DE443370C - Geschwindigkeitsverminderer - Google Patents

Geschwindigkeitsverminderer

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DE443370C
DE443370C DEB124062D DEB0124062D DE443370C DE 443370 C DE443370 C DE 443370C DE B124062 D DEB124062 D DE B124062D DE B0124062 D DEB0124062 D DE B0124062D DE 443370 C DE443370 C DE 443370C
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driven
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shaft
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DEB124062D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • F16H33/04Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought
    • F16H33/08Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought based essentially on inertia

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Geschwindigkeitsverminderer. Die Erfindung hat einen Geschwindigkeitsverminderer zum Gegenstand, der zwischen eine treibende Welle und ein angetriebenes bzw. mitgenommenes Glied eingefügt werden kann in allen Fällen, in denen das Widerstandsmoment des mitzunehmenden Gliedes veränderlich ist und die Geschwindigkeit sich ändern kann. Diese Vorrichtung eignet sich infolgedessen zur Kraftübertragung für veränderliche Geschwindigkeiten bei Kraftwagen, bei Hebezeugen oder auch zum Antriebe gewisser Maschinen, wie z. B. Scheren, Stanzen u. dgl.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vorrichtung mit folgenden Eigenschaften r. Das maximale Antriebsmoment, das man der treibenden Welle zuführen kann, nimmt mit der Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Welle zu.
  • z. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit der treibenden Welle nimmt das maximale Widerstandsmoment, gemessen am getriebenen Teil, zu, wenn die Geschwindigkeit dieses Teiles abnimmt.
  • 3. Überträgt man auf die treibende Welle eine bestimmte Leistung, so wird der getriebene Teil ohne Rücksicht auf das Widerstandsmoment mitgenommen, und die Geschwindigkeit dieses Teiles verändert sich im umgekehrten Verhältnis zum Widerstandsmoment.
  • q.. Ist das Widerstandsmoment, gemessen am angetriebenen Teil, unveränderlich, so kann die Antriebskraft beliebig sein; dabei ist die Geschwindigkeit des angetriebenen Teiles proportional dieser Antriebskraft.
  • Zur Erreichung dieser Ziele sind bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung zwei gelenkig miteinander verbundene Ringe vorgesehen, die durch Schwingungen zweier Rahmen, in denen sie sich drehen, in Umdrehung versetzt werden; dabei ist der eine dieser Rahmen auf der treibenden Welle gelagert und der andere mit dem angetriebenen Teil verbunden.
  • Bei der praktischen Ausführung der Erfindung werden die beiden Rahmen, in denen die beiden gelenkig miteinander verbundenen Ringe gelagert sind, selbsttätig durch ein geeignetes Mittel, z. B. durch die Verwendung von Kurvenflächen, in Schwingung versetzt, von denen die eine an der Drehung des angetriebenen Teiles und die andere an der Drehung der treibenden Welle teilnimmt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine nach der Erfindung ausgeführte Vorrichtung.
  • Abb. z ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie I-I der Abb. 2.
  • Abb.2 zeigt in einem senkrechten Schnitt nach der Linie II-II der Abb. z die Gesamtheit der schwingenden und umlaufenden Teile der Vorrichtung.
  • Abb. 3 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 2.
  • Mit a ist die durch den Motor getriebene treibende Welle bezeichnet, deren Bewegung mit veränderter Geschwindigkeit auf den getriebenen oder mitgenommenen Teil übertragen werden soll, der in der Zeichnung als Trommel d dargestellt ist, deren Achse mit der der Welle a zusammenfällt, auf der die Trommel frei drehbar ist. Die Trommel d kann als Antriebsringscheibe für eine anzutreibende Maschine dienen oder gegebenenfalls mit einer in der Verlängerung der Welle a liegenden Welle verbunden sein, die die Drehbewegung auf die Maschine oder auf die anzutreibende Welle überträgt.
  • Auf der Welle a ist im Innern der Trommel d eine Muffe b befestigt. Diese trägt Zapfen y, um die ein ringförmiger Rahmen c schwingen kann. Dieser besitzt eine nach außen gekehrte Umfangsnut, in der ein Ring f auf seitlichen Kugelringen s läuft, die den Reibungswiderstand zwischen ihm und seinem Ringrahmen c vermindern. Um den Ring f ist ein konzentrischer Ring g gelegt, der mit dem Ring f durch ein in der Richtung des Durchmessers liegendes Gelenk t verbunden ist, um welches die beiden Ringe schwingen können. Der äußere Ring g ist selber in einem kreisförmigen Rahmen e geführt, der in einer nach innen gerichteten Umfangsnut unter Zwischenfügung von Kugelringen u den Ring g aufnimmt. Der Rahmen e ist seinerseits mittels Zapfen v in der Trommel d gelagert, in der er somit in einer Kugelfläche schwingen kann, die konzentrisch zu der Kugelfläche liegt, in welcher der Rahmen c um die Zapfen y der Muffe b schwingt. Die Mittelpunkte der Rahmen c und e sowie der Ringe f und g fallen also zusammen und liegen auf der gemeinsamen Achse der Welle a und der Trommel d.
  • Innerhalb der Trommel d ist eine Scheibe m befestigt, die eine Achsialkurvep von bestimmter Form trägt, auf der ein am ringförmigen Rahmen c sitzender Führungsstift o gleitet. Der Rahmen -c wird mit dem Stift o an die Kurvenfläche P dauernd angedrückt durch eine Druckfeder h, die zwischen ihm und einem mit der Muffe b verbundenen Widerlager y liegt. Andererseits ist an der Muffe b eine Scheibe n befestigt, die eine Achsialkurve q von bestimmter Form trägt, auf der ein am Ringrahmen e sitzender Führungsstift i gleitet. Der Rahmen e wird mit dem Stift i in Anlage an die Kurvenfläche q durch eine Druckfeder k gehalten, die zwischen dem Ringrahmen e und einem an der Trommel d sitzenden Widerlager l angeordnet ist.
  • Infolge dieser Ausführung erzeugt jede Verdrehung der Trommel d gegenüber der Welle a eine Schwingbewegung der ringförmigen Rahmen c und e, deren Ausmaß durch die Form der Kurven P und q der Scheiben m und n bestimmt wird.
  • In dem dargestellten Beispiel werden beide Rahmen c und e durch die Scheiben m und n in Schwingung versetzt. Würde man den Rahmen c gegenüber der Muffe b fest anordnen, so könnte nur der Rahmen e schwingen, während bei fester Anordnung des Rahmens e gegenüber der Trommel d nur der Rahmen c schwingen könnte.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende.
  • Erteilt man der Welle a eine Drehung, so wird durch Gleiten des Stiftes o längs der Kurvenfläche P der Scheibe m dem Ringrahmen c eine Schwingbewegung erteilt. Diese Schwingbewegung erzeugt Rückwirkungen auf den Ring f, der sich in drehende Bewegung setzt, wobei er vermittels des Gelenkes t den Ring g mitnimmt, welcher in dem mit der Trommel d gelenkig verbundenen Rahmen e untergebracht ist. Die Umlaufgeschwindigkeit der Ringe f und g hängt zugleich von der Umlaufgeschwindigkeit der Welle a und von der Umlaufgeschwindigkeit der Trommel d ab und verändert sich je nach der Neigung der Rahmen c und e. Diese Geschwindigkeitsänderung der Ringe bringt Massenkräfte hervor, die sich in senkrechte Druckkräfte auf die Rahmen umsetzen. Die Rückwirkung auf den mit der Trommel d gelenkig verbundenen Rahmen e erzeugt ein Drehmoment auf diese Trommel; diese Rückwirkung verändert sich in jedem Augenblick nach Größe und Richtung. Man kann also annehmen, daß zwischen der treibenden Welle ä und der Trommel d (d. h. zwischen dem treibenden und getriebenen Teil) eine fiktive Verbindung besteht, die sich aus den Rückwirkungen auf die beiden Rahmen c und e ergibt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung kann verglichen werden mit einer Reihe von abwechselnden Kupplungs- und Entkupplungszuständen, die in sehr kurzen durch die Relativbewegung der Welle gegenüber der Trommel bestimmten Zeitabständen aufeinanderfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschwindigkeitsverminderer, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme des anzutreibenden Teiles durch die treibende Welle durch zwei Ringe (f, g) erfolgt, die in zwei ringförmigen Rahmen (c, e) gelagert sind, von denen der eine (c) mit der treibenden Welle und der andere (e) mit dem anzutreibenden Teile in einer eine Schwingbewegung gestattenden Weise verbunden ist.
  2. 2. Geschwindigkeitsverminderer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Schwingbewegung der Rahmen (c, e) durch die Relativbewegung der treibenden Welle (a) und des angetriebenen Teiles (d) hervorgebracht wird.
  3. 3. Geschwindigkeitsverminderer nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine den angetriebenen Teil darstellende Trommel (d), die frei drehbar auf der treibenden Welle (a) sitzt, an deren Drehbewegung infolge Mitnahme durch Zapfen (y) an einer auf der Welle befestigten Muffe (b) ein ringförmiger Rahmen (c) teilnimmt, der einen drehbaren Ring (f) enthält, mit welchem ein zweiter konzentrischer Ring (g) gelenkig verbunden ist, der seinerseits mittels Schwingzapfen (v) an der getriebenen Trommel (d) schwingend gelagert ist, wobei zur Erzeugung der Schwingbewegung der Rahmen (c, e) an mit der treibenden Welle (a) und der Trommel (d) fest verbundenen Scheiben (na, n) Kurvenflächen (P, q) angeordnet sind, mit denen die Rahmen durch Wirkung von Druckfedern (lt, k) in Anlage gehalten werden.
DEB124062D 1925-02-19 Geschwindigkeitsverminderer Expired DE443370C (de)

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