DE4436040C1 - Verfahren zur Erzeugung einer Naht mit einer Nahtunterbrechung in einem Nähgut und Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung einer Naht mit einer Nahtunterbrechung in einem Nähgut und Nähmaschine zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 und eine Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruches 4.
Aus dem Prospekt PFAFF 3823 Nr. 296-12-13629 dtsch.,
engl.; franz.; span. 04/86 ist ein Nähplatz mit einer
Nähmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruches 4 bekannt, die eine Transporteinrichtung,
einen Fadenabschneider, eine Stichauslaßeinrichtung und
eine Beschneideinrichtung aufweist. Der Nähplatz ist für
das Nähen und das Beschneiden eines Nähguts vorgesehen.
Zu der Verarbeitung eines Armloch-Bereichs eines linken
Sakko-Vorderteils wird beschrieben, daß die Näherin
zunächst mit eingeschalteter Stichauslaßeinrichtung und
zugeschalteter Beschneideinrichtung beginnt, d. h. es
erfolgt ein Beschneiden ohne Nähen. Im Anschluß an diese
Bearbeitung des Nähguts wird die Stichauslaßeinrichtung
ausgeschaltet, so daß im weiteren Verlauf das Nähen und
Beschneiden des Nähguts erfolgt. Für das Bearbeiten eines
rechten Sakko-Vorderteils soll die Arbeitsfolge in
umgekehrter Reihenfolge ablaufen.
Zu der Arbeitsweise der Stichauslaßeinrichtung ist
bekannt, daß eine Unterdrückung der Stichbildung - also
das Stichauslassen - durch das Wegblasen der von dem
Greifer zu erfassenden Nadelfadenschleife erfolgt. Bei dieser Einrichtung kommt
es vor, daß bei eingeschalteter Stichauslaßeinrichtung der Nadelfaden unter
dem Stoffdrücker eingeklemmt und mit dem Transport des Nähguts ausgezogen
wird. Solch überschüssiger Faden erfordert bei der weiteren Sakko-Verarbeitung
besondere Aufmerksamkeit. Dieses Problem wird häufig dadurch beseitigt, daß
der überschüssige Faden in einem gesonderten Arbeitsgang manuell abgeschnit
ten wird.
Allgemein ist bekannt, Nähte mit Nahtunterbrechungen in einem Nähgut herzu
stellen, indem man eine Nähmaschine mit einer Fadenabschneidvorrichtung ver
wendet. Hierbei wird nach Beendigung der Naht ein Fadenschneidvorgang
durchgeführt und der Stoffdrücker und das Nähgut angehoben. Anschließend
wird das Nähgut manuell vorgeschoben, der Stoffdrücker wieder abgesenkt und
danach der Nähvorgang fortgesetzt. Ein solches Vorgehen ist nur dann sinnvoll,
wenn es sich um relativ große Strecken einer Nahtunterbrechung handelt und
wenn das Manipulieren und erneute Plazieren des Nähguts unter dem angehobe
nen Stoffdrücker nicht zu Zeitverlusten und Qualitätseinbußen führt. Aus der DE
38 18 457 C1 ist es in diesem Zusammenhang bekannt, nach Beendigung einer
Naht die Nähgutverschiebung mittels einer Nähgutklammer vorzunehmen. Hierbei
wird die Nähmaschine selbst stillgesetzt. Um dies zu ermöglichen, ist zwischen
der Nähmaschine und der Nähgutklammer eine Kupplung vorgesehen, damit diese
antriebsmäßig voneinander getrennt werden können. Weiterhin ist es aus DE
23 61 989 C2 und DE 32 06 732 A1 bekannt, Springstich- bzw. Fehlsticheinrich
tungen an Nähmaschinen so auszugestalten, daß über eine gewisse Transport
strecke hinweg die reguläre Stichbildung, nämlich die Verschlingung von Na
delfaden und Greiferfaden, unterbunden wird. Im Vergleich zu regulären Stichen
können hierbei also Stiche mit stark vergrößerten Stichlängen erzeugt werden.
Auch während der Erzeugung solcher Stiche, die vom Ergebnis her eine Nahtun
terbrechung darstellen, erfolgt ein Ausziehen der Fäden.
