DE4424745C2 - Anlage zum Be- und Entladen eines Zuges mit speziellen Straßenfahrzeugtransportwagen - Google Patents

Anlage zum Be- und Entladen eines Zuges mit speziellen Straßenfahrzeugtransportwagen

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Be- und Ent­ laden eines Zuges mit speziellen, insbesondere als Nieder­ flurwagen ausgebildeten Straßenfahrzeugtransportwagen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Niederflurwagen zum Transport von Straßenfahrzeugen, wie Sattel- oder Lkw-Zügen, weisen den Nachteil auf, daß die Fahrzeuge am Ausgangsbahnhof von einer Rampe am Zugende einzeln hintereinander auf die Niederflurwagen in Zuglängs­ richtung auffahren und über eine solche Rampe am Zielbahn­ hof am anderen Zugende, nach Umrangieren der Lok, wieder abfahren müssen. Ein Be- und Entladen von Fahrzeugen auf dazwischenliegenden Haltestellen ist damit praktisch nicht möglich.
Aus der DE-OS 26 24 818 ist bereits ein Eisenbahnwagen zum Transport von Straßenfahrzeugen bekannt, der eine um eine senkrechte Achse drehbare Ladefläche aufweist, auf der ein Straßenfahrzeug, z. B. ein Lkw, abgestellt werden kann. Ein solcher Spezialwagen erfordert durch die drehbare Ladeflä­ che jedoch einen erheblichen Herstellungsaufwand. Nieder­ flurwaggons können nicht verwendet werden. Sie besitzen nämlich seitlich einen den tragenden Teil bildenden Wannen­ rand. Somit können auf diesen Spezialwagen mit drehbarer Ladefläche keine z. B. 4 m hohen Lkw transportiert werden, weil die Eisenbahnstrecken (z. B. Tunnels) nicht auf solche Höhen eingerichtet sind.
Aus DE-OS 29 43 037 geht eine Anlage zum Be- und Entladen eines Straßenfahrzeugtransportzuges hervor, bei der von ei­ nem Schienenstrang mit Weichen mehrere Gleise abzweigen, auf die jeweils ein Waggon des Zuges rangiert wird. Auf die Waggons auf den Zweiggleisen werden dann von der vom Schie­ nenstrang abgewandten Stirnseite die Lkw gefahren. Bei der bekannten Anlage ist das Be- und Entladen mit aufwendigen Rangierarbeiten verbunden.
Aus DE-PS 41 23 339, DE-OS 41 20 906 und GB-Z "Materials Handling News", Sept. 1990, Seite 9 gehen Straßenfahrzeug­ transportwagen mit einer um eine senkrechte Achse drehbaren Ladefläche hervor, auf die im ausgeschwenkten Zustand das Straßenfahrzeug von einer Rampe gefahren wird. Da jeder Straßenfahrzeugtransportwagen als Spezialwagen mit drehba­ rer Ladefläche ausgebildet werden muß, ist der Herstel­ lungsaufwand erheblich.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfach aufgebaute Anlage bereitzustellen, mit der ein Zug zum Transport von Straßenfahrzeugen an Zwischenhaltestellen mit einzelnen oder mehreren Fahrzeugen rasch Be- und Entladen werden kann. Dies wird erfindungsgemäß mit der im Anspruch 1 ge­ kennzeichneten Anlage erreicht. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
Die erfindungsgemäße Anlage ist insbesondere für unbeglei­ tete Sattelanhänger von Sattelzügen sowie Lkw-Anhänger ge­ eignet. Der unbegleitere Güterverkehr stellt durch die Ver­ ringerung des Personalaufwandes (Chauffeure) einen wichti­ gen Vorteil des Transports von Straßenfahrzeugen auf der Schiene dar.
