AT128191B - Anordnung zur Einführung von Strömen netzfremder Frequenz in Starkstromnetze. - Google Patents

Anordnung zur Einführung von Strömen netzfremder Frequenz in Starkstromnetze.

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AT128191B
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Georg Dipl Ing Muensterer
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur Einführung von Strömen netzfremder Frequenz in Starkstromnetze. 



   Es ist vielfach vorgeschlagen worden, in   Starkstromnetze btröme netzfremder Frequenz   einzuführen um Schaltvorgänge auszulösen, z. B. Lampen ein-und auszuschalten, Tarifapparate umzuschalten u. dgl. Zur Einführung der   Steuerstroms   ist es bereits bekannt, den Erzeuger der Steuerströme zwischen die Leitungen des Netzes bzw. zwischen Leitungen des Netzes und Erde einzuschalten. Um die Netzströme vom Steuergenerator möglichst fernzuhalten, schaltet man den Steuergenerator mit Kapazitäten in Reihe, kompensiert jedoch den durch diese Kapazität für den Steuerstrom entstehenden Spannungsabfall mit Hilfe einer Induktivität. 



   In der Figur ist eine derartige, bekannte Schaltung dargestellt. 



   1 und 2 sind die Leitungen des Netzes, 3 der dieses Netz speisende Stromerzeuger, 4 der zur Erzeugung der Steuerenergie dienende Generator, 5 eine Induktivität und 6 eine Kapazität, die in die Verbindungsleitung zwischen der Leitung 1 und dem Generator 4 eingeschaltet ist. Kapazität und Induktivität werden auf die Steuerfrequenz abgestimmt. Es liegt nun vielfach die Aufgabe vor, nacheinander in ein Netz   Steuerströme   verschiedener Frequenz einzuführen. Dazu ist es notwendig, den aus der Induktivität 5 und der Kapazität 6 bestehenden Schwingungskreis immer auf die jeweilige Steuerfrequenz abzustimmen. Nimmt man die Abstimmung so vor, dass man die Selbstinduktion 5 oder die Kapazität 6 oder auch beide willkürlich verändert bis wieder Resonanz herrscht, so ändert sich auch der Wirkwiderstand des Aufdrückkreises.

   Wird beispielsweise die Resonanzfrequenz verdoppelt, und die Induktivität 5 so lange geändert, bis der Aufdrückkreis wieder auf diese Frequenz abgestimmt ist, so sinkt der Wirkwiderstand auf die Hälfte. Bei gleichem Strom sinkt also auch der Spannungsabfall an dem Aufdrückkreis proportional dem Wirkwiderstand. Wird statt des Stromes die Generatorspannung für beide Frequenzen konstant gehalten, so ändert sich die Sammelschienenspannung. Mit Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit des Aufdrückkreises ist es erforderlich, den Aufdrückkreis so zu dimensionieren, dass sein Spannungsabfall, verglichen mit den Spannungsabfällen im Netz, verhältnismässig gross ist. Infolge davon ist der Unterschied zwischen den den beiden Frequenzen zugeordneten Sammelschienenspannungen beträchtlich.

   Daraus ergibt sich, dass es bei willkürlicher Änderung der Abstimmelemente (Selbstinduktion 5 und Kapazität   6)   sehr schwer ist, die Steuerspannung für die verschiedenen Frequenzen konstant zu halten. 



     Erfindungsgemäss   werden die angeführten Schwierigkeiten vermieden, wenn man die Kapazität und Selbstinduktion zur Abstimmung auf die jeweilige Überlagerungsfrequenz in annähernd gleichem Verhältnis ändert. 



   Mit anderen Worten : Bei steigender Frequenz wird die Induktivität 5 im gleichen Ver-   hältnis wie   die Kapazität 6 verkleinert, u. zw. im Verhältnis der Frequenzen, so dass der 
 EMI1.1 
 damit die den Blindleistungen proportionalen Verluste. Untersucht man die Verhältnisse an Hand des in Fig. 2 dargestellten Widerstandsdiagramms, so ergibt sich, dass man dafür sorgen muss, dass das für eine   bestimmte Frequenz gezeichnete Widerstandsdiagramm für alle Frequenzen   erhalten bleibt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im Diagramm Fig. 2 ist   (M   die Richtung der Ohmschen, OB die der induktiven und
OC die Richtung der kapazitiven Widerstände. OD ist die Impedanz der Drossel, OE die
Impedanz des Kondensators. DF und EG sind die Verlustwiderstände, OF und OG die Blind-   widerstände der Selbstinduktion und der Kapazität, OH der Gesamtverlustwiderstand.

   Wird nun die Überlagerungsfrequenz beispielsweise dreifach vergrössert und die Kapazität und Selbst-   induktion in annähernd gleichem Verhältnis, also auf ein Drittel verkleinert, so werden die
Blindwiderstände OF und   OG   unverändert und die Summe der Verlustwiderstände FD und GE annähernd konstant bleiben   (OH--* OH),   da die Ohmsche Komponente der Selbstinduktion ebenfalls auf ein Drittel verringert (FD'), hingegen die Ohmsche Komponente der Kapazität GE auf das Dreifache   vergrössert wird (G).   



   Selbst bei der Verwendung von Drosselspulen mit Eisen bleibt der Widerstand für die
Steuerfrequenz zwischen den Punkten 7 und 8 konstant, wenn man die Induktivität der Drossel durch Änderung des Luftspaltes regelt, was jedoch nicht ausschliesst, dass in besonderen Fällen auch die eingeschaltete Windungszahl durch Anzapfungen verändert wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur Einführung von Strömen netzfremder, veränderlicher Frequenz in Stark- stromnetze, bei der mit der Überlagerungsstromquelle ein aus Kapazität und Selbstinduktion in Reihenschaltung bestehendes Schwingungssystem in Serie geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstimmung des Schwingungssystems auf die jeweilige Überlagerungsfrequenz durch Änderung der Kapazität und Selbstinduktion in annähernd gleichem Verhältnis erzielt wird. EMI2.1
AT128191D 1929-09-24 1930-07-04 Anordnung zur Einführung von Strömen netzfremder Frequenz in Starkstromnetze. AT128191B (de)

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