DE4402977C2 - Hohlkörper für die Elektroinstallation, insbesondere zur Aufnahme von Leuchten und zur Verwendung in Betondecken - Google Patents

Hohlkörper für die Elektroinstallation, insbesondere zur Aufnahme von Leuchten und zur Verwendung in Betondecken

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DE4402977C2
DE4402977C2 DE4402977A DE4402977A DE4402977C2 DE 4402977 C2 DE4402977 C2 DE 4402977C2 DE 4402977 A DE4402977 A DE 4402977A DE 4402977 A DE4402977 A DE 4402977A DE 4402977 C2 DE4402977 C2 DE 4402977C2
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    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Die Erfindung betrifft einen Hohlkörper für die Elektro­ installation, insbesondere zur Aufnahme von Leuchten und zur Verwendung in Betondecken, die im Doppelbetonierver­ fahren erstellt sind und aus einem plattenförmigen Deckenfertigteil mit Sichtbetonuntersicht sowie aus einer darüber anzubringenden Ortbetonschicht bestehen, wobei der Hohlkörper in eine Öffnung im Deckenfertigteil einge­ setzt ist und teilweise in die Ortbetonschicht einragt und aus einem Frontteil und einem Rückteil zu einer Bau­ einheit zusammengesetzt ist.
Im Betonbau ist es bekannt, das sogenannte Doppelbeto­ nierverfahren anzuwenden, bei dem die üblicherweise ver­ wendete Schalung durch eine oder mehrere werkseitig her­ gestellte Deckenfertigteile ersetzt wird (vergleiche dazu die DE-PS 17 65 258). Diese in einer Fabrik vorfabrizier­ ten Deckenfertigteile erhalten in der Regel eine komplet­ te Bewehrung, sind mehrere Zentimeter dick und weisen ei­ ne Sichtbetonunterseite auf. Diese vorfabrizierten Deckenfertigteile werden an der Baustelle auf das vor­ handene Mauerwerk, Stützen od. dgl. aufgelegt, wonach an der Baustelle in einem Betoniervorgang eine sogenannte Ortbetonschicht auf das Deckenfertigteil bzw. die Decken­ fertigteile aufgebracht wird. Bei diesem Verfahren wird aus Rationalisierungsgründen zuvor eine elektrische In­ stallation, insbesondere zur Versorgung der Betondecken mit Leuchten, vorgenommen. Dabei werden Hohlkörper, bei­ spielsweise aus Kunststoff, zur Aufnahme von Installati­ onsgeräten bzw. Leuchten in Durchbrüche der Deckenfertig­ teile eingesetzt und auf der Oberseite unter Zwischen­ schaltung von Rohren verbunden. Danach erfolgt das Auf­ bringen der Ortbetondecke. Dabei kann man nun derart ver­ fahren werden, daß die Durchbrüche im Deckenfertigteil zur Aufnahme der Hohlkörper bereits werkseitig erstellt werden. Dies führt jedoch dazu, daß die Durchbrüche ei­ nerseits eine exakte Lage im Deckenfertigteil aufweisen müssen, wobei jedoch nicht zu verhindern ist, daß insbe­ sondere dann, wenn mehrere Deckenfertigteile neben- und hintereinander angeordnet sind, aufgrund der im Bauwesen mehrere Zentimeter großen Toleranzbereiche die Leuchten nicht in einer Linie hinter- bzw. nebeneinander angeord­ net werden können, so daß sich für den Betrachter eine unregelmäßige Anordnung der Leuchten in der Decke dar­ stellt.
