DE44178C - Neuerungen an der durch die Patente Nr. 28160 und Nr. 37190 geschützten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen - Google Patents
Neuerungen an der durch die Patente Nr. 28160 und Nr. 37190 geschützten Einrichtung zur Herstellung von KleiderknöpfenInfo
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- DE44178C DE44178C DENDAT44178D DE44178DA DE44178C DE 44178 C DE44178 C DE 44178C DE NDAT44178 D DENDAT44178 D DE NDAT44178D DE 44178D A DE44178D A DE 44178DA DE 44178 C DE44178 C DE 44178C
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- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Herstellung von Kleiderknöpfen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aenderung und Vervollkommnung der durch die
Patente No. 28621 und 37190 geschützten Einrichtungen zur Anfertigung von Stoffknöpfen,
um unter theilweiser Benutzung dieser Einrichtungen auch Knöpfe fabriciren zu können, deren Zusammensetzung eine andere
ist, wie bei den Knöpfen, welche auf den in besagten Patentschriften dargestellten Apparaten
angefertigt werden. Die herzustellenden , im übrigen in ihrer Zusammensetzung bekannten
Knöpfe bestehen aus einem mit Stoff überzogenen Obertheil und einem muldenförmigen,
mit einer Oese oder Stoffbutze versehenen Untertheil, und die Vereinigung der Theile erfolgt,
indem der Rand des Knopfobertheiles mit den um denselben geschlagenen Stoff um
den Knopfuntertheil bezw. den Rand der Mulde umgelegt wird.
Zur Anfertigung dieser Art Knöpfe ist auf Blatt I der Zeichnungen ein Handapparat für
den Kleinbetrieb dargestellt, während die Zeichnungen Blatt II, III und IV eine Maschine
für Massenfabrikation zeigen.
Bei dem Handapparat ist der Muff E wie bei den Patenten No. 28621 und 37190 auf
dem mit einer Fufsplatte versehenen Kerne C drehbar, wobei er gleichzeitig auf diesem Kerne,
je nachdem die Drehung in der einen oder anderen Richtung erfolgt, eine auf- und abgehende
Bewegung macht. Dies wird durch einen schraubenförmigen Schlitz e erzielt, in
welchen der feste Stift D greift. Der MuSE,
der auch so eingerichtet werden kann, dafs in denselben noch besondere Einlagen zur Herstellung
von Knöpfen verschiedener Gröfse eingesetzt werden können, trägt die Klappe B1
welche in geschlossener Lage durch einen Stift O festgestellt werden kann.
An Stelle der bei dem Patent No. 37190 in der Klappe angebrachten Preisschraube ist bei
dem vorliegenden Handapparat ein am unteren Ende verstärkter Stempel S angeordnet, dessen
Abwärtsbewegung durch eine Feder s erfolgt, während die Hebung bei einer Drehung desselben
dadurch bewerkstelligt wird, dafs ein vertical durch den Stempel gehender Querstift
r über die schräg aufwärts steigenden Bahnen T1 T1 schleift. In dem Kern C ist
noch ein besonderer drehbarer Kopf C1 enthalten, damit bei der Drehung von Muff und
Kern gegen einander der über den Knopfobertheil gezogene Stoff geschont wird. Zur
Herstellung eines Knopfes mit diesem Handapparat wird zunächst Stoff und Knopfobertheil
in den Muff E eingedrückt und in die geöffnete Klappe auf den Stempel S der
Knopfuntertheil u gelegt, dann die hierauf geschlossene Klappe durch den Stift O justirt
und nun der Muff auf dem Kern so weit gedreht , dafs der Rand des Stoffes i an dem
abgeschrägten Rande g1 der Klappe nach der Mitte hin umgelegt wird. Wird nun der
Stempel S etwas gedreht, so dafs der Querstift r auf die schiefen Ebenen r, gelangt, so
treibt die Spiralfeder s den Stempel abwärts und schlägt den Untertheil u in den Obertheil
m ein, wobei der Rand des Stoffes, wie in
Fig. 3 angedeutet, zwischen Ober- und Untertheil
zu liegen kommt. Es wird nun eine nochmalige Drehung des Muffes vorgenommen, wobei der Stift D den Rest der Steigung des
Schlitzes e durchläuft, wodurch sich der Kern im Muff derart verschiebt, dafs unter entsprechender
Nachgebung bezw. Zurückbewegung des Stempels S ein Umlegen des Randes des
Knopfobertheiles durch den von dem abgeschrägten Rande gi gebotenen Widerstand
herbeigeführt wird. Es ist ersichtlich, dafs der Druck des Stempels S auf den Knopfuntertheil
ein nachgiebiger sein mufs, d. h. der Stempel mufs bei der zuletzt beschriebenen
Hebung des Kernes C, durch welche das Umlegen des Randes des Knopfobertheiles erfolgt,
etwas zurückgehen können. Sind die Manipulationen in der bezeichneten Weise vollführt,
so kann nach dem Oeffnen der Klappe der fertige Knopf aus dem Apparat herausgenommen
werden.
