DE435778C - Aufzwickmaschine - Google Patents

Aufzwickmaschine

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DE435778C
DE435778C DEU8621D DEU0008621D DE435778C DE 435778 C DE435778 C DE 435778C DE U8621 D DEU8621 D DE U8621D DE U0008621 D DEU0008621 D DE U0008621D DE 435778 C DE435778 C DE 435778C
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DE
Germany
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shoe
shaft
slide
rubber
apron
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Expired
Application number
DEU8621D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/003Lasting machines with lasting strings, stretching straps or the like, for forming the shank portions of shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Aüftwickmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufzwickmaschine, insbesondere für sogenannte Tennisschuhe, deren Schaft oder Oberzeug aus einem Gewebe besteht. Dieses wird beim Aufzwicken nicht mit Tacks an der Brandsohle befestigt, die in den Geweben schlecht halten und die bei derartigen Produkten besonders erwünschte Leichtigkeit und Biegsamkeit beeinträchtigen, sondern durch Klebstoff.
  • Um das Haften des Klebstoffes zu sichern, wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Schaftrand mittels einer elastischen Zwischenlage oder Schürze von Überschiebern auf die Sohlenfläche aufgedrückt, so daß der Druck der Überschieber sich gleichmäßig auf alle Punkte des Schaftrandes verteilt und letzterer ringsherum festklebt. Diese Schürze umfaßt -zweckmäßig auch die ganze Spitze des Schuhes und liegt zwischen diesem und einem den Schuh tragenden Gummikissen, um das Oberzeug rings an den Leisten anzupressen und die sich bildenden Falten glattzustreichen, so daß sie bequem verteilt werden können, ohne an der Außenseite hervorzutreten.
  • Es ist an sich bekannt, die Schäfte von Schuhwerk beim Aufzwicken durch wenigstens teilweise aus elastischem Material bestehende Gurte an den Leisten anzudrücken: aber diese Gurte dienten nicht dazu, den zum Festkleben des Schaftrandes notwendigen Druck zu übertragen und wären auch nicht an der Schuhspitze angeordnet, die bei der bekannten Maschine vielmehr in üblicher Weise durch Walkscheren angearbeitet wird.
  • Es ist ferner bereits bekannt, Schäfte von Tuchschuhen mittels gummibesetzter Formen an den Leistenseiten anzudrücken und den mit Leim bestrichenen Schaftrand durch Überschieber auf die Brandsohle aufzulegen, wo er durch den Druck der Überschieber angeklebt wird. Diese Vorrichtung hat aber nicht die für die vorliegende Erfindung kennzeichnende Gummischürze, die an der Schuhspitze-wirkend den Schaft innig an die Leistenspitze anarbeitet und den Druck der Überschieber elastisch auf den umgelegten Schaftrand überträgt, wodurch ein gleichmäßiger Sitz und eine sichere Befestigung erreicht wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht der Maschine. Abb.2 ein senkrechter Schnitt durch den Vorderteil der Maschine, quer zur Längsachse des Schuhes in größerem Maßstabe.
  • Abb.3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2.
  • Abb. 4 ist ein Grundriß des vorderen Maschinenteiles. . Der Schuh wird in der bei Bettzwickmaschinen üblichen Weise in die Maschine eingesetzt und an den Seiten und der Ferse: durch Vorrichtungen bearbeitet, die keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden. Für die Schuhspitze ist ein Auflager vorgesehen, das aus einem Block r6¢ aus weichem Gummi oder anderem geeigneten Stoff besteht und mit einem Ausschnitt 166 versehen ist, in den das Werkstück eingelegt wird. Durch einen Sohlendrücker 27o, dessen Halter 274 durch eineKurvenscheibe276 auf und nieder bewegt wird, wird das Werkstücks gegen das Kissen 164 gedrückt. Das Kissen wird von einem Halter 162 getragen, der mit einer bogenförurigen Führung 2o2 versehen ist und durch diese in Wangen 204 geführt ist, die an einem Schlitten 222 angebracht sind. Dieser Schlitten ist am Maschinengestell in der Längsrichtung des Schuhes einstellbar. Der Halter 162 besitzt unten Ansätze 2o8, in denen ein Zapfen 2io drehbar ist. In diesen Zapfen greift eine Schraubenspindel 2I2 (Abb. i), die durch Kegelräder von einem Handrad 22o gedreht werden kann, um die Winkelstellung des Halters und des Kissens entsprechend der Form des Leistens regeln zu können.