Man hat in der Patentanmeldung P 44 01 370.1-34 bereits vorgeschlagen, an der Baustelle einen Hohlkörper in dem Deckenfertigteil anzubringen, um außer einer Anordnung des Hohlkörpers und damit auch der Leuchten in einer Li­ nie hinter- bzw. nebeneinander eine Anpassung an unter­ schiedliche Wandstärken des Deckenfertigteil es zu erzie­ len. Dies hat zwar den Vorteil, daß die Anordnung und Verteilung der Hohlkörper für die Elektroinstallation erst an der Baustelle festgelegt zu werden braucht, ist jedoch insofern nachteilig, als sämtliche Durchbrüche im Deckenfertigteil an der Baustelle erstellt werden müssen und außerdem diese Durchbrüche mittels am Hohlkörper festzulegender Schalungsdecke an der Unterseite des Deckenfertigteiles verschlossen werden müssen, bis die Ortbetonschicht erstellt ist. Auch bei dieser Lösung kann sich aufgrund unvermeidlicher Toleranzen eine Mittenab­ weichung der Hohlkörper und damit der darin eingesetzten Leuchten von der gedachten Linie ergeben. Einer Ausrich­ tung der Aufnahmebohrungen im Frontteil des Hohlkörpers mittels exzentrisch zueinander verschiebbaren Ringen er­ fordert neben einem beträchtlichen Bauteilaufwand -außer­ dem auch einen beträchtlichen Montageaufwand.
Durch die DE-OS 26 01 075 sind Anschlußstücke zur Befe­ stigung von in vorfabrizierten Wänden fluchtend eingelas­ senen elektrotechnischen Installationsdosen bekanntgewor­ den. In dieser Offenlegungsschrift ist somit ein Hohlkör­ per für die Elektroinstallation in Form einer fluchtend eingelassenen Elektroinstallationsdose bekanntgeworden, die in Betondecken eingebaut ist. Diese Betondecken wer­ den nicht nach dem Doppelbetonierverfahren erzeugt, son­ dern es erfolgt ein Gießen in einem Arbeitsgang. Eine Ausrichtung der eingegossenen Elektroinstallationsdosen ist nicht möglich.
Durch die DE-AS 11 70 299 ist ein Kern zum Herstellen von Aussparungen für elektrische Geräte in Wänden oder groß­ flächigen Bauplatten bekannt geworden. Bei diesen bekann­ ten, in Formen gefertigten Wänden oder großflächigen Bau­ platten werden vor dem Eingießen der Füllmasse - bei­ spielsweise von Beton - nachträglich herausnehmbare Kerne für Aussparungen zur Unterbringung elektrischer Installa­ tionsgeräte sowie in der Füllmasse (im Beton) verbleiben­ de elektrische Leitungen bzw. Leitungsrohre gehalten. Da­ bei ist es auch bekannt, den Kern mehrteilig, insbesonde­ re dreiteilig, auszubilden. Bei der bevorzugten Ausfüh­ rungsform sind zwei gegenüberliegende Kernteile vorhan­ den, die an der Mantelfläche Ansätze zur Bildung von hin­ tergriffigen Vertiefungen in der Aussparung besitzen. In diesen Vertiefungen können beispielsweise die Befesti­ gungsklemmen eines Schalters oder einer Steckdose festge­ klemmt werden. Der bekannte Kern ist dabei als Hohlkörper ausgebildet, dessen einzelne Teile sich überlappen und durch Federn zusammengehalten sind. Diese Kerne verblei­ ben nicht in der Füllmasse (im Beton), sondern sie werden nach dem Abbinden der Füllmasse entfernt. In dem Beton verbleiben nur die Leitungen oder diesen zugeordnete Roh­ re. Um ein Herausnehmen des dreiteiligen Kernes aus dem Beton durchführen zu können, besitzt dieser längsgeteil­ te, sektorförmige Abschnitte mit einem Mittelteil mit Leistenansätzen. Der bekannte Kern, in den die Leitungen einmünden, wird auf eine am Boden der Form befestigte Haltevorrichtung aufgesteckt. Nach Eingießen und Erstar­ ren des Beton wird der Mittelteil des Kernes entfernt. Es verbleiben in der Aussparung der Bauplatte durch Leisten­ ansätze bebildete Nuten, in denen eine Abziehvorrichtung für die gegenüberliegenden Formteile abgestützt werden kann.
Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist nicht nur die mehrteilige Ausbildung des Kernes, der darüber hinaus noch aus dem Beton nieder herausgezogen werden muß, son­ dern auch das Fehlen einer Isolation in der Aussparung des Betons. Daher müssen die Befestigungsteile der in die Aussparung eingesetzten Elektrogeräte unmittelbar mit dem Beton in Wirkverbindung gebracht werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Installations­ geräte, wie beispielsweise Leuchten, in einer derart exakten Lage zu plazieren, daß deren Anordnung neben- bzw. hintereinander keine Mittenabweichungen von einer gedachten Linie erkennen läßt. Dabei sollen Hohlkörper zur Aufnahme dieser Leuchten in solchen Betondecken Ver­ wendung finden, die im Doppelbetonierverfahren erstellt sind. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Frontteil des Hohlkörpers einen an ausformschräge Wandungen der Öffnung des Deckenfertigteiles angepaßten Umfangsteil aufweist, und der durch eine Deckelplatte verschließbare Öffnungsquerschnitt des Frontteiles und des Deckenfertigteiles großflächig gestaltet ist, derart, daß in jede Deckelplatte wenigstens ein in seinen Abmes­ sungen im Vergleich mit der Deckelplatte kleineres Loch zur Aufnahme einer Leuchte einbringbar ist, nachdem eine Markierung der in einer Linie neben- und/oder hinterein­ ander ausgerichteten Lochmitten an den in die Öffnungen der Deckenfertigteile eingesetzten Deckelplatte erfolgt.
Durch die Schaffung exakter, großflächiger Öffnungen im Deckenfertigteil und die Schaffung eines in diese Öffnun­ gen einpaßbaren Hohlkörpers ergibt sich eine einfache Montage, wobei die großflächige Gestaltung von Deckel­ platte und Hohlkörper eine exakt hinter- und nebeneinan­ der ausgerichtete Lage der in die Deckelplatten einzu­ bringenden Löcher für die Festlegung der als Installati­ onsteil fungierenden Leuchten ermöglicht.
Die Abmessungen der Löcher sind dabei im Vergleich mit denen der Deckelplatte gering.
Um im Bereich der Öffnungen der Deckenfertigteile durch Beiputz eine plane Sichtbetonunterseite zu schaffen, ist die vorteilhaft aus einem für Verputzmörtel haftfähigen Werkstoff gebildete Deckelplatte geringfügig größer als die lichte Weite der Öffnung des Deckenfertigteiles und springt gegenüber der Sichtbetonunterseite nach der Ein­ fügung des Hohlkörpers in das Deckenfertigteil zurück, wobei sich der Frontteil mit seinem Umfangsteil an den ausformschrägen Wandungen der Öffnungen des Deckenfertig­ teiles und der Deckelplatte abstützt. Um die Deckelplatte gegebenenfalls zu Reparaturzwecken oder Leuchtenwechsel austauschen zu können, ist es vorteilhaft, die Deckel­ platte geringfügig kleiner auszubilden, als die lichte Weite der Öffnung des Deckenfertigteiles und lösbar mit dem Frontteil zu verbinden. Statt einer Deckelplatte, die aus einem für Putzmörtel haftfähigen Werkstoff besteht, läßt sich nach einem Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung auch eine aus Kunststoff bestehende Deckelplatte einset­ zen, die einen Klemmrand aufweist, der am einen Wulst aufweisenden Innenrand des Frontteiles verrastbar ist. Auch eine derartige, aus Kunststoff bestehende Deckel­ platte springt gegenüber der Sichtbetonunterseite gering­ fügig zurück, so daß auch in diesem Falle ein Beiputzen der Öffnung im Deckenfertigteil möglich ist. Dazu wird jedoch vor dem Aufbringen des Beiputzmörtels die aus Kunststoff bestehende Deckelplatte unterseitig mit einem Haftmittel beschichtet, so daß der Putzmörtel an der aus Kunststoff bestehenden Deckelplatte schließlich auch dau­ erhaft anhaften bleibt.
