DE430787C - Reinigungs- oder Massiergeraet, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Reinigungs- oder Massiergeraet, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE430787C
DE430787C DEM87710D DEM0087710D DE430787C DE 430787 C DE430787 C DE 430787C DE M87710 D DEM87710 D DE M87710D DE M0087710 D DEM0087710 D DE M0087710D DE 430787 C DE430787 C DE 430787C
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Description

  • Reinigungs= oder 1Kassiergerät, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. Die Erfindung betrifft ein zum Reinigen oder Massieren, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, geeignetes Gerät aus einem Holzstück mit auf der Arbeibfläche borstenartig voneinander getrennten Fasern. Das Wesen; der Erfindung besteht darin, daß das Holzstück, dessen: Fasern. auf der Arbeitsfläche zweckmäßig durch Eintauchen in eine vorteilhaft heiße Flüssigkeit und darauffolgendes Kneten und Pressen, Reiben oder Kneten getrennt sind, an einen besonderen Haltestiel leicht lösbar angeschlossen ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausbildungsform des neuem Gerätes beispielsweise veransehaulicht, ,es zeigt Abb. i die zerfaste Arbeitsfläche eines Holzstückes im Querschnitt, Abb. a den Längsschnitt eines solchen Holzstückes und einen Stiel.
  • Bei dem quer zur Faserrichtung abgeschnittenen Holzstück a sind die Fasern auf einem zweckentsprechenden Längenteil (Abb. z links) voneinander getrennt, der dadurch das Aussehen. und die Wirkung eines Borstenbündels hat. Der nicht zerfaste Holzteil (Abb. z rechts) sichert den. Zusammenhang des zerfasten Arbeitsteiles; er kann von der Rinde umschlossen bleiben und unmittelbar oder mittelbar zum Handhaben des Borstenteils dienen. Bei der gezeichneten Ausbildungsform ist der Holzteil a zum Aufsetzen auf einem. Stiel b ausgebildet, der zur leicht lösbaren Verbindung mit einem Gewindezapfen c ausgestattet sein kann.
  • Durch Vereinigung beliebig vieler solcher Holzstücke a läßt sich eine entsprechend größere Arbeitsfläche erzielen., die bürstenähnliches Aussehen hat und an Stelle der bisher benutzten Bürsten verwendbar ist. Darüber hinaus gewährleisten die mit dem vorliegen-.den Merkmal ausgestatteten Geräte wegen der größerem Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit des zerfasten Holzes eine vorteilhaftere und vielseitigere Verwendung als die bisherigen Borstenstoffe. . Auch für technische Zwecke, z. B. zum Reinigen oder Polieren von. Metallflächen, wo die Borsten starker Erwärmung oder scharfen Flüssigkeiten ausgesetzt sind; würde das zerfasre Holz als Bürste oder Bürstenwalze besonders geeignet sein.
  • Die, Herstellung ist wesentlich einfacher und weniger kostspielig als das bisher nötige Bündeln der einzelnen Borsten. Zum Trennen der Fasern können die Holzstücke stellenweise längs eingeschnitten und' in eine heiße Flüssigkeit-, etwa in kochendes `Wasser, getaucht werden, worauf durch zweckentsprechendes Pressen, Reiben oder Kneten der bereits gelockerte Zusammenhang der Fasern völlig getrennt wird. Bei der Vereinigung mehrerer solcher Holzstücke a zu einer Bürste können die Holzstücke ähnlich den bekannten Borstenbündeln in entsprechende. Bohrungen des gemeinsamen Bürstenkörpers, gegebenenfalls unter Verwendung eines geeigneten Bindemittels, eingesetzt oder auch mix einer zentralen Bohrung auf entsprechende Zapfen aufgesteckt werden.
  • Die zentrale Bohrung kann zweckmäßig bis zur Arbeitsfläche durchgeführt werden (Abb. 2). Es entsteht dann eine kranzförmige Arbeitsfläche (Abb. i), durch deren Breitenbemessung die Starrheit der Holzfasern beeinflußt werden kann. Ferner kann die zentrale Bohrung zum Zuführen irgendwelcher Stoffe (Polier- oder Reinigungsmittel, Flüssigkeiten, Kühlwasser) oder auch zum Aufnehmen oder Ableiten irgendwelcher Stoffe benutzt werden.
  • Schließlich kann mit dem vorliegenden Gerät auch eine sterile Wirkung erzielt werden, was besonders für die Mund- und Zahmpflege wesentlich ist. Es braucht nur eine Holzart gewählt werden, die aseptische Stoffe (Gerbsäure) enthält, oder das zerfaste Holz wird mit aseptischen Stoffen getränkt. Dies ist bei der Aufsaugefähigkeit des Holzes ohne weiteres durchzuführen, aber bei den Borsten animalischen Ursprungs nur unvollständig zu erreichen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: z. Reini.gungs- oder Massiergerät, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, aus einem Holzstück mit auf der Arbeitsfläche borstenartig voneinander getrennten Fasern bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß das Holzstück, dessen Tasern auf der Arbeitsfläche zweckmäßig durch Eintauchen in eigne vorteilhaft heiße Flüssigkeit und darauffolgendes Kneten und Pressen, Reiben oder Kneten getrennt sind, an einen besonderen Haltestiel leicht lösbar angeschlossen sind.
  2. 2. Reinigungs- oder Masslergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Holzstück mit auf der Arbeitsfläche borstenartig voneinander getrennten Fasern einte längslaufende Höhlung sowohl zum lösbaren Verbinden mit einem Stiel als auch zur Bildung einer kranzförmigen Arbeitsfläche hat.
  3. 3. Reinigungs- oder Massiergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Holzstücke mit auf der Arbeitsfläche borstenartig voneinander getrennten Fasern durch Nebeneinanderstellung zu einer bürstenähnlichen Fläche mittels des besonderen Haltestiels lösbar vereinigt sind.
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