DE4402802C2 - Werkzeug und Werkzeugaufnahme für Handwerkzeuggeräte - Google Patents
Werkzeug und Werkzeugaufnahme für HandwerkzeuggeräteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Einsetzen in eine Werkzeugaufnahme für dem
Meisseln und/oder Schlagbohren dienende Handwerkzeuggeräte mit einem Einspann
schaft, der zwei einander im wesentlichen diametral gegenüberliegende, axial geschlos
sene Verriegelungsnuten und zwei einander im wesentlichen diametral gegenüberlie
gende, zum freien Ende des Einspannschaftes hin offene Drehmitnahmenuten aufweist,
wobei die Drehmitnahmenuten unterschiedliche Querschnitte mit verschieden grossen
radial nach aussen gerichteten Oeffnungsflächen haben.
In Anlehnung an die DE 25 51 125 C2, die DE 93 14 416 U1 oder die US 4943192, sind heute weltweit in grossem Umfange Werk
zeuge für Handwerkzeuggeräte verbreitet, deren Einspannschaft zwei einander diame
tral gegenüberliegende Verriegelungsnuten und zwei ebenfalls einander diametral ge
genüberliegende Drehmitnahmenuten aufweisen. Die Handwerkzeuggeräte sind zur
Aufnahme dieser weit verbreiteten Werkzeuge mit einer entsprechenden Werkzeugauf
nahme versehen. Diese Werkzeugaufnahme weist zur Uebertragung des Drehmomentes
zwei einander diametral gegenüberliegende Mitnahmeleisten auf, die mit den zum freien
Ende des Einspannschaftes hin offenen Drehmitnahmenuten zusammenwirken. Die
Querschnitte der einander diametral gegenüberliegenden Drehmitnahmenuten sind un
tereinander gleich und demzufolge auch untereinander gleich sind die Querschnitte der
damit zusammenwirkenden Mitnahmeleisten.
Nebst Mitteln für die Uebertragung des Drehmomentes weist die Werkzeugaufnahme der
Handwerkzeuge auch Mittel zur axialen Festlegung der Werkzeuge auf. An diese axiale
Festlegung werden keine besonders hohe Anforderungen gestellt, da lediglich sicherge
stellt werden muss, dass das Werkzeug nicht ungewollt aus der Werkzeugaufnahme
heraustreten kann, beispielsweise aufgrund des Eigengewichtes oder beispielsweise
wenn das Handwerkzeuggerät samt dem Werkzeug von dem zu bearbeitenden Bauteil
entfernt wird.
Zur Sicherstellung dieser axialen Festlegung weisen die Werkzeugaufnahmen demnach
radial verschiebbare Verriegelungselemente auf, die in die axial geschlossenen Verriegelungsnuten
des Einspannschaftes eintauchen können. Diese Verriegelungselemente
können als Kugeln oder Zylinder ausgebildet sein. Bekannt ist das Vorsehen nur eines
oder auch zwei einander gegenüberliegende, radial verschiebbare Verriegelungselemen
te.
Die Anforderungen an Uebertragung des Drehmomentes steigen laufend, insbesondere
im Hinblick auf die immer grösser werdenden, zum Einsatz kommenden Arbeitsdurch
messer der Werkzeuge samt der damit verbundenen Steigerung der Leistung der Hand
werkzeuggeräte. So hat es sich gezeigt, dass die bis anhin bekannten Drehmitnahme
nuten samt den damit zusammenwirkenden Mitnahmeleisten für die Uebertragung solch
hoher Drehmomente nicht mehr ausreichen. Ein frühzeitiger Verschleiss des Einspann
schaftes vor dem normalen Verschleiss der übrigen Teile der Werkzeuge ist damit die
Folge.
Zur Behebung auch dieser Problematik wird gemäss DE 39 41 646 A1 vorgeschlagen,
eine der Drehmitnahmenuten mit einem grösseren Querschnitt zu versehen. Dies ermög
licht auch eine Vergrösserung und somit Verstärkung der damit zusammenwirkenden
Mitnahmeleiste der Werkzeugaufnahme.