Um ein Einbringen der Löcher in die Deckelplatten in ei­ ner Linie hinter- bzw. nebeneinander zu ermöglichen, wird mit einer farbig bekreideten Schnur in bekannter Weise eine Linie auf der Sichtbetonunterseite und den Deckel­ platten markiert. Zur Markierungsorientierung weist die Sichtfläche der Deckelplatten vorteilhaft ein die Markie­ rung erleichterndes Fadenkreuz auf.
Wenn auch in einem großvolumigen Hohlkörper außer der Leuchte selbst auch weitere Installationsgeräte, wie Transformatoren od. dgl. angeordnet werden können, mag es in vielen Fällen vorteilhaft sein, Installationsgeräte auch in separaten, mit dem Hohlkörper verbundenen Kammern anzuordnen. Aus diesem Grund ist im oberen Bereich einer Seitenwandung des Frontteiles vorteilhaft ein quer zur Längsachse des Frontteiles verlaufender Kragen angeord­ net, welcher der Steckverbindung mit einem sich in
Deckenebene erstreckenden Anschlußgehäuse dient. Dabei erstreckt sich das Anschlußgehäuse vorteilhaft in eine von der Öffnung des Deckenfertigteiles ausgehende Ausneh­ mung im Deckenfertigteil hinein, wobei der Boden der Aus­ nehmung sich in einem die Auflage des Anschlußgehäuses am Boden ermöglichenden Abstand von der Sichtbetonunterseite des Deckenfertigteiles erstreckt.
Den oberen Abschluß des Hohlkörpers bildet ein Rückteil, das vorteilhaft als auf den Frontteil aufsetzbare und mit diesem betondicht verbindbarer Abschlußdeckel ausgebildet ist. Obschon der Querschnitt des Hohlkörpers eine belie­ bige und somit auch Kreisform aufweisen kann, sind nach einem vorteilhaften Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung der Querschnitt des Frontteiles, die Deckelplatte und der Abschlußdeckel quadratisch gestaltet.
Der untere Bereich des in die Öffnung des Deckenfertig­ teiles einsetzbaren Hohlkörpers kann dem Verlauf der aus­ formschrägen Wandungen der Öffnung des Deckenfertigteiles nachgeformt sein. Zur Anpassung an die Ausformschrägen mag jedoch der an den ausformschrägen Wandungen der Öff­ nung des Deckenfertigteiles anliegende Umfangsteil des Frontteiles als diesen umgebender Kragen, mit der aus­ formschrägen Wandung der Öffnung des Deckenfertigteiles angepaßter Neigung, ausgebildet sein.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläu­ tert. Es zeigen:
Fig. 1 einen aus beispielsweise zwei hintereinan­ der angeordneten und auf Mauerwerk abge­ stützten Deckenfertigteilen bestehenden unteren Deckenteil in einer perspektivi­ schen Draufsicht, wobei jedes Deckenfer­ tigteil beispielsweise vier Öffnungen auf­ weist, wobei oberhalb einer Öffnung ein in diese einzusetzender Hohlkörper in per­ spektivischer Ansicht dargestellt ist,
Fig. 2 den aus Fig. 1 ersichtlichen Beton­ deckenunterteil in einer Untersicht unter die beiden auf das Mauerwerk aufgelegten Deckenfertigteile,
Fig. 3 den in eine Öffnung des plattenförmigen Deckenfertigteiles eingesetzten Hohlkörper in einem in Fig. 1 angedeuteten Schnitt nach der Linie III-III,
Fig. 4 den in Fig. 3 dargestellten Hohlkörper in einer Draufsicht,
Fig. 5 den mit seiner Deckelplatte in die Öffnung des Deckenfertigteiles eingesetzten Hohl­ körper in einer Ansicht auf die Sichtbe­ tonunterseite gesehen,
Fig. 6 den unteren Eckbereich eines mit einer Kunststoff-Deckelplatte verschlossenen Frontteiles des Hohlkörpers mit bei geputzter Deckelplattenfläche und darin eingesetzter Halogenleuchte in einer ausgebrochenen Schnittdarstellung gemäß der Einzelheit VI von Fig. 3,