Aus der US 2,083,095 ist ein Verfahren zur Stichauslassung bei Nähmaschinen
bekannt, wobei eine Einrichtung zum Zurückziehen des Nadelfadens im Takt der
Stichbildung eingesetzt wird und somit die von dem Greifer zu erfassende Na
delfadenschleife zurückgezogen wird. Gemäß dieser Druckschrift ist es möglich,
Nähte mit Nahtunterbrechungen herzustellen, wobei sich allerdings auf beiden
Seiten des Nähguts in der nicht genähten Strecke Fäden der Naht befinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Nähmaschine
der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, daß die Erzeugung einer mit einer
Nahtunterbrechung versehenen Naht in zuverlässiger Weise
erfolgt.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 durch das Merkmal im Kennzeichnungsteil
des Anspruches 1 und bei einer Nähmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruches 4 durch die Merkmale im
Kennzeichnungsteil des Anspruchs 4 gelöst. Die Erfindung
zeichnet sich dadurch aus, daß die Zufuhr des zu der
Nadel hinlaufenden Fadens während der Erzeugung der
Nahtunterbrechung völlig abgesperrt wird. Hierdurch wird
das Ausziehen von unerwünschtem Faden während der
Erzeugung der Nahtunterbrechung mit großer Sicherheit
ausgeschaltet. Dies wird selbst dann erreicht, wenn sich
der Nadelfaden durch unvorhersehbare Umstände an
Bauteilen nahe dem rotierenden Greifer oder im Greifer
selbst verfangen sollte, wobei der Nadelfaden in diesem
Fall infolge der aufwärts gerichteten Bewegung der Nadel
abgerissen würde. Während der Erzeugung der
Nahtunterbrechung wird das aus dem Öhr der Nadel
heraushängende Fadenende bei jedem Stich von der
Greiferspitze erfaßt und unter das Nähgut gezogen,
anschließend jedoch mit dem Aufsteigen der Nadel jedes
Mal wieder aus dem Nähgut herausgezogen.
Die Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens weist die
zwingend unterhalb der Nähgut-Auflageplatte angeordnete
Fadenabschneidvorrichtung mit einer Klemmung für den
abgeschnittenen Unterfaden auf, so daß die verwendete
Fadenklemme lediglich für die Absperrung des Zulauf von
Faden zu der Nadel hin dient. Die Weiterbildung der
Fadenklemme mit dem Merkmal nach Anspruch 5 gestattet,
die auf den Nadelfaden 17 einwirkende Reibkraft verändern
zu können. Hierdurch können die auf unterschiedliche
Fadendicken zurückgehenden Einflüsse ausgeglichen werden.
Des weiteren können unterschiedliche Reibwerte
ausgeglichen werden, die einerseits auf die verschiedenen
Faden- bzw. Garnsorten und andererseits auf
unterschiedlich Nähmaterialien zurückgehen können.
Die Weiterbildung des Erfindungsgegenstands mit den
Merkmalen nach Anspruch 6 ermöglicht eine Stichzählung,
so daß die zu erzeugende Nahtunterbrechung bezüglich
ihrer Strecke bzw. Länge voreinstellbar ist. Dies befreit
die Bedienungsperson der Nähmaschine von Kontroll- und
Steuerungsaufgaben, so daß eine Steigerung der Produktion
und Produktqualität erzielt werden.
Die entsprechend dem Anspruch 4 verwendete Fadenklemme
ist aus der DE 36 04 299 C2 bereits bekannt und dient
hier zur Durchführung eines Verfahrens zum Ziehen des
freien Fadenendes des Nadelfadens von der Oberseite eines
Nähguts auf dessen Unterseite beim ersten Stich einer zu
nähenden Naht. Gemäß der vorbekannten Druckschrift wird
die Aufgabe durch kurzzeitiges Einschalten der
Fadenklemme während des Ausziehens der ersten Nadelfaden-
Schleife von der Greiferspitze gelöst. Dies bedeutet, daß
hier die Greiferspitze in ihrer Funktion als Fadenzieher
arbeitet, der das Herunterziehen des Nadelfaden-Endes
bewerkstelligt. Der Schrift sind keinerlei Anregungen
entnehmbar, die Fadenklemme gemäß der Erfindung
einzusetzen. Hier wird vielmehr ein anderes Verfahren
ausgeführt, bei dem die vorbekannte Fadenklemme gleicher
Konstruktion und gleicher Anordnung für die Lösung einer
völlig anderen Aufgabe eingesetzt wird. Dieser Schritt
des erfinderischen Tätigwerdens erfolgte erst nahezu 9
Jahre nach der Erfindung des in der Schrift beschriebenen
Verfahrens.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine Nähmaschine in der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung in Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer am Kopf der Nähmaschine
angebrachten Fadenklemme gemäß dem Sichtpfeil II
in Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Fadenklemme in
aufgebrochenem Zustand in einer Darstellung
entsprechend dem Sichtpfeil III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Nähmaschine entsprechend
dem Sichtpfeil II in Fig. 1
Fig. 5 eine schematische Darstellung der Nadel bei der
Aufwärtsbewegung, nachdem die Greiferspitze den
Nadelfaden unter das Nähgut-Teil gezogen hat und
der zuvor abgeschnittener Unterfaden sich in einem
eingeklemmtem Zustand befindet,
Fig. 6 ein Nähgut-Teil mit einer, eine Nahtunterbrechung
aufweisende Naht in perspektivischer Darstellung
und
Fig. 7 ein anderes Nähgut-Teil, in dem nur eine Naht und
eine nachfolgende Nahtunterbrechung ausgeführt
sind.
