DE435455C - Gasentwicklungspatrone, insbesondere fuer Feuerloescher - Google Patents

Gasentwicklungspatrone, insbesondere fuer Feuerloescher

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DE435455C
DE435455C DEG57230D DEG0057230D DE435455C DE 435455 C DE435455 C DE 435455C DE G57230 D DEG57230 D DE G57230D DE G0057230 D DEG0057230 D DE G0057230D DE 435455 C DE435455 C DE 435455C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C13/00Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
    • A62C13/003Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Gasentwicklungspatrone, insbesondere für Feuerlöscher. Gegenstand der Erfindung ist eine Gasentwicklungspatrone, insbesondere fürFeuerlöscher, in der die zur Gasentwicklung dienenden Stoffe in gleichachsigen, ineinanderliegenden Kammern aufbewahrt sind und hei der die Gase durch ein Filter gereinigt werden. Von den bekannten Gasentwicklungspatronen dieser Art unterscheidet sich die neue Patrone insbesondere dadurch, daß das Säuregefäß durch einen Mantel eingeschlossen ist, der in einigem Abstande von dem das zweite Chemikal abschließenden Mantel aus Drahtgewebe o. dgl. angeordnet ist, während das Gasfilter bzw. der Säurefänger aus einer Schicht lockerer Reagenzchemikalien und aus zwischen Gazesiehen angeordneten, ebenfalls aus Reagenzchemikalien bestehenden Tabletten gebildet ist, die mit versetzt zueinander liegenden Ausschnitten bzw. Durchlässen versehen sind. Vermöge dieser Anordnung entsteht zwischen den Chemikalienkammern ein Gasabzugskanal, der sich nicht verstopfen kann und die Gase so leitet, claß sie an dem noch nicht gelösten Teil der Chemikalien im äußeren Chemikalienraum entlangströmen müssen und #o Gelegenheit haben, etwa mitgerissene Säure an ihr Reagenzchemikal abzugeben. Die weitere Reinigung der Gase erfolgt durch das erwähnte, in -besonderer Weise ausgebildete Gasfilter, das den abziehenden Gasen einen Schlangenweg vorschreibt.
  • Die Patrone gemäß der Erfindung unterscheidet sich von bekannten Patronen ähnlicher Art ferner dadurch, daß sie durch eine sonst nur in Verbindung mit dem Feuerlöscher selbst angewendete, leicht durchbiegbare Platte abgeschlossen ist, die, ohne durch den Schlagstift durchstoßen zu werden, den Stoß des letzteren auf eine den Säurebehälter mit keilartig wirkenden Lappen umfassende Kappe Überträgt. Vermöge dieser Anordnung wird mit Sicherheit erreicht, daß die Patrone sich nur an der vorgeschriebenen Stelle öffnet, und zwar lediglich unter der Einwirkung des in ihr bei der Inbetriebsetzung entstehenden Gasdruckes, so daß die Gase in der Patrone den ihnen vorgeschriebenen Weg nehmen müssen.
  • Die Patrone zeichnet sich ferner dadurch aus, claß eine Explosionsgefahr bei ihr nicht besteht. Dies einerseits, weil die der Gaserzeugung dienenden Stolte nur nach und nach aufeinander zur Wirkung kommen, und anderseits, weil die Patrone an dem Ende, wo die Gase entweichen sollen, mit einem zerreißbaren Blättchen versehen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. i zeigt die Patrone im Längsschnitt. Abb. z zeigt eine beispielsweise Ausbildung des Säuregefäßes, um dies ohne einen besonderen Zerstörer öffnen zu können, uni Abb.3 läßt ein Ausführungsbeispiel für die Art der Befestigung der Patrone in einem Feuerlöscher erkennen.