Die Straßenfahrzeugtransportwagen, die erfindungsgemäß ein­ gesetzt werden, sind vorzugsweise Niederflurwaggons, wie sie zum Lkw-Transport bereits eingesetzt werden. Diese Wag­ gons weisen an ihren Enden vorzugsweise zwei hintereinander angeordnete Lenkgestelle mit zwei oder drei Radsätzen mit sehr kleinen Rädern auf. Durch dies kleinen Räder kann jeder Waggon mit einer über die Lenkgesteile hinweg durchgehenden niedrigen ebenen Ladefläche versehen werden.
Der an den Niederflurwagen angehängte Eisenbahnwagen ver­ längert durch seinen Boden die Rampe, so daß die Straßen­ fahrzeuge von den Niederflurwagen auf die Rampe gefahren werden können und umgekehrt, wenn der Eisenbahnwagen in den Gleisbogen an die schräge Stirnseite der Rampe gefahren wird.
Der als Brücke zwischen Rampe und Straßenfahrzeugtransport­ wagen dienende Eisenbahnwagen kann jedoch zugleich zum Transport von Containern oder dergleichen Transportbehäl­ tern oder zum Transport von Paletten oder dergleichen Transportflächen ausgebildet sein, beispielsweise zum Transport von Gütern, von Pkw oder von Personen. Dazu ist der Eisenbahnwagen mit einer drehbaren Ladefläche versehen, deren senkrechte Drehachse im mittleren Bereich oder an dem Ende des Eisenbahnwagens angeordnet ist, das von dem oder den an Eisenbahnwagen angehängten Straßenfahrzeugtransport­ wagen abgewandt ist.
Auf diese Ladefläche wird der Aufnahmebehälter oder die Aufnahmefläche für das Transportgut, Pkw oder Personen ab­ gestellt, wobei der Aufnahmebehälter bzw. die Aufnahmeflä­ che durch einen Personenzug- oder Güterzugwagen gebildet sein kann. Wenn die Drehachse der Ladefläche an einem Ende des Eisenbahnwaggons angeordnet ist, ragt durch Drehen der Ladefläche deren dem Straßenfahrzeugtransportwagen benach­ barte Stirnseite über die Längsseite des Eisenbahnwagens hinaus oder bei mittlerer Drehachse beide Stirnseiten über die Längsseiten des Eisenbahnwagens, so daß der Aufnahmebe­ hälter bzw. die Aufnahmefläche mit dem Transportgut usw., z. B. von der Stirnseite der Ladefläche, auf einen Lkw oder dergleichen Transportfahrzeug übergeben oder auf eine Rampe geschoben werden kann, die gegebenenfalls mit einem Gleis versehen ist, falls es sich bei dem Aufnahmebehälter bzw. der Aufnahmefläche um einen Güterzug oder Personenzugwagen handelt.
Die erfindungsgemäße Anlage ist also insbesondere für den gemischten Transport von Lkw und dergleichen schweren Stra­ ßennutzfahrzeugen einerseits sowie von anderen Transportgü­ tern, Pkw und Personen andererseits geeignet.
Mit der erfindungsgemäßen Anlage ist sowohl der Container­ transport wie auch der Lkw-, Sattelanhänger- oder derglei­ chen Straßennutzfahrzeuge-Transport möglich, weil jeder Straßenfahrzeugtransportwagen von der Stirnseite beliebig Be- und Entladen werden kann.
Nachstehend ist die erfindungsgemäße Anlage anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines Teils eines Zuges;
Fig. 2 die Draufsicht auf die beiden Niederflurwaggons des Zuges nach Fig. 1 im Bereich des S-förmigen Gleis­ abschnitts und eine Ausführungsform der erfindungs­ gemäßen Anlage vor dem Be- und Entladen;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht während des Be- und Entladens des Zuges; und
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht, jedoch von einer anderen Ausführungsform.
