DE44323C - Neuerungen an Hinterladegewehren mit Cylinder-Verschlufs - Google Patents
Neuerungen an Hinterladegewehren mit Cylinder-VerschlufsInfo
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- DE44323C DE44323C DENDAT44323D DE44323DA DE44323C DE 44323 C DE44323 C DE 44323C DE NDAT44323 D DENDAT44323 D DE NDAT44323D DE 44323D A DE44323D A DE 44323DA DE 44323 C DE44323 C DE 44323C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/10—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
- F41A9/11—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a horizontal plane
- F41A9/12—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a horizontal plane mounted within a smallarm
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/12—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
- F41A15/16—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on the breech housing or frame
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der Erfindung ist, bei Hinterladern mit Cylinderverschlufs, deren Hülsenöffnung
durch die Kammerleitschiene verschlossen wird, die Schlofstheile derart zu
construiren, dafs ein Patronenmagazin von oben oder von unten angesteckt werden kann
und in beiden Fällen die leeren Patronenhülsen automatisch ausgeworfen werden.
Fig. ι ist eine linke Seitenansicht der Hülse.
Fig. 2 und 3 sind verticale Querschnitte nach den Linien x-x und y-y der Fig. 1.
Fig. 4 und 5 sind Theile von horizontalen Längsschnitten nach der Linie \ -^ der Fig. 3,
und zwar in dem Zustande, wenn der Auswerfer eben aus der Hülse austritt, und wenn
der Auswerfer ganz herausgetreten ist und die Patronenhülse auswirft.
Fig. 6 ist eine Oberansicht der Hülse, theilweise geschnitten und in punktirten Linien die
Anbringung eines Patronenmagazins von oben zeigend.
Die Hülse ist mit C, die Kammer mit k bezeichnet. Letztere besitzt am hinteren Ende
zwei Rückstofswarzen, die in passende Ausfräsungen der Hülsenwände unterhalb der
Brücke B eingreifen, wenn die Kammer k durch Umlegen des Verschlufshebels, der hinter
der Brücke B liegt, geschlossen ist. Beim Oeffnen der Kammer durch Linksdrehen des
Verschlufshebels greift die eine Rückstofswarze in die Kammerleitschiene f, die mit dem Verschlufskopf
F ein Stück bildet, ein, und kuppelt letzteren mit der Kammer k. Rückstofswarzen
und Verschlufshebel sind gar nicht, die Kammer k nur so weit gezeichnet, als es für das
Verständnifs der Erfindung nothwendig erschien. Die Kammerleitschiene f gleitet zwischen
den Hülsenwänden und unter der Brücke B vorwärts und rückwärts, und verdeckt
bei vorgeschobener Kammer k die Hülsenöffnung vollständig. Beim vollständigen
Zurückziehen der Kammer k gleitet der Stofszapfen
d des federnden Hebels d1 in dem Längsabsatz α der Kammerleitschiene f und
begrenzt, an die Schultert treffend, den Rückgang der Kammer k. Die Kralle r des im
Verschlufskopf liegenden Ausziehers zieht wie gewöhnlich die leere Patronenhülse S aus dem
Lauf. So weit ist die Construction der Schlofstheile theils bekannt, theils in besonderen Patentanmeldungen
enthalten.
Um nun die Gewehre mit so eingerichtetem Schlofs, bei denen bisher im Boden der
Hülse C, der Patroneneinlage, die Nuth für den Auswerfer und die Nase des Schlöfschens
eingefräst ist, als Mehrlader gebrauchen und dazu ein Magazin oben oder unten anbringen
zu können, hat der Auswerfer eine eigenthümliche
Einrichtung erhalten, die den Boden der Hülse C, die Patroneneinlage, glatt und ununterbrochen
läfst. Das Patronenmagazin wird in bekannter Weise entweder auf der linken
Seitenwand der Hülse C befestigt und sein Hebel / / i von der Kammerleitschiene / aus
in Bewegung gesetzt, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist und weiterhin beschrieben
wird, oder aber ein Lee-Magazin wird in bekannter Weise von unten an die Hülse, deren
Boden eine passende Durchbrechung erhält, angesetzt. Diese letztere Einrichtung ist nicht
weiter gezeichnet, weil, wenn nur der ungehinderte Platz für die Durchbrechung des
Hülsenbodens geschaffen ist, sie sofort analog den bekannten Gewehren mit unten angesetztem
Lee-Magazin auszuführen ist.