Eine Nähmaschine 1 ist auf einem Tisch 2 angeordnet.
Weiter weist die Nähmaschine 1 einen sich etwa senkrecht
erstreckenden Ständer 3 auf, von dem sich waagerecht ein
oberer gehäuseförmiger Arm 4 und eine untere, ebenfalls
gehäuseförmige Grundplatte 5 weg erstrecken. Die
Nähmaschine 1 weist die übliche C-Form auf. Die
Grundplatte 5 bildet mit ihrer oberen Begrenzungskante
eine Auflageplatte 5a. Im Arm 4 ist eine Armwelle 6
gelagert, an deren einem Ende - außerhalb des Ständers 3
- ein Handrad 7 befestigt ist. Der Antrieb der Armwelle 6
erfolgt von einem an der Unterseite des Tisches 2
angebrachten, gesteuerten Antrieb 8, der im wesentlichen
aus einem Motor 9 mit einer Steuereinheit 10 besteht. Im
Inneren der Steuereinheit 10 ist außer dem üblichen
digitalen Ansteuerteil für den Antrieb ein Zähl-
Steuerkreis 10a enthalten, der mit einem von außen
betätigbaren zweistelligen dekadischen Digital-
Eingabetaster 10b als Eingabeeinrichtung schaltungsmäßig
verbunden ist. In Fig. 1 ist der Digital-Eingabetaster
10b beispielhaft mit der eingegebenen Zahl 24
dargestellt. Die Antriebsübertragung vom Motor 9 zum
Handrad 7 erfolgt mittels eines Keilriementriebes 11.
Von der Armwelle 6 wird in üblicher Weise eine in dem
Kopf, also im vorderen Teil des Arms 4 gelagerte
Nadelstange 12 auf- und abgehend angetrieben.
Gleichermaßen wird von der Armwelle 6 über eine im
Ständer 3 und in der Grundplatte 5 befindliche Dreh-
Antriebs-Übertragung ein Greifer 13 mit doppelter
Drehzahl wie sie der Bewegung der Nadelstange 12
entspricht, angetrieben. Allgemein wird der Greifer 13
auch als Schlingenaufnehmer bezeichnet. Mit der Armwelle
6 ist ein Positionsgeber 14 drehfest verbunden, der die
Drehzahl und Drehstellung der Armwelle 6 repräsentierenden
Signale über eine Signal-Übertragungsleitung 15 zur
Steuereinheit 10 überträgt.
Auf dem Arm 4 ist eine Spule 16 mit einem Vorrat von
Faden angeordnet, der nachfolgend als Nadelfaden 17
bezeichnet wird. Der Nadelfaden 17 wird über eine
Umlenkung 18 zu einem Fadenspanner 19 und von dort zu
einem Fadenhebel 20 geführt, durch dessen Fadenöse 21 der
Nadelfaden 17 geführt wird. Von dem Fadenhebel 20 wird
der Nadelfaden 17 etwa senkrecht nach unten durch eine
Fadenklemme 22 zu einer Nadel 23 geführt, die fest mit
der Nadelstange 12 verbunden ist. Die Nadel 23 weist ein
Nadelöhr 24 auf, durch das der Nadelfaden 17 geführt ist.
Die Nadel 23 durchdringt bei den auf- und abgehenden
Bewegungen ein Stichloch 25, welches in einer Stichplatte
26 fluchtend mit der Bewegungsbahn der Nadel 23
angeordnet ist. Die Stichplatte 26 ist derart fest mit
der Grundplatte 5 verbunden, das ihre Oberseite in Flucht
mit der Auflageplatte 5a verläuft. An der Nadel 23 bzw.
deren senkrechter Bewegungsbahn vorbei bewegt sich eine
Greiferspitze 27 des Greifers 13.
