DE445571C - Waermeisolierverkleidung fuer Kuehlkammern, bei der zwischen Balken, Pfosten oder aehnlichen Teilen der Kammern Verkleidungstafeln angeordnet sind - Google Patents

Waermeisolierverkleidung fuer Kuehlkammern, bei der zwischen Balken, Pfosten oder aehnlichen Teilen der Kammern Verkleidungstafeln angeordnet sind

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DE445571C
DE445571C DET29415D DET0029415D DE445571C DE 445571 C DE445571 C DE 445571C DE T29415 D DET29415 D DE T29415D DE T0029415 D DET0029415 D DE T0029415D DE 445571 C DE445571 C DE 445571C
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thermal insulation
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
    • F25D23/062Walls defining a cabinet
    • F25D23/063Walls defining a cabinet formed by an assembly of panels

Landscapes

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Wärmeisolierverkleidung für Kühlkammern, bei der zwischen Balken, Pfosten oder ähnlichen Teilen der Kammern Verkleidungstafeln angeordnet sind. Die Erfindung bezieht sich auf Wärmeisolierungsverkleidungen - für Kühlkammern, bei denen zwischen Balken, Pfosten oder ähnlichen Teilen der Kammern Verkleidungstafeln angeordnet sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Wärmeisolierungsverkleidung dieser Art die die Verkleidung haltenden hölzernen Balken o. dgl. sich in einem Stück durch die Isolierung hindurch über die Oberfläche der Verkleidung hinaus in die Kühlkammer erstrecken und an ihnen die Verkleidungstafeln einzeln, z. B. mittels entfernbarer Leisten, befestigt sind.
  • Diese Einrichtung weist den großen Vorteil auf, daß die die Verkleidung haltenden hölzernen Balken an ihren vorderen Enden nicht mehr der Gefahr der Trockenfäule ausgesetzt sind, indem sie von der Luft der Kühlkammer umspült werden. Ein weiterer Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß bei Reparaturen o. dgl. die bisher durchgehende Verkleidung nicht mehr zerstört zu werden braucht, indem die Verkleidungstafeln einzeln zwischen den Enden der hölzernen Balken o. dgl. entfernt und wieder eingesetzt werden können.
  • Die Befestigung der einzelnen Verkleidungstafeln an den Holzbalken erfolgt vorteilhaft in der Weise, daß eine Kante der Tafel in einer Nut in der Seite des entsprechenden Holzbalkens ruht, während man die entgegengesetzte Kante auf einem Ansatz des entsprechenden Holzbalkens aufruhen läßt. Die Holzbalken selbst kann man auch als Träger für die Kühlrohre verwenden.
  • Die Abbildungen stellen mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar veranschaulichen Abb. i und 2 in horizontalem und vertikalem Schnitt eine Ausführungsform der Isolierverkleidung gemäß der Erfindung. Abb.3 veranschaulicht in vertikalem Schnitt eine weitere Ausführungsform der Isolierverkleidung gemäß der Erfindung. Abb. q. und 5 veranschaulichen in zwei rechtwinklig zueinander liegenden senkrechten Schnitten die Anwendung der neuen Isolierverkleidung an der Unterseite eines Schiffsverdecks. Abb. 6 und 7 veranschaulichen in horizontalen Schnitten weitere Ausführungsformen der neuen Isolierverkleidung. Abb.8 und 9 veranschaulichen in horizontalem und vertikalem Schnitt eine abgeänderte Bauart.
  • In Abb. i und 2 bilden Holzbalken :2 Distanzstücke, während andere Holzbalken 2' und 2" verlängert und mit Kerben versehen sind (Abb. 2), um die Kühlrohre 6, 6 aufzunehmen, die' in diesen Kerben durch Bänder 7 oder leichtere Schmiedestücke aus gepreßtem Stahl festgehalten werden. Das. körnige oder faserige Isoliermittel q. wird in seiner Lage durch Paneele oder Tafeln festgehalten, die entweder, wie aus der Mitte der Abb. i ersichtlich, aus gekrümmten Platten 3 bestehen und mit einer äußeren, entsprechend geformten Zementschicht 5 versehen oder, wie auf der rechten und linken Seite der Abb, i ersichtlich, in Form von flachen Tafeln 3', 3' aus Holz, Eisen, Beton oder sonstigem geeigneten Material hergestellt sind. Die genannten Tafeln 3, 5 und 3' erstrecken sich in seitliche Aussparungen 8, 8 der Balken 2, 2 hinein und werden dort durch Eckleisten o. dgl. 9, 9 festgehalten. Diese Leisten können mittels Schrauben oder Nägel oder Bolzen auf den Balken befestigt werden und eine hinreichende Länge besitzen, um je nach Wunsch eine, zwei oder mehr Tafeln festzuhalten. Die einzelnen Tafeln können an ihren Kanten mit Rippen und Rinnen versehen sein, um ineinander eingreifen zu können, wie bei 3x in Abb. 2 ersichtlich; die Kanten können aber auch abgesetzt sein, wie bei 3xx in Abb. 3 ersichtlich.
  • An den Teilen der Verkleidung, wo sich keine Rohre befinden, können die vorstehenden Balken dazu benutzt werden, um die Wandungen der Luftkammer zu stützen, die verhindern soll, daß das Gefrierprodukt in zu dichte Berührung mit der Isolierung kommt. Diese Holzbalken 2, 2' (Abb. i und 2) sind, da sie teilweise oder ganz der Atmosphäre der Kühlkammer ausgesetzt sind, weniger dem Verfaulen ausgesetzt, als wenn sie vollständig innerhalb luftdichter Wandungen eingeschlossen wären. Auch können sie auf diese Weise leichter beobachtet werden. Abb.3 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei der die gebogenen Tafeln 3" dort angebracht sind, wo keine Rohre sind. Hier werden Distanzleisten io, io von Klammern ii, ii getragen, welche an den vereinigten Holzbalken und Distanzleisten 2 befestigt sind.