Gemäß Fig. 1 weist ein Zug mehrere aneinander angehängte Straßenfahrzeugtransportwagen 1 auf, auf denen z. B. Sattel­ zuganhänger 3 abgestellt sind. Ein Eisenbahnwagen 2 zwi­ schen den Straßenfahrzeugtransportwagen 1 weist auf seinem Boden 4 eine Ladefläche 6 auf, die um eine Drehachse 5 in der Mitte des Bodens 4 drehbar ist. Auf der Ladefläche 6 sind zwei Container 7 abgestellt, und zwar auf Rollen 8, die auf der Ladefläche 6 angeordnet sind.
Der Boden 4 des Eisenbahnwagens 2 und der Boden der Stra­ ßenfahrzeugtransportwagen 1 befinden sich annähernd in gleicher Höhe. Mit Brücken 9 werden die Böden der Straßen­ fahrzeugtransportwagen 1 mit den Böden 4 des Eisenbahnwa­ gens 2 verbunden.
Gemäß Fig. 2 und 3 weist das Gleis an der Be- und Entlade­ station einen gestrichelt dargestellten S-förmigen Gleisab­ schnitt auf, der aus einem Gleisbogen A und einem Gleisbo­ gen B besteht. Der Endabschnitt A′ des Gleisbogens A ver­ läuft parallel zum Endabschnitt B′ des Gleisbogens B. Wenn mehrere Wagen 1, 2 an einer Station einzeln ent- oder bela­ den werden sollen, sind mehrere solcher S-förmiger Gleisab­ schnitte hintereinander angeordnet.
Zu den Außenseiten der Gleisbögen A und B erstrecken sich jeweils Rampen 10, 11, die in Längsrichtung der geraden En­ dabschnitte A′ und B′ verlaufen. Die Stirnseiten 12, 13 der Rampen 10, 11 sind schräg ausgebildet, damit sie möglichst nahe an die Außenseiten der Gleisbögen A, B anschließen. Der stumpfe Winkel β, den die Stirnseiten 12, 13 mit der zugehörigen Innenseite 19, 20 jeder Rampe 10, 11 einschlie­ ßen, entspricht dem Winkel, den die Endabschnitte A′ und B′ mit der Wendetangente des S-förmigen Gleisabschnitts ein­ schließen.
In der Be- und Entladestellung gemäß Fig. 2 und 3 befindet sich der Eisenbahnwagen 2 auf dem S-förmigen Gleisab­ schnitt, und zwar ist die Drehachse 5 der Ladefläche 6 oder die Mitte des Eisenbahnwagens 2 am Wendepunkt des S- förmigen Gleisabschnitts angeordnet. Die Straßenfahrzeug­ transportwagen 1 mit den Straßenfahrzeugen, also gemäß Fig. 2 den Lkw-Zügen 17, 18, befinden sich hingegen noch auf den geraden Endabschnitten A′, B′. Die schrägen Stirnseiten 12, 13 der Rampen 10, 11 schließen an der Außenseite des Bodens 4 des Eisenbahnwagens 2 an. Wenn die Ladefläche 6 entspre­ chend den Pfeilen 14 um die Drehachse 5 von der Position gemäß Fig. 2 in die Position gemäß Fig. 3 verschwenkt wird, ragen die Stirnseiten 15, 16 der Ladefläche 6 seitlich über die Längsseiten des Eisenbahnwagens 2. Zugleich werden da­ durch dreieckförmige Bereiche 4′ des Bodens 4 an den Enden des Eisenbahnwagens 2 freigegeben. Diese dreieckförmigen Bereiche 4′ bilden damit eine Brücke zwischen den Straßen­ fahrzeugtransportwagen 1 und den schrägen Stirnseiten 12, 13 der Rampen 10, 11. Die Lkw-Züge 17 können damit von den Rampen 10, 11 auf die Straßenfahrzeugtransportwagen 1 ge­ fahren werden, die an das eine bzw. andere Ende des Eisen­ bahnwagens 2 angehängt sind.
