DE436285C - Pendelmuehle - Google Patents

Pendelmuehle

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DE436285C
DE436285C DEI24497D DEI0024497D DE436285C DE 436285 C DE436285 C DE 436285C DE I24497 D DEI24497 D DE I24497D DE I0024497 D DEI0024497 D DE I0024497D DE 436285 C DE436285 C DE 436285C
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DE
Germany
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mill
air
ring
ducts
pendulum
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Expired
Application number
DEI24497D
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English (en)
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INT COMB ENG CORP
International Combustion Engineering Corp
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INT COMB ENG CORP
International Combustion Engineering Corp
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Publication date
Application filed by INT COMB ENG CORP, International Combustion Engineering Corp filed Critical INT COMB ENG CORP
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Publication of DE436285C publication Critical patent/DE436285C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/02Centrifugal pendulum-type mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. OKTOBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M436285 KLASSE 50 c GRUPPE
(124497
Pendelmühle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1924 ab.
Die Erfindung betrifft eine Pendelmühle mit mehreren von einer Mittelachse aus angetriebenen, in einem Mahlring umlaufenden Walzenpendeln und über dem Boden der Mühle umlaufenden, das Gut zwischen die Walzen und den Ring fördernden Schaufeln, die innerhalb eines Ringes von Lufteinlaßkanälen umlaufen.
Der Hauptzweck der Erfindung liegt darin, den Aufbau zu verstärken und dabei die Luftkanäle frei von Arbeitsgut zu halten.
Hierzu ist vor allem erfindungsgemäß der zwischen den Luftkanälen und Schaufeln schräg abwärts ausgebildete Boden der Mühle auch unter den Schaufeln nach der Mitte der Mühle abgeschrägt. Dem gleichen Zweck dient nach der Erfindung auch eine neuartige Ausbildung des Luftschachtes.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel.
Abb. ι ist eine teilweise Seitenansicht der Mühle,
Abb. 2 ein senkrechter Schnitt durch das Unterteil,
Abb. 3 ein wagerechter Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2,
Abb. 4 ein wagerechter Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 2,
Abb. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 3,
Abb. 6 ein Schaubild des Unterteils der Mühle,
Abb. 7 ein Aufriß eines der Pflüge,
Abb. 8 ein Grundriß der Abb. γ, Abb. 9 ein Schnitt nach Linie 9-9 der Abb. 7;
Abb. iü und 11 sind Schnitte nach Linie 10-10 und 11-11 der Abb. 8.
Der Unterteil 10, Ring 11 und Stege 12 der ίο Mühle bilden sämtlich vorzugsweise ein Stück. Die Stege begrenzen Lufteinlaßkanäle 13 zum Innern der Mühle. An das Obergehäuse 14 der Mühle schließt sich ein zu einer Saugvorrichtung führendes Auslaßrohr 15. Ein ring- »5 förmiger Luftschacht 16 umschließt die Luftkanäle und erhält Luft, z. B. durch ein Rohr 17, aus dem Staubabscheider. Rohr 15 Hegt an der Saugseite und Rohr 17 an der Druckseite des Abzugsgebläses. Der Ring 11 trägt einen Mahlring 18 (Abb. 2), gegen den mehrere Mahlwalzen 19 arbeiten, die drehbar von Gliedern 20 getragen werden. Diese sind an ein Glied 21 angelenkt, das am oberen Ende der Hauptwelle 22 befestigt ist. Je eine Schaufel 23 läuft mit jeder Walze um und führt das Gut vom Boden der Mühle zum Mahlring vor der Walze. Der Walzenträger
21 und die Welle 22 ruhen auf einem mittleren Fuß 24, durch den die Welle ragt. Der Fuß hat einen Flansch 25, der einen Teil des Mühlenbodens bildet und am Boden 10 durch Bolzen 26 (Abb. 2) befestigt ist. Die Welle
22 wird mittels Welle 27 von einer Scheibe 28 aus durch ein Getriebe 29, 30 getrieben.