  • Es ist bei Schiffen üblich, die obere Seite von Stahlverdecken nicht zu isolieren wegen der Schwierigkeit, diese Isolierung in trockenem und wirksamem Zustande zu erhalten. Die Eisenbolzen, welche die Kühlrohre auf der Unterseite der Stahlverdecke tragen, und im Falle von Dampfern zum Transport von gefrorenem Ochsenfleisch die Bolzen, welche die Schienen tragen, an denen das Fleisch aufgehängt ist, werden gewöhnlich an den Stahlbalken befestigt, von welchen die Verdecke getragen werden. Da diese Bolzen im Falle von Wetterdecken über die Isolierung vorragen, so leiten sie die Wärme abwärts in den Kühlraum. Im Falle von Zwischendecken, wo die Fracht auf höherer Temperatur sich befindet als im Frachtenraum unten, tritt dasselbe ein. Infolgedessen erhält das Stahldeck eine geringere Temperatur, als wünschenswert ist, woraus sich Beschädigungen der Fracht, die bis dicht an das Deck aufgespeichert. oder an demselben aufgehängt ist, ergeben. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, werden gemäß der Erfindung die Bolzen zum Tragen der Schienen, an welchen die Gefrierstücke aufgehängt sind, und die Bolzen zum Tragen der Kühlrohre vorteilhaft so angeordnet, daß sie mitten durch die Holzbalken hindurchgehen. Bei dieser Anordnung wird, da die betreffenden Bolzen nicht in unmittelbarer Berührung mit der Stahlkonstruktion des Schiffes sind, die Wärmeleitung durch dieselbe hindurch stark vermindert. Da sich außerdem die Holzbalken unter der Isolierung entlang erstrecken, so kann ihr Zustand jederzeit beobachtet werden.
  • Eine Ausführung dieser Art ist in Abb.4 und 5 veranschaulicht, wo Rohre, die Schienen 12, 12 zum Tragen der Fleischstücke bilden, längs der Kühlrohre 6, 6 von U-Eisenträgern 13, 13 getragen werden, welch letztere durch Hängebolzen 14, 14 mit Winkeleisen 15 verbunden sind, die oberhalb der Balken 2', 2' angeordnet sind.
  • Bei der in Abb.6 veranschaulichten Ausführungsform besitzen die Holzbalken 27, 27 nur eine Dicke, die im wesentlichen gleich ist der Entfernung zwischen den Kanten der einzelnen Tafeln 3. Die Tafeln 3 legen sich an einem Ende gegen Wulste der Träger i", i" und am anderen Ende gegen Pflöcke 28 oder gegen Winkeleisen 29 oder gegen Z-Eisen 30, die auch den Balken als Stütze dienen. Auf diese Weise wird eine beträchtliche Ersparnis an Bauholz erzielt.
  • In Abb.7 ist eine Anordnung veranschaulicht, bei welcher ein Balken 31 zwischen den Trägern i", i" auf einer Eisenstange oder Schiene 32 aufruht, die an den Trägern befestigt ist. Der Balken 31 wird weiterhin von einem Pfosten 33 gestützt, der zwischen der Eisenstange 32 und der Verdeckplanke i des Schiffes angeordnet ist. Diese Bauart kann in solchen Fällen Verwendung finden, wo die Paneele oder 7afeln aus einem Material von mäßiger Stärke bestehen, z. B. aus Korkplatten. Sie ist auch nützlich zum Tragen der Balken im Falle großer Tiefe zwischen Deck und Kammer. Diese Bauart ermöglicht außerdem- eine Verringerung des Betrages an Bauholz für die Balken.
  • Bei den Ausführungen gemäß den Abb.8 und 9 werden die gebogenen Tafeln 3", 3" in ihrer Stellung durch wagerechte Luftraumleisten io', iö' festgehalten, die in Aussparungen 34, 34 (Abb. 9) in den vorstehenden Teilen der Holzbalken 35 angeordnet sind. In diesem Falle können die Eckleisten 9, 9 (Abb. i und 6) in Fortfall kommen.
  • Die Tafeln können aus irgendwelchem geeigneten Material oder aus einer Vereinigung verschiedener Materialien hergestellt werden, die vorteilhaft feuersicher, wassersicher und fäulnissicher sind.

Claims (3)

  1. PAT13iVTAD;SPRLCHL: i. Wärmeisolierverkleidung für Kühlkammern, bei der zwischen Balken, Pfosten oder ähnlichen Teilen der Kammern Verkleidungstafeln angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verkleidung haltenden hölzernen Balken o. dgl. sich in einem Stück durch die Isolierung hindurch über die Oberfläche der Verkleidung hinaus in die Kühlkammer erstrecken und an ihnen die Verkleidungstafeln einzeln, z. P. mittels entfernbarer Leisten, befestigt sind.
  2. 2. Ausführungsform der Wärmeisolierungsverkleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kante der Tafel in einer Nut in der Seite des entsprechenden Holzbalkens ruht, während die entgegengesetzte Kante auf einem Ansatz des entsprechenden Holzbalkens aufliegt.
  3. 3. Ausführungsform der Wärmeisolierungsverkleidung gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzbalken auch als Träger für die Kühlrohre Verwendung finden.
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