DE442882C - Triebwerk fuer die Winde an Schraemmaschinen - Google Patents
Triebwerk fuer die Winde an SchraemmaschinenInfo
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- DE442882C DE442882C DEM86698D DEM0086698D DE442882C DE 442882 C DE442882 C DE 442882C DE M86698 D DEM86698 D DE M86698D DE M0086698 D DEM0086698 D DE M0086698D DE 442882 C DE442882 C DE 442882C
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- Germany
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- pump
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Links
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- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C29/00—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Geology (AREA)
- Rotary Pumps (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. APRIL 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 442 882-KLASSE 5 b GRUPPE 31
(M 86698 VI\5b)
Maschinenbau-Akt-Ges. H. Flottmann & Comp, in Herne,Westf.*).
Triebwerk für die Winde an Schrämmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Oktober 1924 ab.
Es ist bei Triebwerten für die Winde, mittels deren, die Schrämmaschinen dem Arbeitsfortgang entsprechend hochgezogen werden,
notwendig, den Zug genau einzuregeln, weil von ihm der Arbeitsdruck der Schrämwerkzeuge,
also die Leistung dar Maschine, abhängig· ist. Ist der Zug zu gering, so mindert
sich die Leistung in unerwünschtem Maße, ist eir aber zu groß, so bringt er außerordentliche
Gefahren für das schrämende
*) Von dem Patentsucher ist als'1 der Erfinder angegeben worden:
Curt Georg Pfannenschmidt in Eichel.
Werkzeug, das dabei zürn Bruch, kommen
kann, mit sich. Es ist deshalb notwendig1, die Regelbarkeit der Antriebsvorrichtung für
die Winde möglichst fein auszugestalten. Da aber Schrämmaschinen vielfach in den unkundigen
Händen der Bergleute liegen, die eine möglichst große Leistung herausholen wollen,
ohne die Schonung für die Maschine zu beobachten, so ist es nicht immer zu vermeiden,
ίο daß der Arbeitsdruck über die Gebühr anwächst.
Durch die Erfindung wird sowohl eine feine Regelbarkeit erreicht wie auch eine Gefahrminderung
bei Überlastung des Schrämwerk zeuges, indem ein Zwischengetriebe zwischen
Motor und Schrämwerkzeug eingeführt ist, dessen Leistung sich bei überhöhtem Arbeitsdruck
selbsttätig mindert; es besteht aus einer Flüssigkeitspumpe und einem Flüssigkeitsmotor,
der durch die von der Pumpe zugeleitete Druckflüssigkeit betrieben wird. Pumpe und Motor liegen in einem allseitig
geschlossenen Gehäuse, das die Betriebsflüssigkeit enthält, so daß diese Flüssigkeit sich
im ständigen Kreislauf befindet. Dabei ist in die Zuleitung von der Pumpe zum Motor in
an sich bekannter Weise ein Hahn eingesetzt, der zur Regelung des Betriebes dient
und der die Druckflüssigkeit nur nach Maßgäbe seiner Einstellung in den Motor eintreten
läßt, während der abgespaltete Teil unmittelbar in den durch das. Gehäuse dargestellten
Behälter zurückfließt.
Gegenüber dem mechanischen Zwischengetriebe hat die neue Einrichtung die Eigenschaft,
daß sich bei überhöhtem Arbeitsdruck des schrämenden Werkzeuges, die Leistung
der Pumpe bzw. des Motors mindert.
In der Zeichnung ist die Einrichtung im Schnitt dargestellt.