Die Erfindung richtet sich besonders auf sehr große Mühlen, Mit dem Durchmesser der Mühle und der Zahl ihrer Walzen muß das Volumen der durch die Mühle strömenden Luft proportional gesteigert werden. Da aber die Förderhöhe der Schaufeln praktisch begrenzt ist, so ist der senkrechten Erstreckung der Lufteinlaßkanäle eine Grenze gesetzt. Bei den bisherigen Mühlen dieser Art tritt stets eine gewisse Verstopfung der Luftkanäle durch aufgeschaufeltes Gut ein. Die Erfindung hält die Kanäle frei. In erster Reihe sind' die Bodenflächen der Luftkänäle einwärts und abwärts geschrägt, wie bei 31 (Abb. 2 und 5) gezeigt. Vorzugsweise ist auch die Bodenfläche i6a des Luftschachtes 16 abwärts gegen die Luftkanäle geschrägt, so daß sie ein Bestreben zur Selbstreinigung j zeigt. Ferner laufen die Schaufeln über eine ! Kreisbahn in einigem Abstande innerhalb der inneren Enden der Luftkanäle, wobei dieser
- Teil des Bodens 10 auch: geneigt ist, wie hei 32 angedeutet, während die Oberfläche 33 zwischen den Schaufeln und den Luftkanälen auch abwärts und einwärts geneigt ist, und zwar vorzugsweise schärfer als die Flächen 31 und 32. Die Flächen 32 und 33 können aber gleiche Neigung haben. In jedem Falle wird alles Gut, das durch die Schaufeln nach außen getrieben wird oder sich über ihre Außenkanten verstreut, mindestens in erheblichem Maße auf die mehr oder weniger steile Schrägfläche 33 fallen und in die Bahn der Schaufeln zurückgleiten. Wenn Gut in die Luftkanäle oder gar den Luftschacht 16 gelangt; so wird es ebenfalls auf den schrägen Bodenflächen in die Mühle zurückzufallen suchen. Die Oberfläche 34 des Flansches 25 des Fußes 24 erhält auch eine scharfe Nei- : gung, so daß das Arbeitsgut sich nicht leicht j darauf ablagert.
! Die Stege 12 liegen schief zum Radius der Mühle (Abb. 3 und 4) und sind so geformt, daß die inneren Teile 35 der Luftkanäle wesentlich gleichförmigen Querschnitt haben, während die äußeren Teile 36 auswärts geschrägt sind. Die Stege 12 sind so gestaltet, daß sie nicht bloß die Luft ablenken und den durch den Schacht 16 fließenden Luftstrom zerteilen und ihn annähernd tangential in die Mühle leiten, sondern auch das Unterteil der Mühle gegen den Druck der Walzen auf den Mahlring versteifen. Der Ring 11 ist kleiner als der Boden 10, und die Stege 12 laufen diagonal von dem Ring abwärts und auswärts zur Kante des Bodenteils, wie bei 37 augedeutet, so daß sie Streben bilden, welche den auf den Mahlring ausgeübten Schub schräg gegen den starken Bodenteil übertragen. Der Mahlring 18 wird durch Keilblöcke 38 festgehalten, die zwischen seiner Oberfläche und einem Ring 39 angeordnet sind, der durch Bolzen 40 befestigt ist. Die Blöcke 38 werden durch Bolzen 41 zurückgezogen. Das Obergehäuse 14 ist durch Bolzen 42 an einem Flansch 43 am Ring 39 befestigt.
Die Stege 12 haben vorzugsweise folgende Ausbildung: Eine Seitenfläche 44 (Abb. 4) jedes Steges liegt in einer einzigen Ebene, die schräg zum Radius der Mühle und schräg vorwärts und aufwärts in der Richtung gegen den durch Schacht 16 fließenden Luftstrom gerichtet ist. Der zweiseitige Winkel zwischen dieser Fläche 44 und den Flächen 31 und 33 ist vorzugsweise etwas kleiner, jedenfalls aber nicht größer als 900. Die andere n0 Seite des Steges hat zwei unter stumpfem Winkel zueinander stehende Flächen, deren innere 45 parallel mit der Oberfläche 44 des Nachbarsteges ist, während die Oberfläche 46 sich von dieser nach der Außenkante des Bodens zuneigt,, wodurch die geschrägte Mündung für den zwischenliegenden Luftkanal, wie oben erwähnt, gebildet wird. Die durch den Schacht 16 strömende Luft prallt daher auf die Flächen 44 und wird durch die senk- iao recht und wagerecht verengten inneren Enden der Luftkanäle in Strömen gezwängt, welche
die Luftkanäle frei von losem Gut zu halten suchen. Die Vorsprünge der Stege über den Ring 11 hinaus dienen daher zwei Zwecken, nämlich den Unterteil gegen den Schub der Walzen zu versteifen und Luft aus dem ringförmigen Schacht in die Luftkanäle abzulenken. Die Innenkanten der Stege 12 sind wesentlich normal zur Oberfläche 33, so daß ein freier Raum zwischen den Stegen und der
to Bahn der Schaufeln bleibt, die über die Oberfläche 32 laufen.
