DE436744C - Peitschenstock - Google Patents

Peitschenstock

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DE436744C
DE436744C DED50063D DED0050063D DE436744C DE 436744 C DE436744 C DE 436744C DE D50063 D DED50063 D DE D50063D DE D0050063 D DED0050063 D DE D0050063D DE 436744 C DE436744 C DE 436744C
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whip stick
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B11/00Whips or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Peitschenstock. Zur Peitschenfabrikation darf bekanntlich kein Material verwendet werden, dessen Durchmesser der gewünschten Griffstärke gleich ist und das nach oben spitz zulaufend behobelt wird, weil Rohrmaterial von dieser Stärke in der Mitte einen weichen Kern hat, der leicht bricht. Man greift daher, wenn es sich nicht um minderwertige oder Kinderpeitschen als Spielzeuge handelt, zu folgenden Fabrikationsmethoden i. Man verwendet dünnes Rohrmaterial und leimt am Griffende ringsum Verstärkungsleisten auf. Diese Methode ergibt den »durchgehenden Rohrstock«.
  • 2. Man verwendet nur die äußere, gute und elastische Faserschicht des Rohrmaterial:, schneidet daraus vier bis sechs einzelne Teile, deren Querschnitte so geformt sind, daß sie, zusammengeleimt, einen Stock von rundem Querschnitt ergeben. Diese Methode wird viel angewandt, muß jedoch stets dann angewandt werden, wenn der Stock eine Stahleinlage erhalten soll, weil er dann ohnedies gespalten werden müßte. Auf diesem Wege entsteht der »durchgehende Rohrstock«, meistens jedoch, wenn Stahl eingelegt wird, der »durchgehende Rohrstock mit Stahleinlage«.
  • 3. Man setzt den ganzen Stock der Länge nach aus zwei Teilen durch kurze Überlappung zusammen und verwendet hierzu einen dicken, naturblanken Griff, leimt auf dessen eines Ende den eigentlichen dünnen Stock auf, der kürzer und bei Stahleinlage ebenfalls mehrteilig zusammengesetzt ist. Diese Methode ergibt den »Rohrstock mit Griffansatz« bzw. »Rohrstock mit Stahleinlage und Griffansatz«.
  • Bei den Methoden i und 2 muß der roh gehobelte und faserige Griff eine künstliche Umhüllung erhalten, weil sonst leicht eine Verletzung der Hand durch abgesplitterte Faserteile des Rohrmaterials möglich ist, weil ferner in die Poren des Rohrmaterials ein-,iringendes Wzsser weich und mürbe macht und Anschwellungen und Risse hervorruft. Zum Schluß sieht die freigelegte Längsfaserung unschön aus. Als künstliche Umhüllung kommt in Frage: Webstoff, Wachstuch aufgeleimt, Garnumspinnung, Garnumwicklung mit Ölfarbe gestrichen und lackiert, Anstrich mit Gummifarbstoff, Leder, Celluloid, mehrfacher Ölfarbenanstrich usw. Ganz abgesehen vom Kostenpunkt und Zeitaufwand steht die künstliche Umhüllung dem naturblanken Glasurgriff des unbearbeiteten Rohrgriffes in bezog auf Haltbarkeit, Widerstandsfähigkeit, Schönheit, Glätte und Glanz weit nach. Dieser Umstand ist ein 'Nachteil der nach Fabrikationsmethode i und 2 hergestellten, sonst erstklassigen Peitschenstöcke und ein Vorteil der nach ihrer Fabrikationsmethode (s. unter 3) und Qualität erst an zweiter Stelle stehenden Peitschenstöcke mit Griffansatz.
  • Diesem Cbelstand soll abgeholfen werden durch Verwendung eines innen ausgebohrten naturblanken Rohrgriffes a, welcher in seinem äußeren Durchmesser der gewünschten Griffstärke des Stockes entspricht. Es genügt auch, wenn der Rohrgriff nicht ganz durchbohrt ist, sondern, wie b zeigt, höchstens to cm ungebohrt bleiben. Der eigentliche durchgehende dünne Stock ist derselbe wie der in der Fabrikationsmethode r und a angegebene und mit c bezeichnete, nur daß er am dicken Ende in derselben Länge wie die Bohrung von a bzw. b rund. und im Durchmesser etwas kleiner ist wie diese. Durch Überstreifen von a bzw. b über c und Festleimen erhält man die Kombination d, welche durch Bearbeiten (d. i. Hobeln in der gestrichelt angedeuteten Form) den bis auf die bisher übliche Art der Fertigstellung fertigen Peitschenstock e liefert. Die Neuheit der Sache liegt also in der Verwendung eines ausgebohrten, naturblanken Rohrgriffes für einen durchgehenden Stock, wodurch die künstliche Umhüllung des Griffes wegfällt und billigere Herstellung infolge des vereinfachten fachten Verfahrens möglich ist.

Claims (1)

  1. PATE NT-ANSPRUC11: Peitschenstock, dadurch gekennzeichnet, daß der durchgehende Peitschenstock mit einem über das Griffende gestreiften, naturblanken Rohrgriff versehen ist.
DED50063D 1926-03-21 1926-03-21 Peitschenstock Expired DE436744C (de)

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DE436744C true DE436744C (de) 1926-11-08

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