DE445321C - Zerkleinern von Kalkstickstoffbloecken - Google Patents

Zerkleinern von Kalkstickstoffbloecken

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DE445321C
DE445321C DEE34053D DEE0034053D DE445321C DE 445321 C DE445321 C DE 445321C DE E34053 D DEE34053 D DE E34053D DE E0034053 D DEE0034053 D DE E0034053D DE 445321 C DE445321 C DE 445321C
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DE
Germany
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turning
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calcium cyanamide
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chip thickness
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Expired
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DEE34053D
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ELEKTROCHEMISCHE GmbH
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ELEKTROCHEMISCHE GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C3/00Cyanogen; Compounds thereof
    • C01C3/16Cyanamide; Salts thereof
    • C01C3/18Calcium cyanamide

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Zerkleinern von Kalkstickstoffblöcken. Zusatz zum Patent q.23 7r0. Durch das Patent 423 710 ist ein Verfahren geschützt, das eine Zerkleinerung der in fabrikmäßigem Verfahren erhaltenen Kalkstickstoffblöcke nach den Methoden der Metallbearbeitung, also durch Abdrehen, Abschleifen, Abhobeln oder Abfräsen, anwendet. Es hat sich weiterhin herausgestellt, daß durch geeignete Wahl der Spanstärke und des Anstellwinkels für das spanabhebende Werkzeug die Korngröße des Enderzeugnisses derart beeinflußt werden kann, daß z. B. ein steiler Anstellwinkel in Verbindung mit geringer Spanstärke feineres und umgekehrt ein flacherer Anstellwinkel in Vereinigung mit größerer Spanstärke ein gröberes Korn zur Folge hat. Die Zeichnung gibt beispielsweise eine Ausführungsform einer Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung in vereinfachter Darstellung wieder, und zwar ist: Abb. r eine Seitenansicht der Zerkleinerungseinrichtung im Längsmittelschnitt mit teilweise entfernter Leitspindel, Abb. a ein Draufsicht dazu, wobei die linke Hälfte gemäß der Linie 1-1 der Abb. z wagerecht geschnitten ist.
  • Ebenso wie bei dem Patent q.23 710 ist der entsprechend geformte Kalkstickstoffblock d in einem allseitig geschlossenen Gehäuse mit einem abnehmbaren Oberteil c und einem mit seitlichem Ablaß f versehenen Unterteil d auf einem Teller b gelagert, der durch einen Kegelradantrneb g in Umdrehung versetzt wird. Das spanabhebende Werkzeug, z. B. ein Drehstahl h, sitzt, durch einen Keil i gesichert, in bekannter Weise ein- und feststellbar in einem Schlitten k, der einmal auf einer Leitspindel 1, zum anderen auf einem Prisma in gelagert ist. Das Prisma m bildet den Mittelteil einer von Wand zu Wand des vorzugsweise kreisförmigen .Behälters c, d reichenden Brücke, die ihrerseits vermittels entsprechend geformter- Leisten o in senkrechten Führungen p an den Gehäusewänden gleitbar angeordnet ist. In der Mitte des Prismas m ist ein Bügel q fest angebracht, der mit einem gabelförmigen freien Ende r das untere Ende einer Hohlspindel s in einer Ringnut derselben umfaßt. Die exzentrisch zur Mitte des Behälters c, d angeordnete Spindel s ist durch einen auf der Oberseite des Gehäuseoberteiles c befestigten und mit entsprechendem Gewinde versehenen Lagerbock v geführt und weist am oberen Ende ein Handrad w für die Einstellung auf. Im Inneren der Spindel s ist unverschiebbar eine zweite Spindel t geführt, die an ihrem unteren Ende ein Schraubenrad u zum Antrieb der Leitspindel l und am oberen Ende ein Handrad x für die Einstellung trägt.