Die Böden der Straßenfahrzeugtransportwagen 1 und des Ei­ senbahnwagens 2 und die Fahrbahn der Rampe 10, 11 liegen dazu etwa in gleicher Höhe, wobei Höhenunterschiede durch Brücken, wie die Brücke 9 und gegebenenfalls eine entspre­ chende Brücke, die die Außenseite der Bereiche 4′ des Bo­ dens 4 des Eisenbahnwagens 2 mit den Rampen 10, 11 verbin­ det, ausgeglichen werden, damit die Lkw-Züge 17 oder son­ stige Straßenfahrzeuge von den Rampen 10, 11 auf die Stra­ ßenfahrzeugtransportwagen 1 und umgekehrt verfahrbar sind.
Statt einer Ladefläche 6 mit einer Drehachse 5 für die bei­ den Container 7 können auch zwei getrennte Ladeflächen auf dem Eisenbahnwagen 2 vorgesehen sein, deren Drehachsen ebenfalls im mittleren Bereich des Eisenbahnwagens 2 ange­ ordnet sind.
Die Innenseiten 19, 20 der Rampen 10, 11 verlaufen parallel zu den gegenüberliegenden geraden Endabschnitten A′, B′ des S-förmigen Gleisabschnitts, und zwar in einem Abstand a, der wenigstens der Breite des Eisenbahnwagens 2 entspricht.
Die Ladefläche 6 wird beim Be- und Entladen gemäß Fig. 3 so gedreht, daß sie parallel zu den Innenseiten 19, 20 der Rampen 10, 11 verläuft. Die Innenseiten 19, 20 der Rampen 10, 11 schließen damit an die eine bzw. andere Längsseite der Ladefläche 6 an. Die Container 7 können entweder von den Stirnseiten 15, 16 mit Hilfe der Querrollen 8 von der Ladefläche 6 beispielsweise auf die Ladefläche eines Stra­ ßentransportfahrzeugs gemäß dem Pfeil 22 bewegt werden. Ferner können, wie in Fig. 3 gestrichelt angedeutet, Längs­ rollen 21 auf den Ladeflächen 6 vorgesehen sein, so daß die Container 7 auf die benachbarte Rampe 10, 11 gemäß dem Pfeil 23 bewegt werden können.
Wenn der gesamte Zug mit Straßenfahrzeugen, insbesondere schweren Nutzfahrzeugen, wie Sattelanhängern 3 oder Lkw­ fügen 17, beladen ist, und diese alle an einem Bahnhof ent­ laden werden sollen, reicht es aus, wenn zwischen der Loko­ motive des Zuges und den Straßenfahrzeugtransportwagen 1 wenigstens ein Eisenbahnwagen 2 angeordnet ist. Wenn jeder Straßenfahrzeugtransportwagen 1 einzeln be- und entladen werden soll, muß zumindest an einem Ende jedes Straßenfahr­ zeugtransportwagens 1 ein Eisenbahnwagen 2 angehängt sein. Wenn eine bestimmte Anzahl von Straßenfahrzeugtransportwa­ gen gemeinsam be- oder entladbar sein soll, werden diese Straßenfahrzeugtransportwagen 1 aneinander angehängt, wobei an wenigstens ein Ende dieser Gruppe von Straßenfahrzeug­ transportwagen 1 ein Eisenbahnwagen 2 angehängt wird.
Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, müssen die Gleisbögen A, B eine bestimmte Krümmung aufweisen, damit sich der Eisen­ bahnwagen 2 von einem geraden Endabschnitt A′ zum anderen geraden Endabschnitt B′ erstreckt, wobei der Abstand a so groß sein muß, daß die schräg herausgeschwenkte Ladefläche 6 zwischen den geraden Endabschnitten A′, B′ und der gegen­ überliegenden Innenseite 19, 20 der Rampen 10, 11 Platz findet. Wenn sich dadurch eine für normale Reisezüge oder Güterwagen oder für die Lokomotive des Zuges zu starke Gleiskrümmung ergibt, werden die normalen Wagen an demjeni­ gen Zugende angeordnet, an dem sich die Lokomotive befin­ det, wobei dann die Lokomotive den Zug mit den Straßenfahr­ zeugtransportwagen 1 und den Eisenbahnwagen 2 von rückwärts in den S-förmigen Gleisabschnitt oder die S-förmigen Gleis­ abschnitte schiebt.