Fig. 7 einen gegenüber Fig. 3 modifizierten, in eine Öffnung des Deckenfertigteiles einge­ setzten Hohlkörper.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten plattenförmigen Deckenfertigteile weisen deren Oberseiten überragende Be­ wehrungen 11 auf, zwischen denen abgesetzte Öffnungen 12 - bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils vier Öffnungen 12 je Deckenfertigteil 10 - angeordnet sind. Diese Öffnungen 12 sind beim werkseitigen Gießen der Deckenfertigteile 10 gebildet, indem Formteile in den Be­ ton eingesetzt sind, die nach dem Abbinden des Betons aus diesem entfernt werden. Zwecks erleichterter Herausnahme dieser Formteile aus dem Deckenfertigteil 10 weisen die Öffnungen 12, wie deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist, ausformschräge Seitenwandungen 13 auf. Wegen unvermeidli­ cher Toleranzen sowohl bei der Fertigung jedes einzelnen Deckenfertigteiles als auch bei dessen Montage sind Fluchtungsfehler der Öffnungen 12 unvermeidlich. Dabei kann sich bereits eine Fluchtungsabweichung 14a der Öff­ nungen 12 innerhalb eines Deckenfertigteiles 10 ergeben, wenn die Öffnungen 12 im Betonwerk nicht exakt positio­ niert sind. Auch lassen sich die Deckenfertigteile 10 nicht so exakt auf das Mauerwerk auflegen, daß die Öff­ nungen 12 von hintereinander angeordneten Deckenfertig­ teilen 10 exakt fluchten. Bei dem aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Ausführungsbeispiel ist das vordere Decken­ fertigteil 10 gegenüber dem hinteren Deckenfertigteil nach links versetzt auf das Mauerwerk aufgelegt, so daß sich selbst bei wandparalleler Lage der Deckenfertigteile 10 eine Fluchtungsabweichung 14b zwischen den beiden in einer Reihe angeordneten Öffnungen 12 des vorderen Deckenteiles gegenüber den in einer Reihe angeordneten Öffnungen 12 des hinteren Deckenfertigteiles 10 ergibt (Fig. 2). Wenn nun beispielsweise Leuchten exakt in der Mitte einer jeden Öffnung 12 angeordnet würden, so ließe sich von einem Betrachter feststellen, daß die eingebau­ ten Leuchten nicht in einer Linie hintereinander fluch­ ten.
In die Öffnungen 12 der Deckenfertigteile 10 werden nun vor dem Aufbringen einer Ortbetonschicht zur endgültigen Deckenfertigstellung in die Öffnungen 12 Hohlkörper 15 eingesetzt, die im wesentlichen aus einem Frontteil 16, einem Rückteil 17 und einer den Frontteil 16 unterseitig verschließenden Deckelplatte 18 bestehen. Dabei weist so­ wohl die Öffnung 12 als auch der Frontteil 16 des Hohl­ körpers 15 einen großflächigen Öffnungsquerschnitt 19 auf, der bei dem aus den Figuren dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel quadratisch gestaltet ist. Die Deckelplatte 18 ist bei dem aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Aus­ führungsbeispiel in ihrer Flächenabmessung geringfügig größer als die Flächenabmessungen der an der Sichtbeto­ nuntersicht 20 austretenden Öffnung 12. Der Frontteil 16 weist einen an die ausformschrägen Wandungen 13 angepaß­ ten Umfangsteil 21 auf, der bei dem dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel als den Frontteil in seinem unteren Ab­ schnitt umgebender Kragen 22 ausgebildet ist, wobei der Kragen an seiner Umfangsfläche geneigt verläuft und den ausformschrägen Seitenwandungen 13 der Öffnungen 12 nach­ geformt ist, so daß sich einerseits der Hohlkörper 15 an den Seitenwandungen 13 der Öffnung 12 und andererseits auf der in der Öffnung 12 verklemmten Deckelplatte 18 ab­ stützt. Es ist allerdings auch denkbar, den angepaßten Umfangsteil 21 direkt als geneigten Wandungsbereich in das Frontteil 16 zu integrieren, wobei die Deckelplatte 23′ einstückig mit dem Frontteil 16 verbunden sein kann, wie dies aus Fig. 7 ersichtlich ist.