Der durch die genannte Querschnittsvergrösserung erzielte Fortschritt wird gemäss DE-
39 41 646 A1 noch weiter entwickelt, indem nebst den einander diametral gegenüberlie
genden Drehmitnahmenuten, von denen eine einen grösseren Querschnitt aufweist,
noch eine dritte Drehmitnahmenut vorgesehen wird.
Im Hinblick auf die Uebertragung grosser Drehmomente werden mit der letztgenannten
Massnahme grosse Vorteile erreicht. Ein entscheidender Nachteil besteht allerdings
darin, dass die dritte Drehmitnahmenut anstelle der einen Verriegelungsnut getreten ist.
Dies führt dazu, dass diese mit einer dritten Drehmitnahmenut versehenen Werkzeuge in
Handwerkzeuggeräte, deren Werkzeugaufnahme zwei einander diametral gegenüber
liegende Verriegelungselemente aufweist, nicht eingesetzt werden können. Handwerk
zeuggeräte mit derartig ausgebildeten Werkzeugaufnahmen sind aber ausserordentlich
stark verbreitet.
Wird dagegen die dritte Drehmitnahmenut derart gross ausgebildet, dass ein zweites
Verriegelungselement einer Werkzeugaufnahme nicht behindert wird, besteht die Mög
lichkeit einer Fehlverriegelung solcher Werkzeuge in Werkzeugaufnahmen mit nur einem
Verriegelungselement und mit Mitnahmeleisten gleicher Querschnitte. Diese
Fehlverriegelung besteht darin, dass das Werkzeug um 180° verdreht falsch eingesetzt
werden kann, so dass es keiner axialen Festlegung unterliegt und dadurch unbeabsich
tigt herausfallen kann. Handwerkzeuggeräte mit derartig ausgebildeten, eine Fehlverrie
gelung ermöglichender Aufnahmen sind ebenfalls weltweit ausserordentlich stark ver
breitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zu schaffen, das zur Uebertra
gung grosser Drehmomente geeignet ist, das sich in Werkzeugaufnahmen mit zwei Ver
riegelungselementen einsetzen lässt und in Werkzeugaufnahmen mit nur einem Verrie
gelungselement zu keinen Fehlverriegelungen führt.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe bei einem Gegenstand gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, dass zumindest die eine der von
den Drehmitnahmenuten in zwei Längshälften unterteilte Längshälfte des Einspann
schaftes mit wenigstens einer zum freien Ende des Einspannschaftes hin offenen
Längsnut versehen ist.
Die zwei Verriegelungsnuten stellen die Aufnahme der erfindungsgemässen Werkzeuge
in Werkzeugaufnahmen mit zwei Verriegelungselementen sicher und verhindern zudem
eine Fehlverriegelung in Werkzeugaufnahmen mit nur einem Verriegelungselement. Die
erfindungsgemäss vorgesehene Längsnut stellt im Zusammenwirken mit der einen grös
seren Querschnitt aufweisenden Drehmitnahmenut sicher, dass erheblich grössere
Drehmomente übertragbar sind.
Um eine Schwächung des Querschnittes des Einspannschaftes zu verhindern und aus
serdem ausreichend grosse Führungsflächen für die Werkzeugaufnahme zur Verfügung
zu stellen, ist zweckmässigerweise eine der Längshälften des Einspannschaftes mit
einer Längsnut versehen.
Hinsichtlich axialer Festlegung der Werkzeuge in der Werkzeugaufnahme werden die
besten Resultate mit möglichst grossen, vom freien Ende des Einspannschaftes abge
wandten Schulterflächen erzielt. Dies wird vorteilhafterweise dadurch erreicht, dass die
Längsnut in Umfangsrichtung anschliessend an eine Verriegelungsnut angeordnet ist.
Um trotz Aufrechterhaltung eines grossen Anteiles an Führungsflächen eine axiale
Festlegung des Werkzeuges in der Werkzeugaufnahme zu ermöglichen, wird gemäss
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass die Längsnut eine
der Verriegelungsnuten in ihrer Axialprojektion unter Bildung einer vom freien Ende des
Einspannschaftes abgewandten Schulterfläche überlappt. Diese Ueberlappung kann in
verschiedener Weise erfolgen.
