DE43596C - Rundsti ickmaschine für doppelfadige Schlauchwaare - Google Patents

Rundsti ickmaschine für doppelfadige Schlauchwaare

Info

Publication number
DE43596C
DE43596C DENDAT43596D DE43596DA DE43596C DE 43596 C DE43596 C DE 43596C DE NDAT43596 D DENDAT43596 D DE NDAT43596D DE 43596D A DE43596D A DE 43596DA DE 43596 C DE43596 C DE 43596C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
thread
threads
double
row
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT43596D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. H. CARROLL in Philadelphia, Pennylvanien, V. St. A
Publication of DE43596C publication Critical patent/DE43596C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Pennsylvania, V. St. A.).
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Rundstrickmaschine, bei welcher der Nadelcylinder zwei Reihen von Zungennadeln trägt, von denen einer jeden ein besonderer Faden derart zugeführt wird, dafs ein einziger doppelt- oder mehrfadiger Schlauch entsteht. Diese Rundstrickmaschine kann ferner mit Vorrichtungen versehen werden, welche Füllfaden zwischen die beiden Schläuche legen, um die Dichtheit des Gewirkes zu vermehren.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Grundrifs eines Theiles einer derartigen Rundstrickmaschine, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 1 und Fig. 3 eine perspectivische Ansicht eines Theiles der Maschine. Die übrigen Figuren geben Details.
Der sich drehende Nadelcylinder A, Fig. 1, ist auf seinem äufseren Umfange mit ungleich tiefen, abwechselnd angeordneten Führungsnuthen B und C für die Nadeln versehen, so zwar, dafs die in den tieferen Nuthen B untergebrachten Nadeln D in einem Kreis und die in die flacheren Nuthen C eingesetzten Nadeln E in einem zweiten, zum ersten concentrischen Kreis liegen, so dafs also zwei von einander getrennte Nadelreihen auf dem einen Cylinder vorhanden sind. Die Nadeln E sind mit schmalen Führungsplatten e, Fig. 5, die Nadeln D dagegen mit breiten Führungsplatten, d, Fig. 2, versehen, beide Reihen von Nadeln haben aber die gewöhnlichen Führungsansätze H, mit welchen sie in der Curvennuth G des festen Mantels F, Fig. 2 und 5, laufen. Die Curvennuth G kann aus einer Reihe von V-förmigen Nuthen gebildet sein, wie in Fig. 6 punktirt angedeutet ist, oder es kann die Nuth G auch so gestaltet sein, wie in vollen Linien in Fig. 6 gezeigt ist, so dafs die Nadeln einen Augenblick unten bleiben, dann etwas nach oben gehen, hierauf eine Zeit lang nicht weiter gehoben werden, hernach ganz nach oben steigen, um den Faden aufzunehmen, und schliefslich bis zu ihrem tiefsten Punkt herabgehen.
Die Fadenführer /, Fig. 1, 3 und 4, haben zwei Oeffnungen i und i1, durch welche letzteren die Fäden J und K hindurchgezogen sind, von denen der eine J der Nadelreihe D und der andere K der Nadelreihe E zugeführt wird.
Wenn die Maschine in Gang ist, so wird auf jeder Nadelreihe in bekannter Weise zwar ein Schlauch erzeugt, das Endproduct ist aber, da die Nadeln der einen Reihe gleichzeitig durch die von den Nadeln der zweiten Reihe gebildeten Maschen hindurchgehen, ein aus diesen beiden Schläuchen zusammengearbeitetes Waarenstück. Ein auf diese Art erzeugtes Gewirke ist in den Fig. 9 und 10 dargestellt: die Fäden R und S sind Füllfäden.
Es ist klar, dafs der mit den Nadeln D gestrickte Schlauch einen geringeren Durchmesser als der mit den Nadeln E gestrickte haben wird, wenn die Spannung der Fäden J und K die gleiche ist,, und dafs dann das erzeugte Gewirke gerippt έεΐη wird. Um ein vollkommen glattes Gewirke 'zu erzielen, stellt man
die beliebig construirte Spannvorrichtung M für den Faden /, Fig. 3, so ein, dafs sie dem Faden J, welcher den Nadeln D der inneren Reihe zugeführt wird, weniger Spannung ertheilt, als die Spannvorrichtung L dann dem den Nadeln E der äufseren Reihe zugeführten Faden K, so dafs der auf den Nadeln E gebildete Schlauch, wenn er von den Nadeln frei ist, sich von selbst bis zu dem Durchmesser des auf den Nadeln D gebildeten Schlauches zusammenzieht.
Anstatt die Nadeln D und E abwechselnd anzuordnen, können dieselben auch in anderer Weise angeordnet sein, z. B. kann in der einen Reihe eine geringere Anzahl von Nadeln sein als in der anderen Reihe, d. h. auf zwei Nadeln der einen Reihe immer eine Nadel der anderen Reihe folgen u. s. w. Indessen ist die gezeigte Anordnung der Nadeln zur Anfertigung gewöhnlicher Arbeit die beste.
Aendert man die Farbe der Fäden in den verschiedenen Fadenführern 7, Fig. 4, so kann man ein Gewirke mit beliebigem Muster erzeugen, z.B. ein vertical gestreiftes, Fig. 12, ein vertical und horizontal gestreiftes, Fig. 13, ein carrirtes, Fig. 14, u. s. w.
Wenn es gewünscht wird, so können die hinteren Maschen des Gewirkes gerauht werden, Fig. 11, um eine plüschartige Rückseite zu erzeugen.
Um die Dichtheit des Gewirkes zu vermehren, kann man in dasselbe einen oder mehrere Füllfäden R S, Fig. 9, derart einarbeiten , dafs diese Fäden in dem Stoffe wie Schufsfäden liegen. Diesem Zwecke dienen die Fadenführerhebel O, Fig. 2, 3, 7 und 8, welche bei P im Mantel F drehbar gelagert sind und von denen je einer oder je ein Paar für je einen Fadenführer I angeordnet wird, Fig. 4. Die unteren Arme 0 dieser doppelarmigen Hebel O, Fig. 2, werden durch Federn Q mit einem Zahnkranz N η in Eingriff erhalten, welcher an dem Nadelcylinder A sitzt und sich mit diesem dreht. Der Zahnkranz N η ertheilt dem Hebel O eine hin- und herschwingende Bewegung, infolge welcher die oberen Enden ρ der Hebel O, in welche Enden die Füllfäden R und S eingelegt sind, diese Fäden in der aus den Fig. 7, 8 und 9 ersichtlichen Weise um die Nadeln D der inneren Reihe legen, d. h. so, dafs die Füllfäden sich zwischen den Nadeln D kreuzen. Die Füllfäden können jedoch auch in anderer Weise um die Nadeln gelegt werden, z. B. kann der eine Fadenhebel 0, Fig. 2 und 3, den Füllfaden R wellenförmig um die Nadeln E der äufseren Reihe und der andere Fadenhebel O den Füllfaden S in derselben Weise um die Nadeln D der inneren Reihe legen. Ferner brauchen der oder die Füllfäden nicht abwechselnd vor eine und hinter eine Nadel gelegt zu werden, sondern können z. B. vorn über zwei, hinten über eine Nadel gehen u. s. w.
Diese Füllfäden werden von dem Haken der Nadeln nicht zu Maschen verarbeitet, sondern lediglich von der mit den Kulirfäden gebildeten nächsten Maschenreihe in dem Gewirke zurückgehalten. ■
Die mit Füllfäden hergestellte Waare kann ebenfalls gerauht werden und bildet dann eine dem KulirplUsch ähnliche Waare, gegenüber welchem sie noch den Vortheil darbietet, dafs sie beliebig gemustert werden kann.
Es mag noch bemerkt werden, dafs die Nuthen B für die Nadeln D, Fig. 1 und 2, nicht auf ihrer ganzen Länge gleichmä'fsig tief zu sein brauchen, denn es können die Führungsplatten der Nadeln D dieselbe Breite wie die Führungsplatten der Nadeln E erhalten, wenn man nur die Nadel D nach rückwärts oder innen biegt, wie in Fig. 5 punktirt angedeutet ist.
Bei der beschriebenen Maschine bleibt es sich ganz gleich, ob der Nadelcylinder mit den Nadeln rotirt und der Mantel mit den Fadenführern und Garnträgern stillsteht, oder der umgekehrte Vorgang stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Rundstrickmaschine mit zwei in einem Nadelkranz conaxial angeordneten Reihen von Zungennadeln, welchen beiden Reihen je mindestens ein besonderer Strickfaden in solcher Art zugeführt wird, dafs ein einziger doppelt- oder mehrfadiger Schlauch entsteht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT43596D Rundsti ickmaschine für doppelfadige Schlauchwaare Expired - Lifetime DE43596C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE43596C true DE43596C (de)