Wenn der Eisenbahnwagen 2 keine drehbare Ladefläche 6 auf­ weist, können die geraden Endabschnitte A′, B′ auch direkt an den Innenseiten 19, 20 der Rampen 10, 11 verlaufen, also der Abstand a gegebenenfalls null werden. Damit kann der S- förmige Gleisabschnitt mit einer entsprechend geringeren Krümmung ausgebildet werden.
Die Straßenfahrzeugtransportwagen 1 und die Rampen 10, 11 gönnen mit Querrollen versehen sein und die Eisenbahnwagen 2 zumindest im Bereich 4′ des Bodens 4 mit Rollen, die in der Be- und Entladestellung gemäß Fig. 2 und 3 parallel zu diesen Querrollen der Straßenfahrzeugtransportwagen 1 und der Rampen 10, 11 verlaufen. Damit ist es möglich, die Straßenfahrzeuge 3, 17 auf Ladeflächen abzustellen, die auf diesen Rollen abrollbar sind, wobei zum Abrollen ein ent­ sprechendes Gefälle oder ein Zugmittel vorgesehen sein kann oder die Rollen zum Teil angetrieben ausgebildet werden können. Wenn derartige Rollen vorgesehen sind, können auf den Ladeflächen auch andere Transportgüter abgestellt wer­ den. Auch ist es möglich, auf solchen Rollen große Contai­ ner abzurollen, beispielsweise auch Personenkabinen.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 dient vor allem dazu, meh­ rere aneinander angehängte Straßenfahrzeugtransportwagen 1 mit einem Eisenbahnwagen 2 zu be- oder entladen, welcher beispielsweise an die Lokomotive 24 angehängt ist.
Dazu ist lediglich ein einziger Gleisbogen A vorgesehen, an dessen Außenseite die schräge Stirnseite 12 der Rampe 10 anschließt. Dabei ist die Drehachse 5 der Ladefläche 6 an demjenigen Ende des Eisenbahnwagens 2 angeordnet, das der Lokomotive 24 benachbart, also von dem angehängten Straßen­ fahrzeugtransportwagen 1 abgewandt ist.
Die Ladefläche 6 stützt sich im ausgeschwenkten Zustand auf einer Stütze 25 ab, und zwar ist eine zur Drehachse 5 koa­ xiale bogenförmige Laufbahn 26 vorgesehen, die die Stütze 25 mit dem Boden 4 verbindet, wobei auf der Laufbahn 26 an der Unterseite der Ladefläche 6 angebrachte Laufrollen 27 kaufen. Eine entsprechende Einrichtung kann auch für die Ladeflächen des Eisenbahnwagens 2 nach Fig. 1 bis 3 vorge­ sehen sein.
In der Be- und Entladestellung gemäß Fig. 4 ist der Eisen­ bahnwagen 2 mit der Lokomotive 24 an die Rampe 10 gefahren worden, so daß sein Boden 4 mit der Längsseite an die Stirnseite 12 der Rampe 10 anschließt, während der an den Eisenbahnwagen 2 angehängte Straßenfahrzeugtransportwagen 1 auf dem geraden Endabschnitt A′ steht. Wenn die Ladefläche 6 von der Stirnseite 12 weg verschwenkt worden ist, daß sie parallel zum geraden Endabschnitt A′ verläuft, bildet der dreieckförmige Abschnitt 4′ des Bodens 4 eine Verlängerung der Rampe 10, d. h. eine Brücke, die die Rampe 10 mit dem Straßenfahrzeugtransportwagen 1 und gegebenenfalls weite­ ren, an diesen angehängten Straßenfahrzeugtransportwagen verbindet, so daß alle Straßenfahrzeugtransportwagen 1 des Zuges durch Auffahren der Straßenfahrzeuge entlang der Pfeile 30 beladen werden können, während am Zielbahnhof die Straßenfahrzeuge am anderen Zugende über eine Rampe abfah­ ren können.