Parallel zur Nadelstange 12 ist ein auf- und abbewegbarer
Stoffdrücker 28 im Arm 4 gelagert, dessen Stoffdrückerfuß
29 in seiner abgesenkten Stellung auf eine auf der
Auflageplatte 5a bzw. Oberseite der Stichplatte 26
aufliegendes Nähgut 30 drückt.
Unterhalb der Stichplatte 26 ist eine
Fadenabschneidvorrichtung 31 angebracht, die an der
Grundplatte 5 befestigte Bauteile wie ein Messer 31a und
eine Klemmfeder 31b und ein koaxial zu dem Greifer 13
schwenkbares Fadenziehmesser 31c aufweist. Das
Fadenziehmesser 31c steht mit einem nicht näher
beschriebenen Antrieb verbunden. Mit diesem wird
erreicht, daß das Fadenziehmesser 31c zwischen einer
Ruhestellung, wie in Fig. 5 dargestellt, und einer Faden-
Fangstellung, wie in Fig. 4 dargestellt, hin- und
herbewegbar ist. Fadenabschneidvorrichtungen dieser
Bauart sind allgemein bekannt.
In dem Greifer 13 ist ein Vorrat von Faden eingelagert,
der als Unterfaden 32 bezeichnet wird. Unterhalb der
Stichplatte 26 ist ein Stoffschieber 61 angeordnet, der
in seinem Aufbau der üblichen Konstruktion entspricht.
Der Stoffschieber 61 steht über ein nicht weiter
beschriebenes Getriebe mit der Armwelle 6 in
Antriebsverbindung. Hiermit wird erreicht, daß der
Stoffschieber 61 eine viereckige Hüpferbewegung im Takt
der Nadelbewegung ausführt. Der Stoffschieber 61 ragt
bereichsweise durch Schlitze in der Stichplatte 26
hindurch und gelangt zeitweilig in Eingriff mit dem
Nähgut 30.
Die Fadenklemme 22 besteht aus einem Gehäuse 33 mit einer
Befestigungsplatte 34, die mittels Schrauben 35 am Arm 4
befestigt ist. Das Gehäuse 33 weist einen sich quer zu
seiner Mittel- Längs-Achse 36 erstreckenden, in der
Richtung des Nadelfadens 17, also etwa senkrecht
verlaufenden Faden-Aufnahmeschlitz 37 auf, durch den der
von Fadenhebel 20 zur Nadel 23 verlaufende Nadelfaden 17
gezogen werden kann. Er wird in dem Schlitz 37 durch
Fadenleitösen 38 gehalten. Auf einer Seite des
Aufnahmeschlitzes 37 ist ein federndes Faden-Klemm-
Widerlager 39 angeordnet, das etwa topfförmig ausgebildet
ist und gegen den eine vorspannbare Schrauben-Druckfeder
40 anliegt, die wiederum gegen eine Einstellschraube 41
abgestützt ist. Die Einstellschraube 41 ist in Richtung
der Mittel-Längs-Achse 36 des Gehäuses 33 verstellbar.
Durch derartige Verstellbewegungen wird die Vorspannung
der Druckfeder 40 verändert. Der Nadelfaden 17 liegt
gegen den als Klemmfläche 42 dienenden Boden des Faden-
Klemm-Widerlagers 39 an, das durch einen Anschlagbund 43
in der Fig. 3 dargestellten Ruhelage gehalten wird und
nur gegen die Kraft der Druckfeder 40 verschoben werden
kann. Auf der dem Widerlager 39 gegenüberliegenden Seite
ist ein pneumatisch beaufschlagbarer Klemmkolben 44
angebracht, der in einem einseitig mit Druckluft
versorgbaren Zylinderraum 45 beweglich aufgenommen ist.
Der Klemmkolben 44 trägt in einer Ringnut einen als
Sicherungsring ausgebildeten Anschlag 46, der in einen
Schlitz 60 des Gehäuses 33 mit Spiel hineinragt. Das
Spiel wird durch eine breitere Ausbildung des Schlitzes
60 in Bezug auf den Anschlag 46 gebildet, so daß der
Klemmkolben 44 zwischen zwei Endlagen hin- und
herbewegbar ist. Das Spiel ist derart bemessen, daß auch
ein Nadelfaden 17 mit einer maximal in Betracht kommenden
Fadendicke die Fadenklemme 22 ungehindert passieren kann,
wenn sich der Klemmkolben 44 und das Widerlager 39 in
ihrer Ruhelage befinden. Der Klemmkolben 44 ragt aus dem
Zylinderraum 45 hervor, wobei seine freie, als
Druckfläche 47 dienende Stirnseite dem Nadelfaden 17
zugewandt ist. In den der Druckfläche 47
entgegengesetzten Teil des Zylinderraums 45 mündet eine
Druckluftleitung 48. Bei Druckluftbeaufschlagung wird der
Klemmkolben 44 aus der in der Zeichnung dargestellten
Ruhelage in seine durch den Anschlag 46 begrenzte äußere
Endstellung verfahren und klemmt hierbei den Nadelfaden
17 zwischen seiner Druckfläche 47 und der Klemmfläche 42
des Widerlagers 39 ein.