Statt einer sich an der Öffnung 12 abstützenden Deckel­ platte 18 ist es auch möglich eine aus Kunststoff beste­ hende Deckelplatte 23 einzusetzen (Fig. 6). Dabei weist die Deckelplatte 23 einen Klemmrand 24 auf, mit welchem diese Deckelplatte 23 einen Wulst 26 am Innenrand 25 des Frontteiles 16 hintergreift und daran verrastet.
Die dem Öffnungsquerschnitt 19 gegenüberliegende Seite des Frontteiles 16 ist durch einen Rückteil 17 ver­ schließbar, der als Abschlußdeckel 27 ausgebildet ist, der in gleicher Weise wie die aus Fig. 6 ersichtliche Deckelplatte 23 min dem Frontteil 16 verrastbar verbunden sein kann. Dabei mag dieser Abschlußdeckel 27 noch eine auf der Innenseite des Frontteiles 16 umlaufende Dicht­ lippe 28 aufweisen, um das Eindringen von Betonmilch in den Innenraum des Hohlkörpers 15 auszuschließen.
Sowohl die Deckelplatte 18 als auch die Deckelplatte 23 weisen auf ihrer Unterseite ein die Plattenmitte kenn­ zeichnendes Fadenkreuz 29 auf, das in die Deckelplatte 18 eingeritzt sein mag und bei der Deckelplatte 23 aus Kunststoff beim Spritzvorgang zweckmäßiger Weise mit an­ geformt ist. Die Fadenkreuze 29 einer jeden Deckelplatte 18, 23 sind nach dem Einsetzen in die Öffnung 12 des Deckenfertigteiles 10 an der Sichtbetonunterseite sicht­ bar (Fig. 2 und 5). Die Fadenkreuze 29 mögen dazu dienen eine grobe Vororientierung der Lochmitten anzuzeigen. Man kann nun das Fadenkreuz 29 einer Deckelplatte 18, 23 dazu benutzen eine beispielsweise mit farbigem Kalk be­ stäubte Schnur über alle beispielsweise in einer Reihe hintereinander angeordneten Deckelplatten 18, 23 ausge­ richtet zu führen und durch Abzupfen der Schnur eine ge­ rade Linie 30 sowohl an der Sichtbetonunterseite 20 als auch der Deckelplatte 18 bzw. 23 zu markieren, so daß diese Linie 30 zusammen mit dem quer dazu verlaufenden Ast des Fadenkreuzes 29 die Lochmitte 31 eines jeden in die Deckelplatte 18 bzw. 23 einzubringenden Loches 32 für die Aufnahme beispielsweise einer Leuchte 33 bildet. Die Lochmitte 31 markiert den Ansatzpunkt eines Bohrwerkzeu­ ges, mit welchem das Loch 32 für die Aufnahme der Leuchte 33 in die Deckelplatte 18 bzw. 23 eingebracht wird. Bei dem aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführungsbeispiel erfolgt eine Ausrichtung der Lochmitten 31 nur in einer Richtung und zwar im Hinblick auf die Hintereinanderanordnung der Hohlkörper 15. Dies mag bei einer Deckenausbildung, wie sie in den Fig. 1 und 2 wiedergegeben ist durchaus genü­ gen, da bei