Um die erste Drehung von Muff und Stempel, die das Umlegen des Stoffes an dem
abgeschrägten Rande g·, bewerkstelligt, fest abzugrenzen
und ein zu weites Vordrücken des Kernes und damit ein Umlegen des Randes
von m zu verhindern, kann, wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, an dem Muff ein Hebel \ ^1
angebracht werden , dessen Arm % den Endtheil
des Schlitzes verdeckt, indem durch eine unter dem anderen Arm ^1 angebrachte Feder
der Arm \ stets auf den Muff gedrückt wird. Die im Schlitz sich verschiebende Schraube D
ist in diesem Falle in dem Kern C befestigt, und die Länge des Hebelarmes \ ist so bemessen
, dafs beim Anstofs des Schraubenkopfes gegen das Ende des Armes durch die entsprechende Vorrückung des Kernes gerade
ein Umlegen des Stoffrandes erfolgt ist; wird nun durch einen Druck auf den Hebelarm ^1
das Ende \ gehoben, so kann die weitere, die Verbindung von Knopfober- und Untertheil
herstellende Drehung des Muffes gegen den Kern vorgenommen werden , da nun der Arm \ den Weg bezw. das Ende des Schlitzes e
für die Schraube D frei macht.
Anstatt die oben beschriebene zweite Verstellung von Muff und Kern durch eine entsprechende
Verlängerung des schraubenförmigen Schlitzes ausführen zu lassen, kann man auch die in Fig. 3 punktirt angedeutete Einrichtung
treffen, wobei der Stift D gleich bei der ersten Drehung des Muffes, die also das Umlegen
des Stoffrandes i bezweckt, bis an das Ende des schraubenförmigen Schlitzes e gelangt,
während das Umlegen des Randes des Knopfobertheiles über . den Untertheil, also die
eigentliche Vereinigung dieser Theile, durch ein entsprechendes Anheben des in den Kern
eingesetzten Kopfes C erzielt wird, indem unterhalb dieses Kopfes in dem Kern ein
Schraubenbolzen w angeordnet ist, der durch Drehung an der mit ihm zusammenhängenden
Platte JV1 in den Kern eingeschraubt werden
kann, wodurch dann ein Druck auf das Kopfstück C1 ausgeübt wird, was, wie ohne
Weiteres ersichtlich, das Umlegen des Randes des Knopfobertheiles zur Folge hat.
Die Maschine für Massenfabrikation besteht aus zwei Haupttheilen, einem Untergestell A,
welches an den Lappen α Befestigung erhält, und der an diesem Untergestell drehbar angebrachten
Klappe B. Das Gestell A enthält eine cylinderförmige Ausbohrung zur Aufnahme
eines Einsatzes E, welcher mit einer der Gröfse des herzustellenden Knopfes entsprechenden
Durchbohrung versehen ist. In dieser Durchbohrung liegt genau eingepafst der verschiebbare Kern C, welcher mit seinem
unteren Ende auf dem Umfang eines Excenters D ruht. Das letztere ist auf einer
Achse f angebracht, welche in dem Gestell A gelagert ist und durch den Handhebel H gedreht
werden kann.