In der Druckluftleitung 48 befindet sich ein Magnetventil
49, das über eine Steuerleitung 50 von der Steuereinheit
10 her angesteuert wird.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Es wird davon ausgegangen, daß sich die Nähmaschine 1 im Betrieb befindet und hierzu eine Naht 62 in dem Nähgut 30 erzeugt, wobei gemäß der beschriebenen Nähmaschine 1 das Halten des Nähguts 30 bzw. 30a stetig durch den Stoffdrücker 28 und das Transportieren des Nähguts 30 bzw. 30a schrittweise durch den Stoffschieber 61 erfolgt. In diesem Zustand befindet sich die Druckluftleitung 48 in drucklosem Zustand, so daß der Nadelfaden 17 die Fadenklemme 22 ungehindert passieren kann. Während der Erzeugung der Naht 62 wird das Nähgut 30 in Bezug auf die ortsfeste Nähmaschine 1 in der Transportrichtung 54 vorgeschoben, bis ein Punkt A erreicht ist. Anschließend wird durch einen Steuerbefehl der Bedienungsperson mit der Fadenabschneidvorrichtung 31 das Schneiden des Nadelfadens 17 und des Unterfaden 32 ausgeführt. Danach befindet sich das Fadenziehmesser 31c in seiner Ruhestellung, wobei der Unterfaden 32 zwischen dem Fadenziehmesser 31c und der Klemmfeder 31b eingeklemmt wird. Dies bedeutet, daß ein Klemmen des Unterfadens 32 unterhalb des Nähguts 30 bzw. 30a erfolgt. Schließlich kommt die Nähmaschine 1 zu einem Stillstand, in dem sich die Nadel in ihrem oberen Totpunkt, also in der Nadelhochstellung befindet. In diesem Zustand befindet sich die Nadel 23 mit dem durch ihr Öhr 24 heraushängenden freien Ende des Nadelfadens 17 außerhalb des Nähguts 30. Ungeachtet dessen verharrt der Stoffdrückerfuß 29 in seiner vorstehend erläuterten abgesenkten Stellung, das heißt, er liegt weiterhin auf dem Nähgut 30 auf.
Es wird davon ausgegangen, daß sich die Nähmaschine 1 im Betrieb befindet und hierzu eine Naht 62 in dem Nähgut 30 erzeugt, wobei gemäß der beschriebenen Nähmaschine 1 das Halten des Nähguts 30 bzw. 30a stetig durch den Stoffdrücker 28 und das Transportieren des Nähguts 30 bzw. 30a schrittweise durch den Stoffschieber 61 erfolgt. In diesem Zustand befindet sich die Druckluftleitung 48 in drucklosem Zustand, so daß der Nadelfaden 17 die Fadenklemme 22 ungehindert passieren kann. Während der Erzeugung der Naht 62 wird das Nähgut 30 in Bezug auf die ortsfeste Nähmaschine 1 in der Transportrichtung 54 vorgeschoben, bis ein Punkt A erreicht ist. Anschließend wird durch einen Steuerbefehl der Bedienungsperson mit der Fadenabschneidvorrichtung 31 das Schneiden des Nadelfadens 17 und des Unterfaden 32 ausgeführt. Danach befindet sich das Fadenziehmesser 31c in seiner Ruhestellung, wobei der Unterfaden 32 zwischen dem Fadenziehmesser 31c und der Klemmfeder 31b eingeklemmt wird. Dies bedeutet, daß ein Klemmen des Unterfadens 32 unterhalb des Nähguts 30 bzw. 30a erfolgt. Schließlich kommt die Nähmaschine 1 zu einem Stillstand, in dem sich die Nadel in ihrem oberen Totpunkt, also in der Nadelhochstellung befindet. In diesem Zustand befindet sich die Nadel 23 mit dem durch ihr Öhr 24 heraushängenden freien Ende des Nadelfadens 17 außerhalb des Nähguts 30. Ungeachtet dessen verharrt der Stoffdrückerfuß 29 in seiner vorstehend erläuterten abgesenkten Stellung, das heißt, er liegt weiterhin auf dem Nähgut 30 auf.