  • Die Einstellung des Drehstahles h erfolgt in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen in folgender Weise: Durch Drehung der mit -einem flachgängigen Gewinde versehenen Spindel s vermittels des Handrades w oder auch automatisch durch entsprechende Verbindung mit dem Kegelradantrieb g wird vermittels des Bügels q mit seinem gabelförmigen Ende r das Prisma m mit seinen Leisten o, der Leitspindel 1, dem Schlitten k und dem Stahl h entlang der Führungen p an der Gehäusewandung in senkrechter Richtung bewegt, um die Spandicke einzustellen. Bei Drehung der Spindelt mittels des Handrades x oder auf automatischem Wege läßt sich durch ühertragung- mit Hilfe des Schraubenrades u und der bei o drehbar festgehaltenen Leitspindel 1 der Schlitten k und somit .der Dreh= stahl h radial zum Stickstoffblock a bewegen. Durch diese Bewegungen in zwei Richtungen ist eine fast restlose Bearbeitung des .ganzen Kalkstickstoffblockes in gewünschter Korngröße gewährleistet.
  • Die Einstellung des Anstellwinkels für den Drehstahl auf eine bestimmte Korngröße erfolgt dabei vor der Inbetriebsetzung des Apparates unter Benutzung entsprechender Beilagen z bzw. Keile, i im Schlitten k. Auf der Leitspindel l und dem Prisma in kann der Schlitten k derart verschiebbar ausgebildet werden, daß er bei entsprechender Gestaltung des Stahles h die Einstellung des letzteren bis nahezu an die Mitte des Kalkstickstoffblockes ermöglicht.
  • An Stelle des einen Drehstahles gemäß der Darstellung ist auch eine Anordnung von zwei rechts und links von der Spindelt sitzenden Schlitten je mit einem Dreh- oder Hobelstahl möglich, gegebenenfalls kann die Leitspindel . auch - mit gegenläufigem, d. h. rechts- und linksgängigem Gewinde versehen werden, um ein gleichzeitiges Wandern der beiden Stähle nach der Mitte zu bzw. nach außen hin zu -ermöglichen. Bei entsprechend ausgebildeter Konstruktion ist es möglich, die gemäß dem Ausführungsbeispiel nur bei stillstehendem Apparat vorzunehmende Einstellung des Anstellwinkels für den Drehstahl auch während des Laufens der Einrichtung zu bewerkstelligen. Bei Verwendung von Fräsern werden solche von verschiedenen Angriffwinkeln gegeneinander auswechselbar an der Spindel s befestigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zerkleinern von Kalkstickstoffblöcken nach Patent q.23 7io, dadurch gekennzeichnet, daß der Anstellwinkel des spanabhebenden Werkzeuges, Dreh-oder Hobelstahl o. dgl., und die Spanstärke in einem solchen Verhältnis zueinander gewählt werden, daß beim Bearbeiten, Abdrehen, Abhobeln, Abschleifen oder Abfräsen, für einen steilen Anstellwinkel und geringe Spanstärke ein Enderzeugnis von feinerem Korn, bei flacherem Anstellwinkel und größerer Spanstärke dagegen ein solches von gröberem Korn erzielt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (k) des spanabhebenden Werkzeuges (h), Drehstahl oder Hobelmesser, eire Einstelleinrichtung in, zwei vorzugsweise zueinander senkrecht stehenden Richtungen besitzt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2 zum -Abdrehen von Kalkstickstoffblöcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Drehstahles (h) in zwei vorzugsweise zueinander senkrecht stehenden Ebenen mittels ineinandergeführter Spindeln (s, t) geschieht, deren eine für die Höheneinstellung, deren andere für die Quereinstellung dient.
DEE34053D 1925-02-13 1926-04-17 Zerkleinern von Kalkstickstoffbloecken Expired DE445321C (de)

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DEE32043D DE423710C (de) 1925-02-13 1925-02-13 Verfahren zum Zerkleinern von Kalkstickstoffbloecken
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