Die Klappe B trägt ebenfalls in einer entsprechenden Ausbohrung einen Einsatz G;
derselbe liegt bei geschlossenem Zustande der Klappe (Fig. 10, Blatt III) genau über dem
Einsatz E des Untergestelles und schliefst mit dem Vorsprung g in eine entsprechende Erweiterung
des Untergestelleinsatzes. Der Einsatz G hat eine Bohrung, welche den
Stempel 5 enthält; das aus dem Einsatz herausragende Ende desselben steht mit dem einarmigen
Hebel J in Verbindung, welcher dazu dient, den durch eine Spiralfeder s stets vorgedrückten
Stempel zurück- bezw. in die Ausbohrung hineinzubewegen. Der Durchmesser
der Ausbohrung des Klappeneinsatzes ist etwas kleiner wie derjenige des in das Gestell eingelegten
Einsatzes, und ist dementsprechend an der Mündung des erstgenannten Einsatzes der
etwas abgeschrägte Rand gx gebildet (Fig. 7,
8 und 10). Die Klappe B trägt ferner noch zwei Schieber K und L; dieselben sind in den
Fig. ja und yb in der Vorderansicht dargestellt.
Hiervon dient der erstere Schieber K zum Festhalten des in die Ausbohrung des
Klappeneinsatzes eingelegten Knopfuntertheiles und ist zu diesem Zwecke mit einer Nadel k
ausgerüstet, welche in die Oese oder in die Zeugbutze genannten Untertheiles eingedrückt
wird. Der weiter erwähnte Schieber L hat den Zweck, den vermittelst des Hebels J
zurückgedrückten Stempel S in gehobener Lage gegen den Druck der auf letzteren
wirkenden Spiralfeder s zu halten. Dies geschieht durch den an dem Schieber angebrachten
Stift /, indem der letztere unter die an dem Hebel J befestigte Stange M greift.
Die selbsttätige Verschiebung des Stiftes / bezw. des Schiebers L wird bedingt durch
eine über denselben angeordnete Feder S, welche an ihrem freien Ende mit einem Vorsprung
in eine entsprechende Vertiefung des Schiebers fafst. Endlich ist noch an der Klappe ein zur Handhabung derselben zu benutzender
Knopf b und eine Nase η angebracht, welche dazu dient, die Klappe in geschlossener
Lage zu justiren, was bewerkstelligt wird, indem ein im Untergestell verschiebbarer
Stift O durch eine Oeffnung M1 der Nase hindurchgeht.
Der vorbezeichnete, im Untergestell verschiebbar gelagerte, zur Justirung der
Klappe bestimmte Stift O wird durch eine Feder P stets nach innen gedrückt.
Um bei einer nach vorn gerichteten Bewegung des Handhebels H die zur Lösung
der Klappe erforderliche Verschiebung des Stiftes nach aufsen zu bewerkstelligen, ist an
dem Hebel ein keilförmiges Bogenstück U und an dem Stift eine Scheibe O1 angebracht
(Fig. 7, Ii und 12). Die letztere ist nach dem Gestell hin eingedreht, so dafs ein Widerlager
in Form eines Randes gebildet wird, hinter welchen sich die freie Spitze des keilförmigen
Bogenstückes U legt, und bei der Bewegung des Handhebels ff nach vorn
(Richtung des Pfeiles Fig. 11) eine Verschiebung des Stiftes O nach Mafsgabe der allmäligen
Verdickung des Bogenstückes veranlafst.
Auf der anderen Seite des Gestelles ist noch ein ähnliches Bogenstück Q_ auf dem Ende
der Achse f befestigt (Fig. 7, 9 und 12). Dieses
hat den Zweck, bei einer Bewegung des Handhebels nach hinten (Richtung des Pfeiles Fig. 9)
sowohl den Schieber L, als auch den Schieber K nach aufsen hin zu bewegen. Zu diesem
Zwecke sind an den beiden Schiebern die Lappen L1 bezw. K^ angebracht, hinter
welche bei der erwähnten Drehung des Handhebels das zugespitzte Bogenstück Q. greift,
welches dann zunächst eine nach aufsen gerichtete Bewegung des Schiebers K und sodann
eine gleiche Bewegung des Schiebers L bewirkt. Zu den vorangeführten Theilen des
Untergestelles gehört noch eine am hinteren Ende desselben angebrachte Rolle R. Diese
ist dazu bestimmt, beim Oeffnen der Klappe B gleichzeitig ein Zurückdrücken des Stempels S
zu erzielen, und wird dies dadurch erreicht, dafs das freie, entsprechend abgeschrägte Ende
des Hebels / bei der Drehung der Klappe über die Rolle schleift, wodurch dann, je mehr
die Klappe nach rückwärts neigt, der Hebel J gehoben und damit der Stempel S in dem
Einsatz G zurückgezogen wird. Mit dem Hebel J wird auch die für denselben als Stütze
dienende Stange M gehoben, und ist dies genügend weit geschehen, so springt unter das
' Ende der Stütze der Stift / des Schiebers L
und bewirkt damit die Justirung des Stempels S.