Anschließend wird ein Steuerbefehl an die Steuereinheit
10 abgegebenen, womit das Magnetventil 49 aktiviert wird,
so daß die Druckluftleitung 48 mit Druckluft versorgt
wird. Dies hat zur Folge, daß der Nadelfaden 17 zwischen
der Druckfläche 47 des Klemmkolbens 44 und der
Klemmfläche 42 des Widerlagers 39 ununterbrochen, also
ständig klemmend gehalten wird. Mit einem weiteren
Steuerbefehl erfolgt der Weitertransport des Nähguts 30
in der Transportrichtung 54. Währenddessen sticht die
Nadel 23 wie bei einem Nähvorgang in das Nähgut 30 ein,
wobei eine Stichbildung durch den in der Fadenklemme 22
klemmend gehaltenen Nadelfaden 17 nicht möglich ist. Zu
dem Begriff Stichbildung wird erläutert, daß hiermit der
Prozeß der Verschlingung der die Naht 62, 63 oder 64
bildenden Fäden 17 und 32 verstanden wird. Die
Unterdrückung der Stichbildung wird dadurch erreicht, daß
die Greiferspitze 27 zwar den durch die Nadel 23 unter
die Stichplatte 26 beförderten Nadelfaden 17 wie bei
einem regulären Nähvorgang erfaßt, diesen aber aufgrund
der Klemmung in der Fadenklemme 22 nicht nachziehen kann.
Demzufolge wird der Nadelfaden 17 von der Greiferspitze
27 nicht um den Greifer 13 herumgeführt, so daß der
Unterfaden 32 in der zuvor beschriebenen Weise zwischen
dem Fadenziehmesser 31c und der Klemmfeder 31b
eingeklemmt verbleibt.
Die während des Einschaltens der Einrichtung 58 zur
Unterdrückung der Stichbildung auf den Nadelfaden 17
ausgeübte Reibkraft ist derart einjustiert, daß selbst
zufällig auftretende, höhere Zugkräfte in dem Nadelfaden
17 die Reibkraft nicht überwinden können. Dies bedeutet,
das die Stichbildung mit Sicherheit unterdrückt und
jegliches Ausziehen von unerwünschtem Nadelfaden
ausgeschaltet wird.
Der Transport des Nähguts 30 erfolgt solange, bis die
Nadel 23 in einem Punkt B in das Nähgut 30 eingestochen
ist und hier ihre unterste Stellung erreicht hat. Dies
ist die Stellung, in der die Nadel 23 am weitesten
(tiefsten) in das Nähgut 30 eingetreten ist. Dies erfolgt
üblicherweise bei mit Positioniermotoren ausgestatteten
Nähmaschinen einfach durch Freistellen des Pedals zum
steuern des Antriebs 8, so daß die Nähmaschine 1 in der
beschriebenen Stellung (Nadel-Tiefstellung) selbsttätig
anhält.
Infolge eines weiteren Steuerbefehls wird das
Magnetventil 49 umgesteuert, so daß die Druckluftleitung
48 entspannt und somit die Klemmung der Fadenklemme 22
auf den Nadelfaden 17 aufgehoben wird.
Beim anschließenden Wiederingangsetzen der Nähmaschine 1
ist der Greifer 13 imstande, für die einsetzende
Stichbildung eine ausreichende Menge des Nadelfadens 17
nachzuziehen, so daß die Ausführung einer Naht 63
erfolgen kann. Die ohne Stichbildung ausgeführte Strecke
zwischen den Punkten A und B wird als Nahtunterbrechung
AB bezeichnet.
Bei einem anderen Anwendungsbeispiel gemäß Fig. 7
wird ein entsprechender Arbeitsgang an einem Nähgut 30a
beschrieben, welches den Armloch-Bereich eines rechten
Sakko-Vorderteils darstellt. Hier erfolgt zunächst der
reguläre Nähvorgang in einem Punkt C, wobei sich die
Fadenklemme 22 wiederum in einem drucklosen Zustand
befindet und der Nadelfaden 17 diese ungehindert
passieren kann. Dabei erfolgt ein Transportieren des
Nähguts 30a in der Transportrichtung 54, während eine
Naht 64 erzeugt wird. Wie durch die gattungsgemäße
Nähmaschine bekannt ist, wird hier gleichzeitig mit dem
Nähvorgang ein Beschneiden einer Kante 65 mit einem an
der Nähmaschine 1 angebrachten Kantenbeschneider (nicht
dargestellt) ausgeführt. Nach Ausführung des Näh- und
Beschneidvorgangs wird ein Punkt D erreicht, in dem die
Naht 64 per Steuerbefehl mit einen Fadenabschneidvorgang
beendet wird und die Nadel 23 schließlich wieder in der
Nadelhochstellung zum Stillstand kommt. Ergänzend sei
noch erwähnt, daß mit der Naht 64, die der Sicherung der
Geometrie des Armloch-Bereichs dient, oftmals auch ein
Fixierband 66 mit vernäht wird.
