DE444543C - Einstellvorrichtung fuer die Auslassoeffnungen von Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer die Auslassoeffnungen von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE444543C
DE444543C DEA35547D DEA0035547D DE444543C DE 444543 C DE444543 C DE 444543C DE A35547 D DEA35547 D DE A35547D DE A0035547 D DEA0035547 D DE A0035547D DE 444543 C DE444543 C DE 444543C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
    • F02B57/08Engines with star-shaped cylinder arrangements
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description

  • Einstellvorrichtung für die Auslaßöffnungen von Zweitaktbrennkraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf die Steuerung der Auslaßöffnungen von mehrzylindrischen, ventillosen Zweitaktexplosionsmaschinen, deren Zylinder mit steuerndem Kolben vornehmlich sternförmig angeordnet und in an sich bekannter Weise drehbar gelagert sind.
  • Es muß bei dem Zweitaktverfahren zur Verbesserung des Wirkungsgrades der Maschine stets dafür Sorge getragen werden, daß die verbrannten Gase rechtzeitig und vollständig ohne große Ladeverluste aus dem Arbeitszylinder ausgetrieben werden. Um dies zu erreichen, muß die Einlaßöffnung in einem Abhängigkeitsverhältnis zur Ladepumpe stehen; weiterhin ist es nötig, daß die rechtzeitige Wirkung der Auslaßöffnung je nach den entsprechenden Betriebsverhältnissen verändert werden kann.
  • So sind steuerbare Ventile sowie andere Anordnungen bekannt, die selbsttätig das Öffnen und Schließen der Ein- und Auslaßöffnungen besorgen. Auch in Verbindung mit steuerbaren Kolben kennt man ähnliche Vorrichtungen, die aber nicht die nötige Betriebssicherheit und die Möglichkeit einer genauen Einstellung und Überwachung bieten.
  • Bekannt ist auch die Anordnung eines konzentrisch zur Kurbelwelle liegenden Steuerringes, der mit Öffnungen versehen ist, die sich zeitweise mit den in den Zylindern vorgesehenen Auspufföffnungen decken. Bei dieser Einrichtung ist jedoch die Verstellung des Ringes, um den Auspuff regeln zu können, nicht möglich.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, den Steuerring von einer dem Führer zugänglichen Stehkurbel aus verstellen und damit die Auslaßöffnungen regeln zu können.
  • Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß der Steuerring mittels eines Stiftes, der einen Gehäuseschlitz durchgreift, und eines am Rahmen drehbar befestigten, den Stift mit Spielraum umfassenden Hebels verstellbar ist. Der Hebel ist an seinem anderen freien Ende an eine Stehkurbel angeschlossen. Zwecks besserer Führung des Steuerringes besitzt derselbe Rillen, in die am Gehäuse befestigte Schrauben eingreifen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in einer beispielsweisen Ausführungsform auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Gesamtansicht eines sechszylindrischen Explosionsmotors, von der Auspuffseite aus gesehen, Abb. 2 eine Ansicht des einstellbaren Absperrringes für die Auslaßöffnungen mit teilweisem Schnitt, Abb. 3 einen teilweisen Querschnitt in vergrößertem Maßstabe durch die Auslaßorgane eines Arbeitszylinders.
  • Es bedeutet in Abb. 1- »9, bis 7« die mit Kühlrippen 8 ausgestatteten Zylinder, deren Kolben x2 (Abb.3) auf eine gemeinsame Kurbelwelle arbeiten und die Einlaß- sowie Auslaßöffnungen 29 (Abb.3) steuern.
  • Die Auslaßkanäle 29 münden in eine ringförmige Aufnehmerkammer 56 des Gehäuses 49. Das Gehäuse ist mit nach innen gerichteten Armen 50 versehen, die mit einem von dem Rahmen 24 getragenen Armstern 52 verbunden sind.
  • Das feststehende Gehäuse 49 ist mit 'Packungsringen 55 gegen die an den Zylindern befestigten Flanschringe 53, 54 abgedichtet und oberhalb seiner Kammer 56 an das Auspuffrohr 57 angeschlossen. Das Gehäuse 49 besitzt zwischen den Enden der Kammer 56 einen abgesetzten Teil 58 zur Aufnahme eines mit Rillen 6o, 61 versehenen Ringes 59;. in diese Rillen ragen Schrauben 62 des Gehäuses 49 hinein. Der Ring 59, der eine Öffnung 63 (Abb. 2 und 3) von derselben Größe wie die Mündung der Kammer 56 besitzt, kann so umgestellt werden, daß er die Mündung der Kammer 56 an ihrem Ende 64 mehr oder weniger abdeckt, um auf diese Weise den Zeitpunkt, an dem der Auslaßkanal geschlossen wird, zu verändern.
  • Dreht sich der Zylinder im Uhrzeigersinn, so wird der Auslaßkanal29 zunächst durch das Ende der Kammer 56 freigegeben. Die Gase entweichen dann in diese Kammer und durch das Auspuffrohr 57. Erreicht bei der Drehung die Auspufföffnung des Zylinders das Ende 64 der Kammer 56 (Abb. _), so wird der Auslaßkanäl abgeschlossen, und zwar durch den vollen Teil des Ringes 59 und die Innenfläche des Gehäuses 49. Dadurch soll ein .Überströmen der eintretenden Gase verhindert werden. Der Ring 59 ist einstellbar und wird zweckmäßig so eingestellt, daß der Auslaßkanal geschlossen wird, wenn die Kolben über den toten Punkt gehen und ihre Bewegung zum Absperren der Aus- und Einlaßkanäle beginnen. Das Absperren des Auslaßkanals hat noch den weiteren Zweck, die Gase in den Zylindern unter Vorkompression setzen zu können, was bei Flugzeugmotoren in großer Höhe von besonderem Wert ist.
  • Das Verschieben des Ringes 59 erfolgt mit Hilfe eines an ihn befestigten Stiftes 67, der in einem Schlitz 66 des Ringes 49 und einem Schlitz 68 am Ende eines Hebels 69 hineinragt; der Hebel 69 ist bei 7o an den Rahmen 24 angelenkt und mit seinem freien Ende an ein biegsames, dem Führer zugängliches Glied 71 angeschlossen (Abb. 1).

Claims (2)

  1. PATRNrANSPRÜCHR: i. Einstellvorrichtung für die Auslaßöffnungen von mehrzylindrigen, ventillosen Zweitaktbrennkraftmaschinenmittels Steuerringes, dadurch gekennzeichnet, daß der im Gehäuseteil eingepaßte Steuerring (59) mittels eines Stiftes (67), der einen Schlitz (66) im Gehäuse durchgreift, und eines am Rahmen drehbar befestigten, den Stift mit Spielraumumfassenden Hebels (69) verstellbar ist, der mit seinem anderen freien Ende an ein biegsames, dem Führer zugängliches Glied (71) angeschlossen ist.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring Rillen (6o, 61) besitzt, in welche in der Gehäusewand befestigte Schrauben (62) eingreifen, welche den Ring führen.
DEA35547D 1921-05-28 1921-05-28 Einstellvorrichtung fuer die Auslassoeffnungen von Zweitaktbrennkraftmaschinen Expired DE444543C (de)

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