Um den Zwischenraum zwischen dem Straßenfahrzeugtransport­ wagen 1 und dem Eisenbahnwagen 2 zu überbrücken und gegebe­ nenfalls einen Höhenunterschied zwischen dem Boden 4 des Eisenbahnwagens 2 und dem Boden des Straßenfahrzeugtrans­ portwagens 1 auszugleichen, ist eine gegebenenfalls herun­ terklappbare oder ausziehbare Brücke 9 vorgesehen. Entspre­ chende Brücken 9 können zwischen den Straßenfahrzeugtrans­ portwagen 1 des Zuges vorgesehen sein. Bei der Ausführungs­ form nach Fig. 4 weist der Gleisbogen A einen relativ ge­ ringen Krümmungsradius auf.

Claims (9)

1. Anlage zum Be- und Entladen eines Zuges mit speziellen, insbesondere als Niederflurwagen ausgebildeten Stra­ ßenfahrzeugtransportwagen, die nur von ihren Stirnsei­ ten aus mit Straßenfahrzeugen be- und entladbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein durchgehendes Gleis mit wenigstens einem Gleisbogen (A, B) versehen ist, daß in Verlängerung eines etwa geradlinigen Gleisabschnitts wenigstens eine Rampe (10, 11) vorgesehen ist, deren Stirnseite (12, 13) an die Außenseite des Gleisbogens (A, B) anschließt, daß zusätzlich zu den Straßenfahr­ zeugtransportwagen (1) mindestens ein Eisenbahnwagen (2) vorgesehen ist, auf dessen Boden (4) wenigstens ei­ ne drehbare Ladefläche (6) mit senkrechter Drehachse (5) angeordnet ist und der auch von der Seite aus be­ fahrbar ist, daß der Eisenbahnwagen (2) im Bereich des Gleisbogens (A, B) positioniert wird, so daß er eine Brücke für das Straßenfahrzeug (3, 17, 18) zwischen der Rampe (10) und den bzw. die sich an den Eisenbahnwagen (2) anschließenden Straßenfahrzeugtransportwagen (1) beim Be- und Entladen des Zuges bildet, wobei zwischen den Waggons (1, 2) und zwischen dem Eisenbahnwagen (2) und der oder den Rampen (10, 11) gegebenenfalls Brücken (9) vorgesehen sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (5) an dem Ende des Eisenbahnwagens (2) ange­ ordnet ist, das von dem angehängten Straßenfahrzeug­ transportwagen (1) abgewandt ist.
3. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens einen S-förmigen Gleisabschnitt aus zwei Gleisbögen (A, B).
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (5) im mittleren Bereich des Eisenbahnwagens (2) angeordnet ist.
5. Anlage nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite der Rampe (10, 11) parallel zu dem gegenüberliegenden geraden Endabschnitt (A′, R′) des S-förmigen Gleisabschnitts verläuft.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Innenseite (19, 20) der Rampe (10, 11) und dem gegenüberliegenden geraden Endabschnitt (A′, B′) des S-förmigen Gleis­ abschnitts wenigstens der Breite der Ladefläche (6) des Eisenbahnwagens (3) entspricht.
7. Anlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (b) der Rampe (10, 11) wenigstens der Breite der Straßenfahrzeugtransportwagen (1) entspricht.
8. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Außenseite jedes der beiden Gleisbögen (A, B) des S-förmigen Gleisabschnitts eine Rampe (10, 11) mit ihrer Stirnseite (12, 13) anschließt.
9. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Ladefläche (6) zum Transport von Gütern, wie Containern, Paletten oder Pkw, oder von Personen ausge­ bildet ist.
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