DE439253C - Rost zum Brennen von Emailwaren - Google Patents
Rost zum Brennen von EmailwarenInfo
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- DE439253C DE439253C DEM89225D DEM0089225D DE439253C DE 439253 C DE439253 C DE 439253C DE M89225 D DEM89225 D DE M89225D DE M0089225 D DEM0089225 D DE M0089225D DE 439253 C DE439253 C DE 439253C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23D—ENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
- C23D9/00—Ovens specially adapted for firing enamels
-
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Description
- Rost zum Brennen von Emallwaren. Zum Brennen oder Glühen der auf Ofenteilen, Herdt -eilen, Töpfen, Löffeln und Tassen aufgetragenen Emailmasse wurden diese Gegenstände bisher auf geschlossene genietete Roste oderauf einzelne nebeneinandergelegte Roststäbe gebracht, um dann durch eine Ofenbeschickungsvorrichtung dem Ofen zugeführt zu werden.
- Die Herstellung der geschlossenen genieteten Roste ist sehr zeit- und lohnraubend. Außerdem ist das, Gewicht dieser Roste sehr ,hoch und die Lebensdauer derselben sehr kurz, da die einzelnen eingenieteten Roststäbe bei dem häufigen Temperaturwechsel, welcher durch das Be- und Entladen der Roste vor dem Ofen entsteht, sich verziehen, krumm werden und hierdurch vorzeitig unbrauchbar werden.
- Einen weiteren Nachteil haben diese Roste infolge ihres unnütz hohen Eigengewichtes. Die Einführung der beladenen Roste in den Ofen geschieht durch besondere Beschickungsvorrichtungen, die ohne Ausnahme durch Menschenhand bewegtwerdenmüssen, infolgedessen ohne weiteres das Streben nach möglichst leichten Rosten verständlich wird.
- Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist noch der bei der Verwendung der schweren Roste entstehende Wänneverlust während der Be- und Entladung. Diesen Wärmeverlust muß naturgemäß der Ofen wieder ersetzen was gleichbedeutend mit unnützem Kohlenverbrauch und Minderleistung ist, da des Ofen längere Zeit benötigt, um die eingeführten Eisenmassen auf die erforderliche Temperatur zu bringen. Bei der Verwendung der oben angeführten losen Roststäbe sind diese Fehler zum Teil schon vermieden, da dieselben nicht das hohe Gewicht besitzen und geringe Herstellungskosten verursachen. Der Nachteil dieser einzelnen Stäbe besteht jedoch darin, daß die an der Brennware befindliche Emailmasse an den einzelnen Stäben festbrennt, wodurch letztere beim Abheben der Brennware sich verschieben und dann wieder zurechtgelegt werden müssen, was jedoch ungünstig auf die Be- und Entladezeit einwirkt.
- Diese übelstände werden durch den in der Zeichnung dargestellten Rost vollständig vermieden.
- Abb. i zeigt den Rost in der Draufsicht. Abb.2 zeigt den Rost in der Schnittrichtung a-b.
- Abb. 3 zeigt den Rost ebenfalls in der Schnittrichtung a-b, jedoch in größerem Maßstabe.
- Abb. 4 zeigt den einzelnen Roststab R im Querschnitt c-d. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die einzelnen Roststäbe R an beiden Enden durch eine Stange S, die außer einer Kreisfläche auch jede andere Querschnittfläche haben darf, verbunden. Hierdurch wird erreicht, daß beim Anbrennen der Emailmasse an dem Stab R selbst dieser sich beim Entladen nicht heben oder verschieben kann, weil ihn die Verbindungsstanga S daran hindert. E bedeutet in der Abb. i die Emailware, 0 die Ofenbeschickungsvorridhtung.
- Die Entfernung der Roststäbe R voneinander ist durch einfaches Verschieben derselben auf den Verbindungsstangen S in leichtester Weise möglich, was bei dem häufigen Wechsel in der Größe der zu glühend-en Gegenstände von großem Nutzen ist, da der Rost für alle Größen einstellbar ist. Die Herstellung dieses Rostes ist in der denkbar einfachsten Weise möglich, da an den Stabenden nur eine öffnung anzubringen ist, durch welche die Verbindungsstangen S hindurchgesteckt werden.
- Das Gewicht des Rostes wird durch die beiden Verbindungsstangen S ganz unerheblich erhöht, dagegen ist jedem einzelnen Stab die Möglichkeit gegeben, sich zu dehnen oder zu schrumpfen, da die gering querschnittigen Verbindungsstangen leicht nachgeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Rost zum Brennen von Emailwaren, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Roststäbe miteinander durch Stangen verbunden sind, auf denen die Roststäbe sich verschieben lassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM89225D DE439253C (de) | 1925-04-04 | 1925-04-04 | Rost zum Brennen von Emailwaren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM89225D DE439253C (de) | 1925-04-04 | 1925-04-04 | Rost zum Brennen von Emailwaren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439253C true DE439253C (de) | 1927-01-07 |
Family
ID=7321230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM89225D Expired DE439253C (de) | 1925-04-04 | 1925-04-04 | Rost zum Brennen von Emailwaren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439253C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741407C (de) * | 1940-04-03 | 1943-11-11 | Wilhelm Neumann | Verfahren zur Herstellung von Hohlrosten fuer Emaillierbrennoefen |
-
1925
- 1925-04-04 DE DEM89225D patent/DE439253C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741407C (de) * | 1940-04-03 | 1943-11-11 | Wilhelm Neumann | Verfahren zur Herstellung von Hohlrosten fuer Emaillierbrennoefen |
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