DE855671C - Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung

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Publication number
DE855671C
DE855671C DEW2174D DEW0002174D DE855671C DE 855671 C DE855671 C DE 855671C DE W2174 D DEW2174 D DE W2174D DE W0002174 D DEW0002174 D DE W0002174D DE 855671 C DE855671 C DE 855671C
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DE
Germany
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aggregates
production
reinforcement
hollow bodies
tensioning
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Expired
Application number
DEW2174D
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English (en)
Inventor
Johannes Dr-Ing Eicke
Willi Dr Heidenhain
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Eisenwerke Gelsenkirchen AG
Original Assignee
Eisenwerke Gelsenkirchen AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/56Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles incorporating reinforcements or inserts
    • B28B21/60Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles incorporating reinforcements or inserts prestressed reinforcements
    • B28B21/62Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles incorporating reinforcements or inserts prestressed reinforcements circumferential laterally tensioned
    • B28B21/64Winding arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung Es ist schon seit langem bekannt, zur Erhöhung der zulässigen Beanspruchung von Körpern aus Eisenbeton die Bew.ebrung auf mechanischem Wege vorzuspannen. Zur Herstellung solcher Spannbetonrohre werden dabei Kernrohre verwendet, auf welche quer zu deren Achse die Bewehrung aufgewickelt wird.
  • Zum Aufwickeln der Bewehrung auf das Kernrohr sind bereits Verfahren und Vorrichtungen bekannt, mittels deren die Spannung in dem aufzuwickelnden Draht durch Formänderungsarbeit und Reibung erzeugt wird, wobei die Spannung weiterhin noch durch die Wärme beeinflußt wird, welche durch die Formänderungsarbeit entsteht, und durch die Wärme, welche durch Reibung erzeugt wird. Hierbei, ist die durch Reibung erzeugte Spannung nicht kontrollierbar, da sie von der jeweiligen Beschaffenheit der aufeinander gleitenden Oberflächen abhängig ist. Wechselnder Rauhigkeitsgrad des Drahtes, verschiedener Grad der Verrostung des Drahtes, mehr oder weniger starker Verschleiß der Reibungskörper der Spannvorrichtung, mehr oder weniger große Mengen des sich in der Spannvorrichtung absetzenden, vom Draht losgelösten Rostes u. dgl. wechselnde Verhältnisse haben entscheidenden Einfluß auf die erzeugte Spannung und sind im Verlauf des AufwickeIns jeglicher Kontrolle entzogen. Infolge der stark schwankenden Reibung schwankt naturgemäß auch die in dem Draht hervorgerufene Erhitzung und damit die in dem Draht erzeugte Spannung.
  • Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten hat man auch schon vorgeschlagen, die Vorspannun;g in den Eisenbewehrungen dadurch zu erzeugen, daß die Eisen mit Hilfe des elektrischen Stromes erwärmt, in diesem Zustand aufgewickelt und so beim Erkalten unter Spannung gesetzt werden. Das Herstellen von Hohlkörpern mit Hilfe derartig vorgewärmt-en Drahtes ist jedoch dann besonders schwierig, wenn die Wicklung kreuzweise erfolgt, da dann noch besondere Maßnahmen erforderlich werden, um ein vorzeitiges Erkalten zu verhindern.
  • Mittels des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens gelingt es nun, die Bewehrungseisen wieder auf die schon ursprünglich vorgeschlagene Weise, nämlich auf mechanischem Wege vorzuspannen, ohne dabei die den früheren Verfahren und Vorrichtungen anhaftenden Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß durch Verwendung eines an sich bekannten Rollenrichtapparates zum Vorspannen der Bewehrungseisen die Vorspannung unter weitestgehender Ausschaltung von Reibungsarbeit im wesentlichen nur durch Formänderungsarbeit und die durch die Formänderungsarbeit bedingte Erwärmung erzeugt wird.
  • Rollenrichtapparate sind an sich zum Richten von Draht und weiterhin auch zum Erzeugen geringer Spannkräfte in Drahtumschnütv,ngen von Strohballen bereits bekannt; es ist jedoch vollkommen neu und überraschend, daß es sich mit derartigen Einrichtungen unter bewußtem Verzicht auf die bisher für diesen Zweck für erforderlich gehaltene Reibungsarbeit gelingt, der Bewehrung von Hohlkörpern Spannungen zu erteilen, welche eine Größenanordnung von beispielsweise 8 ooo kg/cm2 und mehr haben.
