DE439841C - Gashahn mit Regelventilen fuer mehrere Gase - Google Patents
Gashahn mit Regelventilen fuer mehrere GaseInfo
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- DE439841C DE439841C DEP50830D DEP0050830D DE439841C DE 439841 C DE439841 C DE 439841C DE P50830 D DEP50830 D DE P50830D DE P0050830 D DEP0050830 D DE P0050830D DE 439841 C DE439841 C DE 439841C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/44—Details of seats or valve members of double-seat valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
Es sind bereits Gashähne mit Regelventilen für mehrere Gase bekannt, bei denen die verschiedenen
Ventile durch getrennte Bedienungsgriffe verstellt werden. Gemäß der Erfindung wird eine vorteilhafte Ausführungsform eines solchen Gashahnes dadurch erreicht,
daß eine gemeinsame Spindel die Einzelventile in einem Gehäuse steuert und das Ventilsgehäuse als Hahnküken mit einem diesem
und der Spindel gemeinsamen Handgrift bewegt wird. Die Ventile sind dabei so eingerichtet,
daß durch die Bewegung der Spindel ein stets gleichbleibendes Mischungsverhältnis
der Gase gewährleistet ist.
Der neue Gashahn zeichnet sich durch eine außerordentliche Einfachheit der Bauart und
der Bedienung aus, indem die Durchflußquerschnitte für die verschiedenen Gasströme, z. B.
von Gas und Preßluft, mittels einer einzigen Bewegung und durch einen einzigen Hebel
verändert werden können, der außerdem auch die vollständige Absperrung der Gasströme
bewirkt. Ferner ist zwangläufig eine dauernd gleiche Mengenbeziehung der gesteuerten
Gase, ζ. ß. von 1:1 oder 1: 2 für alle Stelhingen
der Einzelventile des Hahnes gewährleistet, und die Mengenregelung kann in kontinuierlichem
Übergang ohne Abstufung erfolgen.
Die Zeichnung zeigt die Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι ist ein Längsschnitt in Offenstellung.
Abb. 2 ist ein dazu senkrechter Längsschnitt mit abgesperrten'Regelkanälen. Abb. 3 gibt
eine Draufsicht wieder.
Gemäß der Zeichnung ist in einem Gehäuse α ein Küken b eingebaut, das einen quer
zu seiner Achse stehenden Stift c trägt. In dem Küken b sind mehrere, z. B. zwei Kanäle
d und e beliebiger Form und Größe vorgesehen, deren Querschnitte dem zu erzielenden
Mischungsverhältnis der verschiedenen zu steuernden Gase entsprechen. An einer Spindel / sind' mehrere Kegelkörper g und h
angeordnet, die sich nach der gleichen Richtung verjüngen und in Form und Größe den
Kanälen d und e entsprechen. Das Küken b wird von einem Deckel i gehalten, der durch
Schrauben k mit dem Gehäuse a . verbunden
ist. Im Gehäuse α sind Einlasse / und m für
die zu steuernden Gase vorgesehen, die mit Bohrungen η und 0 im Küken b in Verbindung
gebracht werden können. Die Bohrungen?! und 0 gehen in die Kanäle e und d über, deren
andere Enden in gleichachsige Austrittsdüsen auslaufen. Die Spindel f ist mit einem Gewindeteil
r versehen und kann mittels eines Hebels p (Abb. 2) gedreht werden. Der
Hebel p trägt einen Anschlag q, der in der Bahn des Querstiftes c liegt. Der den Kegelkörper
g tragende Teil der Spindel f kann als getrenntes Stück ausgeführt und mittels eines
Schraubenbolzens s in die andere Spindelhälfte verstellbar eingeschraubt sein.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Wenn sie geschlossen ist, befindet sich das Küken b in
einer gegenüber der Stellung der Abb. 1 so weit versetzten Lage, daß die Verbindung der
Einlasse I und m mit den Kükenbohrungen η
und ο unterbrochen ist. Gleichzeitig ist die Spindel f in ihrer AbschluBlage, in welcher die
Kegelkörper h und g die Kanäle e und d absperren. Der Hebel p liegt dabei mit seinem
Anschlag q in der Draufsicht der Abb. 3 seitlich von dem Querstift c. Wird nun der
Hebel p in der Pfeilrichtung X der xA.bb. 3 gedreht,
so wird die Spindel f in dem ruhenden Küken h hochgeschraubt, und die Kanäle d
und e werden geöffnet. Dies ist nach einer Drehung von z. B. etwa 3200 des Hebels ρ
erreicht, dessen Anschlag q nunmehr mit dem Stift c in Berührung kommt. Beim Weiterdrehen
des Hebels p in der Richtung X (Abb. 3) wird daher durch den Anschlag q
und den Stift c auch das Küken b mitgenommen, das dadurch in die aus Abb. 1 ersichtliehe
Offenstellung übergeführt wird, in welcher die Einlasse I und m sich gegenüber
den Kükenbohrungen η und 0 befinden. Der Hebel ρ hat nunmehr eine Drehung von z. B.