dem aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Aus­ führungsbeispiel nur zwei Reihen von Öffnungen 12 neben­ einander in der langgestreckten Decke angeordnet sind. Bei einer in der Breite mehr als zwei Öffnungen 12 neben­ einander aufweisenden Decke kann auch eine Ausrichtung der Lochmitten 31 quer zu der aus Fig. 2 ersichtlichen Linie 30 erfolgen. Bei einer Ausrichtung der Lochmitte 31′ (Fig. 5) sowohl in Richtung der Linie 30 als auch quer dazu in Richtung der Linie 30′ kann diese Lochmitte 31′ durchaus eine Lage einnehmen, wie sie in Fig. 5 dar­ gestellt ist, so daß die Lochmitte 31′ durchaus eine ex­ zentrische Lage zum Mittelpunkt des Fadenkreuzes 29 ein­ nehmen kann. Dabei ist eine Lage des Loches 32 innerhalb des durch strichpunktierte Linien markierten Grenzberei­ ches 46 in der Deckelplatte 18, 23, 23′ möglich, damit auch in Grenzfällen noch ein Hinterschnitt für die Leuch­ tenbefestigung erhalten bleibt, wie dies aus Fig. 5 er­ sichtlich ist. Nach dem Einbringen des Loches 32 in die Deckelplatte 18 bzw. 23 wird der durch den Rücksprung der Deckelplatte 18 bzw. 23 gegenüber der Sichtbetonuntersei­ te 20 gebildete Freiraum damit Putzmörtel 34 aufgefüllt, so daß sich eine ebene Sichtfläche bis unter den an der Deckelplatte 18 bzw. 23 gehalterten Abdeckring 35 für die beispielsweise als Halogenlampe ausgebildete Leuchte 33 ergibt. Die Halogenlampe ist durch einen Federring 36 am Abdeckring 35 gehaltert.
Im oberen Bereich einer Seitenwandung 37 des Frontteiles 16 ist ein in der Ebene des Deckenfertigteiles 10 vorra­ gender Kragen 38 angeordnet, der in seinem Inneren von einem in der Ebene der Seitenwandung 37 angeordneten aus­ klappbaren Wandteil 39 überbrückt ist. Der Kragen 38 am Hohlkörper 15 dient der Aufnahme eines Anschlußgehäuses 40, das sich ebenfalls mit seiner Längsmitte in Deckene­ bene erstreckt und über eine bekannte Steckverbindung 41 mit dem Kragen 38 verbunden sein kann. Ausgehend von der Öffnung 12 weist das Deckenfertigteil 10 in seinem oberen Bereich eine Ausnehmung 42 auf, die einen im Abstand zur Sichtbetonunterseite verlaufenden Boden 43 aufweist, auf welchem das Anschlußgehäuse 40 aufliegt. Die Seitenteile des Kragens 38 sind jeweils mit einem ausbrechbaren Wand­ teil 44 versehen, der die Aufnahme flexibler Rohre 45 er­ laubt, mit deren Hilfe nicht dargestellte elektrische Leitungen von Hohlkörper 15 zu Hohlkörper 15 geführt wer­ den können, um eine Stromzuführung zu den Installations­ geräten zu ermöglichen.

