DE438408C - Kastenfoermiger Motorradrahmen - Google Patents

Kastenfoermiger Motorradrahmen

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DE438408C
DE438408C DEK94778D DEK0094778D DE438408C DE 438408 C DE438408 C DE 438408C DE K94778 D DEK94778 D DE K94778D DE K0094778 D DEK0094778 D DE K0094778D DE 438408 C DE438408 C DE 438408C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K11/00Motorcycles, engine-assisted cycles or motor scooters with one or two wheels
    • B62K11/02Frames
    • B62K11/04Frames characterised by the engine being between front and rear wheels
    • B62K11/06Frames characterised by the engine being between front and rear wheels the frame being of single-beam type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Kastenförmiger Motorradrahmen. Zusatz zum Patent 345325 Der trägerförmige Kastenrahmen gemäß dem Patent 345325 ist in seinem Hauptkörper aus mehreren Teilen, Kopf, Rumpf, Boden, Gabel usw., zusammengesetzt, die durch Schweißen miteinander verbunden sind. Dadurch ergeben sich zahlreiche Nähte, damit viele Arbeit, und es wird die Gefahr des Leckwerdens begünstigt. Die Nähte liegen zum Teil an unzugänglichen Stellen, wie z. B. beim Übergang des Trägerrahmens in die Hinterradgabel, und können deshalb schwer nachgesehen werden. Die Herstellung des das Lagerrohr für die Vordergabel tragenden Kopfes ist eine teuere Arbeit. Alle Anschlußaugen sitzen unmittelbar am Rumpf, wodurch der Werkstoff an diesen Stellen schnell ermüdet.
  • 'Nach vorliegender Erfindung ist eine einfachere Herstellung des Kastenrahmens unter Vermeidung der zahlreichen Nähte bis auf eine einzige dadurch ermöglicht, daß er aus zwei nahtlos gezogenen, am Stoß zweckmäßig durch Schweißen vereinigten Töpfen als Brennstoffbehälter besteht, von denen der vordere die Lagerhülse für die Lenkstange trägt, während auf dem hinteren das Gabelstück befestigt ist. Dies kann durch Warmaufziehen, Aufpressen o. dgl. geschehen. E s weist dann der den Brennstoffbehälter bildende Teil des Trägerrahmens nur eine einzige frei zugängliche Naht auf, die zudem in der Mitte an einer ungefährdeten Stelle liegt und jederzeit nachgeprüft und nachgedichtet werden kann. Die beiden gezogenen Töpfe stellen glatte, am Boden abgerundete Körper mit genauen Maßen und unter Spannung stehenden Wänden dar, wodurch das Aufziehen des Gabelstücks erleichtert und dessen fester Sitz verbürgt ist. Dabei ist die Möglichkeit gegeben, für das Gabelstück mit Rücksicht auf die Formgebung der Gabelschenkel und deren Übergang in den Trägerrahmen stärkeres Blech zu wählen. Die Lagerhülse für die Lenkstange kann im vorderen Topf eingesetzt sein. Soll jedoch dessen Durchdringung vermieden werden, dann könnte das Lagerrohr entweder in einer Einpressung am Boden des vorderen Topfes, z. B. durch Hartlöten oder Anschweißen, befestigt sein, oder es wird in einem besonderen Kopf eingesetzt, der seinerseits in gleicher Weise, wie das Gabelstück am hinteren Topf, auf den vorderen Topf warm aufgezogen oder in gleichwertiger Weise befestigt wird. Dieser Kopf kann auch die Augen für den Anschluß des Rahmenunterbaues tragen, um dessen unmittelbaren Angriff an der Wand des von den beiden gezogenenTöpfengebildeten Brennstoffbehälters und damit die an diesen Stellen auftretenden Ermüdungserscheinungen des Werkstoffes zu umgehen. Jedoch könnte der Unterbau auch am vorderen Topf mittels eines ihn umspannenden Klemmbandes aufgehängt sein.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in Abb. z in einem Ausführungsbeispiel in Seitenansicht des kastenförmigen Trägerrahmens dargestellt. Abb. z ist ein schräger Längsschnitt nach Linie 2-2 in Abb. z in größerem Maßstab. Abb 3 ist ein Ouerschnitt nach Linie 3-3 in Abb. 2 und Abb. 4 derselbe Querschnitt einer etwas abweichenden Ausführungsform. Abb. 5 ist -ein Querschnitt nach Linie 5-5 in Abb. 2. Abb. 6 und 7 zeigen zwei abweichende Ausführungsbeispiele für die Befestigung der Lagerhülse der Lenkstange, und Abb.8 ist ein Querschnitt durch ein anders ausgeführtes Gabelstück.
  • Der kastenförmige Trägerrahmen besteht aus zwei nahtlos gezogenen Töpfen a und .b und einem Gabelstück c. Die Töpfe a und b sind an ihrem Stoß vereinigt und bilden einen verhältnismäßig langen und raumfassenden Behälter. Die Nahtverbindung kann geflanscht oder überlappt. sein. Das Beispiel nach Abb. 2 zeigt eine Flanschverbindung. Es ist zweckmäßig, die Naht durch ein sie abdeckendes Profilband ei zu verkleiden, das zugleich Angaben über Behälterinhalt u. a. enthalten kann. Nach Abb. i und 2 durchdringt die Lagerhülse e für die Lenkstange den Topf a in seinem vorderen Ende, so daß die Behälterwand an dieser Stelle eine Verletzung aufweist, die jedoch hei sorgfältiger Einrichtung der Lagerhülse unschädlich ist. Das Gabelstück c besteht vorteilhaft aus einem