DE4419470A1 - Verfahren zur Herstellung eines Haut- und/oder Haarpflegemittels aus Tensiden und Wasser - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Haut- und/oder Haarpflegemittels aus Tensiden und Wasser

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Her­ stellung eines Haut- und/oder Haarpflegemittels aus Tensiden und Wasser gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Gegenüber herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Haut- und/oder Haarpflegemitteln aus Tensiden und Wasser hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß die beigefügten ätherischen Öle bei der Verfahrungsaus­ führung nicht geschädigt werden und daß die Herstellung der unterschiedlichsten Körperpflegemitteln mit weit­ gehend gleichen Ausgangssubstanzen und Verfahrens­ schritten erreicht wird. Dadurch werden einerseits die therapeutischen bzw. gesundheitsfördernden Eigenschaf­ ten der ätherischen Öle bewahrt; andererseits ermög­ licht das erfindungsgemäße Verfahren eine einfache und kostengünstige Herstellung von Haut- und/oder Haar­ pflegemitteln.
Das Verfahrensprinzip funktioniert wie folgt:
Herstellung eines
  • - verdickten Wasser/Tensid-Gemisches,
  • - eines Wasser/Alkoholgemisch
  • - eines Tensid/Ölgemisch
  • - eines Wasser/Fettalkoholgemisch,
  • - Beimischung mindestens eines ätherischen Öles unter Rühren,
  • - Verdünnen dieser Mischung mit Wasser bis zur Ge­ brauchskonzentration.
Es ist natürlich möglich, daß als ätherisches Öl eine Mischung verwendet wird, die aus wenigstens einem ätherischen Öl und nichtätherischem Öl besteht.
Zur Herstellung des verdickten Wasser/Tensid-Gemisches kann zuerst Wasser vorgelegt und das Tensid bzw. die Tenside eingerührt werden. Es ist aber auch möglich das Tensid oder die Tenside ohne Rühren vorzulegen und anschließend Wasser einzurühren.
Zur Herstellung eines Shampoos z. B. für strukturge­ schädigte Haare und/oder eines Duschbades werden als Tenside die im Anspruch 5 angegebenen Tenside, aber auch Chemsalan REM 28, Aminol KDE, Cetiol HE und/oder Dehyton K eingesetzt.
Die Verwendung des Tensidsystems Sodium Laureth Sulfa­ te, Cocoamide DEA, Cocoamidopropyl, Betaine und/oder PEG-Glyceryl Cocate hat jedoch den besonderen Vorteil, daß es möglich ist, Mischungen der verschiedensten ätherischen Öle bis zu einer Konzentration von 4% sta­ bil zu halten, ohne daß Viskositätsänderungen des Sham­ poos auftreten.
Zur Herstellung eines Anti-Schuppen-Shampoos wird vor der Mischung des Tensids oder der Tenside mit Wasser in wenigstens einem Tensid Octopirox gelöst.
Zur Herstellung eines Shampoos gegen fettiges Haar wird u. a. Lamepon PA TR zugesetzt. Das kann dadurch geschehen, daß Lamepon PA TR vor der Mischung des Tensids oder der Tenside mit Wasser in wenigstens einem Tensid gelöst wird. Es ist aber auch möglich Lamepon PA TR einfach nur zuzusetzen.
Zur Herstellung von Haarbalsam werden in der Phase A ca. 70 bis 90% der Gesamtmenge an Wasser auf ca. 70 bis 80°C erhitzt und anschließend dem Wasser Dehyquart A zugesetzt. In der Phase B, also getrennt von der Phase A, wird Cetylstearylalkohol geschmolzen und auf ca. 70 bis 80°C erhitzt. Anschließend werden die Phasen A und B gemischt und dann gerührt bis ihre Temperatur 35°C erreicht hat. In der Restmenge Wasser, also 10% bis 30%, wird wenigstens Aminodermin gelöst und außerdem die ätherischen Öle zugesetzt und verrührt. Mit Zusatz von Zitronensäure wird der gewünschte pH-Wert erreicht.
Dieses wird so ein normales Haarbalsam. Um ein intensives Haarbalsam zu erreichen wird in der Restmenge Wasser zusätzlich zum Aminodermin D-Phanthenol und/oder Cutavit zugesetzt.
Abschließend werden in beiden Fällen, also bei der Herstellung des normalen Haarbalsam als auch bei dem intensiven Haarbalsam, beide Wasserteile gemischt und Zitronensäure zugesetzt bis der gewünschte pH-Wert von ungefähr 4 erreicht ist. Sollte ein anderer pH-Wert ge­ wünscht werden, so kann dies durch mehr oder weniger Hinzufügen von Zitronensäure erreicht werden. Um noch bessere Eigenschaften des Haarbalsams zu erreichen, ist es sinnvoll die Zitronensäure erst dann der Mischung zuzusetzen, wenn sie auf Raumtemperatur abgekühlt ist.
