DE530090C - Ofen, vornehmlich zum Brennen von Email oder fuer andere kurzzeitige Erwaermungsvorgaenge - Google Patents

Ofen, vornehmlich zum Brennen von Email oder fuer andere kurzzeitige Erwaermungsvorgaenge

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DE530090C
DE530090C DEA54089D DEA0054089D DE530090C DE 530090 C DE530090 C DE 530090C DE A54089 D DEA54089 D DE A54089D DE A0054089 D DEA0054089 D DE A0054089D DE 530090 C DE530090 C DE 530090C
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DE
Germany
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oven
grate
furnace
short
heating processes
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Expired
Application number
DEA54089D
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English (en)
Inventor
Dr Viktor Paschkis
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D9/00Ovens specially adapted for firing enamels
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D9/00Ovens specially adapted for firing enamels
    • C23D9/08Supporting devices for burning-bars

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)

Description

  • Ofen, vornehmlich zum Brennen von Email oder für andere kurzzeitige Erwärmungsvorgänge Die Erfindung bezieht sich auf einen Ofen, der eine kontinuierliche gute Ausnutzung des Glühraumes, ein rasches Arbeiten und eine gute Arbeitseinteilung bei Vermeidung von Zeitverlusten insbesondere in jenen Fällen gestattet, in welchen nach verhältnismäßig kurzer Glühdauer auf eine sofortige Nacharbeitung des noch heißen Glühgutes Wert gelegt werden muß. Der neue Ofen eignet sich insbesondere zum Fertigbrennen von Emailwaren, die nach a bis 3 Minuten Brenndauer in heißem Zustande nachgerichtet werden müssen, da sich das Brenngut beim Glühen verzieht und eine nochmalige Glühung zum Nachrichten nicht angängig ist.
  • Bisher wurden für solche Zwecke Ofen mit zwei Muffeln verwendet, von denen jede nur einen Beschickungsrost hatte, also während der ganzen Dauer des Ausrichtens des Gutes, Entladens und Neubeladens des Rostes unausgenutzt leer stehen mußte. Wählte man dabei die Zahl der Arbeiter so, daß zur Vermeidung unausgenutzter Arbeitszeit diese fortlaufend an dem einen oder anderen Rost zu tun hatten, so mußte die Brenndauer gerade der Zeit zum Ausrichten, Be- und Entladen entsprechen, und es war von den zwei Muffeln immer eine unausgenutzt, während an ihrem Roste gearbeitet wurde. Wählte man die Arbeiterzahl größer, so daß die neue Beschickung der einen Muffel erfolgen konnte, ehe die in der anderen befindliche Ware fertiggebrannt war, so wurde die Arbeitszeit nicht voll ausgenutzt. Man hat versucht, diesem Übelstand abzuhelfen, indem man Ofen baute, die je eine Tür an der Vorder- und Rückseite besaßen, so daß ein beladener Rost in den Ofen geschoben werden konnte, sobald ein zweiter Rost mit fertiggebrannter Ware aus dem Ofen kam. Dieser zweite Rost wurde aus der Offnung der Ofenrückseite herausgenommen, wurde dann entladen und mußte zwecks Neueinführung in den Ofen zur Ofenvorderseite bzw. an die Ladestelle zurückbefördert werden.
  • Wollte man diesen zusätzlichen Transport vermeiden, so mußte an jeder Seite des Ofens be- und entladen werden und die Bedienungsmannschaft immer von der einen Seite zur anderen Seite des Ofens und wieder zurück wandern, was in den kurzen Brennzeiten von a bis 3 Minuten ebenfalls einen sehr ins Gewicht fallenden Arbeitszeitverlust bedeutete.
  • Es ist weiter vorgeschlagen worden, die beiden Roste miteinander zu kuppeln, so daß sie gleichzeitig bewegt werden. Aber auch diese Anordnung macht es erforderlich,. daß die Bedienungsmannschaft ihren Standortdauernd ändern muß.
  • Erfindungsgemäß werden alle diese Nachteile vermieden, indem zwischen zwei Ofenöffnungen zwei oder mehrere Roste derart durch beide Öffnungen aus- und einschiebbar angeordnet sind, claß die Roste an verschiedenen Seiten des Ofens gleichzeitig be- und entladen werden können. Die Roste bestehen zweckmäßig aus zwei miteinander verbundenen oder gekuppelten Rostteilen, von denen der eine in den -Ofen gelangt, während der andere herausgezogen wird, so daß das Be-und Entladen der einen Teile gleichzeitig auf verschiedenen Seiten des Ofens erfolgt, während die anderen Rostteile unter voller Ausnutzung des Ofenglühraumes sich im Ofen befinden.
  • Der neue Ofen ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In dem Glühraum I sind die Roste ?. 3 zwischen zwei einander gegenüberliegenden Ofenöffnungen ein- und gusschiebbar angeordnet. Jeder Rost a, 3 besteht aus zwei Rostteilen., 5 bzw. 6, 7, -die miteinander derartig verbunden oder gekuppelt sind, daß z. B. beim Einschieben der Rostteile 4.. 6 die Rostteile 5, 7 nach entgegengesetzten Ofenseiten ausgeschoben «erden und umgekehrt. Bei der dargestellten Stellung der Roste wird die Ware auf den Rostteilen 5, 7 geglüht, während auf den Rostteilen 4, 6 gebrannte Ware ausgerichtet, abgeladen und frische Ware wieder aufgeladen wird. Sobald diese Arbeit beendet ist, ist auch die Brenndauer der auf den Rostteilen 5, 7 befindlichen Ware beendet, und die neu beladenen Rostteile .4, 6 gelangen in den Ofen. während die Rostteile 5, 7 mit gebrannter Ware aus dem Ofen geschoben, die Ware auf ihnen ausgerichtet, abgeladen und frische Ware aufgeladen wird, worauf sich das Spiel wiederholt. Auf diese Weise arbeitet der Ofen kontinuierlich, und die Bedienungsmannschaften sind dauernd beschäftigt, ohne in umständlicher Weise von einer Ofenseite zur anderen wandern zu müssen.
  • Die Bedienung der Roste kann von Hand oder auch maschinell unter Zuhilfenahme von Hebeln, Stirnrädern, Zahnstangen, Kupplungen und Motoren irgendwelcher Art erfolgen. Ebenso. kann das Offnen und Schließen der Türen an den Ofenöffnungen von Hand oder maschinell, gegebenenfalls automatisch erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCfIE: I. Ofen, vornehmlich zum Brennen von Email oder für andere kurzzeitige Erwärmungsvorgänge mit mindestens zwei einander gegenüberliegenden Beschikkungstüren, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere nebeneinanderliegende Roste (a, 3) derartig durch beide Öffnungen mit gegenläufiger Bewegung aus- und einschiebbar angeordnet sind, daß die Roste gleichzeitig an verschiedenen Seiten des Ofens be- und entladen werden können. :2. Ofen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Rost (z, 3) aus zwei miteinander verbundenen oder gekuppelten Teilen (4., 5, 6, 7) besteht, von denen der eine in den Ofen gelangt, während der andere herausgezogen wird, so daß immer die einen Teile (.4. 6 bzw. 5, 7) der verschiedenen Roste (z, 3) gleichzeitig auf verschiedenen Seiten des Ofens be- und entladen werden, während die anderen Rostteile (5, 7 bzw. q., 6) sich im Ofen befinden.
DEA54089D 1928-05-06 1928-05-06 Ofen, vornehmlich zum Brennen von Email oder fuer andere kurzzeitige Erwaermungsvorgaenge Expired DE530090C (de)

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