Blechzuschnitt, der zu einer vorderen Hülse c' und den beiden Gabelschenkeln c" geformt ist. Die beim Zuschnitt abfallenden Blechstreifen können nach innen umgebogen und an ihrer Naht verschweißt sein., so daß sie höhle und lange starre Gabelschenkel bilden. Da der Topf b ebenfalls nahtlos gezogen ist, so bildet sein: Boden eine unverletzte und zugleich geprüfte- Wand, da ein Stück Blech, nachdem es einen solchen Ziehvorgang ohne Beschädigung ausgehalten hat, die Probe für seine Güte bestanden hat.. Die Steckhülse ;f für die Sattelstütze ist durch die Hülse c' des Gabelstückes c geführt, durchdringt also -die Wand des Topfes b nicht. Zur Raumgewinnung für den Einbaudes Hinterrades und zur sicheren Befestigung der Steckhülse f kann es noch zweckmäßig sein, den Boden des Topfes b, wie aus Abb. 2 ersichtlich, einzupressen und hier die Hülse einzusenken und. etwa durch Hartlöten zu befestigen. Zur weiteren Befestigung und Sicherung könnte noch eine angeschweißte Schale g dienen. Es empfiehlt sich, auch den freien Rand der Hülsen c' vom Gabelstück c ebenfalls durch ein Profilband d zu decken.
  • Der in beliebiger Weise gestaltete und im gewählten Beispiel aus einem ü-Profilträger bestehende Rahmenunterbau h für Befestigung und Lagerung des Motors sowie der Fußstützen ist am vorderen Topf a mittels eines Klemmbandes i befestigt, das unter dem Topf Augen i' für die Verbindungsschrauben mit denn Unterbau lt bildet.
  • Soll die Durchbrechung der Behälterwand durch die Lagerhülse e der Lenkstange vermieden werden, dann kann die Lagerhülse e gemäß Abb. 6 in derselben Weise befestigt sein, wie mit Bezug auf die Steckhülse f der Sattelst%e beschrieben und in Abb. 6 gezeigt. Eine weitergehende Sicherung der Hülsen e und f ist durch sie umfassende und angeschweißte Laschen k erreichbar. Eine Schweißverbindung läßt sich an .dieser Stelle vermeiden, wenn die Lagerhülse e an einem besonderen nahtlos gezogenen Kopf -l, ihn durchdringend, befestigt ist, der seinerseits -in derselben Weise wie das Gabelstück c auf den Topf a warm aufgezogen oder aufgep-reßt und damit sicher befestigt ist (Abb.7). Besteht das Gabelstück nicht aus einem Blechzuschnitt, aus dem zugleich die Gabelschenkel geformt sind, so daß sich aus einem Zuschnitt kein rohrförmiger Anschluß zum Warmaufziehen öder Aufpressen auf das Ende des Topfes b ergibt, dann könnte in den Zuschnitt m ein besonderes Rohrstück n eingeschweißt sein, mittels dessen das Gabelstück auf den Topf b gezogen wird, wie Abb. 8 zeigt. Das Klemmband i kann in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise aus .zwei zusammengesetzten Stücken bestehen oder auch aus zwei Teilen gemäß Abb. q., die überlappt verschweißt sind. Der Übergang der Hülse c' in die Gabelschenkel c" wird zweckmäßig -durch eine aufgeschweißte Lasche o (Abb. 5) verstärkt.
  • Der Querschnitt der Töpfe b ist ein beliebiger. Er kann sowohl rund wie .auch annähernd vier-bzw. rechteckig oder auch oval sein, wie in Abb. 3 und .4; besonders letzterer Querschnitt ist vorteilhaft, weil er einen großen Raum umschließt und damit einen entsprechend ,großen Behälterinhalt für Brennstoff ergibt, dabei aber trotzdem ein gefälliges Aussehen darbietet. Eine Unterteilung des Rahmens in Brennstoffbehälter, Werkzeugtasche usw. ist namentlich dann nicht erforderlich, wenn besondere Satteltaschen benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kastenförmiger Motorradrahmen gemäß Patent 3q.5325, dadurch gekennzeichnet, daß .der Kastenrahmen aus zwei nahtlos gezogenen, am Stoß zweckmäßig- durch Schweißen vereinigten Töpfen (a, b) als Brennstoffbehälter besteht, von denen der vordere die Lagerhülse für die Lenkstange trägt, während auf dem hinteren das Gabelstück, z. B. durch Warmaufziehen, Aufpre§sen o. dgl., befestigt ist.
  2. 2. Rahmen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse (e) für die Lenkstange an einem auf den vorderen Topf (a) fest aufgezogenen Kopf (l) befestigt ist.
DEK94778D 1925-06-30 1925-06-30 Kastenfoermiger Motorradrahmen Expired DE438408C (de)

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DEK94778D DE438408C (de) 1925-06-30 1925-06-30 Kastenfoermiger Motorradrahmen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937147C (de) * 1952-08-13 1955-12-29 Fritz Roth K G Befestigung des Kraftstoffbehaelters an einem Kraftrad
DE962861C (de) * 1954-05-19 1957-04-25 Steyr Daimler Puch Ag Auf dem Rahmen von Motorraedern od. dgl. gelagerter Kraftstoffbehaelter
EP1698548A1 (de) * 2005-03-02 2006-09-06 HONDA MOTOR CO., Ltd. Motorradrahmen

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EP1698548A1 (de) * 2005-03-02 2006-09-06 HONDA MOTOR CO., Ltd. Motorradrahmen
US7681680B2 (en) 2005-03-02 2010-03-23 Honda Motor Co., Ltd. Frame assembly for a motorcycle

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