DE438652C - Federrohr - Google Patents

Federrohr

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DE438652C
DE438652C DEH98171D DEH0098171D DE438652C DE 438652 C DE438652 C DE 438652C DE H98171 D DEH98171 D DE H98171D DE H0098171 D DEH0098171 D DE H0098171D DE 438652 C DE438652 C DE 438652C
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head arch
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L51/00Expansion-compensation arrangements for pipe-lines
    • F16L51/04Expansion-compensation arrangements for pipe-lines making use of bends, e.g. lyre-shaped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. DEZEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 438652 -KLASSE 47f GRUPPE
(H98i7iXU\47f)
Gustav Hönnicke in Hannover.
Federrohr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1924 ab.
Die bekannten, zur Aufnahme der Längenausdehnungen von Rohrleitungen dienenden sogenannten Federrohre haben im allgemeinen die in Abb. ι der Zeichnung dargestellte Form. Sie bestehen aus einem Kopfbogen A-B-C mit gleichbleibendem Krümmungsradius und zwei Fußbögen/. Häufig sind zwischen den Kopfbogen und die Fußbögen noch zwei gerade Zwischenstücke eingeschaltet. Bei dieser Form wird der Scheiteiquerschnitt B-B' drehpunktähnlich, und zwar sehr hoch beansprucht; denn die übrigen Teile der Schleife geben erst dann nach, wenn bei B-B' durch Spannungszunahme ein entsprechender Widerstand erreicht ist. Da die Rohraußenseite des Kopfbogens überdies durch das Biegen geschwächt ist, bildet der Punkt B die gefährlichste Stelle der Schleife. Der un-
günstigen. Beanspruchung trägt man dadurch Rechnung, daß maß das Federrohr beim Einbau um die halbe Federung auseinanderzieht, also die Rohraußenseite des Kopfbogens unter Druckspannung setzt. Um Federung und Beanspruchung günstiger zu gestalten, fertigt man die Schleifen auch ganz oder teilweise aus gewelltem Rohr; das ist aber kostspielig. Es ist bereits vorgeschlagen, der ungünstigen ίο Scheitelbeanspruchung durch eine andere Linienführung zu begegnen; die Scheitelstrecke wurde gerade ausgeführt. Die Schwächung des Scheitelquerschnittes durch das Biegen wird auf diese Weise vermieden.; aber ein neuer Mangel tritt ein. Bei gerader Scheitelstrecke kann der gefährliche Quer- - schnitt nicht mehr sicher in der Streckenmitte angenommen werden; er wird sich vielmehr an derjenigen Stelle befinden, die jeweils infolge der Ausführung und Materialbesehaff enheit die geringste Widerstandsfähigkeit besitzt. Die Lage des gefährlichen Querschnittes ist also eine rein zufällige. Daraus ■ergibt sich eine große Unsicherheit und die Gefahr unsymmetrischer Beanspruchung des Federrohres, die bedenklich ist.
Nach der Erfindung wird der Kopfbogen nicht stetig kreisförmig und auch nicht mit gerader Scheitelstrecke ausgeführt, sondern elliptisch oder annähernd elliptisch. Dabei ist die Scheitelstrecke steifer als bei stetig gekrümmtem Kopfbogen, aber immer noch so viel gekrümmt, daß die Beanspruchung" symmetrisch bleibt. Die Scheitelspannungen konzentrieren sich nicht mehr fast ausschließlich im Scheitelquerschnitt, sondern verteilen sich auf die Scheitelstrecke. Die Federung ist besser und die Festigkeit größer und gleichwohl die Gefahr bedenklicher unsymmetrischer Beanspruchung ausgeschaltet. Abb. 2 zeigt ein. Ausführungsbeispdel.
Das Fedierrohr besteht aus dem Kopfbogen M-N-O-P, den Fußbögen/ und den geraden Schenkeln g. Der Kopfbogen kann eine genaue oder eine etwa aus drei Kreisbögiem M-N1 N-O, 0-P zusammengesetzte angenäherte Ei- ' lipse sein. Je genauer das Ellipsenstück M-N-O-P ist, um so gleichmäßiger verteilen sich die Spannungen über dem Kopfbogen.
Die Rohraußenseite wird im. Scheitel durch das Biegen kaum geschwächt. Die für die Federung günstigen geraden Seitenschenkel werden länger als bei stetig gekrümmtem Kopfbogen. Abb. 1 und 2 haben übereinstimmende Hauptabmessungen: Durchmesser d3 Länge/, Ausladung A3 Breite & und Fußbogenradien/·. Gemäß Abb. 1 ist für Zwischenstücke überhaupt kein Platz., dagegen haben die geraden Zwischenstücke g-(gemäß Abb. 2) eine beachtliche Länge,
Im Sinne der Erfindung kann man die Scheitelstrecke N-O anstatt nach außen (gemäß Abb5 2) auch nach innen krümmen. Ferner läßt sich die neue Schleifenform mit der ganzen oder teilweisen Wellung des zur Herstellung des Ausgleichbogens dienenden Rohres vereinigen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Federrohr, bei welchem der Kopfbogen aus drei Strecken besteht, von denen die Scheitelstrecke steifer ist als die Seitenstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfbogen elliptisch oder angenähert elliptisch verläuft.
    Abb. 2.
DEH98171D 1924-08-15 1924-08-15 Federrohr Expired DE438652C (de)

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DEH98171D DE438652C (de) 1924-08-15 1924-08-15 Federrohr

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DE438652C true DE438652C (de) 1926-12-20

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DEH98171D Expired DE438652C (de) 1924-08-15 1924-08-15 Federrohr

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DE (1) DE438652C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004012721A1 (de) * 2004-03-16 2005-10-06 Deutsche Bp Aktiengesellschaft Kraftstoffbehälter für Tankstellen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102004012721A1 (de) * 2004-03-16 2005-10-06 Deutsche Bp Aktiengesellschaft Kraftstoffbehälter für Tankstellen

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