Eine beispielhafte Möglichkeit der Ueberlappung besteht darin, dass die Längsnut zu der
sie überlappenden Verriegelungsnut symmetrisch angeordnet ist.
Um die Schulterflächen zu vergrössern und ausserdem die für die Drehmomentübertra
gung massgebenden mitnahmeseitigen Flanken der Längsnut durch die Verriegelungs
nut nicht zu unterbrechen, ist zweckmässigerweise die Längsnut zu der sie überlappen
den Verriegelungsnut asymmetrisch angeordnet. Diese asymmetrische Anordnung ist in
verschiedener Weise möglich.
Eine bevorzugte Möglichkeit der asymmetrischen Anordnung besteht darin, dass die
Längsnut zur Symmetrieachse der Drehmitnahmenuten in Umfangsrichtung unterschied
liche Abstände aufweist.
Im weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Längsnut zur Symmetrieachse der Dreh
mitnahmenuten in Umfangsrichtung gleiche Abstände aufweist. Diese Anordnung führt
dazu, dass zu den Verriegelungsnuten ein Winkelversatz entsteht. Eine Verriegelung in
den Werkzeugaufnahmen sowohl mit einem als auch mit zwei Verriegelungselementen
ist trotz dieses Winkelversatzes möglich, da die Verriegelungselemente zum einen mit
gewissem Spiel geführt sind und zum anderen nicht immer vollumfänglich in die Verrie
gelungsnuten eintauchen.
Wie bereits darauf hingewiesen, hat das erfindungsgemässe Werkzeug den Vorteil, dass
es in verschiedene, sich auf dem Markt befindliche Werkzeugaufnahmen eingesetzt wer
den kann. So in Werkzeugaufnahmen mit zwei oder einem Verriegelungselement, wobei
die Verriegelungselemente sowohl als Kugeln als auch als Zylinder ausgebildet sein
können. Hinsichtlich Mitnahmeleisten der Werkzeugaufnahme können Leisten mit zu
beiden Seiten gleichem oder unterschiedlichem Querschnitt Anwendung finden. Die er
findungsgemässen Vorteile werden aber dann vollkommen ausgeschöpft, wenn die er
findungsgemässen Werkzeuge in einer Werkzeugaufnahme zum Einsatz gelangen, die
mindestens ein mit den axial geschlossenen Verriegelungsnuten zusammenwirkendes,
radial verschiebbares Verriegelungselement, zwei mit den zum freien Ende des Ein
spannschaftes hin offene Drehmitnahmenuten zusammenwirkende Mitnahmeleisten, die
durch unterschiedliche Breiten mit unterschiedlichen Querschnitten versehen sind sowie
mindestens eine mit den Längsnuten zusammenwirkende Längsleiste aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend, anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeich
nungen, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Einspannschaft, des erfindungsgemässen
Werkzeuges;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Einspannschaft eines weiteren erfindungsge
mässen Werkzeuges;
Fig. 3 einen Schnitt durch den Einspannschaft eines weiteren erfindungsge
mässen Werkzeuges;
Fig. 4 einen Schnitt durch den Schaft eines weiteren erfindungsgemässen
Werkzeuges;
Fig. 5 einen Schnitt durch den Schaft eines weiteren erfindungsgemässen
Werkzeuges;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine vereinfacht dargestellte Werkzeugaufnahme
mit einem Werkzeug, das einen Einspannschaft entsprechend Fig. 2
aufweist.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen verschiedene Werkzeuge mit der erfindungsgemässen Lehre,
wobei jeweils der Einspannschaft 1, 2, 3, 4, 5 unterschiedlich ausgebildet ist. Jeder Ein
spannschaft 1, 2, 3, 4, 5 weist zwei einander diametral gegenüberliegende, axial ge
schlossene Verriegelungsnuten 6, 7 auf. Darüber hinaus weist jeder Einspannschaft 1, 2,
3, 4, 5 einander ebenfalls diametral gegenüberliegende Drehmitnahmenuten 8, 9 auf,
wobei die eine der Drehmitnahmenuten 9 einen grösseren Querschnitt mit einer grösse
ren, radial nach aussen gerichteten Oeffnungsfläche aufweist. Während die Drehmit
nahmenuten 8, 9 zur Drehmomentübertragung dienen, wird die axiale Festlegung der
Werkzeuge durch die Verriegelungsnuten 6, 7 sichergestellt, wobei zu diesem Zwecke
sich vom freien Ende des Einspannschaftes 1, 2, 3, 4, 5 abgewandte Schulterflächen 6a,
7a bilden.