Bei der Herstellung von Haarkurcreme wird in der Phase A 70 bis 90% der Gesamtmenge an Wasser auf ca. 70 bis 80°C erhitzt und anschließend wird dem Wasser Dehyquart A zugesetzt. Davon getrennt wird in der Phase B Paraf­ finöl, Isopropylmyristat, Eumulgin B1, Oetylstearylal­ kohol und/oder Novata AB geschmolzen und auf ca. 70 bis 80°C erhitzt. Anschließend werden die Phasen A und B gemischt und dann gerührt, bis ihre Temperaturen 35°C erreicht haben. In der Restmenge Wasser von 10% bis 30% werden Aminodermin, Cutavit und D-Panthenol gelöst und die ätherischen Öle zugesetzt. Anschließend werden die beiden Wasserteile gemischt und auf Raumtemperatur abgekühlt.
Zur Herstellung einer Fönlotion wird zur Herstellung des Wasser/Tensidgemisches zunächst Wasser mit Isopro­ pylalkohol vorgelegt und dann PVP/VAS 630 eingerührt und zwar so lange bis die Lösung klar ist. Diese Lösung wird dann mit Tensiden, wie z. B. D-Panthenol, Dehyquart A und/oder Silokonöl gemischt.
Zur Herstellung von Haarspray und zwar normalem, star­ kem oder extra starkem, wird zusätzlich zur Fönlotion am Anfang der Herstellung PVP/VAI 335 zugeführt und nachdem die Bestandteile im Wasser/Tensidgemisch gelöst sind, wird Wasser und Silikonöl zugesetzt und es werden etwaige ätherische Öle beigemischt.
Zur Herstellung eines Entspannungsbades wird dem Was­ ser/Tensidgemisch Parafinöl, Akyporox RLM 40, Isopro­ pylmyristat und/oder Azulen 10%ig (oder in anderen Konzentrationen) zugesetzt.
Die pH-Werte der Haut- und/oder Haarpflegemittel lassen sich natürlich auch mit anderen Mitteln als Citronen­ säure einstellen.
In jedem Falle hat der Zusatz von Citronensäure-Tri­ ethylester den Vorteil, daß eine völlige Solubisierung der ätherischen Öle im Shampoo erreicht wird, so daß die Shampoos klar werden und die Viskosität stabil bleibt.
Durch die Absenkung des pH-Wertes auf Werte von 3 kann in der Kombination mit ätherischen Ölen ein einzig­ artiger Pflegeeffekt erreicht werden. Darüberhinaus eignet sich das Pflegemittel besonders zur Vor- und Nachbehandlung von chemisch und mechanisch beanspruch­ ten Haar.
Nachstehend werden verschiedene Mischung von ätheri­ schen Ölen angegeben, die sich besonders für die Anwen­ dung in dem erfindungsgemäßen Verfahren eignen. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß die nachstehend genannten Mischungen erst durch den bei der Shampoo-Herstellung bislang nicht eingesetzten Rohstoff Citronensäure- Ethylester und insbesondere Triethylester und dessen lösungsvermittelnde Wirkung einsetzbar sind.
Mischung 1
70,00-80,00% Ylang Ylang Öl
20,00-30,00% Zedernholz Öl
Diese Mischung wird eingesetzt in der Haarspitzentinktur gegen Spliß und in der 60 Minuten Therapie.
Mischung 2
 2,00- 6,00% Bergamotte Öl
 6,00-10,00% Lavendel Öl
36,00-43,00% Melissen Öl
 3,00- 8,00% Geranium Öl
37,00-43,00% Rosenholz Öl
Diese Mischung wird eingesetzt in der Kopfhauttinktur gegen Schuppe und in der Therapie Haarwäsche Schuppe.
Mischung 3
45,00-55,00% Patchouli Öl
45,00-55,00% Wacholder Öl
Diese Mischung wird verwendet in dem Kopfhaut und Haartinktur gegen feines Haar.
