DE445486C - Tastschaltung fuer Frequenztransformatoren - Google Patents

Tastschaltung fuer Frequenztransformatoren

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DE445486C
DE445486C DED47360D DED0047360D DE445486C DE 445486 C DE445486 C DE 445486C DE D47360 D DED47360 D DE D47360D DE D0047360 D DED0047360 D DE D0047360D DE 445486 C DE445486 C DE 445486C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

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Description

(D 47360
Bei Sendern mit mehreren Stufen von Frequenztransformatoren, die je zur Hälfte entgegengesetzt mit Gleichstrom magnetisiert sind, ist das Tasten relativ leicht. Z. B. kann in den ersten (Generator-) Kreis ein Widerstand eingeschaltet und getastet werden, wodurch infolge der nun verminderten Spannung am Transformator die Sekundärleistung doppelter Frequenz so verringert wird, daß sie
ίο als Verlust in der nächsten Transformationsstufe verschwindet. Das Einschalten von Gleichstrom gesättigten Tastdrosseln bewirkt dasselbe. Die auf dem Papier empfohlene Reduzierung der Gleichstromsättigung des Frequertransformator bis etwa zur Mitte des geraden Astes der Eisenmagnetisierungskurve verhindert zwar theoretisch die Frequenzerhöhung, hat aber genügende Schwierigkeiten, die die praktische Anwendung ausgeschlossen haben.
Alle diese und ähnliche Methoden sind bei Frequenzmultiplikationstransformatoren, die in einer Stufe große Frequenzübersetzungen ergeben, nicht günstig anwendbar. Wenn z.B.
nach Abb. 1 und 4 der »Elektrotechnischen Zeitschrift« 1925, S. 223/24 bzw. bei der in der Abbildung dargestellten Anordnung in irgendeinem Kreise ein Widerstand eingeschaltet wird, so kann damit die Verminderung des Stromes auf Null in der Antenne nicht erzielt werden; es bleibt immer ein beträchtlicher Rest Antennenstrom bestehen. Auch Tasten mittels Gleichstromüberlagerung oder -änderung wird im großen und ganzen kein besseres Resultat ergeben. Dasselbe kann auch von Tastdrosseln gesagt werden, die in irgendeinem Kreise eingeschaltet sind; man muß dann schon mehrere Drosseln in verschiedenen Kreisen anwenden, die gleichzeitig getastet werden. Aber auch wenn diese Tastmethoden einen zufriedenstellenden Effekt in bezug auf sauberes Arbeiten bis auf absolut Null in der Antenne ergeben würden, wären sie bezüglich der Transformatorverluste nicht ideal; denn in den Zeichenpausen bringt das hochgesättigte Transformatoreisen noch recht wesentliche Wärmeverluste.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht in einer Tastmethode, die den Frequenztransformator in den Zeichenpausen dadurch entlastet wird, daß parallel zum Frequenztransformator, und zwar primärseitig, ein
Tastwiderstand geschaltet wird. Dieser zu tastende Widerstand kann Ohmscher oder irgendein Wechselstromwiderstand oder beides in beliebiger Kombination sein. Zum TeIegraphieren ist günstig Ohmscher Widerstand zu verwenden, weil er den Generator in den Pausen etwas belastet und somit der Motor einen verminderten Lastunterschied zwecks Konstanthaltung der Drehzahl zu korrigieren
ίο hat, evtl. unterstützt durch gleichzeitiges Tasten eines Regulierwiderstandes im Motorkreise. Bei richtiger Wahl des Parallelwiderstandes kann funkenfreies Tasten erreicht werden. Es kann auch beispielsweise ein
Ohmscher Widerstand in Serie mit Tastdrosselspulen parallel an den Transformator gelegt und die Drosselspulen durch hohe Gleichstromsättigimg ziemlich auf null Widerstand heruntergetastet werden. Dadurch ist dasArbeiteiwm Morsetempo auch ohne Unterbrechung einer Hochfrequenzleitung mit der neuen Parallelwiderstandsmethode möglich. Für Telephonie wird man den Ohmschen Widerstand natürlich weglassen. Durch das Parallelschalten eines passenden Widerstandes an dieTransformatorwicklung kann die ventilartige Wirkung des Eisentransformators so vollständig aufgehoben werden, daß keine Spur von höher frequentem Sekundärstrom mehr nachweisbar ist. Sehr vorteilhaft ist, daß der Sender beim Einschalten auf den Parallelwiderstand arbeitet mit beträchtlichem Primärstrom und durch Tastebetätigen sofort gesendet werden kann; die Anfangsselbstinduktion des Transformators stört nicht mehr. Weiter ist sehr günstig, daß bei richtiger Bemessung des Parallelwiderstandes kein oder nur minimalster Strom durch die Transformatorwicklung fließt, so daß der Transformator in den Zeichenpausen vollkommen entlastet ist und geringere Wärmemengen abzuführen sind.
In der Abbildung ist 1 eine Wechselstrom-•quelle, die über die Abstimmittel 2 und 3 mit dem Frequenztransformator den Kreis der Grundfrequenz bildet. Der höher frequente Sekundärstrom wird nach dem Schaltungsbeispiel von dem Transformator 4 und die Abstimmittel 5 und 6 (evtl. gleichzeitig als Kopplungsvariometer) geschlossen. Zwischenkreise unter anderem sind weggelassen, da sie zur Darstellung der Erfindung nicht erforderlich sind. 7 und 8 stellen Hilfskreise dar nach den Patenten 395 364, 400 183 oder 401 731, die parallel zum Transformator an beliebiger Stelle liegen können. Bis hierher ist alles bekannt; es hätte auch eine beliebig andere Schaltung für Frequenztransformation zur Erklärung benutzt werden können. Neu ist nun der Parallelwiderstand 10, der durch irgendeine Tast- oder Beeinflussungsmöglichkeit zur Wirkung gebracht werden kann. Die als Unterbrecher gezeichnete Taste 9 kann durch Drosselspulen ersetzt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Tastschaltung für Frequenztransformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Frequenztransformator primärseitig ein Tastwiderstand geschaltet ist, durch dessen Beeinflussung der Vorgang der Frequenzsteigerung gestört oder geändert wird.
2. Tastschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelwiderstand unter anderem aus Ohmschen Widerstand und Tastdrosseln besteht, wobei der Widerstand letzterer im Tasttempo
o. dgl. geändert wird.
77T7TT
DED47360D 1925-02-25 1925-02-25 Tastschaltung fuer Frequenztransformatoren Expired DE445486C (de)

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