Family

ID=318905

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT43596D Expired - Lifetime DE43596C (de) Rundsti ickmaschine für doppelfadige Schlauchwaare

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE43596C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4304136A1 (de) Tuftmaschine und Verfahren zum Bilden eines Flors aus Garnschlingen
DE43596C (de) Rundsti ickmaschine für doppelfadige Schlauchwaare
DE2516224C3 (de) Rundstrickmaschine zur Herstellung von Maschenware mit eingelegten Kett- und Schußfäden
DE2027102A1 (de) Wirk-Webware
DE62755C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von plüschartiger Waare auf Häkelgalonmaschinen oder Kettenwirkstühlen
DE817340C (de) Strickware und Maschine zu ihrer Herstellung
DE46198C (de) Fangkettenstuhl für erhaben gemusterte Wirkwaare
DE1144432B (de) Verfahren zum Herstellen von Schlauchware mit farbigen Flaechenmustern im Pendelstricken auf Rundstrickmaschinen
DE102015005438A1 (de) Gestrick und Strickverfahren dafür
DE47596C (de) Maschine zur Herstellung von Zierfaden-Posamenten mit Randschleifen
DE8671C (de) Neuerungen an Rundwirkmaschinen zur Herstellung von Futterwaare
DE216390C (de)
DE290176C (de)
DE221174C (de)
DE621544C (de) Strickmaschine mit Stossfingern zur Maschenbildung
DE240619C (de)
DE31865C (de) Rundstrickmaschine für reguläre Waare
DE48668C (de) Flacher Kettenwirkstuhl mit Zungennadeln, die in zwei Nadelbarren vertheilt sind
AT144583B (de) Maschine zum Verstricken eines Grundfadens und von Kettenfäden.
DE20157C (de) Verfahren und Apparate zur Herstellung eingelegter Farbmuster auf der LAMBschen Strickmaschine
DE131120C (de)
DE64863C (de) LAMB'sche Strickmaschine für reguläre Schlauchwaare mit falscher Naht
AT233716B (de) Maschensicheres Gestricke sowie Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung
DE257615C (de)
DE143304C (de)