Claims (10)

1. Hohlkörper für die Elektroinstallation, insbesondere zur Aufnahme von Leuchten und zur Verwendung in Be­ tondecken, die im Doppelbetonierverfahren erstellt sind und aus einem plattenförmigen Deckenfertigteil mit Sichtbetonuntersicht sowie aus einer darüber an­ zubringenden Ortbetonschicht bestehen, wobei der Hohlkörper in eine Öffnung im Deckenfertigteil ein­ gesetzt ist und teilweise in die Ortbetonschicht einragt und aus einem Frontteil und einem Rückteil zu einer Baueinheit zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Frontteil (16) des Hohlkörpers (15) einen an ausformschräge Wandungen (13) der Öffnung (12) des Deckenfertigteiles (10) angepaßten Umfangsteil (21) aufweist, und der durch eine Deckelplatte (18, 23) verschließbare Öffnungsquerschnitt (19) des Front­ teiles (16) und des Deckenfertigteiles (10) großflä­ chig gestaltet ist, derart, daß in jede Deckelplatte (18, 23) wenigstens ein in seinen Abmessungen im Vergleich mit der Deckelplatte (18, 23) kleineres Loch (32) zur Aufnahme einer Leuchte (33) einbring­ bar ist, nachdem eine Markierung (30, 30′) der in einer Linie neben- und/oder hintereinander ausge­ richteten Lochmitten (31) an den in die Öffnungen (12) der Deckenfertigteile (10) eingesetzten Deckel­ platte (18, 23) erfolgt ist.
2. Hohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem für Putzmörtel haftfähigen Werk­ stoff gebildete Deckelplatte (18) geringfügig größer ist, als die lichte Weite der Öffnung (12) des Deckenfertigteiles (10) und gegenüber deren Sichtbe­ tonunterseite (20) nach der Einfügung des Hohlkör­ pers (15) in das Deckenfertigteil (10) zurück­ springt, wobei sich der Frontteil (16) mit seinem Umfangsteil (21) an den ausformschrägen Wandungen (13) der Öffnung (12) des Deckenfertigteiles (10) und der Deckelplatte (18) abstützt.
3. Hohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckelplatte (23) geringfügig kleiner ist als die lichte Weite der Öffnung (12) des Deckenfer­ tigteiles (10) und lösbar mit dem Frontteil (16) verbunden ist.
4) Hohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Kunststoff bestehende Deckelplatte (23) einen Klemmrand (24) aufweist, der am einen Wulst (26) aufweisenden Innenrand (25) des Frontteiles (16) verrastbar ist.
5. Hohlkörper nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtfläche der Deckelplatten (18, 23) ein die Mar­ kierung erleichterndes Fadenkreuz (29) aufweist.
6. Hohlkörper nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich einer Seitenwandung (37) des Frontteiles (16) ein quer zur Längsachse des Frontteiles (16) verlaufender Kragen (38) angeordnet ist, welcher mittels einer Steckverbindung (41) mit einem sich in Deckenebene erstreckenden Anschlußgehäuse (40) ver­ bunden ist.
7. Hohlkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußgehäuse (40) sich in eine von der Öffnung (12) des Deckenfertigteiles (10) ausgehende Ausnehmung (42) im Deckenfertigteil (10) hinein­ streckt, und der Boden (43) der Ausnehmung (42) sich in einem die Auflage des Anschlußgehäuses am Boden (43) ermöglichenden Abstand von der Sichtbetonunter­ seite (20) des Deckenfertigteiles (10) erstreckt.
8. Hohlkörper nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rück­ teil (17) des Hohlkörpers (15) als auf den Frontteil (16) aufsetzbarer und mit diesem betondicht verbind­ barer Abschlußdeckel (27) ausgebildet ist.
9. Hohlkörper nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Quer­ schnitt des Frontteiles (16), die Deckelplatte (18) und der Abschlußdeckel (27) quadratisch gestaltet sind.
10. Hohlkörper nach einem oder mehreren der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der an den ausformschrägen Wandungen (13) der Öffnung (12) des Deckenfertigteiles (10) anliegende Umfangsteil (21) des Frontteiles (16) als diesen umgebender Kra­ gen (22) mit der ausformschrägen Wandung der Öffnung (12) des Deckenfertigteiles angepaßter Neigung aus­ gebildet ist.
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Cited By (2)

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