Zwecks gleichmäßiger Verteilung der Luft auf die Kanäle hat der Schacht 16 vorzugsweise die Form nach Abb. 1 und 2. Seine Höhe nimmt also längs des Umfanges der Mühle von dem Punkt aus ab, wo die Luft in die Trommel durch das Rohr 17 eintritt, was seitlich am Punkt 47 der Fall ist, bis zum tiefsten Punkt 48 unter dem Knie 49, welches das Rohr 17 mit dem Schacht verbindet. Dieser ist durch den Flansch 50 und Winkelring 51 befestigt.
Die gleichmäßige Verteilung der Luft an · die Kanäle, das Vorspringen der Stege 12 in den Luftschacht, die Vorwärtsneigung der Seitenflächen der Stege, gegen welche die Luft prallt, die Abwärtsschrägung der Böden der Luftkanäle und die scharfe Neigung der inneren Enden dieser Böden und der Öberfläche zwischen den Luftkanälen und den Schaufeln sowie die Abwärtsschrägung des Luftschachtbodens tragen sämtlich dazu bei, die Luftkanäle freizuhalten, was die Leistungsfähigkeit der Mühle steigert bzw. kann bei gleichem Gesamtquerschnitt der Luftkanäle die Mühle größer und mit mehr Walzen gebaut werden, da dann mehr Luft entsprechend der größeren Arbeitsmenge durchgeführt werden kann.
Die Schaufeln 23 sind an einem schrägen Unterflansch 52 (Abb. 2) einer Hülse 53 befestigt, deren Flansch 54 an einem Flansch 55 am Walzen träger 21 befestigt ist. Der Flansch 52 hat schräge Vorsprünge 56 und ist daneben bei 57 (Abb. 8 und 10) verdickt. Der Schaufelkörper 53 ist an dem Vorsprung 56 durch Bolzen 59 befestigt, nimmt in einer Nut 60 eine Rippe 61 des Vorsprungs 56 auf und hat eine Schneide 62, die durch Schrauben 63 befestigt ist, welche durch Flanschen 64 und 65 hindurchgehen. Die Schaufel hat Rippen 66, 67.
Das Gut wird den Walzen postenweise zugeführt. Ein Hauptspeiseschacht 68 liefert das Gut oben in das Gehäuse 14 und kann mit einer Zumeßvorrichtung versehen sein. Er liefert das Gut oberhalb des Walzenträgers 21 seitlich des Endes der Welle 22. Die Walzenachsengehäuse 20 sind bei 69 an Gabelarme 70 des Trägers 21 angelenkt. Von den Öffnungen 71 (Abb. 1) zwischen den Armpaaren führen Schächte 72 abwärts und auswärts zum Mahlring. Ein Schurz 73 (Abb. 2) kann an dem Teil 21 vorgesehen sein, um Arbeitsgut in die Öffnungen 71 und Schächte 72 zu leiten. Dabei kann das eintretende Gut weniger leicht zum Boden der Mühle fallen. Die Arbeit der Schaufeln und entsprechend die Gefahr des Versetzens der Lufteinlaßkanäle wird daher verringert.
Unter dem Kegelrad 30 (Abb. 2) ist ein Spurlager mit Gehäuse 74, Laufbahnen 75, 76, Kugeln 77, Platte 78, Pfanne 79, Kugel 80, Stellschraube 81 und Halter 82 vorgesehen. Eine Kugel 83 ruht in einer Pfanne 84 einer Platte 85, die am Fundament 86 befestigt ist.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Pendelmühle mit mehreren von einer Mittelachse aus angetriebenen, in einem Mahlring umlaufenden Walzenpendeln und über dem Boden der Mühle umlaufenden, das Gut zwischen die Walzen und den Ring fördernden Schaufeln, die innerhalb eines Ringes von Lufteinlaßkanälen umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Luftkänälen und Schaufeln schräg abwärts ausgebildete Boden der Mühle auch unter den Schaufeln nach der go Mitte der Mühle abgeschrägt ist.
2. Ausführungsform der Pendelmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Luftschacht, von dessen Mittelteil die Luftkanäle abführen, einen schräg einwärts und abwärts gerichteten Boden besitzt und am Lufteintrittspunkte eine größte Höhe hat, die um den Schachtumfang herum in der Richtung stetig abnimmt, in der die Luft zu den Luftkanälen fließt.
3. Ausführungsform der Mühle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkanäle durch zwischen dem Ring und dem Mühlenboden liegende Stege gebildet werden, die schräg zu den jeweiligen Halbmessern der Mühle gerichtet und gegen die Senkrechte gekippt sind.
4. Ausführungsform der Mühle nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Luftkanäle bildenden Stege auswärts und diagonal vom Ring zum Boden der Mühle sich erstrecken, so daß sie den Ring gegen den Schub der Walzen abstützen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER
DEI24497D 1924-03-05 1924-03-05 Pendelmuehle Expired DE436285C (de)

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