DE439679C - Vorrichtung fuer Spinnmaschinen zum Auseinanderhalten gerissener Faeden - Google Patents
Vorrichtung fuer Spinnmaschinen zum Auseinanderhalten gerissener FaedenInfo
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- DE439679C DE439679C DEL65247D DEL0065247D DE439679C DE 439679 C DE439679 C DE 439679C DE L65247 D DEL65247 D DE L65247D DE L0065247 D DEL0065247 D DE L0065247D DE 439679 C DE439679 C DE 439679C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/12—Arrangements preventing snarls or inadvertent doubling of yarns
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. JANUAR 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 439679 KLASSE 76 c GRUPPE 11
(L 6524J VIII76C)
Ivan Linon und Joseph Dethier in Ensival, Belgien.
Vorrichtung für Spinnmaschinen zum Auseinanderhalten gerissener Fäden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1926 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Belgien vom 18. April 1925 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen, die eine verhältnismäßig große Zahl von
Selbstspinnern oder stetig wirkenden SpinnstüMen umfassen, bei denen pneumatische
Vorrichtungen zum Auseinanderhalten gerissener Fäden zur Anwendung kommen.
Bei den bisher bekannten Anlagen dieser Art werden diese pneumatischen Vorrichtungein
durch ein gemeinsames Gebläse mit feuchter Luft gespeist, von dem aus die Luft durch
geeignete Leitungen auf die einzelnen Stühle verteilt wird.
Hieraus ergibt sich, daß alle Selbstspinner, die im allgemeinen mit Fäden von verschiedener
Axt arbeiten, durchweg Luft vom gleichen Druck und vom gleichen Feuchtigkeitsgrad
erhalten und daß, da die Luft des Saales durch ein einziges Gebläse hindurchgehen
muß, um dann auf die verschiedenen Vorrichtungen verteilt zu werden, von diesen
aus dann ein Rückstrom nach dem Gebläse ίο hin entsteht. Dieser große Rückstrom von
Luft verhindert es, daß in gewissen Teilen des Saales eine stärkere Feuchtigkeit aufrechterhalten,
wird, die der Art der dort verspon-. nenen Wolle entspricht.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese Unzuträglichkeiten zu beseitigen, indem
dieser große Rückstrom der Luft vermieden wird. Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung
jeder Selbstspinner oder jeder stetig ao spinnende Stuhl mit einem oder zwei unabhängigen,
d.h. voneinander und von den den Vorrichtungen benachbarter Spinnerschienen unabhängigen Gebläsen versehen, die feuchte
Druckluft erzeugen und diese gewissermaßen für jede Spinnmaschine in einem geschlossenen
Kreislauf bewegt.
Wenn es sich um Selbstspinner handelt, wird der Erfmdungsgeg-enstaiid vorzugsweise
so ausgebildet, daß in der Mitte jedes Flügels rechts und links von der Stirnseite ein elektrischer
Motor ein Gebläse oder eine Luftpumpe antreibt, die unmittelbar mit dem Rohr verbunden
ist, das die Luftstrahlen zwischen den Fäden verteilt. Um den Feuehtigkeitsgrad
nach der Art des von dem Selbstspinner verarbeiteten
Fadens zu> ändern, wirkt der Luftbefeuchter auf die durch jedes Gebläse angesaugte
Luft, um ihr den erforderlichen Feuchtigkeitsgrad zu verleihen.
Ein Auisführungsbieispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt;
es zeigen:
Abb. ι eine Anlage mit vier Selbstspinnern,
von der Seite gesehen, Abb. 2 in schauibildlicher Darstellung die besondere Anordnung
an einem Selbstspinner.
