DE440216C - Als Hantel verwendbare Keule fuer Turnzwecke - Google Patents
Als Hantel verwendbare Keule fuer TurnzweckeInfo
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- DE440216C DE440216C DEF59748D DEF0059748D DE440216C DE 440216 C DE440216 C DE 440216C DE F59748 D DEF59748 D DE F59748D DE F0059748 D DEF0059748 D DE F0059748D DE 440216 C DE440216 C DE 440216C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B15/00—Clubs for gymnastics or the like, e.g. for swinging exercises
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Golf Clubs (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. FEBRUAR 1927
REICH S PATE NTAiMT
PATENTSCHRIFT
JVI 440216 KLASSE 77 a GRUPPE 6
Gustav Fick in Haiger, Dillkreis.
Aus Gründen der Ersparnis und Einfach- ' Keule. Es ist deshalb verschiedentlich ver-
heit ist es bei Turnübungen zweckmäßig, mit sucht worden, die Keulen so auszugestalten,
möglichst wenig Geräten möglichst viele ver- daß sie zugleich die zum Zusammenstellen von
schiedene Übungen ausführen zu können. Die Hanteln dienenden Einzelteile, wie Schwung-
häufigsten Geräte hierfür sind Hanteln und gewichte und Griffe, enthalten. Auch wird
die Keule selbst aus verschiedenen Stücken so zusammengestellt, daß sie sowohl als Keule
wie auch als Hantel verwendbar ist. Es sind dann zwei als Gewichte dienende und durch
Einsätze belastete Hohlkörper durch einen Griff vereinigt und auch am einen Hohlkörper
noch mit einem Keulengriff versehen. Alle diese Geräte sind jedoch verhältnismäßig
vielgestaltig und erfordern eine große Anzahl in allen ihren Einzelheiten bearbeiteter
und genau zusammenpassender Teile, so daß sie für den Massengebrauch, wie es bei Turnübungen
großen Stils unerläßlich ist, nicht in Frage kommen.
Vorliegende Erfindung benutzt gleichfalls den Gedanken, eine Keule auch als Hantel be^
nutzen zu können. Dies erreicht die Erfindung aber im Gegensatz zu bekannten Ausführungen
dadurch, daß die an sich aus einem Stück bestehende Keule, die im übrigen den bekannten Umriß haben kann, etwa in ihrer
Mitte oder auch etwas dem Ende zugewendet, eine halsförmige Einschnürung erhält. Die
Keule ist dann in sich selbst Hantel, ohne für die verschiedenen Anwendungszwecke aus
mehreren Teilen zusammengestellt werden zu müssen. Für die Verwendung beim Stabturnen
oder zum Hanteln mit beiden Händen ist lediglich das Zusammenstecken zweier solcher Keulen, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme
von Verlängerungsstäben, erforderlich. Damit ist ein Turngerät einfachster Gestalt
geschaffen, das sich für die verschiedensten Verwendungszwecke beim Freiturnen eignet.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in Ausführungsbeispielen dar, und zwar in Abb. 1
die Ansicht einer Keule mit geschnittenem Fuß. Abb. 2 zeigt zwei solcher Keulen mit
einem Verlängerungsstab zusammengestellt, ebenfalls mit dem Fuß im Schnitt. Abb. 3
zeigt ein Ausführungsbeispiel der Verbindung zwischen Keulenfüßen und Verlängerungsstab. Abb. 4 zeigt einen Verlängerungsstab
anderer Gestaltung in Ansicht. Abb. 5 zeigt eine als Hohlkörper gestaltete Keule, die nach
bekanntem Muster mit irgendwelchen Stoffen, z. B. körnigen, gefüllt werden kann, um sie
beliebig zu belasten. Abb. 6 zeigt eine solche Hohlkeule mit auf verschiedene Teile verteilter
Kornfüllung im Schnitt und Abb. 7 eine ebensolche Keule mit vollständiger Kornfüllung.
Die Keule α kann nach Abb. 1 die sonst übliche
Form haben, also, von einem Handgriff ausgehend, sich allmählich aus wölben, im
Gegensatz zu den bekannten Keulen ist sie jedoch bei b halsförmig zu einem Griff eingeschnürt,
so daß sie auch an dieser Stelle, also ungefähr in ihrem Schwerpunkt, mit einer Hand erfaßt und nunmehr als Hantel benutzt
werden kann, ohne daß eine Umänderung, ein Zusammenschrauben usw., erforderlich wäre,
oder daß die Keule aus mehreren Stücken bestehen, müßte. Zwei solcher Keulen lassen
sich entweder unmittelbar mit ihren Füßen oder unter Einschaltung einer Verlängerungsstange e zu einem Stab nach Abb. 2 zusammenstellen.
Die Vereinigung kann durch Gewindezapfen d erfolgen, die in die Gewindelöcher
c der Keulen geschraubt werden. Um die Verbindung gegen unbeabsichtigte Lockerung
genügend festzuhalten, könnte der Verbindungsstab e in den Keulenfuß versenkt
eingreifen, wie Abb. 3 zeigt, oder der Verbindungsstab e erhält noch flanschförmige
Teller f zur Vergrößerung der Reibungsfläche beim Festziehen.
Die Keule könnte jedoch auch als Hohlkörper gestaltet sein, wie Abb. 5 bis 7 zeigen,
und zwar aus Blech. Zur Aussteifung könnte So eine vom Griff g bis zum Fuß greifende
Stange h gehen, auf der Gewichte / durch Aufschrauben, Festklemmen u. dgl. in verschiedenen
Abständen sitzen können, um eine über die Länge der Keule unterschiedliche Belastung zu erzielen. Der übrige Hohlraum
läßt sich nach Bedarf noch mit einer körnigen Füllung beliebiger Art versehen. Bemerkt sei
jedoch, daß sowohl die verschiedene Verteilung von Gewichten in der Keule lange bekannt
ist wie auch die Verwendung einer Kornfüllung im Hohlgewichtskörper bei Hanteln. Die unterschiedliche Belastung der
Keule über ihre Länge läßt sich auch durch die entsprechende Unterteilung der Keule und
Ausfüllung der Zwischenräume erzielen, wie in Abb. 6 angedeutet. Schließlich könnte auch
die ganze Keule als Hohlkörper gestaltet und mit einer beliebigen Füllung ausgestopft sein,
wie Abb. 7 zeigt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Als Hantel verwendbare Keule für Turnzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Stück bestehende Keulenkörper eine halsförmige Einschnürung besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen, .
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF59748D DE440216C (de) | 1925-09-06 | 1925-09-06 | Als Hantel verwendbare Keule fuer Turnzwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF59748D DE440216C (de) | 1925-09-06 | 1925-09-06 | Als Hantel verwendbare Keule fuer Turnzwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440216C true DE440216C (de) | 1927-02-11 |
Family
ID=7108883
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF59748D Expired DE440216C (de) | 1925-09-06 | 1925-09-06 | Als Hantel verwendbare Keule fuer Turnzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440216C (de) |
-
1925
- 1925-09-06 DE DEF59748D patent/DE440216C/de not_active Expired
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