Der gemäss Fig. 1 dargestellte Einspannschaft 1 eines erfindungsgemässen Werkzeu
ges weist eine symmetrisch zur Verriegelungsnut 7 angeordnete, zum freien Ende des
Einspannschaftes hin offene Längsnut 10 auf. Die Schulterfläche 7a wird dabei von dem
sich nicht überlappenden Bereich der Längsnut 10 und der Verriegelungsnut 7 gebildet.
Der Einspannschaft 2 eines weiteren erfindungsgemässen Werkzeuges gemäss Fig. 2
weist eine zum freien Ende des Einspannschaftes 2 hin offene Längsnut 11 auf, welche
die Verriegelungsnut 7 asymmetrisch durchsetzt. Zur Symmetrieachse der Drehmitnah
menuten 8, 9 weist die Längsnut 11 in Umfangsrichtung unterschiedliche Abstände auf.
Die Schulterfläche 7a wird von dem sich nicht überlappenden Bereich der Längsnut 11
und der Verriegelungsnut 7 gebildet.
Das Werkzeug entsprechend Fig. 3 weist einen Einspannschaft 3 auf, der mit zwei zum
freien Ende des Einspannschaftes 3 hin offenen Längsnuten 12, 13 versehen ist. Die
Längsnuten 12, 13 sind zu den Verriegelungsnuten 6, 7 asymmetrisch angeordnet und
weisen zur Symmetrieachse der Drehmitnahmenuten 8, 9 in Umfangsrichtung unter
schiedliche Abstände auf. Die Schulterflächen 6a, 7a werden von dem sich nicht über
lappenden Bereich der Längsnuten 12, 13 und der Verriegelungsnuten 6, 7 gebildet. Die
Längsnuten 12, 13 liegen einander beispielsweise diametral gegenüber.
Das Werkzeug entsprechend Fig. 4 ist mit einem Einspannschaft 4 versehen, der asym
metrisch zur Verriegelungsnut 7 eine zum freien Ende des Einspannschaftes 4 hin offene
Längsnut 14 aufweist. Die Abstände in Umfangsrichtung zur Symmetrieachse der
Drehmitnahmenuten 8, 9 sind im wesentlichen gleich, was dazu führt, dass die Symme
trieachsen der Verriegelungsnuten 6, 7 und der Drehmitnahmenuten 8, 9 nicht recht
winklig zueinander stehen. Die Schulterfläche 7a wird von dem sich nicht überlappenden
Bereich der Längsnut 14 und der Verriegelungsnut 7 gebildet.
Der Einspannschaft 5 des Werkzeuges gemäss Fig. 5 weist eine zum freien Ende des
Einspannschaftes 5 hin offene Längsnut 15 auf, die sich in Umfangsrichtung an die Ver
riegelungsnut 7 anschliesst. Eine Ueberlappung von Längsnut 15 und Verriegelungsnut
7 tritt damit nicht ein, so dass die Schulterfläche 7a gegenüber ihrer Ursprungsform nicht
verkleinert wird.
Die Werkzeuge entsprechend den Fig. 2 bis 4 haben den Vorteil, dass die mitnahmesei
tige Flanke der Längsnuten 11, 12, 13, 14 mit der Kontur der Verriegelungsnuten 6, 7
zusammenfällt. Eine Reduzierung der für die Drehmomentübertragung massgebenden
Flanke der Längsnuten 11, 12, 13, 14 wird dadurch vermieden. Ebenso wird eine Re
duzierung der für die Drehmomentübertragung massgebenden Flanke bei der Längsnut
15 entsprechend Werkzeug der Fig. 5 vermieden.