  • Der Patronenmantel a enthält in seiner Längsachse ein z. B. aus Glas bestehendes, zvlindrisches Säuregefäß il, das von einem Schutzmantel e und einem diesen in geringem ° Abstande umgebenden Mantel f aus Drahtgewebe o. dgl. umschlossen ist. Der Mantel e ist etwas kürzer als der Mantel f, damit die nach dem Öffnen des Gefäßes ia diesem entströmende Säure zunächst nur mit einem Teil des zweiten, der. Gasentwicklung dienenden Chemikals o in Berührung treten kann. Letzteres Chemikal ist z.B. ein Alkalicarbonat oder -bicarbonat in gekörntem Zustande. Mit dem unteren Ende des Patronenmantels ist eine Randhülse b dichtschließend verlötet, die mit einer ringförmigen Einziehung p und einer nachgiebigen Platte d versehen ist, die, ohne zu zerreißen, in der Form leicht geändert werden kann. Zwischen dieser z. B. aus gewelltem Bleiblech bestehenden Platte d und dein Gefäß ii liegt ein dessen Ende übergreifender Zerstörer c, der mit im Ouerschnitt keilförmigen Lappen zwischen die ringförmige Einziehung p der Randhülse b und das Säuregefäß xa greift, so daß beim Einwirken eines Schlagstiftes o. dgl. auf den Körper c der untere Teil. des Säuregefäßes zerdrückt wird.
  • In dem oberen Teile der Patrone ist ein Säurefänger und eine Gasreinigungsvorrichtung angeordnet. Ersterer besteht aus einer gelochten Schale g oder einer Lochscheibe, die ebenfalls Alkalicarbonat o. dgl. enthält und jedes Austreten freier Säure verhindert. Dem gleichen Zwecke dienen oberhalb der Schale über einer Lochplatte h und zwischen Gazesieben t angeordnete Tabletten k aus Alkalicarbonat o. dgl. Diese Tabletten haben Ausschnitte q, die gegeneinander versetzt liegen und somit entsprechende Kanäle bilden, durch die das Gas hindurchströmt und sich dabei etwaiger Beimischungen des anderen Chemikals entledigt. Die Tabletten liegen in einer Blechhülse fit o. dgl., die zugleich als Abstandhalter zwischen der die Schale g abschließenden Lochplatte 1z und einer zweiten Lochplatte g' dient. Den oberen Abschluß der Patrone bildet ein Bleiblättchen 1.
  • Der Zerstörer c wird entbehrlich, wenn das Säuregefäß n an seinem unteren Ende einen Wulst r erhält, der, wie aus Abb. a ersichtlich, zwischen der Einziehung p der Randhülse b und der Platte d liegt und bei Einwirkung eines Schlagstiftes auf letzterem zerbrochen wird. Die Abb. 3 läßt erkennen, wie die Patrone a mittels eines an ihr vorhandenen Flansches t und einer Überwurfmutter w am Löschbehälter befestigt `wird.
  • Das nach dem öffnen des Säuregefäßes sich bildende Gas strömt in dein Ringkanal zwischen den Mänteln e und f nach oben, durchdringt bzw. durchstreicht den beschriebenen Reiniger und das Filter, sammelt sich his zur Entstehung eines ausreichenden Druckes in der obersten Kammer, zerreißt dann das Blättchen 1 und tritt darauf in den Feuerlöschbehälter oder einen anderen unter Druck zu setzenden Behälter über.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE ; i. Gasentwicklungspatrone, insbesondere für Feuerlöscher; in der die zur Gaserzeugung dienenden Stoffe in gleichachsigen, ineinanderliegenden Kammern aufbewahrt sind und bei der die Gase durch ein Filter gereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Säuregefäß durch einen Mantel (e) eingeschlossen ist, der in einigem Abstande von dem das andere -Chemikal (o) abschließenden Mantel (f) aus Drahtgew ehe o. dgl. angeordnet ist, ,während das Gasfilter bzw. der Säurefänger aus einer Schicht lockerer Reagenzchemikalien und aus zwischen Gazesieben (i) angeordneten, ebenfalls aus Reagenzchemikalien bestehenden Tabletten gebildet ist, die mit versetzt zueinander liegenden Ausschnitten bzw. Durchlässen versehen sind. a. Gasentwicklungspatrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Patrone durch eine in an sich bekannter 'VV-eise ohne Zerreißung durch den Schlagstift nachgiebige Platte _(d) abgeschlossen ist, die den Stoß des Schlagstiftes auf eine den Säurebehälter mit keilartig wirkenden Lappen (c') umfassende Kappe (c) überträgt.
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