DE441671C - Drehkolbendampfmaschine mit an einer kreisenden Scheibe angeordneten Kolbenklappen - Google Patents

Drehkolbendampfmaschine mit an einer kreisenden Scheibe angeordneten Kolbenklappen

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DE441671C
DE441671C DES71430D DES0071430D DE441671C DE 441671 C DE441671 C DE 441671C DE S71430 D DES71430 D DE S71430D DE S0071430 D DES0071430 D DE S0071430D DE 441671 C DE441671 C DE 441671C
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DE
Germany
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piston
steam
flap
line
auxiliary line
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Expired
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DES71430D
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ALEXANDER SUKKAU
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ALEXANDER SUKKAU
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/40Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member
    • F01C1/44Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and having a hinged member with vanes hinged to the inner member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
7. MÄRZ 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14 b GRUPPE
(S 71430 1114b)
Alexander Sukkau in Hasenholz b. Buckow, Kr. Lebus.
Kolbenklappen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Septemberjl925 ab.
Es sind Drehkolbendampfmaschinen mit einer kreisenden Kolbenscheibe bekannt, an der in den Arbeitsraum ausschwenkbare Klappen gelenkig angeschlossen sind, die nach erfolgtem Eintritt des Dampfes in den Arbeitsraum die Drehung des Kolbens bewirken.
Um ein rasches Ausschwenken der Klappe in die Arbeitsstellung zu erreichen, ist die Einführung des Dampfes durch eine Hilfsleitung in einen Raum zwischen Kolbenscheibe und Klappe vorgeschlagen worden, der die Klappe in die Arbeitsstellung drücken soll. Dieser Zweck ist jedoch bisher nicht erreicht worden, weil der Dampfdruck unter der Klappe ebenso groß ist wie der oberhalb der Klappe befindliche, denn die Dampfleitung nach demArbeitsraume bleibt auch offen, wenn der Dampf in den Raum zwischen KoJ-. benscheibe und Klappe eintritt. Diese kann durch den Dampfdruck nicht in die Arbeitsstellung geschwenkt werden.
Um ein schnelles Aufrichten der Klappe zu erzielen, wird der Erfindung gemäß die Hauptleitung durch ein Steuerorgan abgeschlossen, sobald der aus der Hilfsleitung kommende Dampf auf die Rückseite der Klappe einwirkt. Der auf die Unterseite der Klappe einwirkende Druck ist demnach größer als der auf die Oberseite einwirkende.
Zweckmäßig wird das die Hauptleitung steuernde Organ mit einem die Hilfsleitung steuernden verbunden, das die Hilfsleitung abschließt, solange die Hauptleitung geöffnet ist. Durch die Steuerorgane können auch die Hilfsleitung und die Hauptleitung gleichzeitig ^abgeschlossen werden. Der in dem Arbeitsraume hinter der Klappe vorhandene
Dampf kann dann expandieren, wodurch gegenüber Maschinen mit Vollfüllung wiederum eine weitere Dampfersparnis erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Schnitt durch die Drehkolbendampfmaschine nach der Erfindung wiedergegeben.
In dem Gehäuse ι ist die Kolbenscheibe 2 auf der Welle 3 gelagert. Das Gehäuse 1 bildet mit der Kolbenscheibe 2 auf der einen Seite einen ringförmigen Arbeitsraum 4, während die Kolbenscheibe 2 auf der anderen Seite die Gehäusewand 1 berührt, wobei zwischen Gehäusewand 1 und Scheibe 2, falls erforderlich, eine Dichtung vorgesehen sein kann. An der Kolbenscheibe 2 sind zwei diametral gegenüberliegende Klappen 5 mittels Zapfen 6 schwenkbar gelagert.
Auf dem Gehäuse 1 ist ein Schiebergehäuse 7 mit einem aus drei Teilen 8, 9, 10 bestehender Zylinderschieber vorgesehen. Der Teil 9 des Schiebers ist am oberen Umfange abgeschnitten. Die Ausbildung des Schiebers ist die bisher übliche. Die Teile 8 und 10 sind mit öffnungen versehen, damit der Dampf das ganze Schiebergehäuse ausfüllen kann.