Nach erneutem Steuerbefehl wird die Fadenklemme 22 mit
Druckluft beaufschlagt, so daß wieder ein
ununterbrochenes Festklemmen des der Nadel 23 zugeführten
Fadens 17 erreicht wird. Anschließend erfolgt das
Weitertransportieren des Nähguts 30a in der
Transportrichtung 54, wobei jetzt die Stichbildung
unterdrückt und lediglich der Beschneidvorgang ausgeführt
wird, bis der gesamte Arbeitsgang in einem Punkt E endet.
Die ohne Stichbildung ausgeführte Strecke zwischen den
Punkten D und E wird als Nahtunterbrechung DE bezeichnet.
Wie beschrieben, erfolgt in dem Nähgut 30 die Erzeugung
der Nähte 62, 63 mit der Nahtunterbrechung AB, die
beispielsweise eine Montageöffnung an einem mehrlagigen
Nähgutteil sein kann. Im letztbeschriebenen
Anwendungsbeispiel wird die Nähmaschine 1 dazu
eingesetzt, bei Nichtausführung einer Naht eine andere
Operation, hier das Kantenbeschneiden, auszuführen.
In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Nähmaschine
1 erfolgt eine Eingabe für die Strecke der
Nahtunterbrechung AB; DE indirekt durch Voreinstellung der
Anzahl der Umdrehungen der Armwelle 6. Geht man von einer
eingestellten Stichlänge der Nähmaschine 1 von 2,5
Millimeter aus, so errechnet sich die Strecke der
Nahtunterbrechung AB bzw. DE bei der genannten
eingestellten Zahl 24 aus 2,5 mm/Stich * 24 Stiche = 60
mm. Während des Transports des Nähguts 30 bzw. 30a, also
während der Erzeugung der Nahtunterbrechung AB bzw. DE,
erfolgt eine Stichzählung, wobei der Zähl-Steuerkreis 10a
Signale des Positionsgebers 14 empfängt und die Anzahl
der Umdrehungen der Armwelle 6, also die Anzahl der von
der Nadel 23 ausgeführten Stiche ohne Erzeugung der Naht
30 bzw. 30a zählt. Sobald die an dem Digital-
Eingabetaster 10b eingestellte Zahl abgearbeitet ist,
veranlaßt der Zähl-Steuerkreis 10a ein Stillsetzen der
Nähmaschine 1 mit der in Nadelhochstellung positionierten
Nadel 23.
Claims (8)
1. Verfahren zur Erzeugung einer Naht (62; 63; 64) mit
einer Nahtunterbrechung (AB; DE) in einem Nähgut (30; 30a)
mit folgenden Arbeitsschritten
- - Halten und Transportieren des Nähguts (30; 30a) relativ zu einer Nadel (23) einer Nähmaschine (1) zur Erzeugung der einen Nadelfaden (17) und einen Unterfaden (32) aufweisenden Naht (62; 63; 64), wobei der Nadelfaden (17) der Nadel (23) zugeführt wird;
- - Ausführung eines Fadenabschneidvorgangs mit Klemmen des Unterfadens (32) unterhalb des Nähguts (30; 30a);
- - Halten und Transportieren des Nähguts (30; 30a) zur Erzeugung der Nahtunterbrechung (AB; DE);
- - ununterbrochenes Einschalten einer Vorrichtung (22) zur Unterdrückung der Stichbildung während der Erzeugung der Nahtunterbrechung (AB; DE);
- - Ausschalten der Vorrichtung (22) zur Unterdrückung der Stichbildung zwecks Erzeugung einer folgenden Naht (62; 63; 64);
gekennzeichnet durch
- - dauerhaftes Festklemmen des der Nadel (23) zugeführten Fadens (17) während der Erzeugung der Nahtunterbrechung (AB; DE).
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den
Arbeitsschritt:
Beschneiden der Kante (65) des Nähguts (30a) während der Erzeugung der Naht (64) und während des Einschaltens der Vorrichtung (22) zur Unterdrückung der Stichbildung.
Beschneiden der Kante (65) des Nähguts (30a) während der Erzeugung der Naht (64) und während des Einschaltens der Vorrichtung (22) zur Unterdrückung der Stichbildung.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2,
gekennzeichnet durch den Arbeitsschritt:
Vernähen eines Bandes (66) während der Erzeugung der Naht (64).