Mischung 4
14,00-19,00% Pfefferminz Öl
27,00-33,00% Rosmarin Öl
37,00-44,00% Orangen Öl
 8,00-14,00% Zitronen Öl
Diese belebende Mischung wird in folgenden Produkten eingesetzt:
in allen Haarschutzsprays von Pflanzen im Glas
in allen Fönlotionen von Pflanzen im Glas
Therapie-Haarwäsche mild und struktur
Aktiv Duschgel
belebende Kopfhauttinktur
Mischung 8
19,00-25,00% Sandelholz Öl
 8,00-13,00% Lavendel Öl
19,00-25,00% Ylang Ylang Öl
 7,00-12,00% Melissen Öl
Diese Mischung wird in folgenden Produkten eingesetzt:
Kopfhauttinktur beruhigend
Therapie Haarkur light, strong/intensiv
pH 3
Entspannungsbad
Mischung 10
37,00-45,00% Wacholder Öl
27,00-33,00% Lavendel Öl
26,00-33,00% Rosmarin Öl
Diese Mischung wird in der Tinktur gegen Haarausfall eingesetzt.
Mischung 11
34,00-40,00% Zypressen Öl
34,00-40,00% Wacholder Öl
22,00-28,00% Zedernholz Öl
Diese Mischung wird eingesetzt in der Tinktur fett und Therapie Haarwäsche fett.
Mischung 14
54,00-62,00% Orangen Öl
24,00-31,00% Rosenholz Öl
12,00-17,00% Fenchel Öl
Diese Mischung wird eingesetzt in der Tinktur gegen trockene Kopfhaut.
Mischung 15
70,00-80,00% Pfefferminz Öl
20,00-30,00% Sandelholz Öl
Diese Mischung wird in einer aphrodisierenden Tinktur verwendet.
Produkt pH 3
Die Wirksamkeit dieses Produktes wird einerseits durch den Anteil an ätherischen Ölen bzw. auch durch den optimalen pH-Wert des Produktes -3 gewährleistet.
Durch diese Kombination kommt es zur vollständigen Schließung der Schuppenschichte vom Haar. Daher wird pH 3 wie folgt eingesetzt:
  • - Zur Absäurung der Haare nach jedem Waschen
  • - Zur Vor- und Nachbehandlung bei Färben und Dauerwelle
  • - und spezifisch bei stark strapaziertem Haar
Tinkturen
Diese Produktreihe wird kombiniert mit weiteren Wirkstoffen die in der Kosmetikverordnung zugelassen sind. Die verschiedenen ätherischen Öle werden in Alkohole (Äthyl) gelöst.
Weiters werden in den Produkten gegen Haarspliß und trockene Kopfhaut zusätzlich bestimmte Feuchthaltefaktoren eingesetzt.
Einsatzkonzentrationen der Ölmischungen im Fertigprodukt:
Therapie - Haarwäschen: 2,00-4,00%
Therapie - Haarkur/balsam: 2,00-4,00%
Therapie - Haarschutzsprays: 2,00-4,00%
Therapie - Fönlotions: 1,00-3,00%
Therapie - 60 Minuten Kur: 2,00-4,00%
Therapie - Duschgel: 2,00-5,00%
Therapie - Entspannungsbad: 2,00-5,00%
Therapie - Tinkturen: 4,00-8,00%

Claims (26)

1. Verfahren zur Herstellung eines Haut- und/oder Haarpflegemittels aus Tensiden, Alkohol, Ölen, Fett­ alkohol und Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß folgende Gemische herge­ stellt werden:
  • - verdicktes Wasser/Tensid-Gemisch
  • - Wasser/Alkoholgemisch
  • - Tensid/Ölgemisch
  • - Wasser/Fettalkoholgemisch,
daß wenigstens ein ätherisches Öl oder eine Mischung von ätherischen Ölen bei Raumtemperatur unter Rühren beigemischt wird, und daß anschließend die Mischung auf die Gebrauchskonzen­ tration mit Wasser verdünnt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als ätherischen Öls eine Mischung wenigstens eines ätherischen Öls mit nicht­ ätherischem Öl eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des verdickten Wasser/Tensid-Gemisches Wasser vorgelegt und das oder die Tenside eingerührt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung des ver­ dickten Wasser/Tensid-Gemisches das oder die Tenside ohne Rühren vorgelegt und anschließend Wasser eingerührt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung eines Shampoos bzw. einer Shampoogrundlage und/oder eines Duschbades als Tenside Sodium Laureth Sulfate, Cocoa­ mide DEA, Cocoamidopropyl, Betaine und/oder PEG-Glyce­ ryl Cocate eingesetzt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung eines Anti-Schuppen-Shampoos vor der Mischung des oder der Tenside mit Wasser in wenigstens einem Tensid Octopirox gelöst wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung eines Shampoos gegen fettiges Haar TEA-Abietoyl Hydrolyzed Collagen zugesetzt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß TEA-Abietoyl Hydrolyzed Collagen vor der Mischung des oder der Tenside mit Wasser in wenigstens einem Tensid gelöst wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Haar- Balsam ca. 70-90% der Gesamtmenge an Wasser auf ca. 70 bis 80°C erhitzt und anschließend dem Wasser Cetrimo­ nium Clorid zugesetzt wird (Phase A),