  • Auf der oberen Seite des Halters r62 sind zwischen Platten 18o, 198 verschiebbar die Überschieber angebracht. Es sind vier Überschieber vorgesehen, zwei an den Seiten (z76) und zwei an der Spitze (i7o). Letztere beiden sind durch einen Zapfen mit einem Schieber 168 verbunden, der in der Längsrichtung hin und her geschoben werden kann, und zwar durch ein Zahnrad 42o auf einer Welle 422, die durch Kegelräder q23 und eine stehende Welle vom Maschinenantrieb in Bewegung gesetzt wird. Die Überschieber 176 sind durch Zapfen 182 mit quer zum Werkstück verschiebbaren Schiebern 178 verbunden. Wenn die Überschieber aus der in Abb. 4 gezeichneten Anfangslage in die Endlage vorgeschoben werden, so bilden die wirksamen Kanten der Überschieber eine ganz oder nahezu ununterbrochene Linie.
  • Die Überschieber 170 werden durch eine Feder 172 so weit nach außen gedreht, bis an ihnen angebrachte Ansätze gegen Ansätze 174 des Schiebers 168 treffen. Die Endflächen der Ansätze 174 sind schräg gestellt und wirken keilförmig auf Rollen 188, die an Armen igo vorspringen. Die Arme igo sind mit Zahnbögen 198 drehbar verbunden, die in Verzahnungen der Schieber 178 eingreifen. Eine Schraube 192 überträgt die Drehbewegung der Arme igo, welche durch die Keilwirkung der schrägen Enden der Ansätze 174 hervorgebracht sind, auf die Zahnbögen. Die Rückwärtsbewegung wird durch Federn 194 hervorgebracht. Die Schieber 178 besitzen Finger 184, welche beim Vorschieben hinter die Überschieber 170 treffen und diese um ihren Befestigungszapfen drehen, so daß die Scherenbewegung der Überschieber 170 hervorgebracht wird. An den Deckplatten 198 ist nun durch Klemmschrauben und eine Klemmschiene Zoo eine Gummiplatte 196 befestigt, die so breit ist, daß sie bis in die Vertiefung 166 hineinragt und gegen welche die Enden der Überschieber 178 beim Vorgehen treffen. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Das Werkstück wird bei angehobenem Drückerfuß 270 in den Ausschnitt 166 des Kissens 164 eingelegt, und zwar so, daß die Innenkante der Gummiplatte oder Gummischürze 196 zwischen Werkstück und Kissen eingeklemmt ist. Nunmehr wird durch den Sohlendrücker das Werkstück festgeklemmt und darauf die Vorwärts- und Schließbewegung der Überschieber hervorgebracht. Die Oberschieber pressen unter Vermittlung der Gummischürze den Schaftrand, der vorher mit Klebstoff versehen ist, gegen die Sohlenfläche. Nachdem die Überschieber ihre Überschiebbewegung vollendet haben, führt der Drückerfuß 27o eine kurze Aufwärtsbewegung aus. Das elastische Kissen 164 dehnt sich dann aus und preßt den Schaftrand mit starkem Druck gegen die Überschieber, um das Festkleben zu bewirken. Dann wird der Sohlendrücker wieder etwas gesenkt, «nährend die Überschieber eine Aufwärtsbewegung machen, so daß sie vom Werkstückende frei werden und in ihre geöffnete Anfangslage zurückkehren können. Die Gummischürze dehnt sich beim Vorwärtsgehen der Überschieber aus und zieht dabei den Schaft fest gegen den Leisten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCrlE: i. Aufzwickmaschine, insbesondere für Tennisschuhe, mit einer den Schaft gegen den Leisten ziehenden nachgiebigen Einlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummieinlage die Form einer Schürze (196) besitzt, die sich zwischen den auf die Schuhspitze einwirkenden Überschiebern (i 7 o. 176) und dem Schuhträger befindet und vor der Einwirkung der Überschieber gegen die Schaftspitze gepreßt wird und während der Einwirkung der Überschieber ihren Druck nachgiebig auf den umgelegten Schaftrand überträgt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhspitze und die Gummischürze sich auf ein verhältnismäßig weiches Gummikissen (164) auflegen, durch dessen Elastizität das Werkstück gegen die Oberschieber gepreßt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummischürze (r96) die ganze Spitze des Schuhes umhüllt und durch Bewegung in der Längsrichtung des Schuhes den Schaft gegen die Leistenspitze zieht.
DEU8621D Aufzwickmaschine Expired DE435778C (de)

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