3600 ausgeführt, und die ganze Vorrichtung ist geöffnet. Der Eintritt der zu steuernden
Gase in das Küken ist dabei aber erst ermöglicht, nachdem die Kükenkanäle voll geöffnet
sind. Durch Drehen des Hebels^ entgegengesetzt der Pfeilrichtung X der Abb. 3 werden
die Austrittsöffnungen d und e in stets demselben Verhältnis zueinander, z. B. von
1000 1 Gas -auf 2001 Gas, verkleinert, während
das Küken b ruhig steht. Wenn die Austrittsöffnungen d und e ganz abgeschlossen
sind, ist der Anschlag q wieder beim Stift c angekommen und nimmt diesen beim Weiterdrehen
der Spindel / mit. Das Küken b wird mitgedreht und die Einlasse I und m von den
Bohrungen η und 0 wieder abgeschaltet, so daß der vollkommene Abschluß von neuem
erreicht ist. Der Hebel p befindet sich jetzt wieder in der Ausgangsstellung.
Um das Mischungsverhältnis der Gase zu verändern, kann der Kegelkörper g verstellt
werden, indem z. B. die ihn tragende Spindelhälfte mehr oder weniger weit aus der
anderen Spindelhälfte herausgeschraubt und durch Unterlagscheiben in der neuen Lage gesichert
wird. Die Unterlagscheiben werden zwischen dem Kegelkörper h und dem Schraubenbolzen
^ eingelegt. Der Schraubenbolzen .v kann auch durch die mit dem Hebel p verbundene
Spindelhälfte hindurchgeführt und von außen oberhalb des Griffes^ verstellbar
sein. Statt des Kegelkörpers g kann auch der Kegelkörper h verstellbar gemacht werden,
indem er mittels einer Stellschraube in der Spindel gehalten wird. Ebenso -können auch
die beiden Kegelkörper g und h verstellbar sein. Auch die anderen Einzelheiten der Vorrichtung
nach der Erfindung können je nach den Besonderheiten des einzelnen Falles eine
von der Zeichnung abweichende Ausführungsform erhalten.
Claims (2)
1. Gashahn mit Regelventilen für mehrere Gase, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einzelventile mittels gemeinsamer Spindel in einem Gehäuse gesteuert werden
und das Ventilgehäuse als Hahnküken mit' einem diesem und der Spindel gemeinsamen
Handgriff bewegt wird.
2. Gashahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile so eingerichtet
sind, daß durch die Bewegung der Spindel ein stets gleichbleibendes Mischungsverhältnis der Gase gewährleistet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50830D DE439841C (de) | 1925-06-30 | 1925-06-30 | Gashahn mit Regelventilen fuer mehrere Gase |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP50830D DE439841C (de) | 1925-06-30 | 1925-06-30 | Gashahn mit Regelventilen fuer mehrere Gase |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439841C true DE439841C (de) | 1927-01-20 |
Family
ID=7384668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP50830D Expired DE439841C (de) | 1925-06-30 | 1925-06-30 | Gashahn mit Regelventilen fuer mehrere Gase |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439841C (de) |
-
1925
- 1925-06-30 DE DEP50830D patent/DE439841C/de not_active Expired
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