An Stelle der Bogenstücke U und 0_ können auch andere Einrichtungen zur Verschiebung
des Stiftes O bezw. der Schieber K und L getroffen werden; so können z. B. keilförmige,
von der Welle f aus bewegte Riegel in Anwendung kommen.
Um vermittelst der Maschine einen Knopf herzustellen, wird zunächst, nachdem vorher'
der Handhebel H in die Stellung Fig. 8 und 9 gebracht und damit der Stift O ausgelöst worden
ist, die Klappe B geöffnet und so weit zurückgeschlagen, bis die vorhin beschriebene
Justirung des Stempels 5 durch den Schieber L erfolgt (Stellung Fig. 8); alsdann wird in die
Erweiterung des Einsatzes E die Stoffscheibe eingelegt und diese mit dem Knopfobertheil m
in die Bohrung des Einsatzes bis auf den Stempel C eingedrückt. Dies geschieht entweder
mittelst des Fingers oder vermittelst eines auf dem Gestell A in dem drehbaren
Arm ν angebrachten Treibers T. Derselbe kann durch eine Drehung des Armes ν genau
über die Mitte des Einsatzes E gestellt werden. In dieser Lage sowohl, wie auch in der aus
der Mitte gedrehten Stellung (Fig. 12) wird die Drehung des Armes begrenzt, was durch einen
kleinen, in der Drehachse des Armes befestigten Stift t bewirkt wird. Der Kern C nimmt bei
der nach vorn geneigten Lage des Hebels in dem Einsatz E infolge der Lage des Excenters
D seine tiefste Stellung ein. Der Rand der Stoffscheibe i hat sich, wie. aus Fig. 8 ersichtlich
, beim Eindrücken um den aufgebogenen Rand des Knopfobertheiles m aufgekrempt.
In die Ausbohrung des Klappeneinsatzes G wird nun in eine entsprechende Vertiefung
des Stempels S der muldenförmige Knopfuntertheil u eingesetzt und durch Vordrucken
des Schiebers K vermittelst der darin angebrachten Nadel k festgehalten. Der Knopfuntertheil
u kann also bei dem nunmehr erfolgenden Schliefsen der Klappe nicht herausfallen.
Der Handhebel H wird dann nach rückwärts gedreht und geht in die Lage
Fig. 10. Hierbei hat sich der Stift O, indem das keilförmige Bogenstück U von der
Scheibe O1 entfernt wird, vorgeschoben und die Klappe B in der Nase η fest mit dem
Untertheil A verbunden. Gleichzeitig ist durch das Excenter D der Stempel C nach aufwärts
gedrückt worden und hat dabei die Stoffscheibe i mit dem Knopfobertheil m gegen
den Rand g] des Klappeneinsatzes G gebracht, wobei der schräge Rand g, zunächst ein Einbiegen
des Stoffrandes i nach der Mitte hin herbeigeführt hat. Bis dahin ist auch bereits
ein Auslösen des Schiebers K und Schiebers L vermittelst des mit der Achse f sich drehenden
Bogenstückes 0_ erfolgt, und zwar hat zunächst der Schieber K die nach aufsen hin
gerichtete Bewegung erfahren, die Nadel k hat
demnach den Knopfuntertheil frei gemacht und hat sich derselbe auf den an dem
Rande g1 einwärts gebogenen Stoff i gelegt;
nachdem aber durch Weiterbewegung des Handhebels bezw. des Bogenstückes Q auch eine Verschiebung des Schiebers L und dadurch
die Auslösung des Stempels S stattfindet , wird durch letzteren infolge der Wirkung
der Spiralfeder s der Knopfuntertheil u in den Knopfobertheil ni, den Rand des
Stoffes i mitnehmend, eingedrückt. (Diese Stellung der Theile ist in der Fig. ioa besonders
dargestellt.) Dementsprechend hat der Handhebel H die Endstellung nach rückwärts
noch nicht ganz erreicht, derselbe nimmt vielmehr die in Fig. 8 durch die punktirte
Linie H1 angedeutete Lage ein, und erst bei vollständigem Zurückdrücken des Hebels in
die Stellung Fig. io wird der Kern C durch das Excenter D noch so weit gehoben, dafs dadurch
ein Umlegen des Randes des Knopfobertheiles m über den Untertheil u herbeigeführt
wird, was lediglich, wie die Fig. ι ο verdeutlicht , der schräge Rand gl bewirkt und
wodurch eine feste Verbindung der Knopftheile bewerkstelligt ist.