Der Auswerfer ist ein flaches Stahlstück g mit einer Nase g\ dreht sich um eine verticale
Welle g"2 und ruht in einer passenden
Ausfräsung der linken Seitenwand der Hülse C in der Höhe der Seelenachse. Die Welle g2
ist, Fig. 4, derartig abgeflacht, dafs der linke Arm m einer von aufsen an die Hülse C angeschraubten
Doppelfeder m m ] den Auswerfer g mit seiner Nase g1 nach innen in
die Bohrung der Hülse C drückt, wie in Fig. 5, wenn die Kammer k nach hinten gezogen
ist. Damit diese Bewegung des Auswerfers sanft erfolge, und auch die nach vorn gehende Kammer die Nase gl bequem wieder
zurückdrücken kann, ist im Verschlufskopf F, der durch die Kammerleitschine / am Drehen
verhindert ist, eine nach vorn tiefere Nuth gs ausgefräst, auf deren schrägem Boden die
Nase gl sanft heraus und herein gleiten kann, je nachdem die Kammer k nach vorn oder
nach hinten geht. Der Auswerfer g ist mit seiner Nase gl so gelagert, dafs, wenn die
Kammer k ganz nach hinten gezogen ist, sie ca. 5 bis 8 mm vor dem Verschlufskopf F in
die Hülsenbohrung hinein steht, Fig. 5. Die Kralle r des Ausziehers nimmt die Patronenhülse
nach hinten mit, und der Patronenboden wird demnach vor der Beendigung des Rückganges
der Kammer k an die Nase g1 antreffen,
dabei einen kurzen kräftigen Stofs erhalten und, durch diesen veranlafst, aus der
Hülse herausgeschleudert werden.
Für ein von oben anzusteckendes.Patronenmagazin werden, je nach Construction desselben
, auf der Oberseite der linken Hülsenwand, Fig. 6, die Löcher ν für die Zapfen
des Magazins angebracht, oder, wenn das Magazin auf der Hülsenwand reitet, was als
bekannt nicht weiter gezeichnet ist, die zum Festhalten nöthigen Einfräsungen an der Aufsenseite
der Hülsenwand angebracht. Das Einzige, was am Magazin geändert wird, ist die Form
des kurzen Armes Z1 des das Gehäuse oder den Zubringer h treibenden Winkelhebels I.
Auf der linken Oberkante der Kammerleitschiene f ist ein Längsabsatz c ausgefräst, der
vorn in eine schräge Schulter c x ausläuft.
Gegen Ende des Rückganges der Kammer k drückt diese Schulter c l c die während der
übrigen Kammerbewegung in dem Längsabsatz c Platz findende Nase ηl des Stofshebels
η nach aufsen zurück, wodurch letzterer dem kurzen Arm Z' des Winkelhebels I die
Bewegung ertheilt, die nothwendig ist, um das Gehäuse h zu veranlassen, eine Patrone in die
Patroneneinlage zu befördern. Der Stofshebel η dreht sich um eine verticale Welle w2
und arbeitet in einer passenden Ausfräsung der Seitenwand der Hülse C, Fig. 3 und 6.
Die Welle n2 ist derart abgeflacht, dafs der rechte Arm m' der Doppelfeder m m : den
Hebel η nach innen drückt, so dafs seine Nase η1 in dem Längsabsatz c bleibt, bis sie
durch die schräge Schulter c1 nach aufsen gedrückt wird.
Bei Anwendung eines Lee - Magazins von unten fällt natürlich, die ganze Hebeleinrichtung
nn1«2 fort, weil nach Auswurf der
leeren Patronenhülse sich von selbst eine neue Patrone der nach vorn gehenden Kammer
darbietet. .
Claims (2)
1. Der in der Seitenwand der Hülse C liegende Auswerfer g mit Nase g1, der
durch eine Feder m nach innen gedrückt wird (in event. Verbindung mit der Nuth g%
im Verschlufskopf -F), um beim Zurückgang der Kammer k die von der Auszieherkralle
r gehaltene Patronenhülse auszuwerfen , und um die Anbringung eines Lee-Magazins in einem Durchbruch des
Bodens der Patroneneinlage zu ermöglichen.
2. Der Stofshebel η mit Nase n1, der durch
die Feder m1 nach innen gedrückt wird, so dafs die Nase nl so lange in dem
Längsabsatz c der Kammerleitschiene f gehalten wird, bis sie bei vollem Rückgange
der Kammer k durch die schräge Schulter cl
nach aufsen gedrängt wird, wodurch der Stofshebel η den Winkelhebel I1 I bewegt,
so dafs eine Patrone aus dem von oben auf die Seitenwand der Hülse C aufge-.
setzten Patronenmagazin in die Patroneneinlage befördert wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44323C true DE44323C (de) |
Family
ID=319565
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT44323D Expired - Lifetime DE44323C (de) | Neuerungen an Hinterladegewehren mit Cylinder-Verschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE44323C (de) |
-
0
- DE DENDAT44323D patent/DE44323C/de not_active Expired - Lifetime
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