daß getrennt hiervon Cetylstearylalkohol geschmolzen und auf ca. 70 bis 80°C erhitzt wird (Phase B), daß anschließend die Phase A und die Phase B gemischt und dann gerührt werden, bis ihre Temperatur 35°C er­ reicht hat,
daß in der Restmenge (30 bis 10%) Wasser wenigstens Cystein, Methionin, Tryptophan und die ätherischen Öle zugesetzt werden, und
daß abschließend eine Lösung von Zitronensäure zuge­ setzt wird, bis der gewünschte pH-Wert (3 oder 4) er­ reicht ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Restmenge Wasser zusätzlich D-Panthenol und eine Mischung von vitamin­ reichen Pflanzenauszügen zugesetzt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zitronensäure erst zugesetzt wird, wenn die Mischung auf Raumtemperatur abgekühlt worden ist.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Haar­ kurcreme 70-90% der Gesamtmenge an Wasser auf ca. 70 bis 80°C erhitzt und anschließend dem Wasser Cetrimo­ nium Chlorid zugesetzt wird (Phase A),
daß getrennt hiervon Paraffinöl, Isopropylmyristat, Ceteareth-12, Cetylstearylalkohol und/oder Glyceryl Tricocoate geschmolzen und auf ca. 70 bis 80°C erhitzt werden (Phase B),
daß anschließend die Phase A und die Phase B gemischt und dann gerührt werden, bis ihre Temperatur 35°C erreicht hat,
daß in der Restmenge (30 bis 10%) Wasser ein Gemisch von Cystein, Methionin und Tryptophan, ein Gemisch von vitaminreichen Pflanzenauszügen und D-Panthenol gelöst und die ätherischen Öle zugesetzt werden, und
daß abschließend mit einer Zitronensäurelösung der ph- Wert auf 3 bis 4 eingestellt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung von Fönlotion ein isopropyl/Ethylalkoholgemisch vorgelegt wird, dann PVP/VA Copolymere und ätherische Öle eingerührt werden bis die Lösung klar ist, und dieser Lösung dann Wasser, D-Panthenol, Cetrimonium Chlorid und/oder Silikonöl zugesetzt wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Haa­ rspray zusätzlich ein anderes PVP/VA Copolymer einge­ rührt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung eines Ent­ spannungsbades dem Wasser/Tensid-Gemisch Paraffinöl, Akyporox RLM 40, Isopropylmyristat und Azulen 10% zuge­ setzt wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung der ätherischen Öle das verdickte Wasser/Tensid-Gemisch mit Citronensäuretriethylester hergestellt wird,
daß mindestens ein ätherisches Öl unter Rühren zuge­ setzt wird, und
daß die Mischung mit Wasser auf die Gebrauchskonzentra­ tion verdünnt wird.
17. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Ylang Ylang und Zedern­ holz zur Haarspitzentinktur gegen Spliß.
18. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Bergamotte, Lavendel, Melisse, Geranium und Rosenholz zur Kopfhauttinktur gegen Schuppe und zur Haarwäsche-Therapie Schuppe.
19. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Patschouli und Wacholder zur Kopfhaut und Haartinktur gegen feines Haar.
20. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Pfefferminz, Rosmarin, Orangen und Zitronen für alle Haarschutzsprays von Pflanzen im Glas, für alle Fönlotionen von Pflanzen im Glas, zur Therapie-Haarwäsche mild und struktur, für das Aktiv Duschgel und zur belebenden Kopfhauttinktur.
21. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Sandelholz, Lavendel, Bergamotte, Ylang Ylang und Melisse zur Kopfhauttinktur beruhigend, zur Therapie-Haarkur light, strong/intensiv pH3 und als Entspannungsbad.
22. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Wacholder, Lavendel und Rosmarin zur Tinktur gegen Haarausfall.
23. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Zypresse, Wacholder und Zedernholz zur Tinktur fett und Therapie Haarwäsche fett.
24. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Orange, Rosenholz und Fenchel zur Tinktur gegen trockene Kopfhaut.
25. Haut- und insbesondere Haarpflegemittel hergestellt mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bestehend aus einem verdickten Wasser/Tensid-Gemisch und folgenden ätherischen Ölen Pfefferminz und Sandel­ holz zur aphrodisierenden Tinktur.
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