DE4366C - Entfernungsmesser - Google Patents
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C3/00—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
- G01C3/10—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
- G01C3/12—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with monocular observation at a single point, e.g. coincidence type
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Description
1878.
Klasse 42.
GUSTAV BOCK in GIESSEN. Entfernungsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1878 ab.
Der Entfernungsmesser soll ermöglichen, die Entfernung zweier Punkte innerhalb einer gewissen
Grenze zu bestimmen.
m η ist eine auf einem Fufs normal stehende
Messingstange mit 1,5 cm Durchmesser. Am Punkt m ist seitwärts und normal zu ihr stehend
ein 5 cm langes Stahlstäbchen befestigt, an dessen Spitze ein intensiv schwarz- gefärbtes
stählernes Korn angebracht ist. Genau dasselbe Stäbchen mit Korn ist an.' dem Punkt q, der
von m 2 m entfernt ist, befestigt. Die Entfernung von q bis η ist gleich 0,2s m. In den
Fufs der Stange ist eine sogenannte Dosenlibelle eingesetzt, vermittelst deren man denselben
sofort in horizontale Lage bringen kann.
uf ist eine vierkantige, ebenfalls auf einem mit einer Dosenlibelle versehenen Fufs ruhende
Stange von 3,20 m Höhe.
Oben und unten wird dieselbe von einem Rechteck begrenzt, dessen eine Seite = 5 cm
und dessen andere = 2 cm ist. Die Mitte der Stange ist von der breiteren Seite her durch
eine 2 cm breite Oeffhung durchbrochen, und läfst sich in derselben ein darin eingesetztes
Keppler'sches terrestrisches Fernrohr auf- und niederbewegen.
Dasselbe ist in der Richtung von oben nach unten um einen äufserlich sichtbaren Punkt
drehbar und bleibt infolge einer Feder in jeder beliebig gestellten Höhe von selbst stehen.
Hinter der Objectivlinse des Fernrohrs ist gerade so, wie bei dem des Nivellirinstrumentes, ein
Haarkreuz angebracht. Rechts auf der anderen Seite der Stange rechtwinklig zu derselben
und dicht hinter der Oeffhung ist ein in einer Nuth laufender verschiebbarer und höchst fein
gearbeiteter Mafsstab angebracht; bis dicht an denselben geht ein am Fernrohr angebrachter
und auf der rechten Seite der Oeffnung hervorragender Stahlstift, der so am Fernrohr befestigt ist, dafs seine Verlängerung
genau senkrecht auf dem Drehpunkt des Fernrohrs steht. Die Höhe des Mafsstabes, der
ebenso wie das Fernrohr in jeder beliebig gestellten Höhe von selbst infolge einer Feder
stehen bleibt, ist ebenso grofs, wie die an der Stange befindliche Oeffhung, nämlich = 2,80 m.
Gebrauch des Instrumentes.
Um die Entfernung eines Gegenstandes zu bestimmen, läfst man die Stange τη η genau
25 m von der anderen (von dem Drehpunkt des Fernrohres bis zu einem Korn der kleineren
Stange gemessen) aufstellen. Dies läfst sich sehr leicht durch eine genau auf 25 m abgemessene,
mit Wachs getränkte seidene Schnur erreichen. Hierauf visirt man, sich niederlegend,
durch das heruntergeschobene Fernrohr über das untere Korn der kleineren Stange so lange,
bis der Punkt, dessen Entfernung gesucht ist, mit der äufsersten Spitze des Korns und dem
Schnittpunkt des Haarkreuzes genau in einer geraden Linie liegen. Alsdann schiebt man
den Mafsstab so hoch, dafs der Stift des Fernrohres gerade mit dessen unterem Ende abgleicht.
Das Fernrohr wird hierauf in die Höhe geschoben und, indem man sich einer kleinen
Leiter bedient, über das obere Korn der kleineren Stange auf obige Art visirt. Die
ganze hier beschriebene Manipulation wird bei einiger Uebung kaum mehr als 1 Minute Zeit
in Anspruch nehmen.
Beweis und Beispiel.
Bekannt sind z. B.
Bekannt sind z. B.
constante j m q = 2 m
Gröfsen I ^=25111
Gefunden rs = 2,70 m.
Gröfsen I ^=25111
Gefunden rs = 2,70 m.
Gesucht lq=x.
Es verhalten sich die Strecken
Es verhalten sich die Strecken
in q : r s = χ : (χ -j- 2 5).
Daraus ergiebt sich für χ der Werth 70,1 m,
also / q-\- q s = 95,1 m.
Angenommen ferner rs sei z.B. = 2,10m,
dann ist
m q : r s = χ : {χ -\- 2 5)
χ = 500 m
folgt Iq -f- qs = 525 m.
Die Entfernungen können bis ca. 1600 m gemessen werden.
Der leichteren Handhabung des Instrumentes halber kann man für die verschiedenen Gröfsen
von r s im voraus die Werthe berechnen und am Mafsstab antragen und hat man daher die gesuchte
Entfernung an demselben einfach abzulesen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4366C true DE4366C (de) |
Family
ID=283118
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4366D Active DE4366C (de) | Entfernungsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4366C (de) |
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0
- DE DENDAT4366D patent/DE4366C/de active Active
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