DE444026C - Russabblasevorrichtung fuer Wasserrohrkessel - Google Patents

Russabblasevorrichtung fuer Wasserrohrkessel

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DE444026C
DE444026C DEST40274D DEST040274D DE444026C DE 444026 C DE444026 C DE 444026C DE ST40274 D DEST40274 D DE ST40274D DE ST040274 D DEST040274 D DE ST040274D DE 444026 C DE444026 C DE 444026C
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soot blow
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  • Rußabblasevorrichtung für Wasserrohrkessel. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz der Rußabblasevorrichtungen, die unterhalb der stärkstbeheizten Rohre eines Wasserrohrkessels im Zuge der heißesten Feuergase angeordnet sind. Die Vorrichtung besteht in einer hohlen, durch Luft oder Wasser gekühlten schwenkbaren Klappe, die zum weiteren Schutz noch mit Schamottesteinen verkleidet sein kann. Diese Klappe wird so vor dem Rohr der Rußabblasevorrichtung angeordnet, daß sie die Heizgase für gewöhnlich vollständig von diesem Rohr fernhält. Wenn die Rußabblasevorrichtung gebraucht werden soll, wird die Klappe um ihre Achse geschwenkt, so daß die Strahlen des Bläsers an der Oberkante der Klappe vorbei die Wasserrohre des Kessels bestreichen können. Nach erfolgtem Abblasen wird die Klappe wieder in die Schutzstellung zurückgebracht. Um einen verstärkten Schutz des Abblaserohres zu bewirken, kann die Klappe, die mit ihrer oberen Kante die Wasserrohre berührt, auch in die Zwischenräume zwischen den Wasserrohren eingreifen, wobei ihre obere Kante mit entsprechenden Vorsprüngen versehen sein muß.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung an der vorderen Wasserkammer eines Schrägrohrkessels im senkrechten Schnitt dargestellt. In die Wasserkammer rt münden die Rohre b, von denen nur ein Rohr der unteren Reihe gezeichnet ist. Das Rußabblaserohr ist etwa um den Winkel W drehbar, so daß der Dampfstrahl die Rohre b in ihrer ganzen Länge an der Unterseite trifft und allmählich dann bis ungefähr gleichgerichtet zur Wasserkammer nach oben streicht. In dem Mauerwerk d, welches den. oberen Abschluß des Feuerraumes an dieser Stelle bildet, ist eine rinnenartige Aussparung e angebracht, in welcher ein flachgedrücktes Rohr f um eine untere Achse g schwenkbar gelagert ist. Das Rohr/ ist in seinem Innern durch Luft, Wasser oder Dampf gekühlt und kann außen. von einem Schamottemantel h umgeben sein, der gegebenenfalls zinkenartige Vorsprünge i haben kann, die in die Zwischenräume zwischen den Rohren; b hineinreichen.
  • In der Schutzstellung steht das Rohr f wie in der Zeichnung in vollen Linien dargestellt, so daß die in Richtung des Pfeiles k aufsteigenden Heizgase das Rohre weder unmittelbar berühren noch von der Stelle l aus bestrahlen können.
  • Wenn abgeblasen werden soll, wird der Schutzkörper f heruntergeklappt, so daß er in der Aussparung e liegt, wie punktiert dargestellt. Nunmehr können die Dampfstrahlen aus dein Rohr c die Rohre b in ihrer ganzen Länge bestreichen. Nach geschehenem Abblasen wird das Rohr/ wieder in die äußerste Lage zurückgeklappt.
  • Statt den Drehpunkt, wie in der Zeichnung bei g zu haben, kann man ihn auch bei g1 anordnen; dann liegt der Schutzkörper nicht unmittelbar vor dem Abblaserohr.
  • Wenn es aus besonderen Gründen schwierig ist, das Schutzrohr schwenkbar anzuordnen, so kann xnan es auch in senkrechter Richtung. in einer entsprechenden Vertiefung des Mauerwerkes verschiebbar anbringen.
  • Die Bewegung der Schutzvorrichtung kann durch an sich bekannte Mittel in Abhängigkeit von der Bewegvag der Rußabblasevorrichtung gebracht werden, indem man beim Anstellen. der Rußabblasevorrichtung, etwa in Abhängigkeit von der Öffnung des Dampfventils, zunächst die Schutzvorrichtung aus dem Bereich der Dampfstrahlen zwangläufig entfernt und umgekehrt nach dem Abstellen des Dampfventils die Schutzvorrichtung in ihre Schutzstellung zurückbringt. Das Dampfventil kann auch derartig mit der Schutzvorrichtung gekuppelt sein, daß es nicht geöffnet werden kann, solange die Schutzvorrichtung in ihrer Schutzstellung steht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rußabblasevorrichtung für Wasserrohrkessel, gekennzeichnet durch eine das Rußabblaserohr .gegen die unmittelbare Einwirkung .der Feuergase schützende, gekühlte Platte (b), die während der Benutzung der Rußabblasevorrichtung aus der Strahlrichtung des Abblasedampfes herausgedreht .oder -geschoben wird.
  2. 2. Rußabblasevorrichtung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte aus einem flachgedrückten Rohr besteht.
  3. 3. Rußabblasevorrüchtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte durch eine Bekleidung (h) aus feuerfesten Steinen o. dgl. gegen die unmittelbare Einwirkung der Feuergase geschützt ist.
  4. Rußabblasevorrichtung nach Ansprach i bis 3, dadurch gekennzeichnet; daß die Platte bzw. ihre feuerfeste Bekleidung in. die Zwischenräume zwischen den Wasserrohren des Kessels hineinragt.
  5. 5. Rußabblasevorrlchtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Inbetriebsetzung der Rußabblasevorrichtung die Platte sich selbsttätig aus dem Bereich der Dampfstrahlen herausbewegt und bei Beendigung des Ruß,-abblasens selbsttätig in die Schutzstellung zurückkehrt.
  6. 6. Rußabblasevorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß die Platte mit der Rußabblasevorrichtung derartig gekuppelt ist, da.ß die Dampfausströmung erst dann freigegeben werden kann, wenn die Schutzplatte aus dem Wege der Dampfstrahlen herausgeschwenkt ist.
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