DE44515C - Befestigung der Schnur an Springständern - Google Patents
Befestigung der Schnur an SpringständernInfo
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- DE44515C DE44515C DENDAT44515D DE44515DA DE44515C DE 44515 C DE44515 C DE 44515C DE NDAT44515 D DENDAT44515 D DE NDAT44515D DE 44515D A DE44515D A DE 44515DA DE 44515 C DE44515 C DE 44515C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B5/00—Apparatus for jumping
- A63B5/02—High-jumping posts
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1888 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Springständer, bei welchem die Schnur leicht gleichmäfsig
nach oben oder unten verstellt werden kann, dabei stets straff angezogen bleibt, beim
Fehlspringen leicht nachgiebt und sich sofort von selbst wieder richtig einstellt.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι die Vorderansicht des Springständers, Fig. 2 die Seitenansicht des Springständers,
Fig. 3 den Grundrifs des Springständers.
Der Springständer besteht aus zwei aufrecht stehenden Säulen S1 und S2 aus Holz oder
Eisen, unten mit einem Kreuz oder Teller K1 und K1 zum Aufstellen versehen. An den
Säulen S1 und S2 sind je zwei Messingdrähte Ot1
und Ot2, sowie m3 und Ot4 unten in Winkeln
W1 η>η ws und n>i befestigt und oben durch
Winkel W1' w.-,' W3 und w± gezogen und durch
Flügelmuttern J1 f»f% und fi zu spannen. Die
Messingdrähte ot, und Ot2 gehen durch ein
ovales Gewicht g1 von ca. 700 g, welches sich an S1 führt, und die Drähte Ot3 und Ot4 gehen
durch ein gleiches Gewicht g.2, sowie ein ovales
Gewicht gi von ca. 300 g, welche sich an S2
führen.
Die Springschnur s, welche geschmeidig sein mufs und nicht stark sein darf, wird an der
Säule S1 durch den Nagel η befestigt, geht von da nach unten um eine am Gewicht g{
befestigte Rolle r,, von da nach oben um die an der Säule S1 befestigte Rolle r2, von da
nach unten durch den Ring ο, welcher den Messingdraht Ot2 mit umschliefst, hindurch und
nach der Säule S2 hinüber, um eine am Gewicht gz befestigte Rolle r3 herum nach
unten, um die am Gewicht g2 befestigte
Rolle herum nach oben, dort um eine
Rolle r5 herum und wieder nach unten durch
die an der Säule sitzende Klemme A-,, von da
ab hängt die Schnur lose nach unten und geht wieder herauf nach der Klemme k0 und über
die Rolle rc nach dem Gewicht g3, an welchem
das andere Ende der Schnur befestigt ist. An der Schnur zwischen den Säulen S1 und S2
ist ein leichtes Leder / verschiebbar angebracht. Hat man den Springständer aufgestellt und
die Kreuze K1 und K, durch Hanteln oder Gewichte belastet, so dafs dieselben nicht umfallen
können, so regulirt man durch die Klemme k1 die Schnur s, bis dieselbe waagrecht
steht. Durch das Durchziehen der Schnur durch die Klemme kl wird nur die Höhe des
Ringes ο verändert, da das Gewicht g,A und
! die Rolle r3 von dem über die Rolle re nach
der Klemme Zc2 führenden Theil der Schnur
in gleicher Höhe gehalten wird. Die Gewichte gt und g? halten die Schnur stets
! straff gespannt. Die Sprunghöhe wird durch die Klemme Ar2 eingestellt, indem man mit
dem über die Rolle r6 gehenden Theil der Schnur das Gewicht g3 hebt oder senkt. Um
die gleiche Höhe, als das Gewicht g^ gehoben oder gesenkt wird, verlängert oder verkürzt
sich der Theil der Schnur von r3 nach r4 und
verkürzt oder verlängert sich die Schnur von dem Ring 0 nach der Rolle r2, indem sich
die Schnur s über die Rolle r3 und durch den Ring ο zieht, oder umgekehrt, so dafs sich der
Theil der Schnur von 0 nach r3 stets von selbst wieder waagrecht einstellt. An der
Säule S1 kann man noch eine Scala anbringen,
um sofort die Sprunghöhe zu erkennen.
Wird vom Springenden die Sprunghöhe nicht erreicht, so giebt die Schnur genügend
nach, da dieselbe sich durch den Ring ο und über die Rolle r2 und auch über die Rolle r.ä
zieht und die Gewichte gx und g2 aushebt.
Ist die Schnur wieder frei, so gehen diese Gewichte sofort zurück und stellen die Schnur
wieder richtig ein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Springständern die Befestigung der Schnur, gekennzeichnet durch die Drähte Hi1 m.~ »ζ., und »z4, an welchen die Gewichte gx g., und gx auf- und abgleiten und die vom Nagel η nach der Rolle r, am Gewicht gx der Rolle r., am Stander durch den den Messingdraht m., mit umschliel'senden Ring ο nach der Rolle r3 am Gewicht g3, der Rolle r4 am Gewicht g2, der Rolle r5 am Ständer der Klemmen Ar1 und A·., am Ständer der Rolle rG, am Ständer und dem Gewicht g3 geführten Springschnur s, welche durch die Gewichte stets angezogen bleibt, beim Mitnehmen leicht nachgiebt, sich von selbst wieder einstellt, durch die Klemme Icx leicht eingestellt und durch die Klemme A-., leicht höher oder tiefer gestellt werden kann.Hierzu t Blatt /ie
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44515C true DE44515C (de) |
Family
ID=319746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44515D Expired - Lifetime DE44515C (de) | Befestigung der Schnur an Springständern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44515C (de) |
-
0
- DE DENDAT44515D patent/DE44515C/de not_active Expired - Lifetime
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