DE438779C - Verfahren zum Befestigen von Borstenbuescheln in Borstenkoerpern aus Bein o. dgl. Baustoff mittels spreizbarer Anker - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von Borstenbuescheln in Borstenkoerpern aus Bein o. dgl. Baustoff mittels spreizbarer Anker

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DE438779C
DE438779C DEN23850D DEN0023850D DE438779C DE 438779 C DE438779 C DE 438779C DE N23850 D DEN23850 D DE N23850D DE N0023850 D DEN0023850 D DE N0023850D DE 438779 C DE438779 C DE 438779C
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anchor
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building material
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/16Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by wires or other anchoring means, specially for U-shaped bristle tufts

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Description

  • Verfahren zum Befestigen von Borstenbüscheln in Borstenkörpern aus Bein o. dgl. Baustoff mittels spreizbarer Anker. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Befestigen von Borstenbüscheln in Bürstenkörpern aus Bein o. dgl. hartem Baustoff mittels spreizbarer Anker und besteht insbesondere darin, daß die unteren Arme des im urgespreizten Zustand bis zum Aufstoßen auf den Lochboden in die Bohrung eingeführten Ankers beim Spreizen der Oberarme sich schließen und dabei im Lochboden derart geführt werden, daß der Anker sich hebt und an diametral gegenüberliegenden Punkten der Ankerarme festgeklemmt wird: Die Führung der unteren Ankerarme im Lochboden wird vorteilhaft dadurch erreicht, daß der Boden der zur Aufnahme der Borstenbüschel dienenden Bohrungen nach einem Kreisbogen gekrümmt ist, dessen Krümmung flacher ist- als diejenige des von den Kanten der unteren Ankerarme bei der Spreizung. der oberen Ankerarme beschriebenen Kreisbogens. Durch die vorstehende Anordnung wird der Anker oben und unten in der Bohrung festgeklemmt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i und z einen Anker in Vorder- und Seitenansicht.
  • Abb. 3 und q. die A,ndangs- bzw. Endstellung des Befestigungsankers beim Einführen des Ankers in die Bohrung. und Abb. 5 verschiedene Stellungen des Ankers, aus der die Bewegung äer einzelnen Ankerteile ersichtlich ist.
  • Der aus Bein v.-dgl. Bäustoff hergestellte Bürstenkörper a ist mit senkrechten Bohrungen b zur Aufnahme der Borstenbüschelh und durchlaufenden Querbohrungen C von zweckmäßig ovalem Querschnitt versehen. Durch diese Querbohrungen entstehen seitliche Ausnehmungen in den Bohrungen b, welche zur Aufnehme der oberen Ankerarme dienen.- Die Anker sind vierarmig ausgebildet und weisen in ihrer Grundlinie einen V-förmigen Schlitze auf, während die oberen Arrne j durch eine Ausnehmung f gebildet sind. Die in die Mitte der Borstenbüschellt eingesetzten Ankerwerden, wie in Abb.3 gezeigt, im ungespreizten Zustande in die senkrechten Bohrungen b @eingeführt, bis die Ecken k der unteren Ankerarme auf den Lochboden d aufstoßen. Nunmehr werden mit Hilfe eines Stempels die oberen Armei auseinandergespreizt, wobei infolge der Verformung des Ankers die Ecken k der unteren Anker sich auf einem Kreisbogen aufeinander zu bewegen, so daß der Schlitz e sich schließt. Die Krümmung des Lochbodens d ist nun flacher. als die Krümmung des von den Ecken k bei der Spreizung beschriebenen Kreisbogens, infolgedessen wird der Anker bei der Spreizung nach dem Eingang der Bohrung zurückbewegt, also gehoben. Bei der Spreizung des Ankers treten die oberen Arme j in die seitlichen Aussparungen,b ein und wird infolge der rückwärtigen Bewegung des Ankers -dieser an diametral gegenüberliegenden Punkten im Bürstenkörper festgeklemmt, indem die Ecken k gegen den Lochboden und die Flächen n gegen die Kanten des Bürstenkörpers gepreßt werden (Abb. 5). Auf diese Weise erhält der Anker einen vollkommenen Halt, so daß er auch `dann noch fest in der Bohrung sitzt, wenn überhaupt keine Borsten mehr vorhanden sind.
  • Die Kanten p rufen bei der Spreizung eine allmähliche Zusammenpressung der Borsten hervor.
  • Anstatt dem Boden der Bohrungen h eine napfähnliche Form zu geben, kann dieser auch mit Auflageflächen für die Ankerfüße versehen sein, die zwecks Hebung des Ankers beim Spreizen eine entsprechende Neigung und Form erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Befestigen von Borstenbüscheln in Borstenkörpern aus Bein o. dgl. Baustoff mittels spreizbarer Anker, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Anne des im ungespreizten Zustand bis zum Aufstoßen auf den Lochboden in die Bohrung eingeführten Ankers beim Spreizen der Oberarme sich schließen und dabei im Lochboden derart geführt werden, daß der Anker sich hebt und an 'diametral gegenüberliegenden Punkten der Ankerarme im Borstenkörper festgeklemmt wird. z. Borstenkörper zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der zur Aufnahme der Borsteribüschel dienenden Bohrungen nach einem Kreisbogen gekrümmt ist, dessen Krümmung flacher ist. als diejenige des von den Kanten der unteren Ankerarme beschriebenen Kreisbogens.
DEN23850D 1924-11-27 1924-11-27 Verfahren zum Befestigen von Borstenbuescheln in Borstenkoerpern aus Bein o. dgl. Baustoff mittels spreizbarer Anker Expired DE438779C (de)

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