DE435648C - Dreibalken-Spielzeugwaage - Google Patents

Dreibalken-Spielzeugwaage

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DE435648C
DE435648C DEU8619D DEU0008619D DE435648C DE 435648 C DE435648 C DE 435648C DE U8619 D DEU8619 D DE U8619D DE U0008619 D DEU0008619 D DE U0008619D DE 435648 C DE435648 C DE 435648C
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Germany
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balance
sheet metal
toy
scales
punched out
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Expired
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DEU8619D
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BRUNO ULBRICHT FA
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BRUNO ULBRICHT FA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/30Imitations of miscellaneous apparatus not otherwise provided for, e.g. telephones, weighing-machines, cash-registers
    • A63H33/3011Weighing-machines

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  • Toys (AREA)

Description

  • Dreibalken-Spielzeugwaage. DaB man einzelne Teile der Waage durch Ausstanzen und Biegen herstellt, ist nicht neu. Mit der vorliegenden Erfindung ist es aber dadurch, daB man den verschiedenen Teilen der Waage die weiter unten beschriebenen Formen gibt, gelungen, daß sämtliche Einzelteile einerDreibalken-Spielzeugwaage in einem einzigen Stanzhube aus dünnstem, vorher bedrucktem Blech gestanzt und ohne \Ziet-, . Löt- und Malarbeit zu einer Waage zusammengesetzt werden können, die. gefälliger als die bisherigen Dreibalken-Spielzeugwaagen in Erscheinung tritt und bei erstaunlich niedrigen Gestehungskosten ebenso stabil und empfindlich wie die bisher bekannten Dreibalken-Spielzeugwaagen ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Dreibalken-Spielzeugwaage beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. r zeigt die eine der beiden syminetrischeu Hälften der Waage schaubildlich und Abb. a läßt erkennen, in welcher Gestaltung und gegenseitiger Anordnung die sämtlichen Teile der Waage in einem Stanzhub aus einer j Blechhälfte Eierausgestanzt werden können.
  • Bei der Erfindung werden die beiden oberen Waagebalken a in bekannter Weise als ein- i stückiger Rahmen aus einer bedruckten Blechtafel c Eierausgestanzt und rechtwinklig aufgebogen. -Neu ist dabei, daß die beiden Waagebalken nur durch zwei mit ihnen zu- ! gleich ausgestanzte Abstandstege b miteinander verbunden sind. Durch diese beiden Abstandstege werden die Waagebalken allerdings nicht ganz so versteift wie bei bekannten Einrichtungen, aber dieser vorläufige Versteifungsmangel wird, wie später ersichtlich, durch die besondere Fassung und gegenseitige Absteifung derWaagebalkenendendurcheigenartig ausgebildete Wiegeschalenböcke schon beim Zusammensetzen der Waage behoben.
  • Die oberen Waagebalkena spielen in an sich bekannter Weise mittels Schneiden auf dem Grunde von Ständerlöchern d. Diese Schneiden sind durch die vorzugsweise eingekerbten Unterkanten feines dünnen Blechsteges g gebildet, dessen Anschlagkanten h die Waagebalken gegeneinander abstützen und dessen Tragzungen i mittlere Schlitze k der dünnen Waagebalk en durchsetzen. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß der Blechträger g infolge seiner Führung in den Schlitzen k von selbst richtig zu stehen kommt.
