DE443722C - Sandstrahlgeblaese mit schwenkbarem Duesenrohr - Google Patents

Sandstrahlgeblaese mit schwenkbarem Duesenrohr

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Publication number
DE443722C
DE443722C DEM91396D DEM0091396D DE443722C DE 443722 C DE443722 C DE 443722C DE M91396 D DEM91396 D DE M91396D DE M0091396 D DEM0091396 D DE M0091396D DE 443722 C DE443722 C DE 443722C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
mixing chamber
nozzle
air
pipe
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Expired
Application number
DEM91396D
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English (en)
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Kabel Vogel & Schemmann AG
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Kabel Vogel & Schemmann AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE443722C publication Critical patent/DE443722C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C3/00Abrasive blasting machines or devices; Plants
    • B24C3/02Abrasive blasting machines or devices; Plants characterised by the arrangement of the component assemblies with respect to each other
    • B24C3/06Abrasive blasting machines or devices; Plants characterised by the arrangement of the component assemblies with respect to each other movable; portable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. MAI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 443 722 KLASSE 67 b
(M 91396 Xll\67b)
Maschinen- und Werkzeugfabrik Kabel Vogel & Schemmann A. G. in Kabel i. W.
Sandstrahlgebläse mit schwenkbarem Düsenrohr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1925 ab.
Bei den bekannten Sandstrahlgebläsen mit gebogenem, um das Zuführungsrohr für Sand und Luft schwenkbaren Blasdüsenrohr ist zwischen Zuführungsrohr und Blasdüse ein Gelenk eingeschaltet, das von Außenluft umgeben ist. Es muß daher durch eine Stopfbüchse abgedichtet werden. Die durch diese Stopfbüchse abgeschlossene Preßluft ist mit Sand vermischt. Der Sand und der aus ihm abgeschiedene Staub beeinträchtigt die Haltbarkeit und Wirksamkeit der Stopfbüchse und des mit ihr verbundenen Rohrgelenkes.
Bekannt ist auch eine Bauart, bei der der Sandzuführungsstutzen der schwenkbaren Düse in den Druckraum des Sandkessels hineinragt, während die Druckluft mittels eines biegsamen Schlauches an einer hinter dem Sandzuführungsstutzen hegenden Stelle eingeführt wird.
Bei anderen Bauarten ähnlicher Gestaltung versucht man das Gelenk und die Stopfbüchse
durch Anbringung biegsamer Schläuche zu umgehen.
Zweck der Erfindung ist es, bei Bauarten der beschriebenen Art den Weg des Sandluftgemisches so zu gestalten, daß dem Sand möglichst geringe Widerstände in den Leitungen, entgegenstehen, so daß er weder Angriffspunkte zur Zerstörung der Leitungen findet noch die Luft den dadurch bedingten Druckabfall erfährt. Von der durch Widerstände hervorgerufenenAbnutzung derLeitungen.die besonders stark an den der Sandwirkung ausgesetzten Stopfbüchsen, Gelenken und an biegsamen Rohren eintritt, hängt nämlich die Leistung und Wirtschaftlichkeit der Sandstrahlgebläse zum großen Teil ab, weil die Auswechslung beschädigter Teile nicht nur unmittelbare Kosten, sondern außerdem Betriebsunterbrechungen verursacht, die Abnutzung die Arbeitsfähigkeit des Gebläses verringert, die Widerstände an den Abnutzungsstellen erhöht und den Preßluftverbrauch vergrößert. Die letzteren Nachteile machen sich besonders während der Zeit bemerkbar, in der schon eine erhebliche Abnutzung vorhanden ist, die Notwendigkeit zur Auswechselung der beschädigten Teile aber noch nicht vorliegt.