  • Dabei bietet gerade die Verwendung des an sich bekannten Rollenrichtapparates für den erfindungsgemäßen Zweck den außerordentlichen Vorteil, daß die erzeugte Spannung unabhängig ist von wechselnden Reibungsverhältnissen, so daß sie praktisch während des ganzen Aufwickelvorganges immer vollkommen gleich bleibt, wobei durch verschiedene Anstellung der Rollen, durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Rollenabstände voneinander die Spannung auch während des eigentlichen Wickelvorganges jederzeit leicht verändert und geregelt werden kann.
  • Weiterhin erstreckt sich die Erfindung noch darauf, die Formänderungsarbeit vom Einführungsende nach dem zu bewickelnden Hohlkörper hin dadurch abnehmend zu gestalten, daß die Abstände zwischen den festen und den losen Rollen quer zur Zugrichtung vom Einführungsende für die Bewehrungseisen aus zunehmen. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die Bewehrungseisen dem zu bewickelnden Hohlkörper in möglichst gerader, gestreckter Forrn zugeführt werden und daß fernerhin eine gute Feinregulierung der hervorgerufenen Spannung durch Anstellung der letzten, größere Abstände voneinander aufweisenden, zweckmäßig entsprechend dem Bewehrungseisenquerschnitt gerillten Rollen möglich ist.
  • Durch die von den Rollen geleistete Arbeit erwärmen sich die Bewehrungsdrähte bei ihrem Durchgang durch die Rollenrichtvorrichtung, wodurch sich zusätzlich eine weitere Erhöhung der Vorspannung ergibt, welche, wie auch die durch die Formänderungsarbeit erzeugte Spannung, mit Hilfe der Wickelgeschwindigkeit regelbar ist.
  • In.der Zeichnung ist eine zur Durchführung des neuen Verfahrens gceignete Vorrichtung als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht und Abb.2 eine Draufsicht.
  • Die Spannvorrichtung i besteht aus sechs festen und fünf nachstellbaren Rollen und ist auf dem Supportträger 2 einer Art Drehbank 3 angeordnet und wird mit Hilfe eines Drudkzylin.ders ¢ gesteuert. Die Spannvorrichtung i wird mit Hilfe der Leitspindel 5 entlang der Drehbank 3 und damit entlang dem zu bewickelnden Kernrohr 6 geführt, so daß sich auf diese `'eise beim Entlangführen der Spannvorrichtung i der vorgesehene Bewehrungsdraht 7 mit Spannung auf dem Kernrohr 6 aufwickelt. Das auf diese Weise mit einer Vorspannungsbewehrung bewickelte Kernrohr 6 wird anschließend noch mit einem Schutzmantel aus Beton öder einem ähnlichen Werkstoff versehen. Die Regelung des Spannzuges erfolgt, wie sich insbesondere aus Abb. 2 ergibt, durch Anstellen der nachstellbaren Rollen 8 mit Hilfe der Schraubenspindel 9 gegenüber den feststehenden Rollen io, womit jeder gewünschte hohe Spannzug eingestellt werden kann.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRI;CHE7 i. Verfahren zum Herstellen von Hohlkörpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung, bei denen die Bewehrung mit mechanisch erzeugter Vorspannung auf ein Kernrohr aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verwendung eines an sich bekannten R@ollenrichtapparates zum Vorspannen der Bewehrungseisen die Vorspannung unter weitestgehender Ausschaltung von Reibungsarbeit im wesentlichen nur durch Formänderungsarbeit erzeugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an FormänderungsaTbeit je Rollenpaar vom Einführungsende nach dem zu bewickelnden Hohlkörper zu durch Vergrößern der Abstände zwischen den festen und den losen Rollen des Richtapparates quer zur Zugrichtung der Bewehrungseisen verringert wird.
DEW2174D 1939-11-07 1939-11-07 Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung Expired DE855671C (de)

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DEW2174D Expired DE855671C (de) 1939-11-07 1939-11-07 Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus hydraulischen Bindemitteln und Zuschlagstoffen mit gespannter Bewehrung

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0311720A1 (de) * 1987-10-14 1989-04-19 British Pipe Coaters Limited Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten von Rohren
WO1989003289A1 (en) * 1987-10-14 1989-04-20 British Pipe Coaters Limited Method and apparatus for coating pipes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0311720A1 (de) * 1987-10-14 1989-04-19 British Pipe Coaters Limited Verfahren und Vorrichtung zum Beschichten von Rohren
WO1989003289A1 (en) * 1987-10-14 1989-04-20 British Pipe Coaters Limited Method and apparatus for coating pipes

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