  • Auch der untere Waagebalken l ist aus vorher bedrucktem Blech Eierausgestanzt, und alle drei Waagebalken a, a, l werden außerhalb der äußeren Abstandstege b des oberen Balkenpaares durch bedruckte Querblechtafeln rrc zusammengehalten und abgesteift, die mit Schlitzen ia, o über die. Waagebalkenenden geschoben sind und als Wiegeschalen-Böcke mit den Oberkanten n der Schlitze zt aufKerbenkantenn" der oberenWaagebalkena und mit der Unterkante o' des unteren Schlitzes o unter Kerbenkanten o" des unteren Waagebalkens spielen. Die Quertafeln na ergeben eine sowirksameAbsteifung derWaage-Bälken, daß diese sich auch. bei unachtsamer Hantierung_ mit der Waage nicht verbiegen, obwohl die Stege b unten, statt in der Mitte liegen. Bei der neuen Waage werden ferner noch zwei sich in bekannter Weise gegeneinander einstellende Anzeigezungen r benutzt. Die diese bildenden Zungenschienen s werden durch auf sie und die Bocktafeln in bündig versenkt aufgezapfte Scheiben t in Schlitzausschnitten -ti der Bocktafeln gehalten. Wie ersichtlich, ergibt sich dabei die genaue Einstellung der Zungen gegenüber den Böcken ohne Lötarbeit und ohne Handeinstellung während des Lötens von selbst. Die von den Bocktafeln nt. ausgehenden Blechzapfen greifen dabei durch Schlitze v' der Scheiben t. Die die Wiegeschalen w fassenden Klauen x sind aus den Bocktafeln und den Zungenschienen selbst gebildet. Schon mit den bislierigen Maßnahmen ist die Waage bedeutend billiger herstellbar als die erwähnten bekannten Spielzeugwaagen. DieHerstellung läßt sich jedoch durch folgende Maßnahme noch weiter verbilligen. Auch die Ständerwangen y werden in bekannter Weise aus bedrucktem Blech gestanzt und von den Stegen rechtwinklig aufgebogen. Neu ist aber, daß sie ebenso wie die oben beschriebenen Waagebalken b nur durch seitliche Abstandstege ü miteinander verbunden sind. Dabei werden die Formen und Abmessungen so gewählt, daß aus dem vom Ständerrahmen y, N umfaßten Blechfelde (Abb. z) der die oberen Waagebalken a und deren Seitenstege b bildende Rahmen a, b und aus dem von letzterem umrahmten Blechfelde (las Einspielzungenpaar r, s und die flache Tragachse g des oberen Waagebalkenpaares Eierausgestanzt werden kann, während die Wiegeschalenböcke na nebst den ' Zungenanschlußscheiben t und dem dritten auf der Drahtachse3 spielendenWaagebalkenl auf der einen und die die Wiegeschalen w ergebenden Scheiben w' auf der anderen Seite des Ständerrahmens y, w aus ein und derselben Blechtafel herausgestänzt werden. Damit ergeben sich bei jedem Niedergang des mit entsprechenden Schnitten versehenen Pressenstempels die sämtlichen Teile einer Waage mit verschwindend geringem Abfall, und es entfällt jede nachträgliche Niet-, Löt- und _Anstreicharbeit.
  • Die Ständerwangen wären, weil sie höher und länger als die Waagebalken sind und aus ebenso dünnem, bedrucktem Blech bestehen, dem Verbiegen besonders ausgesetzt. Man kann sie aber durch erhaben bzw. vertieft eingeprägte Ziermuster 4 an den Rändern und in der Mitte in an sich bekannter Weise wirksam versteifen. Das Einprägen -dieser Ziermuster-macht keinen besonderen Arbeitsgang erforderlich, weil es beim Stempelniedergang im unmittelbaren -Anschluß an das Ausstanzen der Teile oder kurz davor erfolgt. Auch die seitlichen Querstege des Ständers können zu ihrer Versteifung mit erhaben eingepreßten Randleisten und sonst,*gen Mustern versehen «-erden. Unter den Begriff »bedruckt« fällt hier auch das Vernickeln und die chemische Herstellung von Metallfärbungen.
