DE44547C - Schraubensicherung mit seitlich gegen die Prismenflächen der Mutter wirkender Feder - Google Patents

Schraubensicherung mit seitlich gegen die Prismenflächen der Mutter wirkender Feder

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DE44547C
DE44547C DENDAT44547D DE44547DA DE44547C DE 44547 C DE44547 C DE 44547C DE NDAT44547 D DENDAT44547 D DE NDAT44547D DE 44547D A DE44547D A DE 44547DA DE 44547 C DE44547 C DE 44547C
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DE
Germany
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springs
housings
housing
spring
nut
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44547D
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English (en)
Original Assignee
W. STOERMANN in Berlin
Publication of DE44547C publication Critical patent/DE44547C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/32Locking by means of a pawl or pawl-like tongue

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Schraubensicherung ist vorzugsweise für die Muttern der Laschenbolzen bei Schienenverbindungen bestimmt, kann indessen auch für jede andere Verschraubung verwendet werden. Sie besteht in einer seitlich von Schraubenbolzen angeordneten Feder, deren eines der Schraube abgewendete Ende mit der Unterlegplatte verbunden bezw. gegen dieselbe unverschiebbar festgelegt ist, während das andere bewegliche Ende auf der Unterlegplatte gleitet, sich an eine Seitenfläche der Mutter anlegt und so durch einen beständigen Druck die Mutter am willkürlichen Drehen und Lockerwerden hindert, ohne der Bewegung derselben mittelst des Schraubenschlüssels einen erheblichen Widerstand entgegenzusetzen.
Zur Erreichung dieser Wirkung ist erforderlich, dais die zur Anwendung gelangende Feder j eine bestimmte Steifigkeit besitzt, damit sie i selbst starken Erschütterungen nicht nachgebe, j und dais sie neben der erforderlichen Steifig- I keit auf ein verhältnifsmäfsig hohes Mais zusammendrückbar ist, um die Drehung der Mutter beim Anziehen und Lösen ohne Schwierigkeit zu gestatten. Diese Bedingungen werden dadurch erfüllt, dafs die Federn die dargestellten gewellten Formen erhalten, wobei dieselben sowohl aus Bandstahl oder Blech, als aus rechteckigem, quadratischem oder rundem Draht hergestellt werden können. Praktische Versuche haben gezeigt, dafs diese gewellten Federn genügende Federung neben vollkommen ausreichender Steifigkeit besitzen.
Die Festlegung des unbeweglichen Federendes gegen die Unterlegplatte kann dadurch bewirkt werden, dafs entweder Feder und Unterlegplatte aus einem Stück hergestellt oder die Feder durch Nietung, Löthung, Festklemmung u. s. w. mit der Unterlegplatte verbunden wird, oder endlich das Federende an eine Aufkantung der Platte oder ein aufgelegtes Stück anschlägt.
Damit die Unterlegplatte sich nicht sammt der Feder um den Bolzen drehe, werden in bekannter Weise die Platten für je zwei benachbarte Schrauben zu einem Stück vereinigt, oder man läfst eine Kante der Platte an eines der zu verschraubenden Stücke anschlagen.
Fig. ι und 2 zeigen eine für zwei Schraubenbolzen gekuppelte Unterlegplatte aus dünnem Blech mit den aus demselben Stück hergestellten Sicherungsfedern. Das glatte Blech erhält zunächst an den Stellen α α Einschnitte von einigen Millimetern Tiefe und von den Stellen b b an Ausklinkungen (s. punktirte Zeichnung, Fig. 1). Sodann werden die durch die Ausklinkungen geschmälerten Enden gewellt, die Streifen α b aufgekantet und die gewellten federnden Enden in die Aufkantungen hineingebogen. Die Wellung wird hierbei zweckmäfsig so eingerichtet, dafs das lose Ende mit einer kurzen, nahezu waagrechten Auslaufnase endigt, welche sich unter die Abfasung der Mutter schiebt, wodurch ein Klappern der Federn verhütet werden soll.
Nach Fig. 3 ist die Unterlegplatte für sich aus stärkerem Flacheisen gebildet und die Feder mit ersterer durch Nietung verbunden. Bei gekuppelten Platten kann man in diesem Falle der Stoffersparnifs wegen die Federn zwischen den Schrauben liegend statt aufserhalb derselben anordnen.