Die in Abb. 1 schematisch gezeigte Anlage umfaßt vier Selbstspinner 1, deren jeder im
oberen Teil eine vollständige Einrichtung zur Erzeugung der feuchten Druckluft aufweist,
die nötig ist, um die Vorrichtungen zum Trennen gerissener Fäden zu speisen. Diese Einrichtung
besteht aus einem . Elektromotor.2, der ein Gebläse 3 antreibt. Dieses mündet
auf der Druckseite in eine Leitung 4, die unmittelbar nach einem Rohr 5 führt, das längs
des Selbstspinners angeordnet ist und aus dem Luftstrahlen ausgeblasen werden, die die
Trennung der Fäden des Selbstspinners in bekannter Weise sichern. Der von dem Geblase
gelieferte Luftdruck wird durch die Geschwindigkeit des Elektromotors bestimmt, den man mittels eines Vorsehaltwiderstandes 6
regeln kann.
Die Luftbefeuchtung erfolgt anderseits mittels Luftbefeuchter bekannter Anordnung, die
z. B. zerstäubtes Wasser, feuchte Luft oder wassergesättigte Luft in die Öffnung des Gebläses
einblasen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist
der Luftbefeuchter schematisch bei 7 gezeigt. Es versteht sich von selbst, daß das Gebläse
durch eine Luftpumpe oder eine ähnliche Vorrichtung ersetzt werden kann.
Wie die Pfeile zeigen, kreist die durch das Gebläse eines Selbstspinners gehende Luft
gewissermaßen in geschlossenem Kreislauf, derart, daß man den Druck und die Feuchtigkeit
der auf die Fäden eines Selbstspinners einwirkenden Luft unabhängig von dem benaehbarten
Selbstspinner regeln kann. Es ist hierzu zu bemerken, daß die Selbstspinnermaschinen
von großem Platzbedarf sind. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Maschinen sind in Abb. 1 verkleinert gezeichnet.
In Abb. 2 ist in schaubildlicher Darstellung die Einrichtung an einem Selbstspinner
gezeigt, wobei ein Elektromotor 2 und ein Gebläse 3 angeordnet ist, das durch eine Leitung
4 mit einem Rohr 5 verbunden ist, von dem die Luftstrahlen ausgehen, die auf die
zwischen den bekannten Walzen 9 und ι ο hindurchgehenden Fäden einwirken.
Claims (3)
1. Vorrichtung für Spinnmaschinen zum Auseinanderhalten gerissener Fäden mit
feuchten Druckluftströmen, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Spinnmaschine
eine oder mehrere voneinander unabhängige Gruppen von Vorrichtungen zum Erzeugen
der annähernd in einem Kreislauf bewegten feuchten Druckluft angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeidhnet, daß in der Mitte jedes Flügels eines Selbstspinners beiderseits
der Stirnseite ein von einem Elektromotor getriebenes. Gebläse (Luftpumpe) angeordnet ist, das unmittelbar mit dem
Düsenrohr verbunden ist, das die Luftstrahlen zwischen den Fäden verteilt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Befeuchtungsvorrichtung
in das Saugrohr des Gebiases .einmündet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE1643717X | 1925-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439679C true DE439679C (de) | 1927-01-15 |
Family
ID=3894904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL65247D Expired DE439679C (de) | 1925-04-18 | 1926-03-05 | Vorrichtung fuer Spinnmaschinen zum Auseinanderhalten gerissener Faeden |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1643717A (de) |
| DE (1) | DE439679C (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH298469A (de) * | 1951-09-28 | 1954-05-15 | Buehler Krayer Hermann | Faden- und Flug-Absaugvorrichtung an einer Spinn- oder Zwirnmaschine. |
| US2827844A (en) * | 1953-10-21 | 1958-03-25 | Cherry Burrell Corp | Insect excluder |
| US2814176A (en) * | 1954-11-30 | 1957-11-26 | Horace L Bowie | Yarn cleaner |
| US4753663A (en) * | 1981-03-18 | 1988-06-28 | Burlington Industries, Inc. | Reduction of water solids contributions to apparent cotton dust levels through use of special water in atomizers |
-
1925
- 1925-05-28 US US33494A patent/US1643717A/en not_active Expired - Lifetime
-
1926
- 1926-03-05 DE DEL65247D patent/DE439679C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1643717A (en) | 1927-09-27 |
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