  • Nach den angegebenen Vorschriften hergestellte Dreibalken-Spielzeugwaagen fallen auch dann unter die Erfindung, wenn sie statt aus dünnem, bedrucktem Blech aus dickerem, unbedrucktem Blech gestanzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Dreibalken-Spielzeugwaage mit aus Blech gestanzten Waagebalken und Einkerbungen als Scheidenlagerung, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei oberen Waagebalken (a) in bekannter Weise als einstückiger Rahmen (a, b) aus einer eventuell vorher bedruckten Blechtafel herausgestanzt und rechtwinklig aufgebogen sind, dabei aber nur durch seitliche Abstandstege (b) miteinander verbunden sind, so daß zwischen diesen Abstandstegen (b) und Waagebalken (d) noch ein Raum in der Blechtafel verbleibt, aus dem noch weitere Teile der Waage gleichzeitig mit den Waagebalken gestanzt werden können. z. Dreibalken-Spielzeugwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Waagebalken mittels der vorspringenden, vorzugsweise eingekerbten Unterkanten (f) eines sie mit Anschlagkanten (h) im Abstand haltenden, ihre Schlitze (k) durchsetzenden, bedruckten Blechsteges (g) in an sich bekannter Weise auf dem Grunde mittlerer, oberer Löcher (d) des Ständers der Waage spielen. 3. Spielzeug-Dreibalkenwaage nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß auch der untere Waagebalken (l) aus eventuell vorher bedrucktem Blech herausgestanzt ist und alle drei Waagebalken (a, a, l) außerhalb der seitlichen Abstandstege (b) des oberen Balkenpaares durch auch als Wiegeschalen'-öclze dienende Querblechtafeln (m) zusammengehalten und abgesteift werden, die mit Schlitzen (n, o) über dieWaagebalkenenden geschoben sind und mit den Oberkanten (-fi) der Schlitze (r«) auf Kerbenkanten (ia") der oberen Waagebalken und mit der Unterkante (o') des unteren Schlitzes (o) unter Kerbenkanten (o") des unteren Waagebalkens spielen. ¢. Dreibalken-Spielzeugwaage nach den Ansprüchen i bis 3 mit zwei gegeneinander einspielenden Anzeigezungen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus eventuell vorher bedrucktem Blech gestanzten Zungenschienen (s) durch auf sie und die Schalenbocktafeln (in) bündig versenkt aufgezapfte Scheiben (t) in Schlitzausschnitten (u) der Bocktafeln (-ist) gehalten werden und daß die Halteklaue-i (x) der Wiegeschalen (w) durch die Bocktafeln und die Zungenschienen selbst gebildet sind. 5. Dreibalken-Spielzeugwaage nach den Ansprüchen i bis .4, bei welcher außerdem auch d-e Ständerwangen als Rahmen aus eventuell vorher bedrucktem Blech herausgestanzt und rechtwinklig aufgebogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß dabei die Ständerwangen (3,) lediglich durch initgestanzte seitliche Abstandstege (z) verbunden sind und daß dabei die Formen und Abmessungen der verschiedenen Teile so gewählt sind, daß aus dem vom Ständerrahmen (y) umfaßten Blechfelde der die oberen Waagebalken (a) und deren Seitenstege (b) bildende Rahmen (a, b) und aus dem von letzterem umrahmten Blechfelde das Einspielzungenpaar (r, s) und die flache Tragachse (g) des cberen Waagebalkenpaares (a) herausgestanzt werden kann, während die Wiegeschalenböcke (m) nebst ihren Zungenanschlußscheiben (t) und dem dritten. unteren Waagebalken auf der einen und die die Wiegeschalen (w) ergebenden Schalen (zu') auf der anderen Seite des Ständerrahmens (y, z) aus ein und derselben Blechtafel (c) herausgestanzt werden, so daß sich bei jedem Niedergang des mit entsprechenden Schnitten versehenen Pressenstempels die sämtlichen Teile einer Waage mit verschwindend kleinem Abfall aus ein und derselben bedruckten Blechtafel ergeben und Jede nachträgliche Niet-, Löt- und Anstreicharbeit entfällt.
DEU8619D 1924-11-01 1924-11-01 Dreibalken-Spielzeugwaage Expired DE435648C (de)

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