Die Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine vereinfacht dargestellte Werkzeugaufnahme, in
welche ein Werkzeug mit einem Einspannschaft 2 entsprechend Fig. 2 eingesetzt ist. Die
Werkzeugaufnahme besteht im wesentlichen aus einer Führung 16, einer Betätigungs
hülse 17 sowie einem Käfig 18. Die Führung 16 weist zwei einander diametral gegen
überliegende Mitnahmeleisten 16a, 16b auf. Die Mitnahmeleiste 16b weist gegenüber
der Mitnahmeleiste 16a einen grösseren Querschnitt mit grösserer Breite auf. Ferner ist
die Führung 16 mit einer Längsleiste 16c versehen.
Radial verschiebbar sind ferner zwei Verriegelungselemente 19, 20 vorgesehen, welche
einander diametral gegenüberliegen. Die Verriegelungselemente 19, 20 sind beispiels
weise als Kugeln ausgebildet. In beispielhafter Form ist bei dem in Fig. 6 dargestellten
Beispiel eine Längsleiste 16c in der Führung 16 vorgesehen, welche asymmetrisch zum
Verriegelungselement 20 angeordnet ist.
Claims (8)
1. Werkzeug zum Einsetzen in eine Werkzeugaufnahme für dem Meisseln und/oder
Schlagbohren dienende Handwerkzeuggeräte mit einem Einspannschaft (1, 2, 3, 4,
5), der zwei einander im wesentlichen diametral gegenüberliegende, axial geschlos
sene Verriegelungsnuten (6, 7) und zwei einander im wesentlichen diametral gegen
überliegende, zum freien Ende des Einspannschaftes (1, 2, 3, 4, 5) hin offene
Drehmitnahmenuten (8, 9) aufweist, wobei die Drehmitnahmenuten (8, 9) unter
schiedliche Querschnitte mit verschieden grossen, radial nach aussen gerichteten
Oeffnungsflächen haben, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die eine der
von den Drehmitnahmenuten (8, 9) in zwei Längshälften unterteilte Längshälfte des
Einspannschaftes (1, 2, 3, 4, 5) mit wenigstens einer zum freien Ende des Ein
spannschaftes (1, 2, 3, 4, 5) hin offenen Längsnut (10, 11, 12, 13, 14, 15) versehen
ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (15)
in Umfangsrichtung anschliessend an die Verriegelungsnut (7) angeordnet ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (10,
11, 12, 13, 14) eine Verriegelungsnut (6, 7) in ihrer Axialprojektion unter Bildung
einer vom freien Ende des Einspannschaftes (1, 2, 3, 4) abgewandten Schulterfläche
(6a, 7a) überlappt.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (10) zu der
sie überlappenden Verriegelungsnut (7) symmetrisch angeordnet ist.
5. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (11, 12,
13) zu der sie überlappenden Verriegelungsnut (6, 7) asymmetrisch angeordnet ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut I (11, 12,
13) zur Symmetrieachse der Drehmitnahmenuten (8, 9) in Umfangsrichtung unter
schiedliche Abstände aufweist.
7. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsnut (14) zur
Symmetrieachse der Drehmitnahmenuten (8, 9) in Umfangsrichtung im wesentlichen
gleiche Abstände aufweist.
8. Werkzeugaufnahme mit Aufnahmeöffnung für ein Werkzeug, nach
einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch mindestens ein mit den axial
geschlossenen Verriegelungsnuten (6, 7) zusammenwirkendes, radial verschiebba
res Verriegelungselement (19, 20), durch zwei mit den Drehmitnahmenuten zusam
menwirkende Mitnahmeleisten (16a, 16b), die durch unterschiedliche Breite mit un
terschiedlichen Querschnitten versehen sind sowie durch mindestens eine mit den
Längsnuten (11) zusammenwirkende Längsleiste (16c).
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