925-10-09 1925-10-09 Improvements in wireless antennae
DEC37297D DE445577C (de) 1925-10-09 1925-10-11 Antenne

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DE445577C true DE445577C (de) 1927-06-14

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ID=25970159

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DEC37297D Expired DE445577C (de) 1925-10-09 1925-10-11 Antenne

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