Claims (2)

Die Ausführungsform nach Fig. 4 bis - unterscheidet sich von der nach Fig. 1 bis 3 dadurch, dafs hier anstatt der mit den Unterlegplatten fest verbundenen Federn für sich bestehende lose Federn Verwendung finden, welche in an der Unterlegplatte vorgesehenen Gehäusen gelagert sind. Diese Einrichtung, welche sich namentlich für die aus rechteckigem, quadratischem oder rundem Draht hergestellten Federn eignet, gewährt den Federn in den nöthigenfalls dicht schliefsend auszuführenden Gehäusen Schutz gegen Witterungseinflüsse und gestattet ein leichtes Auswechseln von etwa erlahmten Federn. In Fig. 4 und 5 ist eine solche für zwei Bolzen gemeinsame Unterlegplatte mit durch Umkantung der Enden hergestellten Gehäusen und den in letzteren lagernden Sicherungsfedern dargestellt. Die zur Herstellung der Unterlegplatten A dienenden Flacheisen erhalten in einiger Entfernung von den Enden Ausschnitte von einer der Höhe des fertigen Gehäuses entsprechenden Breite und Tiefe. Alsdann wird das für das Gehäuse bestimmte Stück senkrecht aufgebogen, die die Seitenwände des Gehäuses bildenden Streifen beigebogen und dann das aufrecht stehende Ende mit Abzug der Gehäusehöhe nochmals um go° gekantet. Die auf diese Art gebildeten Gehäuse erscheinen als flache, rechteckige Körper, welche nach der gegen die Schraubenmutter gerichteten Seite offen sind, und deren Höhe und Breite sich nach den zur Verwendung kommenden Federn richtet. In Fig. 4 und 5 ist diese Einrichtung links für eine aus Bandstahl oder Blech hergestellte, rechts für eine aus rechteckigem Draht gebildete Feder veranschaulicht. Die Fig. 6 und 7 zeigen Federn aus quadratischem und rundem Draht. Diese Federn c werden lose in die Gehäuse hineingeschoben, so dafs die festliegenden Federenden ihr Gegenlager lediglich durch Anschlag an die Rückwand des Gehäuses finden. In den Fällen, wo die Federn aus rechteckigem, quadratischem oder rundem Draht in Anwendung kommen, werden die beweglichen, aus den Gehäusen hervortretenden Enden derselben noch mit einem Winkelblech y, Fig. 4 und 5 rechts, Fig. 7, überdeckt, um zu vermeiden, dafs beim Andrehen der Mutter das Federende von einer Mutterkante erfafst und verbogen werde. Die Gehäuse können statt mit der Unterlegplatte aus einem Stück ebensogut für sich hergestellt und später auf den Platten befestigt werden. P άτι: nt-Ansprüche:
1. Eine Schraubensicherung, gekennzeichnet durch die Verbindung einer für sich am Drehen gehinderten Unterlegplatte mit einer seitlich vom Bolzen angeordneten gewellten Feder, deren eines der Schraube abgewendete Ende mit der Unterlegplatte in festem Zusammenhang steht, während das andere bewegliche Ende auf der Platte gleitet, mit stetem Druck gegen die Mutter wirkt und im Ruhezustand sich an eine der Prismenflächen der Mutter anlegt, zum Zwecke, ein willkürliches Drehen derselben zu verhüten.
2. An der nach Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung die Lagerung der losen, für sich bestehenden Federn in an den Unterlegplatten vorgesehenen, nach der Schraube zu offenen Gehäusen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44547D Schraubensicherung mit seitlich gegen die Prismenflächen der Mutter wirkender Feder Expired - Lifetime DE44547C (de)

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DE (1) DE44547C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2109805A5 (de) * 1970-10-05 1972-05-26 Ft Products Ltd
EP0353017A1 (de) * 1988-07-27 1990-01-31 Wheel-O-Ward Ltd. Radsicherungsvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2109805A5 (de) * 1970-10-05 1972-05-26 Ft Products Ltd
EP0353017A1 (de) * 1988-07-27 1990-01-31 Wheel-O-Ward Ltd. Radsicherungsvorrichtung

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