Der Dampf tritt durch den Stutzen 11 in das Schiebergehäuse 7 und von dort entweder durch die Hilfsleitung 12 oder die Hauptleitung 13 in das Gehäuse.
Der Austritt des Dampfes erfolgt durch den Auslaßstutzen 14. Das Schiebergehäuse 7 ist durch den Deckel 15 abgeschlossen, durch den die Kolbenstange 16 geht, die an ihrer Austrittsstelle durch eine Stoffbuchse 17 abgedichtet ist.
Befindet sich der Schieber S, 9, 10 in der auf der Abbildung dargestellten Stellung, dann ist der Dampfeinlaß noch vollständig geschlossen, jedoch der Dampfauslaß bereits geöffnet. Wird der Schieber nach rechts geschoben, so daß der Spalt zwischen den Teilen 8 und 9 über der Hilfsleitung 12 liegt, dann kann der Dampf in den Raum zwischen Scheibe 2 und Klappe 5 'eintreten, und drückt j die Klappe nach außen. Ein Zurückfallen der Klappen 5 wird durch Anschläge 18 verhindert.
Beim Weiterdrehen der Scheibe 2 gelangt die Klappe 5, deren äußere Kante fest gegen die Gehäusewand gedrückt wird, in den Arbeitsraum 4. Die Hilfsleitung 12 wird dann beim Weitergange des Schiebers durch den Teil 8 abgedeckt, und der Teil 10 gibt die Haupteinlaßleitung 13 frei. Der Dampf kann gegen die ausgeschwenkte Klappe 5 innerhalb des Arbeitsraumes 4 wirken,' wodurch die Scheibe 2 und damit die Welle 3 gedreht werden.
Befindet sich die Klappe 5 an einer beliebigen Stelle vor dem Auslaßstutzen 14, dann wird durch den Schieber die Hilfsleitung 12 und die Hauptleitung 13 verschlossen. Der Dampf innerhalb des Arbeitsraumes kann dann expandieren. Ist die Klappe 5 an dem Auslaßstutzen 14 vorbeigedreht, so strömt der in dem Arbeitsraume 4 vorhandene Dampf aus dem Stutzen 14 heraus. Beim Weiterdrehen wird die Klappe 5 beim Anschlag an die innere Gehäusewand vollständig nach innen gedrückt; doch schon vorher, als die Klappe S den Dampfauslaß 14 durch dessen Überschreitung zu öffnen begann, erreichte die an der Kolbenscheibe 2 gegenüberliegend© zweite Klappe 5 die Steüe, an der durch die Hilfsleitung 12 der Dampf in den Raum zwischen Klappe 5 und Scheibe 2 einströmt. Auf diese Weise treten beide Klappen abwechselnd in Tätigkeit, und ist damit eine Totpunktstellung vermieden. Die Bewegung des Schiebers wird in bekannter Weise durch eine auf der Welle 3 vorgesehene Nockenscheibe o. dgl. erreicht, gegen die ein mit der Kolbenstange 16 verbundener Hebel sich anlegt.
An Stelle des Kolbenschiebers kann jede andere Steuerung unter Verwendung von Drehscheiben, Ventilen usw. benutzt werden. Auch können besondere Steuerorgane zur Einstellung einer Expansion vorgesehen sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Drehkolbendampfmaschine mit an einer kreisenden Scheibe angeordneten Kolbenklappen und einer zur Zufuhr von Dampf in einen Hohlraum zwischen Klappe und Kolbenscheibe dienenden Leitung, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Arbeitsraum führende Hauptleitung durch ein Steuerorgan dann abgeschlossen wird, wenn der aus der Hilfsleitung kommende Dampf auf die Klappe einwirkt.
2. Drehkolbendampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Hauptleitung (13) steuernde Organ (10) mit einem die Hilfsleitung (12) steuernden Organ (8, 9) verbunden ist, das die Hilfsleitung (12) abschließt, solange die Hauptleitung (13) geöffnet ist.
3. Drehkolbendampf maschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerorgane (8, 9, 10) die Hilfsleitung (12) und die Hauptleitung 1x5 (13) gleichzeitig abschließbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES71430D 1925-09-08 1925-09-08 Drehkolbendampfmaschine mit an einer kreisenden Scheibe angeordneten Kolbenklappen Expired DE441671C (de)

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