Der Druck des Stempels S ist infolge der Anwendung der Feder, wie bei dem oben
beschriebenen Handapparat, ein nachgiebiger, so dafs der Stempel während des Umlegens
des Randes des Knopfobertheiles sich ein entsprechendes Stück rückwärts bewegen kann.
Wird nun der Handhebel H wieder in die vordere Stellung gedreht, so kann die Klappe B
geöffnet und darauf — nachdem der Hebel nochmals nach rückwärts bewegt wurde, womit
der Kern C den Knopf in die Erweiterung des Einsatzes E bringt :— der fertige Knopf
herausgenommen werden. Beim Oeffnen der Klappe wird diese gleich so weit zurückgeschlagen
, dafs die Sperrung des Stempels S erfolgt. Nachdem dann dem Hebel wieder die
vordere Stellung gegeben ist, werden die Knopftheile eingelegt und dieselben wiederum,
wie oben beschrieben, zusammengesetzt.
Claims (4)
1. Der Ersatz der Preisschraube durch einen Stempel S, Blatt I, welcher durch eine Feder
abwärts bewegt und dessen Hebung dadurch bewerkstelligt wird, dafs ein senkrecht
durch den Stempel gehender Querstift r über die im oberen Theil der Klappe
angebrachten, schräg aufwärts steigenden Bahnen r, r, gleitet.
2. Die Anordnung eines Hebels ^ ^1, Blatt I,
dessen Arm ^, durch eine unter^, angebrachte
Feder niedergedrückt, einen bestimmten Endtheil des Schlitzes e verdeckt, um durch
Anstofsen der im Kerne befestigten, im Schlitze sich verschiebenden Schraube gegen
das Ende des Armes % die erste Drehung von Muff und Stempel, die das Umlegen
des Stoffes an dem abgeschrägten Rande gl bewerkstelligt, fest abzugrenzen.
3. Zu dem Zwecke, das Umlegen des Randes des Knopfobertheiles über den Untertheil
anstatt durch eine zweite Drehung des Muffes zu Stande zu bringen , die Anordnung
einer Schraube w unterhalb des in den Kern C, Blatt I, eingesetzten Kopfes C1.
4. Bei der im wesentlichen wie der Handapparat, Blatt I, aus einem den Knopfobertheil
mit dem Stoff aufnehmenden Untergestell und einer Klappe bestehenden Maschine, Blatt II, III und IV, für Massenfabrikation
:
a) die selbsttätige Lösung des zur Feststellung der Klappe mit dem Untergestell
dienenden Stiftes O, die selbstthätige Ausrückung des den Knopfuntertheil
auf dem Stempel 5 festhaltenden Schiebers K und endlich die selbsttätige Bewegung des die
Feststellung des Stempels bewirkenden Schiebers L von der im Untergestell
angeordneten, durch einen Handhebel oder in anderer Weise hin und her drehbaren, gleichzeitig die Hebung des
Kernes C bewirkenden Achse f aus, vermittelst der keilförmigen Bogenstücke
U und Q oder durch andere · von der Ache f bewegte Vorrichtungen;
b) die Zurückbewegung des Stempels 5 beim Oeffnen der Klappe durch Verbindung
desselben mit einem Hebel J, der an seinem hinteren freien Ende durch Ueberschleifen über eine Rolle R
angehoben wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE45040T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE44178C true DE44178C (de) |
Family
ID=32686860
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45040D Expired - Lifetime DE45040C (de) | Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen | ||
| DENDAT44178D Expired - Lifetime DE44178C (de) | Neuerungen an der durch die Patente Nr. 28160 und Nr. 37190 geschützten Einrichtung zur Herstellung von Kleiderknöpfen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45040D Expired - Lifetime DE45040C (de) | Maschine zur Herstellung von Stoffknöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE44178C (de) |
-
0
- DE DENDAT45040D patent/DE45040C/de not_active Expired - Lifetime
- DE DENDAT44178D patent/DE44178C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE45040C (de) |
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