Vernähen eines Bandes (66) während der Erzeugung der Naht (64).
4. Nähmaschine (1) zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1, mit
- - einer Auflageplatte (5a), einem Stoffdrücker (28) und einem Stoffschieber (61) für das Nähgut (30; 30a),
- - einem Vorrat von Faden (17),
- - einem Fadenhebel (20) für den Faden (17),
- - einer den Faden (17) führenden Nadel (23), wobei der Faden (17) von dem Vorrat dem Fadenhebel (20) und von dort der Nadel (23) zuführbar ist,
- - einem Schlingenaufnehmer (13), der einen Unterfaden (32) führt, der unterhalb der Auflageplatte (5a) angeordnet ist und der zur Erzeugung einer Stichbildung für eine den Faden (17) und den Unterfaden (32) aufweisenden Naht (62; 63; 64) vorgesehen ist,
- - einer unterhalb der Auflageplatte (5a) angeordneten Fadenabschneidvorrichtung (31) zum Schneiden der Fäden (17, 32) nach Erzeugung der Naht (62; 63; 64), und
- - einer Vorrichtung zur Unterdrückung der Stichbildung, wobei die Vorrichtung während der Ausführung der Nahtunterbrechung (AB; DE) ununterbrochen einschaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung eine zwischen dem Fadenhebel (20) und der
Nadel (23) angeordnete Fadenklemme (22) für den
Nadelfaden (17) aufweist, die zu der Unterdrückung der
Stichbildung den Nadelfaden (17) klemmend einschaltbar
ist.
5. Nähmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fadenklemme (22) in ihrer auf den Nadelfaden (17)
wirkenden Reibkraft einstellbar ist.
6. Nähmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß eine die Fadenklemme (22) ansteuernde
Steuereinheit (10) vorgesehen ist, die einen Zähl-
Steuerkreis (10a) und eine Eingebeeinrichtung (10b) für
die Voreinstellung der Anzahl der Umdrehungen der
Armwelle (6) während der Erzeugung der Nahtunterbrechung
(AB; DE) aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944436040 DE4436040C1 (de) | 1994-10-10 | 1994-10-10 | Verfahren zur Erzeugung einer Naht mit einer Nahtunterbrechung in einem Nähgut und Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens |
| JP7261760A JP2746553B2 (ja) | 1994-10-10 | 1995-10-09 | 縫製物に縫い目中断部をもった縫い目を生じさせる方法及びこの方法を実施するためのミシン |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944436040 DE4436040C1 (de) | 1994-10-10 | 1994-10-10 | Verfahren zur Erzeugung einer Naht mit einer Nahtunterbrechung in einem Nähgut und Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4436040C1 true DE4436040C1 (de) | 1996-02-22 |
Family
ID=6530305
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944436040 Expired - Fee Related DE4436040C1 (de) | 1994-10-10 | 1994-10-10 | Verfahren zur Erzeugung einer Naht mit einer Nahtunterbrechung in einem Nähgut und Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP2746553B2 (de) |
| DE (1) | DE4436040C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1384806A1 (de) * | 2002-07-27 | 2004-01-28 | Dürkopp Adler Aktiengesellschaft | Verfahren zum Ziehen des freien Fadenendes eines Nadelfadens von der Oberseite eines Nähgutteils auf dessen Unterseite und Nähmaschine zur Durchführung des Verfahrens |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR102164400B1 (ko) * | 2019-05-13 | 2020-10-12 | 이관용 | 재봉선 연결부 흔적을 감출 수 있는 바느질 방법 |
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| DE3818457C1 (de) * | 1988-05-31 | 1989-12-28 | Duerkoppwerke Gmbh, 4800 Bielefeld, De |
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| JPH08156B2 (ja) * | 1991-07-31 | 1996-01-10 | ジューキ株式会社 | 単糸環縫いボタン付けミシンの糸調子装置 |
| JPH05177075A (ja) * | 1991-12-29 | 1993-07-20 | Barudan Co Ltd | 多軸ミシン |
-
1994
- 1994-10-10 DE DE19944436040 patent/DE4436040C1/de not_active Expired - Fee Related
-
1995
- 1995-10-09 JP JP7261760A patent/JP2746553B2/ja not_active Expired - Lifetime
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Firmendruckschrift Pfaff 3823, Nr. 296-12-13629, 04/86 * |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH08182880A (ja) | 1996-07-16 |
| JP2746553B2 (ja) | 1998-05-06 |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |