DE443288C - Verfahren zur Herstellung von Hohlseilen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohlseilen u. dgl.

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DE443288C
DE443288C DEM93920D DEM0093920D DE443288C DE 443288 C DE443288 C DE 443288C DE M93920 D DEM93920 D DE M93920D DE M0093920 D DEM0093920 D DE M0093920D DE 443288 C DE443288 C DE 443288C
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DE
Germany
Prior art keywords
hollow
wires
profiled
production
ropes
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Expired
Application number
DEM93920D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johann Zagorski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
Original Assignee
Metallbank und Metallurgische Gesellschaft AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/02Stranding-up
    • H01B13/0207Details; Auxiliary devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Das Hauptpatent 441 472 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von langgestreckten Hohlkörpern, ζ. B. Hohlseilen aus profilierten Drähten oder Bändern, das darin besteht, daß die Drähte in einem Zieheisen zur Hohlseilform vereinigt werden. Unter der Einwirkung des Zieheisens, wird dem Hohlseil dabei eine mehr oder weniger glatte Oberfläche erteilt. In manchen Fällen ist es nun vorteilhaft, Hohlseile mit unebener, profilierter Oberfläche zu verwenden.
Die Erfindung betrifft die weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent zur Herstellung derartiger Hohlseile. Gemäß der Erfindung wird ein Zieheisen verwendet, dessen Innenfläche mit der Oberfläche des fertigen Hohlseiles entsprechenden Rillen versehen ist. Wird das. Hohlseil mit Verdrallung hergestellt, so werden auch die Rillen mit einem entsprechenden Drall in der Innenfläche des Zieheisens ausgeführt.
An Hand der Zeichnung soll im folgenden das neue Verfahren des näheren erläutert werden. Abb. 1 zeigt beispielsweise eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.. Die Abb. 2 und 3 sind zwei Schnitte durch verschiedene Ausführuingsformen des Zieheisens.
Die Drähte e, e1... laufen von der Verseilmaschine üblicher Bauart durch Führungen/, f1 ... 'in der Platte g, die mit der Verseilmaschine fest verbunden sein kann, durch ein Führungsstück α und das Zieheisen b, in dem sie zum Hohlseil vereinigt werden. Führungsstück α und Zieheisen b sind in den Rin-
*) Von- dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Johann Zagorski in Frankfurt a. M.
gene, ίί angeordnet, welche auf Kugellagern laufen oder auch feststehen können. In das Zieheisen ragt der nach einer Kurve profilierte Dom/z, der in der Platteg befestigt und mittels Mutter/ und Handhabet in der Längsachse verstellbar ist, so daß durch Verstellung des Doms der gerade erforderliche Druck auf die einzelnen Drähte ausgeübt werden kann. Die profilierten Drähte e oder ίο ein Teil derselben haben eine stärker gekrümmte Oberfläche, als dem Durchmesser des fertigen Hohlseils entspricht. In der Innenfläche des Führungsstücks β und des Ziehedsens b sind, wie aus Abb. 2 und 3 ersichtlich, diesen Krümmungen entsprechende Rillen/ vorgesehen, durch die die einzelnen Drähte geführt werden. Sind Zieheisen und Führungsstück drehbar angeordnet, so folgen sie bei der Herstellung des Hohlseiles selbsttätig dem von der Verseilmaschine vorgegebenen Drall des Hohlseiles. Es können aber auch Zieheisen und Führungsstück mit der Verseilmaschine gekuppelt werden, so daß· sie zwangläufig dieselbe Umdrehungsgeschwindigkeit haben, wie diese. Auch kann dem Zieiieisen und dem Führungsstück eine gewünschte Umdrehungsgeschwindigkeit, die auch, von der der Verseilmaschine abweichen kann, durch besonderen Antrieb erteilt werden. Ferner können sowohl Zieheisen und Führungsstück als auch Verseilmaschine feststehend angeordnet sein. Hierbei ist, falls das Hohlseil mit Drall hergestellt wird, allerdings ein größerer Kraftaufwand für die Herstellung des Seiles erforderlich, .da die einzelnen profilierten Drähte oder Bänder diem Drall der Rillen in der Innenfläche des Zieheisens und des Fühxungsstücks folgend durch diese gezogen werden müssen, damit das Seil den vorgeschriebenen Drall erhält.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von langgestreckten Hohlkörpern, wie Hohlseilen u. dgl., mit unebener (profilierter) Oberfläche aus Drähten oder Bändern nach Patent 441 472, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des die Drähte oder Bänder zur Hohlseilform vereinigenden Zieheisens mit gegebenenfalls gedrallten Rillen zur Aufnahme derjenigen Draht- oder Bandteile ausgestattet ist, die dem Hohlkörper die gewünschte unebene Oberfläche erteilen.
2. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit dies Zidheisiensi selbsttätig oder zwangläufig nach der Umdrehungsgeschwindigkeit der Verseiknaschine eingestellt oder mittels besonderen Antriebs beliebig geregelt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1· und 2, gekennzeichnet durch einen nach· einer Kurve profilierten, in * der Längsrichtung verstellbaren Dorn (h), über den die Bänder oder Drähte durch das Zieheisen gezogen werden.
Abb. 2.
Abb.
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