Alle diese Nachteile vermeidet die Erfindung bei Sandstrahlgebläsen mit gebogenem und um die Längsachse des Sand und Luft zuführenden Rohres schwenkbarem Düsenrohr dadurch, daß Düsen- und Zuführungsrohr starr zusammenhängend von der Düse bis zu der in einer Mischkammer liegenden Zuführungsstelle von Sand und Luft gehen und die Lagerstellen und die Abdichtungsstelle des Zuführungsrohres an der Durchbrechung der Mischkammerwand außerhalb des in das Zuführungsrohr eindringenden Luftstromes und unerreichbar für den in der Mischkammer eindringenden Sand liegen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abb. 1 ist eine schematische Ansicht eines doppelten Sandstrahlgebläses nach der Erfindung, das zur beiderseitigen Bestrahlung von Blechtafeln eingerichtet ist. Abb. 2 ist ein vergrößerter Schnitt nach A-B der Abb. 1. Abb. 3 ist ein schematischer Schnitt nach C-D der Abb. 1.
Neben dem Arbeitsgehäuse a, in dem eine Blechtafel b durch je drei auf und ab schwingende Düsen c beiderseits bearbeitet wird, ist beiderseits je ein Sandbehälter d bekannter Einrichtung oberhalb einer Mischkammer e von im ganzen gleichfalls bekannter Einrichtung angebracht. Der untere Teil des Sandbehälters d und die Mischkammer e stehen dauernd unter gleichem Luftdruck. Durch Auslaßleitungen f wird der Sand aus dem Behälter d in die Kammer e. geleitet und fällt dort im freien Fall in Trichter g. Die Trichter g sind an den Wellen h festgeklemmt. Die Wellen sind in Lagern i und k innerhalb der Mischkammer gelagert und durch Stopfbüchsen I aus der Mischkammer hinausgeführt. Die LagersteHen i und k und die Stellen, aus denen bei undichter Stopfbüchse Luft aus der Mischkammer in die Stopfbüchsen ausfließen kann, liegen entfernt von dem Trichter g und- über dem Boden der Mischkammer. Stellringe k1 sichern die Wellen gegen Längsverschiebung. Längsbohrungen m durchdringen die Wellen von außen bis zur Einmündung der Trichter g. An die äußeren Enden der Wellen h schließen sich die starren, an einer Stelle gebogenen Düsenrohre η an, die zu den Düsen c führen. Die Preßluft dringt mit dem Sand zugleich durch die Öffnungen der Trichter g in die Bohrungen m ein. Oberhalb der Lufteintrittsöffnung ist am Grunde der Mischkammer e eine Kokslage zur Reinigung der Preßluft angebracht.
Wie ersichtlich, findet das Gemisch von Sand und Luft einen vollständig glatten und ununterbrochenen Weg von seiner Entstehungsstelle bis zu den Düsen c. Die Stopfbuchsen I und die Lager i und k haben nicht unter Sand und Staub zu leiden, weil in der Mischkammer e Sand und Staub nur zwischen den Auslaßleitungen f und den Trichtern g auftreten können. Die durch die Trichter g einströmende Preßluft läßt keinen Staub in die Mischkammer eintreten. Die Lage der Stopfbüchsen I und der Lager i und k läßt Sand auch dann nicht eindringen, wenn bei gelegentlicher Verstopfung einer Blasdüse einer von den Trichtern g überläuft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Sandstrahlgebläse mit gebogenem und um die Längsachse des Sand und Luft zuführenden Rohres schwenkbarem Düsenrohr, dadurch gekennzeichnet, daß Düsen- und Zuführungsrohr starr zusammenhängend von der Düse bis zu" der in einer Mischkammer liegenden Zuführungsstelle von Sand und Luft gehen und die Lagerstellen und die AbdichtungssteUe des Zuführungsrohres an der Durchbrechung der Mischkammerwand außerhalb des in das Zuführungsrohr eindringenden Luftstromes und no unerreichbar für den in die Mischkammer eindringenden Sand liegen.
  2. 2. Sandstrahlgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schwenkachse bildende -Zuführungsrohr innerhalb der Mischkammer gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM91396D 1925-09-24 1925-09-24 Sandstrahlgeblaese mit schwenkbarem Duesenrohr Expired DE443722C (de)

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DE (1) DE443722C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0002628A1 (de) * 1977-12-20 1979-06-27 Lutelec Luchaire Equipement Automatische Strahlvorrichtung für grosse Werkstücke

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