DE44241C - Verfahren zur Darstellung fettfreier Hochglanzbronze - Google Patents

Verfahren zur Darstellung fettfreier Hochglanzbronze

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DE44241C
DE44241C DENDAT44241D DE44241DA DE44241C DE 44241 C DE44241 C DE 44241C DE NDAT44241 D DENDAT44241 D DE NDAT44241D DE 44241D A DE44241D A DE 44241DA DE 44241 C DE44241 C DE 44241C
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DE
Germany
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bronze
fat
gloss
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free
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DENDAT44241D
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H. ROSENHAUPT in Fürth (Bayern)
Publication of DE44241C publication Critical patent/DE44241C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/62Metallic pigments or fillers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das zur Broncefabrikation zu verwendende Blattmetall wird mittelst eigens hierzu angefertigter eiserner Mörser (sogen. Stampfen) gestampft bezw. pulverisirt und dann noch mittelst einer mit einer Granitplatte und mehreren Granitwalzen versehenen sogen. Reibmaschine mit einem geringen Zusatz von Gummi arabicum auf nassem Wege gerieben.
Diese nun hergestellte Broncefarbe, welche 8 Tage lang mittelst destillirten Wassers (in besonders hierzu gehörenden Maschinen) gewaschen bezw. gereinigt und alsdann getrocknet werden mufs, hat durch vorerwähnte Manipulation ihren Metallglanz gänzlich verloren. Um solchen nun wieder einigermafsen zu erlangen, mufs die betreffende glanzlose Bronce in ebenfalls einheitlich hierzu hergestellte eiserne Polirmühlen (letztere müssen gut verschliefsbar sein, einen gerippten Stahlboden, sowie ganz starke Kreuzbürsten besitzen, welche mit einer sehr grofsen Geschwindigkeit in Bewegung gesetzt werden) geschüttet werden, und zwar je ca. 8 Pfd. (4 kg) in eine Polirmühle.
Als Politurmittel wurde nun bisher der betreffenden Bronce (gewöhnlich zu je ca. 4 kg) eine entsprechend grofse Quantität (ca. ]/8 kg) gröfstentheils ausgelassenes ungesalzenes Schweinefett hinzugefügt und alsdann die Polirmühle in Bewegung gesetzt.
Abgesehen davon, dafs durch dieses bekannte, aus Fett bestehende Polirmittel bisher kein hoher Glanz an den Broncen erzielt werden konnte, hat das Fett auch noch den Nachtheil, dafs das damit erzielte fertige Fabrikat leicht schmiert und schwarz wird.
Ein neues, sehr geeignetes Polirmittel wird auf folgende Weise bereitet:
In einen reinen, entsprechend grofsen Glaskolben werden (in der Proportion zu ι 1 fertig zu stellender Flüssigkeit) 280 g reines Quecksilber hineingeschüttet, hierauf werden 420 g Salpetersäure hinzugegossen. Man läfst diese Lösung so lange stehen, bis sich das Quecksilber vollständig aufgelöst hat. Alsdann wird bis zu 1 1 destillirtes Wasser hinzugegossen und das Ganze so lange geschüttelt, bis die etwa entstehenden Niederschläge verschwunden sind. Die betreffende nun fertige Politurmasse mufs vor dem Verbrauch stets geschüttelt werden.
Dasselbe wird wie folgt angewendet:
Die Stahlplatte der vorher beschriebenen Polirmühle wird mittelst eines leinenen Tuches vor Inbetriebsetzung mit der neuen Masse eingerieben, alsdann die zu glänzenden (ca. 4 kg) Broncefarben hineingeschüttet. Hierzu werden noch 2 Theelöffel des beschriebenen Polirmittels hinzugegossen.
Dieses neue Polirmittel hat nun die erprobte gute Eigenschaft, dafs 1. der Glanz viel schneller erzeugt wird, 2. dais die Broncefarbe einen bedeutend erhöhten, d. h. ihren ursprünglichen Metallglanz erhält, 3. dafs die fertige Bronce bei der Verarbeitung nicht schmiert, bezw. die zu broncirenden Gegenstände nicht beschmutzt, und 4. dafs die Broncefarbe eine bedeutend gröfsere Haltbarkeit erhält.

Claims (1)

  1. PateNT-A ns PRUCH:
    Bei dem Verfahren zur Darstellung von Broncefarben die Anwendung einer Lösung von salpetersaurem Quecksilberoxydul als Polirmittel zur Erzielung eines besonders hohen Glanzes derselben.
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