Das Getriebegehäuse α ist in der nicht mitgezeichneten
Schrämmaschine eingebaut oder an deren Gehäuse angefügt. Es trägt in seinem halsartigen Teilö die Trommelachs.ee
mit der Trommel d. Die Trommelachse ist durch die lose Buchsee hindurchgeführt, auf
der das. Schneckenrad/ befestigt ist. Dieses Schneckenrad wird angetrieben durch eine
Schnecke auf der Achse g· des Flüssigkeitsgetriebes, die gedreht wird durch einen
mit Zähnen versehenen Zylinder h, der'seinen Antrieb durch den gleichfalls. Zähne tragende'n
Zylinder ζ erhält, indem die von der Flüssigkeitspumpe k unter Druck gestellte Arbeitsflüssigkeit durch die Rohrleitung I in die Zahn-
lücken zwischen h und i eingeführt wird. Das Gehäuse a ist mit 'dieser Arbeitsflüssigkeit
(Drucköl) gefüllt, welche von der Pumpet aufgenommen und dem eigentlichen
Getriebeteil zugeleitet wird, aus welchem es dann nach der Arbeitsleistung in das. Gahäuse
zurückgelangt. Der Antrieb der Pumpe k geschieht durch die vom Motor kommende
Welle rn. In der Rohrleitung Z liegt ein Hahn«, der so eingerichtet ist, daß. er je
nach seiner Einstellung die Druckflüssigkeit ganz oder zu einem abgemessenen Teil der
Antriebsvorrichtung zufließen läßt, während der restliche Teil ohne Arbeitsleistung in
das Gehäuse abfließt. Die Welle c kann vermittels der Konuskupplung 0 mit der
Buchsen gekuppelt werden. Soll Hängeseil gegeben werden, so ist es ein leichtes, die
Kupplung zu lösen.
Claims (2)
1. Triebwerk für die Winde an Schrämmaschinen, bestehend aus. einer vom Antriebsmotor
des Schrämwerkzeuges, angetriebenen Flüssigkeitspumpe (Ji) und einem
durch die Pumpe gespeisten Flüssigkeitsmotor (A), die beide gemeinsam in einem
allseitig geschlossenen, vom Treibmittel (Öl) angefüllten Gehäusie Begen.
2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuleitung
von der Pumpe, (k) zum Motor (A) ein von außen bedienbarer Hahn (n)
vorgesehen ist, durch den ein regelbarer Teil der Druckflüssi|gkeit -in das Gehäuse,
aus dem sie entnommen ist, wieder abfließen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86698D DE442882C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Triebwerk fuer die Winde an Schraemmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM86698D DE442882C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Triebwerk fuer die Winde an Schraemmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442882C true DE442882C (de) | 1927-04-09 |
Family
ID=7320561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM86698D Expired DE442882C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Triebwerk fuer die Winde an Schraemmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442882C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756722C (de) * | 1939-06-09 | 1952-05-05 | Demag Ag | Schraemmaschine mit regelbarem und umsteuerbarem Fluessigkeitsgetriebe |
| DE1053445B (de) * | 1955-12-20 | 1959-03-26 | Alwin Duesterloh Dipl Ing | Gesteinsdrehbohrmaschine mit einem den Bohrer antreibenden und vorschiebenden Antriebsmotor |
| DE973672C (de) * | 1950-05-13 | 1960-04-28 | Hans Joachim Von Dr-Ing Hippel | Abbaumaschine |
| DE1169394B (de) * | 1958-08-21 | 1964-05-06 | Eisengiesserei A Beien | Antrieb fuer durch Zugmittel bewegte Gewinnungsgeraete bzw. endlose Foerderer, insbesondere im untertaegigen Grubenbetrieb |
-
1924
- 1924-10-14 DE DEM86698D patent/DE442882C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756722C (de) * | 1939-06-09 | 1952-05-05 | Demag Ag | Schraemmaschine mit regelbarem und umsteuerbarem Fluessigkeitsgetriebe |
| DE973672C (de) * | 1950-05-13 | 1960-04-28 | Hans Joachim Von Dr-Ing Hippel | Abbaumaschine |
| DE1053445B (de) * | 1955-12-20 | 1959-03-26 | Alwin Duesterloh Dipl Ing | Gesteinsdrehbohrmaschine mit einem den Bohrer antreibenden und vorschiebenden Antriebsmotor |
| DE1169394B (de) * | 1958-08-21 | 1964-05-06 | Eisengiesserei A Beien | Antrieb fuer durch Zugmittel bewegte Gewinnungsgeraete bzw. endlose Foerderer, insbesondere im untertaegigen Grubenbetrieb |
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