DE396752C - Verfahren zur Herstellung eines stoss- und schlagfesten Emailueberzuges - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines stoss- und schlagfesten EmailueberzugesInfo
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Classifications
-
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Description
- Verfahren zur Herstellung_ ein.es stoß- und schlagfesten Emailfiberzuges. Während man bereits Emailzusammensetzungen kennt, welche gegen chemische Einflüsse außerordentlich beständig sind, bereitet es bis jetzt erhebliche Schwierigkeiten, auf Metalle Emailüberzüge aufzubringen, welche auch mechanisch die. erforderliche Widerstandsfähigkeit aufweisen und infolgedessen da die Verwendung des billigeren emaillierten Eisens ermöglichen, wo man bisher hochwertige Bronze notwendigerweise als Baustoff hat verwenden müssen.
- Gewöhnlich verfährt man bei dem Emaillieren von stark kohlenstoffhaltigem Eisen in der Weise, daß man auf das Material zunächst ein stumpfes Grundemail einbrennt, auf welche dann das eigentliche glänzende Deckemail aufgebracht wird. Das Grundemail allein ist stumpf und kommt für mechanisch stark beanspruchte Gegenstände nicht in Frage. Desgleichen kann man das Deckemail ohne vorhergehende Grundierung durch Grundemail nicht unmittelbar aufbringen, weil es sonst aufkocht und nach dem Erkalten nicht die glänzende glatte Oberfläche aufweist, welche in so hohem Maße dazu beiträgt, die mechanische Einwirkung fernzuhalten. Besonders empfindlich sind alle Eisenemails gegen Stoß und Schlag. Gegenstände, welche im Betrieb also mit harten Körpern zusammenstoßen, wie z. B. Schleuderpumpenschaufeln, die in spitzkörnigem Material arbeiten usw., unterliegen deshalb auch bei einer normalen Emaillierung alsbald einem starken Verschleiß, weil die Emailhaut durch die Stoßwirkung stellenweise abgesprengt wird, und das darunterliegende Metall dem mechanischen Angriff freiliegt, dem es wegen seiner Weichheit usw. nicht gewachsen ist.
- Es hat sich nun die überraschende Tatsache herausgestellt, daß die Stoß- und Schlagfestigkeit eines Metallemailüberzuges nicht so sehr von der chemischen Zusammensetzung des eigentlichen Emails, als von der Stärke der Emailschicht abhängt, daß man also auch -Emailüberzüge von an sich bekannter nicht stoß- und schlagfester Zusammensetzung stoß-und schlagfest machen, oder in der Stoß- und Schlagfestigkeit wesentlich erhöhen kann, sofern nur dafür_ ge-sorgt wird, daß die den Stoß-und Schlagwirkungen unmittelbar ausgesetzte Deckemailschicht unter Verwendung einer so dünnen Grundemailschicht aufgebrannt wird, daß sie praktisch unmittelbar mit der Metall-' oberfläche verankert ist. Ausgehend von dieser Erkenntnis verfährt man demnach erfindungsgemäß zum Zwecke der Schaffung eines besonders schlag- und stoßfesten Emailüberzuges auf Metallgegenstän de, insbesondere solche aus Eisen oder- Stahl in der Weise, daß man das Grundemail, welches für die Bildung einer porenlosen, völlig glatten Emailaußenfläche nicht entbehrt werden kann, in Gestalt einer unsichtbaren Fritte verwendet, d. h. man verdünnt das normale Grundemaillepulver derart mit Wasser, daß das Grundemail nach dem Aufbrennen einen für das unbewaff nete Auge unsichtbaren und nicht nachweisbaren Überzug bildet. Trotzdem die Grundemaille so nur in Gestalt eines mikroskopisch dünnen Häutchens vorhanden ist, übt sie bei dem nachfolgenden Aufbrennen des Deckemails ihre Oberflächen glättende Wirkung auf diese aus, unter gleichzeitiger außerordentlich großer Steigerung ihrer Stoß- und Schlagfestigkeit. Man ist auf diese M!eise in der Lage, ein Email von an sich im übrigen ganz normaler oder bekannter Beschaffenheit sehr erheblichen Stößen und Schlägen auszusetzen, ohne daß Abplatzungen eintreten-.
- Die Ursache dieser Wirkung ist nicht ganz geklärt. Es scheint, daß infolge der durch die unsichtbare Tritte hervorgerufenen Dünnschichtigkeit eine viel unmittelbarere Stoßübertragung auf das darunterliegende Metall stattfindet, als bei Emailüberzügeii nach den bislierigen gebräuchlichen Herstellungsverfahren, und daß gewissermaßen wegen der Verwendung des Deckemails in Form einer unsichtbaren Fritte das Deckemail praktisch unmittelbar mit dem Metall verankert wird, eine die Festigkeit und unmittelbare Verankerung beeinträchtigende ausgesprochene Grundemailzwischenschicht also fortfällt. Wenn die unsiZtbare Fritte nur so dünn ist, daß sie gürade noch die Möglichkeit einer unmittelbaren chemizchen oder physikalischen mechanischen Wechselwirkung zwischen dem Metall und der Deckemaille ausschließt, stellt sich die eigentümliche recht beträchtliche Vergrößerung der Stoß- und Schlagfestigkeit ein, unter gleichzeitiger Bildung einer tadellos glatten Oberfläche, welche vor allen Dingen die Reibwirkungen auf den emaillierten Gegenstand erheblich herabsetzt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines stoß - und schlagfesten Emailüberzuges auf Gegenständen aus Metall, insbesondere aus Gußeisen, Temperguß, Schmiedeeisen, Stahl und Stahlguß, bei welchem zuerst eine Grundemail-schicht und hernach auf diese eine Deckemailschicht aufgebrannt wird, gekennzeichnet durch Auftragen, -einer so stark v,#rdünnten Aufschwern-mung des Grundemailpulvers, 4ß#- nach dem Aufbrennen das Grundemalf einen äußerst feinen, dem unbewaffneten Auge unsichtbaren Überzug bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM80081D DE396752C (de) | 1922-12-29 | 1922-12-29 | Verfahren zur Herstellung eines stoss- und schlagfesten Emailueberzuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE396752C true DE396752C (de) | 1924-06-10 |
Family
ID=7318611
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM80081D Expired DE396752C (de) | 1922-12-29 | 1922-12-29 | Verfahren zur Herstellung eines stoss- und schlagfesten Emailueberzuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396752C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5222409A (en) * | 1991-09-25 | 1993-06-29 | Dalakian Sergei V | Industrial robot arms |
-
1922
- 1922-12-29 DE DEM80081D patent/DE396752C/de not_active Expired
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